Sehr hörenswertes Interview des DLF mit Henryk M. Broder zur panischen Reaktion der Öffentlichkeit (bzw. veröffentlichten Meinung) auf den Film “Fitna the movie” von Geert Wilders:

Nein, es ist keine Panikmache. Wenn das als Panikmache empfunden wird, dann nur deswegen, weil es in Europa eine Tendenz gibt, die Wirklichkeit nicht zur Kenntnis zu nehmen. Und wenn uns dann die Wirklichkeit aufgezwungen wird, mit Macht aufgedrückt wird, dann entwickeln wir natürlich Panikgefühle, weil wir lieber die Kraft der Verleugnung weiter einsetzen würden - the power of denial.

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Nur 24 Stunden war “Fitna the movie” von Geert Wilders bei LiveLeak unter der Adresse www.liveleak.com/view?i=7d9_1206624103 online. Nun erscheint dort nur noch der folgende Text. Das zum Thema Angst essen Meinungsfreiheit auf...

Following threats to our staff of a very serious nature, and some ill informed reports from certain corners of the British media that could directly lead to the harm of some of our staff, Liveleak.com has been left with no other choice but to remove Fitna from our servers.
This is a sad day for freedom of speech on the net but we have to place the safety and well being of our staff above all else. We would like to thank the thousands of people, from all backgrounds and religions, who gave us their support. They realised LiveLeak.com is a vehicle for many opinions and not just for the support of one.
Perhaps there is still hope that this situation may produce a discussion that could benefit and educate all of us as to how we can accept one anothers culture.
We stood for what we believe in, the ability to be heard, but in the end the price was too high.

Ich habe mir den Film gestern kurz nach der Veröffentlichung angesehen. Über die filmische Qualität, stilistische und inhaltliche Fragen usw kann man streiten. Aber der gute alte Voltaire zugeschriebene Satz “Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst” trifft hier leider mehr als zu: Man riskiert heutzutage in - man muß es wohl postaufklärerische Zeiten nennen - wieder sein Leben, wenn man bestimmte Meinungsäußerungen ermöglicht, völlig unabhängig davon, ob man sich diese zueigen macht oder nicht (wobei auch das natürlich in einem freien Land kein Grund zur Angst um sein Leben sein dürfte).

Es ist in der Tat ein trauriger Tag für die Meinungsfreiheit und ich muß immerzu an die Worte Martin Niemöllers denken:

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Wie sagte unlängt der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz mit Blick auf den Mordaufruf von Islamisten gegen die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz, die muslimische Frauen in Deutschland aufgerufen hatte, ihr Kopftuch abzulegen: „Meinungsfreiheit darf in Deutschland nicht zu einer Mutprobe werden.“. In den Niederlanden jedenfalls ist sie es längt. Theo van Gogh hat mit dem Leben bezahlt, und auch Ayaan Hirsli und Geert Wilders werden ihres Lebens sicher nicht mehr froh. Wie weit ist es bloß gekommen?!

Wer den Film noch nicht sehen konnte: PI-News verlinkt zahlreiche Server, auf denen er (noch) zu finden ist.

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Raubgräber in Stormarn unterwegs

Mittwoch, 26. März 2008

Meine Lokalzeitung, das Stormarner Tageblatt, berichtet: Hügelgrab aus der Bronzezeit geplündert.

Werner Siebenhaar (69) von der Arbeitsgemeinschaft Vor- und Frühgeschichte des Kreises Stormarn entdeckte die Raubgrabung bei einem seiner Kontrollgänge. “Das Grab ist von oben bis auf die Steinpackung geöffnet. Ein größerer Stein ist aus dem Grab entfernt worden und liegt seitlich im Graben auf dem frischen Laub. Das bedeutet, dass die Beraubung etwa im Spätherbst erfolgt sein muss”, erklärt Siebenhaar. “Das müssen Profis gewesen sein, denn das Grab ist eher unscheinbar und nur von Fachleuten zu erkennen”

Ich finde es einfach nur traurig, wenn ich bedenke, welch enormer Schaden der Archäologie hierzulande durch Raubgräber zugefügt wird (siehe dazu auch meinen Blogeintrag Rambo-Raubgräber. So wird wertvolles Kulturgut zerstört und solide Geschichtsforschung erschwert bis unmöglich gemacht. Und das nur dafür, daß jemand sich die Trophäen zu Hause ins Regal stellen kann. Einfach unfaßbar...

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Herzlich willkommen, Oswald Metzger!

Dienstag, 25. März 2008

Es gibt also doch noch Hoffnungen, daß auch in der CDU der wirtschaftsliberale Flügel wieder etwas erstarkt und ein Gegengewicht gegen Christdemosozialismus setzt!

Vielleicht kann Oswald Metzger ja den Gedanken von Merz und Kirchhof wieder Auftrieb geben. Jedenfalls füllt er eine klaffende Lücke ökonomischer Kompetenz in der CDU.

Nachtrag: Hier nun der Link auf die Erklärung von Oswald Metzger: CDU: Meine neue politische Heimat

Meine Sorge gilt der demokratischen Stabilität in unserem Land. Hier trägt gerade eine Volkspartei wie die CDU eine große Verantwortung. Wer heute mit einer falschen Erwartungssteuerung Wählerinnen und Wähler lockt, erschüttert sehr bald die demokratisch verfasste Ordnung unseres Landes. Denn nicht einzuhaltende Leistungsversprechen frustrieren das Wahlvolk und entladen sich in grassierender Wahlabstinenz der Mittelschichten und einer weiteren Radikalisierung des politischen Spektrums.
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Angst essen Meinungsfreiheit auf

Montag, 24. März 2008

Da kündigt jemand einen islamkritischen Film an und was macht der Provider? Sperrt rein prophylaktisch (man könnte auch böswillig sagen: in vorauseilendem Gehorsam) die Website. So erscheint beim Versuch, fitnathemovie.com zu besuchen folgende Meldung von Network Solutions:

This site has been suspended while Network Solutions is investigating whether the site’s content is in violation of the Network Solutions Acceptable Use Policy. Network Solutions has received a number of complaints regarding this site that are under investigation.

Ich persönlich kenne weder den Macher noch den Film (um genau zu sein: Niemand außer dem Macher kann den Film kennen, da ja unveröffentlicht) und ich kann daher auch nicht sagen, ob ich Meinungen und Ansichten in dem Film teilen würde oder nicht. Was ich aber definitiv sagen kann ist, daß es mich sehr bedenklich stimmt, wenn private Unternehmen eine solche Art der präemptiven Zensur betreiben - und dort gleichzeitig die Domain hizbollah.org läuft, siehe Whois.

Weitere Infos:

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Eben hatte ich - nach dem alten Bundeswehrmotto “melden macht frei” - das dringende Bedürfnis, einen sagen wir mal ein wenig merkwürdig fahrenden Verkehrsteilnehmer zwecks Überprüfung seiner konkreten Fahrtauglichkeit bei der Polizei zu melden (ich bin echt kein Denunziant, aber es passiert einfach zu viel im Straßenverkehr, als daß man es da einfach hinnehmen sollte, wenn da jemand DUI macht oder durch Zeitungslesen etc. zu stark abgelenkt ist).

Jedenfalls wähle ich also 110 und was passiert?

Erstmal: Nichts.

Dann tutet es. Und nochmal. Und nochmal!

Hm.

Sicherheitshalber schau ich aufs Telefondisplay, ob ich mich auch nicht verwählt habe...

Dann plötzlich (nach ca. 7-8 Klingelzeichen und einer geschätzten halben Ewigkeit) geht jemand ran und eine nette Stimme sagt mir sinngemäß: “Zur Zeit sind alle Plätze belegt, sie werden umgehend an den nächsten freien Platz verbunden”

Cool. Das ist ja fast wie im Call-Center eines großen deutschen Telekommunikationsunternehmens... :-) Man kann nur hoffen, daß es bei einem Anruf dort nicht mal um Leben und Tod geht...

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Demnächst wird ja wieder auf Sommerzeit umgestellt...das kann sich die Telekom (denn sie ist meines Wissens Betreiber des Bargteheider Funkturms - oder liege ich da falsch?) irgendwie schenken...denn der steht konsequent auch im Winter auf Sommerzeit :-) Abgesehen davon ist die Anzeigetafel auch technisch nicht mehr ganz ok, aber was solls:


Der Funkturm in Bargteheide...auf den ersten Blick bietet er durch Temperatur- und Uhrzeitanzeige einen tollen Service...


...aber auf den zweiten Blick sieht man (ok, jedenfalls ich vorhin, hier im Blog ist das ja dann doch irgendwie anders), daß die Uhr eine Stunde vorgeht...

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Einfach knuffig!

Dienstag, 18. März 2008

Gesehen heute in der Filliale der Sparkasse Stormarn in Bargteheide
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