Sozialplan für Stegner
Mittwoch, 19. September 2007
Nachdem sich die Informationen zu Stegners Rücktrittsbedingungen hartnäckig halten/verdichten (siehe Hamburger Abendblatt: Pokerte Stegner bei Rücktritt um Pension?) und die Diskussion um diesen Aspekt zu einem neuen ernsthaften Streitpunkt in der Großen Koalition in Schleswig-Holstein zu werden drohen, kann ich nicht umhin festzustellen, daß es vermutlich das beste gewesen wäre, Stegner schon am Freitag ohne weitere Gespräche mit der SPD fristlos zu feuern und dann eben zu sehen, ob die SPD verantwortlich genug ist, weiter in der Regierung mitzuwirken oder Neuwahlen erforderlich werden.
So oder so sollte Stegner jetzt zumindest einen Rest an Größe zeigen, und mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegen. Denn es ist ja zum einen nicht so, daß er hier Opfer von fiesen Intrigen wurde, sondern selbst aktiv durch renitente Stichelei und Provokation den Grund für seine Entbehrlichkeit in der Regierung gesetzt hat. Und dazu kommt, daß ja gerade das politischen Posten innewohnende Risiko, von heute auf morgen seinen Job verlieren zu können, einer der wesentlichen Gründe für recht opulente Altersversorgung und Übergangsgelder ist. Sollte Stegner trotz allem am Hungertuch knabbern müssen (die Diäten eines MdL scheinen ihm ja jedenfalls zu mickrig zu sein), dann gibts ja noch die Möglichkeit eines Sozialplans, den der JU Kreisverband Pinneberg weitsichtig ausgearbeitet hat! ![]()
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Wie schon unter Die Leiden des roten Rambos und Sozialplan für Stegner berichtet, scheint Stegner tatsächlich den Bogen endgültig überspannt zu haben, indem er beim selbstverschuldeten Rücktritt um seine Pensionsansprüche gefeilscht haben soll.Als ob das
Aufgenommen: Sep 20, 12:36