Die Fliege macht die Biege
Dienstag, 18. September 2007
Oder: Das war ein Tag...
Wie heißt es so schön: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Der nunmehr sehr bald Ex-Innenminister Stegner (SPD) konnte es chronisch nicht lassen, aus der Regierungsreihe zu tanzen. Eine lange Selbstdemontage auf Raten wird somit am 15. Januar 2008 “erfolgreich” beendet sein. Ohne Stegner ist es besser für dieses Land. Wer als ehemaliger Finanzminister erheblichen Beitrag an der Überschuldungsmisere hat und dem dann nichts besseres einfällt, als Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Finanzminister Rainer Wiegard bei ihren schwierigen Konsolidierungsbemühungen immer wieder in den Rücken zu fallen, der hat es nicht anders gewollt. Selbst die Parteigenossen bezeichnen ihren nun erheblich beschädigten Landesvorsitzenden als beratungsresistent. Das hat er jetzt davon. Ob sich die SPD einen Gefallen damit tut, ihn nun ohne Aufmucken nach seiner Selbstnominierung als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2010 (oder sollte man besser sagen: für die kommenden Landtagswahl) einfach so zu akzeptieren, muß sie selbst wissen. Für Peter Harry ist und bleibt Stegner sicher der Wunschgegenkandidat. ![]()
| Dieser Text ist mir eine kleine Burgerbeteiligung fü McSteck wert: |
Trackbacks
Trackback-URL für diesen Eintrag



Stegner: Wollte Ministeramt ohnehin abgeben (NDR)Ich denke, das kann man mal so ohne weiteren Kommentar wirken lassen. Siehe auch: Die Fliege macht die Biege
Aufgenommen: Sep 18, 13:12