Der ‘Erfinder’ des World Wide Web, Tim Berners Lee, prägte das Mantra: Cool URIs don’t change
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Aber so richtig internalisiert haben das Motto wohl nur die Wenigsten. Ein schönes Beispiel, wie man es nicht machen sollte, bietet heute das Bundesinnenministerium mit seinem Neustart von www.zuwanderung.de, siehe die Meldung Die Internet-Seite www.zuwanderung.de ist migriert.
Nach der Migration auf ein anderes Redaktionssystem (Government Site Builder) ist www.zuwanderung.de nun auch barrierefrei für alle Nutzer zugänglich. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass sich durch diese Migration die Internetadressen (URL) für alle Seiten hinter der Startseite geändert haben und bei externen Verlinkungen angepasst werden müssen.
Ich möchte nicht mißverstanden werden: Die Umstellung auf Barrierefreiheit ist heutzutage insb. für staatliche Stellen ein absolutes Muß (und auch geltendes Recht). Aber: Warum muß man dabei alle URLs ändern? Und wenn das neue System schon zwingend neue URLs erzeugt: Haben die noch nie was vom HTTP-Statuscode 301 ‘moved permanently’ gehört, um dafür zu sorgen, daß Bookmarks und Suchmaschinenergebnisse trotzdem zur richtigen Seite und nicht ins leere verweisen?
Bei kleinen Web-Auftritten (wie diesem hier), die nur wenige Nutzer haben, kaum über Suchmaschinen angesteuert und selten gebookmarkt werden, kann man ja meinetwegen den Aufwand der Permalink-Migration unterlassen. Aber bei Sites des Bundes?! Einfach schlecht beraten. Tss...






Heute Morgen um 11 Uhr wurde der Internetauftritt des Deutschen Bundestages neu gestartet. Die neuen Seiten präsentieren sich sachlicher, übersichtlicher und wie ich finde optisch ansprechender. Allerdings scheint sich meine These zu bestätigen, daß das
Aufgenommen: Aug 12, 12:31