Déjà vu: Die Leiden des roten Rambos
Mittwoch, 19. September 2007
Wenn es wirklich stimmt (wie diverse Zeitungen (leider nur in den kostenpflichtigen Epapern nachlesbar) berichten), daß einer der Gründe oder sogar der entscheidende Grund für die Terminfindung für Stegners Rücktrittstermingeschäft zum 15.01.2008 die Frage seiner Altersbezüge war (und nach allen mir vorliegenden Informationen scheint dies tatsächlich zuzutreffen - ich selbst hörte davon schon via Flurfunk vor den offiziellen quasi zeitgleichen Pressekonferenzen von Stegner und Carstensen), dann ist das der absolute Gipfel der Frechheit des Fliegenträgers und ein Tiefpunkt der Polit-Kultur, der eine sofortige Demissionierung Stegners ohne Rücksicht auf seine Verluste erforderlich macht.
Die egoistische Haltung Stegners erinnert mich dramatisch an den jämmerlich-selbstmitleidigen Ausspruch von Heide Simonis: “Und was wird dann aus mir?”
Ich kann gut nachvollziehen, daß dem Ministerpräsidenten angesichts einer solch dreisten Kapitulationsbedingung der Kragen geplatzt ist.
Mit Blick auf die großen Probleme des Landes ist es insofern schade, daß die Opposition mit ihrer Einschätzung “Es fängt gerade erst an” (Kubicki, siehe nordClick) Recht haben wird. Stegner schafft es in unnachahmlicher Weise, selbst im Rücktritt noch weitere Rücktrittsgründe mitzuliefern und das Koalitonsklima weiter zu vergiften. Wenn die Sozialdemokraten noch einen Rest von Klugheit und strategischem Weitblick haben, dann suchen sie sich einen geeigneteren Spitzenkandidaten, dem man Sorge um das Wohl des Landes statt um die eigenen Pfründe abnimmt!
| Dieser Text ist mir eine kleine Burgerbeteiligung fü McSteck wert: |
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Wie schon unter Die Leiden des roten Rambos und Sozialplan für Stegner berichtet, scheint Stegner tatsächlich den Bogen endgültig überspannt zu haben, indem er beim selbstverschuldeten Rücktritt um seine Pensionsansprüche gefeilscht haben soll.Als ob das
Aufgenommen: Sep 20, 12:36