Zombie-Zerstörer

Mittwoch, 28. November 2007

Für d
Emergency Zombie Defense Station
en Fall der Fälle...(gesehen bei Isotopp) :-)
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Metzger geht - Grüne ausgeschlachte(r)t

Dienstag, 27. November 2007

Tja, das wars dann mit allen Blütenträumen in Richtung Jamaika und schwarz-grün: Der letzte Große Ordnungspolitiker der Grünen, Oswald Metzger, kehrt seiner Partei den Rücken. Damit verlieren die Grünen ihren letzten wirklichen Realo und en passant auch jeden Restbestand von wirtschafts- und finanzpolitischer Vernunft. Nun können sie ihre Reise nach Fantasialand ungehindert fortsetzen, die sie auf den letzten beiden Parteitagen unbeeindruckt von jeglichem Sachverstand und Realitätssinn begonnen haben. Ich wünsche den Grünen ein gute Reise!

Mein Mitleid für die Grünen hält sich in engen Grenzen. Ich kann Herrn Metzger gut verstehen, daß er es satt hatte, stets und ständig als Aushängeschild des sonst rar gesähten ökonomischen Verstandes herzuhalten und damit gewissermaßen als Alibifigur bürgerliche Wählerschichten anzusprechen, die die Grünen ohnehin lange schon nicht mehr repräsentieren (falls sie es je taten).

Ich wünsche mir, daß Metzgers Sachverstand und Ideologiefreiheit sich nun an anderer Stelle hoffentlich wirkungsvoll entfalten kann. Daß er sowohl in die FDP als auch in die CDU passen würde, ist ja kein Geheimnis - wobei die CDU gerade nach dem Abgang von Merz dringend Ersatz ähnlichen Kalibers braucht...vielleicht erleben wir ja irgendwann eine Bundestagswahl, als deren Ergebnis mein persönliches Dreamteam die Regierung übernimmt um Deutschland zu sanieren: Merz als Kanzler, Metzger als Wirtschafts- und Arbeitsminister und Kirchhof als Finanzminister...noch ist die Hoffnung nicht ganz verloren! :-)

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Milchreis-Motto des Tages

Freitag, 16. November 2007

Gesehen bei Connis Skype:

“Milchreis schmeckt hervorragend, wenn man ihn kurz vor dem Verzehr durch ein saftiges Steak ersetzt”

Wie wahr! Dem ist nichts hinzuzufgügen! :-)

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Win-L

Donnerstag, 15. November 2007

CodingHorror hat eine ausführliche Erläuterung :-) warum man auch bei nur kurzzeitigem Verlassen seines Computers am Arbeitsplatz selbigen mittels der Tastenkombination Win-L (für “Lock”) sperren sollte: Don’t Forget To Lock Your Computer

Gleichzeitig kann man es als Ratschlagsammlung lesen, wie man Kollegen zu entsprechendem Sicherheitsverhalten erzieht! ;-)

Bei mir funktioniert Win-L als Automatismus, da es eine weitere positive Nebenwirkung hat: Es können nicht durch “Unfälle” oder über die Tastatur streunende Katzen (warum latschen die Viecher eigentlich so gern über Tastaturen???) irgendwelche Texte eingegeben und damit wildeste Aktionen ausgelöst werden...man wird da aus Erfahrung klug: Ich hatte mal eine Datensicherung gestartet, die (damals) 30 Stunden hätte laufen sollen. Nach Ablauf dieser 30 Stunden wollte ich also schauen, wie weit sie denn ist und bewegte die Maus, um den Bildschirmschoner auszuschalten...was ich sah, machte mich fertig: Die Sicherung war nahc kürzester Zeit abgebrochen, weil ein paar Briefe ungünstig an die Escape-Taste der Tastatur gerutscht waren...

Also merke: Beim Aufstehen vom Arbeitsplatz IMMER Win-L!!!

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Auf zu einem neuen Safari

Donnerstag, 15. November 2007

Soeben ist die Version 3.04 von Apples Safari für Windows erschienen, ich werde es gleich mal downloaden und schauen, obs nun noch etwas stabiler und kompatibler ist... (die ersten Betas waren ja eine Katastrophe)
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Delingsdorf.de plattgemacht

Freitag, 9. November 2007

Nicht was Du denkst! :-)

Viel harmloser: Die Plattdeutsche Sprache gehört fest zur norddeutschen Kultur. Leider aber muß man feststellen, daß immer weniger Menschen platt schnacken können. Platt droht, auszusterben - insbesondere je weiter man von der Küste weg in den Bereich der Hamburger Metropolregion kommt. Meine Großeltern sprachen untereinander und mit ihren Verwandten, Freunden und Bekannten im Normalfall noch platt. Ich selbst kann es also immerhin noch verstehen, aber leider nicht aktiv sprechen. Aber im festen Bewußtsein, daß platt nicht aussterben darf, habe ich mir vorgenommen, es wo immer möglich zu unterstützen und fördern. Sei es durch den guten Vorsatz, sich autodidaktisch zumindest ein paar Brocken aktiven Sprachschatzes anzueignen und zu trainieren oder durch praktische aber auch symbolische Unterstützung der Sprache. Denn wenn das Platt wieder mehr Menschen ins Bewußtsein kommt, werden sie sich - so meine Hoffnung - auch mehr oder weniger automatisch, quasi auf der Suche nach den eigenen Wurzeln oder der Geschichte der Region, mehr dafür interessieren.

Nicht umsonst habe ich seit Jahren gefordert, daß die Ortstafeln an den Ortseingängen zweisprachig ausgeführt werden, gewissermaßen als ständige Mahnung, der man sich nicht entziehen kann. Es ist super, daß dies nun nicht zuletzt durch den enormen Einsatz des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB) endlich auch praktisch ins Rollen kommt und die Gemeinden nun diese Möglichkeit haben und auch zunehmend nutzen (siehe zB “Hinweise zu plattdeutschen Ortsnamen” beim Kreis Stormarn). (Vielen Dank an Herrn Peets vom SHHB und Herrn Thies von der Fehrsgilde für ihren Einsatz auf diesem Gebiet!)

Ebenso ist es super, daß in den Schulen das Platt vermehrt unterrichtet wird und sich schon die Kleinen dafür wirklich interessieren. Weiter so!

Um auch selbst ein ganz klein wenig dazu beitragen zu können, haben mein Delingsdorfer Co-Webmaster Conni Dabelstein und ich nun angefangen (zugegeben noch etwas experimentell und rudimentär), die Seite unserer Gemeinde www.delingsdorf.de auch auf Platt unter www.deinsdörp.de anzubieten. Noch ists wie gesagt erst ein kleiner Anfang, sehr unvollständig und leider auch voller sprachlicher Fehler (da wir beide kein platt schnacken). Wir suchen händeringend nach Leuten, die uns ein paar der sich seltener ändernden Seiten von www.delingsdorf.de (zB Geschichte etc) übersetzen. Ein entsprechender Aufruf im Dorf wird demnächst gestartet - wir sind guter Dinge, daß das die Sache enorm nach vorn bringen wird (Vielen Dank an Herrn Asmussen vom Kreis Stormarn, der Deinsdörp sofort in der Gemeindeliste verlinkt hat!). Vielleicht findet sich ja auch ein Lehrer, der die Übersetzung von www.delingsdorf.de nach www.deinsdörp.de als Projekt im Unterricht machen möchte?

Jedenfalls möchte ich jeden aus dem niederdeutschen Sprachraum dazu ermutigen, seinen eigenen aktiven Beitrag für die Plattdeutsche Sprache zu leisten, um ein bißchen am Erhalt dieser wunderschönen Sprache mitzuwirken!

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Lange hab ich nach Lektüre von Johans Blogeintrag und den weiteren Verweisen überlegt, ob ich mir den inzwischen schon legendären Auftritt von Nina Hagen bei Maischberger antun sollte. Denn wenn schon ein Gast wie der Herr Bublath vom ZDF, der nun nicht gerade wegen besonderer Ängstlichkeit oder Unhöflichkeit bekannt ist, sich während der laufenden Sendung zur Flucht genötigt sieht, dann kommt man ins Grübeln, was denn da so verdammt schiefgelaufen sein kann.

Die Antwort ist erstaunlich einfach: Niemand, einfach niemand kann - jedenfalls ohne Betäubungsgewehr - eine Nina Hagen stoppen, die mehr als offensichtlich in der Tat weder mit sich ganz allein noch von dieser Welt ist. Nicht, daß Sandra Maischberger es besonders intensiv versucht hätte, den irrlichternden Gast irgendwie zu Drosseln (warum kann die Soundregie nicht einfach das Mikro abdrehen - oder der Sicherheitsdienst seine Arbeit machen?), was insofern schade war, da man sonst aus dieser Sendung vielleicht auch kleine Erkenntnisse hätte zutage fördern können, warum (alles natürlich subjektive Wahrnehmungen) so viele Menschen (mit zunehmender Tendenz) die Errungenschaften der Aufklärung und Jahrtausenden von wissenschaftlicher Arbeit - und mit diesen leider auch die Fundamente unserer Zivilisation - über Bord schmeißen und für alles mögliche Irrationale offen sind.

Daß es dabei nicht nur um Ufos und ETs geht, sondern auch um ganz irdische Probleme wie die drastisch zunehmende Zahl von Eltern, die ihre Kinder aufgrund eklatanter Wissensmängel in Kombination mit wilden Hypothesen nicht mehr impfen lassen (mit potentiell fatalen Folgen), der Trend zu homöopathischen Mittelchen oder die aus dem Boden sprießende Schar von allgegenwärtigen wochenendkursgeschulten Reiki-Blabla-Meistern, Besprechern, Geopathologen und anderen esoterischen Quacksalbern hatte ja zufällig gerade Herr Bublath in seiner Sendung über Wunderheiler dargelegt - ein sehenswerter Beitrag, der leider in fleißiger vorauseilender Selbstzensur vom ZDF aus dem eigenen Online-Angebot wieder herausgelöscht wurde (daß dieser Skandal kein großes Gehör fand und kaum von Zeitungen (Zeit) und Bloggern (Daniela) gewürdigt wurde, läßt tief blicken und Böses ahnen).

Daß Bublath in der Sendung von Maischberger auch aufgrund mangelnder moderativer Unterstützung (denn ihm selbst fehlte die nötige Aggressivität und Bissigkeit - oder er hat erkannt, daß auch der Einsatz derselben Frau Hagens Mundwerk nicht hätte stoppen können) und sich mit ihm sozusagen der Verstand auf verlorenem Posten befand, war jedenfalls jammerschade. Und es war folgerichtig, die Sendung zu verlassen, als endgültig klar war, daß eine vernünftige oder zumindest gesittete Diskussion schlicht unmöglich war. Offen bleibt bei mir die Frage, ob Nina Hagen im innern wirklich glaubt, was sie zu glauben glaubt oder für wie wahnsinnig sie sich selber hält...

Man muß kein Arzt sein, um bei Nina Hagen einen kristall-klaren Kasus kosmischer klinisch-pathologischer paranoider Schizophrenie zu vermuten (sowie ein Gesichtsmuskel-Tourette-Syndrom). Selten, nein offengestanden nie (denn selbst der viel zu früh von uns gegangene Klaus Kinski reicht da nicht ran), habe ich im deutschen und dazu noch öffentlich-rechtlichen Fernsehen einen derart exaltierten, extrovertierten Ex-Star gesehen, der wie ein Extraterrestrischer auf einer Extra-Portion Extasy auftrat. Mich würde tatsächlich interessieren, ob die Frau noch als geschäftstüchtig/mündig durch die Welt läuft, oder sie immer von ein paar netten Leuten begleitet wird :-) Jedenfalls gehört sowas in die Klinik und nicht ins TV.

Was offenbar aber dringend ins Fernsehen (und danach auch dauerhaft ins jeweilige Online-Archiv) gehört, sind mehr Beiträge, die sich kritisch dem Glauben im weiteren Sinne auseinandersetzen. Und damit beziehe ich mich nicht nur auf die oben angesprochenen Bereiche, sondern es geht generell darum, daß man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, daß breite Bevölkerungsschichten (und damit meine ich beileibe nicht nur das Prekariat, sondern auch viele, die sich selbst als Bildungsbürger titulieren würden) sukzessive von der realen=komplexen Welt abkoppeln und in einfache (und meist leider kontrafaktische) Erklärungsmuster/Verschwörungstheorien/Glaubenssätze verfallen - was dann leider aber in einer Demokratie nicht ganz (fehl)folgenlos bleibt.

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