Castro fidel oder doch nicht mehr fidel?

Freitag, 24. August 2007

Bei diversen Quellen verdichten sich derzeit (mal wieder!) Gerüchte, daß Fidel Castro verstorben sei. Hier die Nachrichtenlage, mal sehen, wie sie sich entwickelt:

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Ganz offenbar scheint die GEZ mit ihrer Arbeit nicht ganz ausgelastet zu sein. Oder wie soll man es sich erklären, daß dort Mitarbeiter die Zeit finden, detaillierte Listen über angebliche fehlerhafte (wer beurteilt sowas eigentlich?) Bezeichnungen von GEZ-bezogenen Vorgängen/Aktivitäten etc. anzufertigen und dann Betreiber von Internetseiten wie Akademie abzumahnen.

Die Gemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hat die Wissensplattform akademie.de über die Rechtsabteilung der GEZ abgemahnt: akademie.de soll sich dazu verpflichten, “nicht existente” bzw. “falsche” Begriffe wie “GEZ-Gebühren”, “PC-Gebühr”, “Gebührenfahnder”, “GEZ-Anmeldung” oder “GEZ-Abmeldung” nie wieder zu verwenden. Das Verbot wird damit begründet, die Nutzung der Begriffe diene nur dazu, “ein negatives Image der GEZ hervorzurufen”.

Nun muß ich festhalten, daß ich selbst nicht erinnere ob bzw. wann zuletzt ich die betreffende Site besucht habe. Insofern kann und will ich auch nicht behaupten, daß dort alles korrekt geschildert war. So sollen dort in der Tat (dieser Schluß dürfte zulässig sein, da der Betreiber dem vernehmen nach die entsprechenden Abmahnungspunkte akzeptiert hat) Behauptungen ohne entsprechenden Nachweis aufgestellt worden sein etc., so schreibt beispielsweise Spiegel Online unter “Rabiate Imagepflege”:

Die von der GEZ abgemahnten Behauptungen “im Sinne einer üblen Nachrede” betreffen vor allem Texte auf Akademie.de, die von angeblichem Fehlverhalten der GEZ berichten. Da ging es darum, wie die GEZ Daten sammelt, Schwarzseher aufspürt und mit An- und Abmeldungen umgeht. Die entsprechenden Passagen der beanstandeten Artikel auf Akademie.de lesen sich in der Tat oft vage und verallgemeinernd.

So ist die Rede davon, die GEZ gebe häufig an, bestimmte Schreiben seien nicht eingegangen - eine Tatsachenbehauptung, die nicht weiter belegt wird und so ganz gewiss nicht stimmt. In diesen Punkten ist die GEZ-Abmahnung durchaus nachvollziehbar, so absurd die Begriffs-Übersetzungen wirken mögen. Was zum Beispiel die Punkte zur üblen Nachrede angeht, wollen die Abgemahnten auch die entsprechende Erklärung gegenüber der GEZ anstandslos unterzeichnen.

Kommen wir aber zum für die Allgemeinheit Wesentlichen: Darf sich eine aus dem Geld der im Volksmund völlig fälschlich als Gebührenzahler bezeichneten Menge aus natürlichen und juristischen Personen (ACHTUNG: Laut GEZ darf man “Gebührenzahler” nämlich nicht mehr schreiben, sondern muß elegant-prägnant: “Rundfunkteilnehmer aufgrund der gesetzlichen Rundfunkgebührenpflicht” formulieren) finanzierte GEZ zum Sprachwächter aufschwingen? Dieselbe GEZ, die - wo Johan in seinem Blog zu Recht darauf hinweist - auf Ihrer Webseite mit “Schon GEZahlt?” wirbt? Gehören solche Abmahnungen zur Volkserziehung eigentlich zum gesetzlichen Auftrag der GEZ? Die GEZ selbst schreibt gleich frontal auf ihrer Webseite: “... Ihre Aufgabe besteht darin, die Rundfunkgebühren einzuziehen.”

Vielleicht sollte die GEZ erstmal sich selbst abmahnen. Denn auf der eigenen Website von Gebührenbescheiden statt wie gefordert Bescheiden der räumlich zuständigen Landesrundfunkanstalten über die gesetzliche Rundfunkgebühr. Oder geht es der GEZ darum, nicht in Zusammenhang mit Gebührenbescheiden genannt zu werden (denn in der Abmahnung scheint es insb. um die Verwendung von GEZ als Präfix zu gehen)? Dann sollte sich die GEZ ein anderes Aufgabenfeld suchen :-)

Also liebe GEZ, mal ganz offen und ehrlich: Ich bezahle gern meine GEZ-Gebühren, äh ich als braver Gebührenzahler (wollte Rundfunkteilnehmer aufgrund der gesetzlichen Rundfunkgebührenpflicht sagen) meine natürlich gesetzliche Rundfunkgebühren...Aber es ist doch wirklich nicht zielführend und hilfreich zu einem Zeitpunkt, wo ohnehin die grundsätzliche Frage nach der Art und Weise der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender im Raume steht, auf diese Weise auch noch den letzten wohlmeinenden Rundfunkgebührenentrichter gegen sich aufzubringen, oder?

Kleine Lektüresammlung (allesamt ohne Haftung):


Nachtrag 24.08.07 17:30:

Soeben meldet heise: GEZ rudert bei Abmahnung wegen missliebiger Begriffe vorsichtig zurück

Tja, die GEZ ist wohl auch nicht mehr der Hort bürokratischer Standfestigkeit, der er mal war...oder sollte dort tatsächlich eine gewisse Einsicht in die Realität eingetreten sein? :-)

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Lang ersehnt, endlich da: Google Earth Sky

Mittwoch, 22. August 2007

In der heute erschienenen neuen Beta von Google Earth (Download: http://earth.google.com/ ) kann man sich nun durch Klick auf den Button “Zwischen Weltraum- und Globusansicht wechseln” (bzw. Menüpunt “Ansicht”-“Zur Weltraumansicht (Sky) wechseln”) in die Tiefen des Alls begeben (Frage: Warum muß man überhaupt die Ansichten wechseln und kann nicht auch einfach von einem beliebigen Punkt “nach oben” bzw. über den Horizont schauen?)

Mond und Planeten inkl. ihrer Bahnen sowie Konstellationen und Kataloge sind schon einigermaßen vollständig. Man darf gespannt sein, wie sich das weiterentwickelt.

Siehe

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Kulturschock des Tages: Bionade bei McDo

Freitag, 10. August 2007

Irgendwann mußte es so kommen. Der Ökoisierungstrend bei McDonalds macht offenbar auch vor der Getränkepalette nicht halt. Wie die berichetFinancial Times Deutschland berichet, wird McDonalds in seinen McCafés zu künftig Bionade anbieten!

“Wir müssen moderner werden und uns zu einer Lifestylemarke entwickeln”, sagte Bane Knezevic, Deutschlandchef von McDonald’s, im Gespräch mit der FTD. “Unsere Gäste erwarten, dass wir ihnen Produkte wie Bionade anbieten”, sagte der Manager des US-Konzerns. McDonald’s nimmt Bionade hierzulande ins Angebot seiner Kaffeehaustochter McCafé auf.

Na denn Prost!

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Hamburg 3D - getrübte Freude

Sonntag, 5. August 2007

Vorgestern schrieb ich ganz enthusiastisch darüber, daß Hamburg nun bei GoogleEarth als 3D-Layer verfügbar ist. Aber nach zwei Tagen des Rumexperimentierens muß ich leider feststellen, daß

  1. ein installiertes GoogleEarth teilweise (nicht auf allen Rechnern, wo ich das getestet habe) erstmal durch Löschen des Plattencashes zur Anzeige der Gebäude überredet werden muß
  2. bei einem meiner Rechner (2 GB RAM, ATI Radeon X1600 mit 512 MB, davon 256 dedicated) Google Earth (akutuellste Version) nach wenigen Minuten Laden der Daten schlicht sang- und klanglos vom Bildschirm und aus der Prozeßliste verschwand, sprich vollkommen abgestürzt ist
  3. auf den Rechner, die nicht abstürzten, das ganze zur Qual wurde, sofern man mehr als nur 1-2 Häuserblocks anzeigte. GoogleEarth war kaum noch responsive (inkl. der Bedienlemente - scheinbar läuft das im gleichen Thread?), Navigation war kaum noch möglich; das Wort ruckelig beschreibt nur unzulänglich, wie quälend langsam das war.

Im Endeffekt stimme ich Mickey in seinem Digital Earth Blog zu: Google wird sich Gedanken über die Darstellungsalgorithmen machen müssen. Selbst absolute Highend-Grafikkarten dürften mit der stetig wachsenden Quantität und Qualität der Gebäude kaum noch zurechtkommen. Man wird die Qualität der Darstellung (Details/Oberflächengenauigkeit etc) mit zunehmender Entfernung deutlich reduzieren müssen, damit das eine befriedigende Nutzungserfahrung wird.

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Das fehlte gerade noch

Samstag, 4. August 2007

Alles klar?!
Darauf hat die Männerwelt angeblich gewartet: Der Wonder-Bra für den Mann. Für die, die kein ausreichend protziges Auto haben, ist dieser mächtige Gemächtsbeutel (Fachausdruck: Personal Anatomic Pouch) mit nur 154 EUR ganz günstig zu erwerben - auch als Badehose...seriöse Quelle (mit vielen Fotos) ist mal wieder Die Welt, der ganz offenbar wichtige Themen auszugehen scheinen.
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Endlich: Hamburg in 3D

Donnerstag, 2. August 2007

Im Januar etwas voreilig angekündigt und daher lang ersehnt, ist es nun endlich so weit. Hamburg ist als 3D-Stadtmodell mit realistischen Fassaden in Google Earth eingespeist worden.

Siehe dazu auch:

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Burger in Theorie und Praxis

Donnerstag, 2. August 2007

Wirklich sehenswert: Ads vs. Reality!

Ein engagierter Zeitgenosse hat sich da mal die Mühe gemacht, Werbedarstellungen und Realität bei FastFood direkt zu vergleichen. Der chronische Heißhunger auf Burger wird mir zwar deshalb nicht vergehen - aber es ist wirklich was Wahres dran!

Memo2self: Ich glaube, ich muß endlich mal wieder burgertest.de zum Laufen bringen...

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Si tacuisses, philosophus mansisses

Mittwoch, 1. August 2007

Unter Recht Schreiben heißt es bei Herrn Haase von LN-Online:

Nur dieser Blog hier wird ein gallisches Dorf im Kampf gegen den mit Gewalt aufgezwungenen römischen Fortschritt bleiben.

Keine Angst, Herr Haase! Ihr Onlinerleben-Blog wird nicht das einzige gallische Dorf bleiben, in welchem die gute alte tradierte Rechtschreibung weiterhin ihre ästhetische und funktionelle Überlegenheit demonstrieren kann.

Auch ich habe mich mit Händen und Füßen gegen die aufoktroyierte Rechtschreibreform (und die Reform der Reform, und die Reform der Reform der Reform usw.) gewehrt.

Daher werde auch ich bei der bewährten Rechtschreibung bleiben, so wie ich sie gelernt und für gut befunden habe. Allerdings mit der Einschränkung, daß ich schon vor dem ganzen Reformchaos weit von hundertprozentiger Korrektheit entfernt war - und das ganze Hinundher der letzten Jahre nicht unbedingt dazu beigetragen hat, den Überblick zu behalten. Denn wer nicht gerade aus beruflichen Gründen gezwungen ist, sich mit den Details der Reform und ihren verschiedenen Versionen auseinanderzusetzen, der dürfte inzwischen hinlänglich verwirrt sein.

Schade in diesem Zusammenhang auch, daß die Politik hierzulande sich über das Ergebnis der Volksabstimmung schlichtweg hinweggesetzt hat. Und auch, daß renomierte Blätter wie FAZ, Welt und Spiegel ihre Gegenwehr gegen das politische Sprachdiktat aufgegeben haben.

Rückblickend bleibt für mich angesichts des von den Kulturpolitikern angerichteten Kollateralschadens nur die Weisheit: “Wenn Ihr Kulturminister geschwiegen hättet, währet Ihr Philosophen geblieben”

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Musik entdecken 2: Magix Mufin

Mittwoch, 1. August 2007

Vor drei Wochen schrieb ich unter Musik entdecken: Musicovery.com über ein recht cleveres Online-Radio, welches nach persönlichen Vorlieben und Stimmungen konfigurierbar ist.

Als ob meine dort erwähnten Wünsche gehört worden wären, bringt nun Magix eine Software mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen Namen Mufin heraus, die möglicherweise einige meiner Punkte erfüllen könnte.

Siehe:

Ich werde mir das Teil mal in Ruhe anschauen. Ein Manko habe ich leider schon direkt nach der Installation gefunden: Mufin mag Musikdaten nicht von Netzwerkfreigaben importieren. Meine Musik beispielsweise liegt bei mir auf \\Server\Musik. Und wenn man das als Quellpfad eingibt, passiert leider gar nichts. Nun könnte man natürlich die Freigabe auf einen Laufwerksbuchstaben mappen. Aber wenn man dann die Datenbank auf mehreren Rechnern verwenden möchte, muß man auf allen denselben Laufwerksbuchstaben frei haben. Und das ist bei mir leider nicht der Fall...schade eigentlich...

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