Die neue Freiheit...
Mittwoch, 19. Juli 2006
Endlich! Jetzt konnte ich mal mein neues Notebook (Acer Travelmate 8204) einem Feldtest unterziehen. Ich sitze schön in der Abendsonne (daher das gegenlichtbedingt miese Foto) in Delingsdorf im Garten und surfe, lese/beantworte Mails und dachte mir: Hey, dann kannst Du auch gleich mal richtig mobil bloggen.
Gesagt - getan!
Die UMTS-Bandbreite hier ist leider nicht so die beste (schlechter Empfang), aber alles läuft, VPN zu meinem Server im Büro in Bargteheide geht auch - und ich bin glücklich! ![]()
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Lese-Tip: Andacht für Islamversteher
Mittwoch, 19. Juli 2006
Im Weblog “Die Gemeinde” bei der Welt.
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Schnellkostkarte
Mittwoch, 19. Juli 2006
Der Preis für den Google-Mash-Up des Tages geht ganz klar an FastFoodMaps (via Google Maps Mania). Zwar gibt es die Google-Maps-basierte Auflistung der Fast-Food-Futtertempel in den USA schon länger, aber nun hat man die ganze Sache datenmäßig optimiert und dann auch noch auf über 50.000 Locations aufgepustet. Als bekennender McDonaldist sage ich nur: WOW!
So, und wer setzt sich jetzt hin und baut sowas für Deutschland?!
Nachtrag: Leider benutzen die Jungs da immer noch die alter Version der Google-Maps-Api, so daß man nicht per Doppelklick oder Scrollrad rein-/rauszoomen kann.
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Was gegen Kopfschmerz von Google...
Mittwoch, 19. Juli 2006
Nachdem Al Scillitani sich in seinem Market Pilgrim darüber beschwert hat, daß die aktuellen Änderungen an Googles Adwords ihm Kopfschmerzen bereiten, hat Adam Lasnik von Google ganz locker postwendend ein Päckchen Kopfschmerztabletten geschickt...
Die Meldung wurde gleich heftigst gediggt...
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Kann Freecell auch frühzeitige Möchtegern-Journalisten-Demenz erkennen?
Mittwoch, 19. Juli 2006
Golem vermeldet grandiose Erfolge bei der Demenzforschung:
Forscher der Oregon Health & Science University haben in einer Studie gezeigt, dass das kartensolitärähnliche FreeCell zusammen mit einer Extrasoftware, die auf Basis der Spieler-Inputs Wahrnehmungsbewertungen vornehmen kann, zwischen Senioren unterscheiden kann, die Merkschwierigkeiten haben und solchen, die für ihr Alter normale Gedächtnisfähigkeiten besitzen. (...) Im Test wurden neun Personen mit einem Durchschnittsalter von 80 Jahren herangezogen, die alle FreeCell-Spieler sind und das Kartenspiel über einen sechsmonatigen Zeitraum regelmäßig spielten.
Ich bin beeindruckt von dieser schier unfaßbar großen Anzahl an Versuchspersonen...allerdings würde ich gerne ein zehntes Testergebnis sehen, nämlich das des Golem-Redakteurs, der diese Meldung wichtig und fundiert genug fand, um sie einzuspeisen...
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Dicke Luft beim W3C
Mittwoch, 19. Juli 2006
Björn Hörmann schreibt: Leaving W3C QA Dev.
Und Jeff Zeldmann kommentiert das in seinem Beitrag An angry fix wie folgt:
We require coherent specifications based on our and our users’ actual needs. Upcoming accessibility and markup specifications fail on both counts. We require validation tools that work and are kept up to date. Instead, tools are still broken years after problems are reported.
Two things could happen. Either the W3C will make a course correction, or the standards-based design community will look elsewhere.
Als Außenstehender kann man diese Angelegenheit im Detail natürlich nicht vollständig bewerten. Aber es wäre sicher keine wünschenswerte Entwicklung, wenn es durch abnehmende Akzeptanz des W3C mittelfristig wieder zu chaotischen Web-“Standards” kommt, wie es in der frühen Cowboy-Phase des Webs der Fall war...
Nachtrag: Inzwischen berichtet auch heise.de über Unruhe im Umfeld des W3C
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Artig apportiert...
Dienstag, 18. Juli 2006
Als braver Stecki fange ich doch gleich mal das Stöckchen von Daniela:
Das schönste WM-Erlebnis?
Ich kann da kein einzelnes Erlebnis rausgreifen und möchte eher von einem schönen Gesamteindruck sprechen, weil ich mich sehr gefreut habe, daß das Motto der WM wirklich gelebt wurde. Es gab keinen nennenswerte Randale, unser Land hat sich als Super-Gastgeber gezeigt, locker und patriotisch - und nicht wie von vielen befürchtet verklemmt und nationalistisch. Also war die ganze WM ein schönes Erlebnis!
Das beste Spiel?
Vom Spannungsbogen optimal war Deutschland vs. Argentinien. Von der Lebendigkeit her fand ich das Auftaktspiel toll. Ansonsten natürlich noch das Spiel um den 3. Platz.
Lieblingssprechchor?
Jedenfalls nicht “Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin”
(auch wenn ich das unserer Mannschaft natürlich gewünscht habe, weil sie es verdient hat). Ich muß aber gestehen, daß mir irgendwie zu wenig Sprechchöre in Erinnerung geblieben sind - vielleicht sollte man sich beim Fußballguggen besser konzentrieren (aber ich schalte meist akustisch ab, weil die TV-Kommentatoren allesamt ziemliche Vollhonks sind).
Schönstes Trikot?
Also mit Klamotten-Ästhetik hab ich es ja nicht so...ich mag das schwedische und das portugiesische, kann das aber nicht sonderlich gut begründen.
Weltmeister des Herzens?
Wieso ist das eine Frage? Das sind doch ganz offenkundig wir!
Bestes WM-Bier?
Aldis Limettenmischung.
Lieblingsspieler?
Der lütte Lahm.
TV-Höhepunkt?
Gefreut hatte ich mich (neben den Spielen) auf Delling und Netzer. Im Nachhinein weiß ich gar nicht mehr, warum (auch wenn Netzer ein paar helle Momente mit derben Krachern hatte). Am besten fand ich den Klopp, weil das das erste Mal war, daß ich tatsächlich das Gefühl hatte, daß da jemand wirklich versucht, einem einen echten strategischen Einblick zu verschaffen - im Gegensatz zu dem ansonsten ja recht sinnfreuen Gelaber.
TV-Tiefpunkt?
Die Kommentatoren und die ewigen belanglosen Interviews mit Pélé und Kaiser Franz.
War’s schön?
Jau, seit der WM 1982 hatte ich nicht so einen Spaß beim Zuschauen.
Und jetzt? Mehr Fußball oder reicht’s?
Hm, also so der totale Freak bin ich da ja nicht. Für alles unterhalb eines Länderspiels wird mein Beamer nicht angeschmissen. Dafür aber warte ich jetzt sehnsüchtig auf die EM!
Und wer kriegt jetzt das Stöckchen?
Ich schmeiß das Stöckchen mal weiter an Paddy (dessen Blogfrequenz ein wenig optimierungsfähig ist...) ![]()
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AusGEZockt!
Dienstag, 18. Juli 2006
“Nach fest kommt ab!” titelt die JUSH zum Thema Rundfunkgebühren und trifft damit den Punkt. Auch die IHK ruft zum Protest auf gegen den totalen Gebührenwahnsinn.
Als ob das derzeitige System nicht schon blödsinnig genug wäre (warum soll für das Radio im Dienstwagen geblecht werden?) wird zum 1. Januar 2007 auf alle internetfähigen Geräte die Gebühr fällig.
Für Privathaushalte hat dies glücklicherweise in der Regel keine Auswirkungen, da jeder ehrliche Bürger ja bereits für sein TV-Gerät bezahlt. Aber Unternehmen müssen ab dann für jede Arbeitsstelle, an der ein PC steht, ordentlich Abdrücken. Und die Krönung ist: Man wird auch für gemietete Server bezahlen müssen, wenn sie separat (also bei einem Provider) untergestellt sind (siehe dazu auch GEZ auf Dedis bei Isotopp bzw. die Diskussion im Rootforum).
Das kann doch alles gar nicht mehr wahr sein!!!
Das Finanzierungssystem des Öffentlichen Rundfunks in Deutschland ist dringend überholungsbedürftig. Eine mehrfach Abzocke derselben Personenkreise ist meines Erachtens absolut unfair. Ich will dabei noch gar nicht mal das Faß aufmachen, daß der ÖR - allen angeblichen Sparbemühungen zum trotz - immer teurer und teurer wird und man daher eigentlich ganz grundsätzlich darüber sprechen muß, was heutzutage noch zum Grundversorgungsauftrag gehört, wieviele Sender und Formate man braucht und wo der Luxus anfängt...
Im Ergebnis sollte man massiv Protest/Widerspruch/(Verfassungs)klage einlegen und organisieren. Die Politik muß hier dringend handeln und die neue PC-Gebühren aussetzen, bis man eine völlig neue Regelung zur Finanzierung (zB aus Steuern (unter Beibehaltung der Staatsferne)) und Kostensenkung findet.
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Abkühlung gefällig?
Montag, 17. Juli 2006
National Geographic Magazine berichtet über einen möglichen Zusammenhang zwischen Intensität des Autoverkehrs und der Stärke und Häufigkeit von Gewittern im Sommer. Eine potentiell effektive - wenn auch leider nicht sehr umweltfreundliche - Methode, einen erfrischenden Gewitterregen herbeizuführen, wäre es also, sich ins Auto zu schwingen, ein paar Mal um den Block zu kurven und auch die diesbezüglich vermutlich verwirrt dreinschauenden Nachbarn zum Nachmachen zu motivieren... ![]()
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Pisa-geschädigte Politik und Presse, oder: Wo bleibt der ökonomische Sachverstand?
Montag, 17. Juli 2006
Endlich mal jemand, der es auf den Punkt bringt! Udo Vetter schreibt in seinem Law Blog über den stets behaupteten (oder zumindest implizierten) angeblichen Zusammenhang zwischen dem potentiell hohen Gewinn eines Unternehmens und der daraus vermeintlich logisch folgenden moralischen Verwerflichkeit des Abbaus von Arbeitsplätzen.
Leider überbieten sich Politiker (fast) aller Couleur gegenseitig in gespielter oder echter Betroffenheit, wenn ein Unternehmen, welches Gewinne macht, Arbeitsplätze abbaut. Aktueller Fall ist die Allianz, aber wenn man zurückschaut, findet man jede Menge Beispiele hierfür. Mit Unterstützung der Presse wird dann stets versucht, ein solches Verhalten als unmoralisch zu skandalisieren - eine plumpere, billigere Art, Beifall zu erheischen gibt es wohl kaum hierzulande. Man solle doch die Gewinne (welche übrigens häufig aufgrund besserer Rahmenbedingungen im Wesentlichen im Ausland erwirtschaftet werden) nutzen, um die Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern.
Konsequent weitergedacht heißt das: Ein Unternehmen soll mal schön unwirtschaftliche Arbeitsplätze subventionieren, bis es daran pleite geht. Denn in der Regel (Ausnahmen gibts überall) werden Arbeitsplätz (Gewinne hin oder her) dann abgebaut, wenn diese zu teuer sind und daher das Unternehmen dadurch nicht mehr konkurrenzfähig ist.
Letztlich sollen also auch Unternehmen wie der Staat wirtschaften: Nur noch von zwölf bis Mittag denken, nur nicht über den Tellerrand blicken und schön kurzsichtig das Geld zum Fenster rauswerfen...
Statt daß die Politiker die Wirtschaft dafür kritisieren, daß diese als Folge der wirtschafts- und leistungsfeindlichen Politik ihre Firmen mit harter Hand sanieren müssen, um zu überleben, sollte der Staat auch endlich wirklich damit anfangen, Ausgaben, die wir uns schlicht und ergreifend nicht mehr leisten können, konsequent wegzusparen. Die Überschuldung auf dem Rücken der jungen Menschen und ungeborener Generationen ist das unmoralischte, was man überhaupt machen kann!
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