Use me better spyglass

Freitag, 19. September 2008

Nicht vergessen: Heute ist Talk-Like-a-Pirate-Day...selbst Google macht mit!

Siehe auch die offizielle Meldung Google in one more language und natürlich die ganz hochoffzielle Seite Talklikeapirate.com.

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Time for some campainin' (SCNR)

Donnerstag, 18. September 2008

Dank an André für den Tip!

Try JibJab Sendables® eCards today!
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In was für einem Land leben wir eigentlich?

Dienstag, 16. September 2008

Schöner deutscher Rechtsstaat: Für zwei Jahre Mietschulden von monatlich 900 € und einem Gesamtschaden inkl. Strom-, Wasser-, Anwalts- und Renovierungskosten von 45.000 € bekommt laut Bild nach einem Urteil des Amtsgerichts Barmbek die offenbar hoffnungslos asozialesozialschädliche Mietbetrügerin noch eine “Prämie” von 5.000 €, damit sie endlich auszieht.

“Herausgerissene Heizkörper lehnen an der Wand, dicke graue Kabel schwingen vom Stromkasten durch drei Zimmer. Türen fehlen ebenso wie Marmorplatten im Bad. … Hausbesitzer Ramazan Y. stimmte dem Vergleich zähneknirschend zu. So absurd er auch ist: Eigentlich wollte der Mann ja seine Mietausfälle einklagen, jetzt zahlt er noch mehr drauf. … Trotzdem ist Ramazan Y. heilfroh: Wenigstens ist die Frau weg. … In ihrem Auto brauste Petra B. am Montag davon. Keine Miete bezahlt, dafür sogar noch Geld bekommen – für sie ein perfekter Tag.”

Leider ist sowas kein Einzelfall. Dreistes und kriminelles Mietnomadentum hat in den vergangen Jahren extrem zugenommen. Viele Vermieter bleiben auf enormen Schäden und Kosten sitzen. Wer die Mieteinnahmen zur Alterssicherung oder Lebensunterhalt braucht und aufgrund der Ausfälle nicht mehr über die Runden kommt, wird zum Sozialfall und muß daher bevor er vom Staat ‐ der ihn bei der Durchsetzung seiner berechtigten Forderungen völlig allein läßt (Gerichtsvollzieher senden häufig Standardschreiben zurück nach dem Motto: “Von weiteren Sachstandanfragen bitten wir abzusehen”) — Unterstützung bekommt obendrein auch noch sein Eigentum veräußern (was meist wg. der Schäden unter Wert passiert). Die Täter dürfen sich dank Datenschutz, einseitig mieterfreundlicher Rechtsprechung und Überlastung der Justiz sicher fühlen; letztlich kann man das nur noch ohnmächtig als Strafvereitelung im Amt einstufen und sich überlegen, wohin man auswandert.

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Gute Nacht, Deutschland

Montag, 15. September 2008

Wenn es stimmt, was heute Capital meldet, dann komme sogar ich als liberaler und stets für Meinungsfreiheit (wohlgemerkt nicht Beleidigungs-, Verleumdungs- und Verhetzungsfreiheit) eintretender Zeitgenosse in Versuchung zu fordern, daß dem linksfaschpopulistischen Demagogen Lafontaine wegen Volksverhetzung der Prozeß gemacht und ihm die bürgerlichen Ehrenrecht aberkannt werden sollen. Er stellt sich mit diesen seinen Äußerungen endgültig abseits dessen, was eine Demokratie ertragen muß und kann:

“Lafontaine sagte weiter, ‘kein Mensch’ könne ‘in seinem Leben zehn Milliarden Euro auf verfassungsgemäße Weise anhäufen’. … Vielmehr sei deren Reichtum ‘das Ergebnis einer fortdauernden Enteignung der Belegschaft und deren großen Beitrag zur Produktivität und Wertschöpfung’“. Insofern fordere er bei Lichte betrachtet nur ‘die Rückübereignung an die rechtmäßigen Eigentümer, nämlich an die Belegschaft.’”

Er unterstellt damit nicht nur kriminelles Verhalten, sondern fordert also völlig unverblümt die Vergesellschaftung privaten Eigentums.

Man kann die Auswirkungen solcher Aussagen auf leistungsbereite Menschen, die sich in diesem Land Wohlstand hart erarbeitet haben oder mit viel Einsatz und Risiko erwirtschaften wollen, nicht unterschätzen, wenn man bedenkt, daß schon die ständigen Neiddebatten um Vermögens- und Erbschaftssteuer viele Leistungsträger aus dem Land treibt. Die Tatsache, daß eine Partei aus SED-Kadern, Stasiverbrechern und Kommunisten zunehmend an Wählerschaft, Einfluß und sogar Regierungsbeteiligungen gewinnt (und die SPD hier bereitwillig Steigbügelhalter spielt), läßt mich Böses ahnen. Wohin soll das noch führen‽

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Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Ganz ehrlich: Ich kann es nicht mehr ertragen. Da stehen jetzt schon kurz nach den Sommerferien die Supermärkte voller Weihnachtssachen. Einfach pervers. Egal wo man hinschaut — palettenweise Lebkuchen, Pfeffernüsse, Dominosteine und Spekulatius. Dabei wurde noch nichtmal anständig abgegrillt und angepunscht. Tss.

Man muß es heutzutage ja fast schon als faule Transusigkeit einstufen, daß noch niemand bei sich zuhause Christbaumschmuck aufgehängt hat und auch die Gemeinden ihre Haupteinkaufsstraßen abends noch nicht im Lichterglanz erstrahlen lassen.

Ich muß dabei immer an die “Weihnachtsbeleuchtung” von Stenkelfeld denken (Transkript):

Ich kann jedenfalls mit diesem vorzeitigen Weihnachtswahnsinn nicht viel anfangen. Kaufen die Leute wirklich im Spätsommer schon Schokoladenweihnachtsmänner? Verdirbt man sich damit nicht völlig die Vorfreude auf die Adventszeit? Führt es nicht in doppeltem Wortsinne zur Übersättigung?

Offengestanden fühle ich mich durch den total verfrühten Weihnachtstrubel ernsthaft belästigt und kann mich nur schwer damit abzufinden, Blätterkrokant neben der Truhe mit Grillfleisch zu sichten. Ich jedenfalls habe kein ernstzunehmendes Problem damit, auf Nikolaus und Weihnachtsmann zu warten.

Wie geht es Euch? Seid Ihr schon saturiert und diesem Grauen gegenüber abgestumpft? Oder nervt es Euch auch? Wir können es ändern: Wie an anderer Stelle auch appeliere ich hier an den mündigen, kritischen Konsumenten. Wir selbst haben es in der Hand. Wenn wir alle zusammenhalten und es schaffen, vor Ende November keine Weihnachtsartikel zu kaufen, wird der Handel dies spüren und zukünftig den Beginn der Weihnachtszeit wieder ein wenig später ins Jahr schieben, statt quasi kurz nach Ostern damit zu beginnen.

Ich rufe Euch alle auf: Macht mit bei der kritischen Konsumkeuschheit bis zum 1. Dezember!

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WHG III im Real-Life statt Mothership

Freitag, 12. September 2008

Das erste Video der Windows-Werbekampagne mit Seinfeld und Bill Gates höchstselbst war schwer zu bewerten und offenbar wirklich nur ein vorsichtiger Einstieg — denn Teil 2 ist meines Erachtens schon ein echter Volltreffer. Ich jedenfalls habe mich köstlich amüsiert und möchte es nicht vorenthalten:

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Meine neue Browser-Startseite

Mittwoch, 10. September 2008

Rein sicherheitshalber, man kann ja nie wissen: http://hasthelargehadroncolliderdestroyedtheworldyet.com :-) (via Fefe, den man politisch eher fast schon als Gaga bezeichnen könnte (SCNR)...)

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Das größte Plus von Stegner...

Dienstag, 9. September 2008

“Als Stegners größtes Plus gilt weiterhin, dass es in der Nord-SPD kaum eine Alternative zu ihm gibt.”

Ah ja. SO wie das Hamburger Abendblatt es hier macht kann man das natürlich formulieren, auch wenn es wohl weniger ein Plus von Stegner ist als ein dickes Minus bei der SPD insgesamt.

Denn man muß in der Tat leider feststellen, daß die Personaldecke der SPD gelinde gesagt reichlich dünn ist — wie man auch an “Münte is beck” als quasi eigener Nachnachfolger sehen kann (wobei man dort noch aus der Not eine Tugend machen konnte, weil Müntefering einige scheinbar unersetzbare sozialdemokratische Eigenschaften besitzt). Rambo Ralf wird also — bei aller Prognoseunsicherheit die man heutzutage bei der SPD zugrundlegen muß — am Wochenende mit absoluter Sicherheit gewählt werden, “wenn auch mit geballten Fäusten in der Tasche”.

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Gehirnsdurchfall reloaded

Donnerstag, 4. September 2008

“Kein Gesetz ist so schlecht, daß nicht irgendein Weltverbesserer es noch schlimmer machen kann.” (Stecki)

Das jedenfalls war das, was mir einfiel, als davon hörte, mit welcher Volksbeglückung sich das Europäische Parlament nun beschäftigt. Es sei nämlich "besonders wichtig, daß Fernsehwerbung ‘ethisch und/oder rechtlich verbindlichen Regeln’ unterliege, so ein heute im EP vorgestellter Bericht.

“Schließlich werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, Bildungsinitiativen zu konzipieren und in die Wege zu leiten, die im ”Geiste der Toleranz“ entwickelt wurden und die alle Formen von Stereotypisierung, die die Beziehungen zwischen Männern und Frauen deutlich verschlechtern, unterlassen, um ”die Kultur der Geschlechtergleichstellung“ mit Hilfe von geeigneten Bildungsprogrammen zu fördern.”

Es geht also auch bei weitem nicht nur um Werbung, sondern eigentlich um jeden Lebensbereich. Nachtgall, ick hör dir trapsen! Wollen wir die totale Gedankenkontrolle? Denkt man auf Basis dieses Mindsets zuende, wäre die Einführung einer Gedankenpolizei wohl am besten. Als großen Schritt zur Perfektionierung der Schere im Kopf ruft man ersteinmal gewissermaßen zum vorbereitenden Bildersturm auf:

“Insbesondere sei es notwendig, Botschaften, die die menschliche Würde verletzen und Geschlechterstereotype vermitteln, aus Lehrbüchern, Spielzeug, Videos, Computerspielen und Internet zu beseitigen.”

Wenn man annehmen dürfte, daß hiermit nur schwerste und gröblich verletzende und nach allen anzulegenden Maßstäben inakzeptable Aussagen gemeint wären, könnte man diese Aussage fast unterschreiben. Aber aus langjähriger Erfahrung mit chronischem Gutmenschentum in Politik und Gesellschaft bleibt leider nur die sichere Gewißheit, daß hier ein Relaunch des ADG bevorsteht, sozusagen ein Antidiskriminierungsgesetz 2.0:

“Es gibt da ja mittlerweile einen ganzen Blumenstrauß an hirnrissigen Albernheiten, mit denen Brüsseler Kommissare sich die Zeit vertreiben. Muss schon ein geiles Gefühl sein, sich irgendwelchen Blödsinn auszudenken (man gewinnt den Eindruck, da läuft bisweilen eine Art perverser Wettbewerb zwischen den einzelnen Ressorts) und ein ganzer Kontinent tanzt nur wenige Jahre später nach der eigenen Gaga-Pfeife. Ganz ehrlich: Ich glaube, da könnte ich auch nicht widerstehen und würde vielleicht sowas wie die Mülltrennung bei Weihnachtsbäumen anordnen (’Ab sofort gehören die Nadeln vom Holz getrennt entsorgt’) oder so.”

PI-News hat eine schöne Überschrift dafür gefunden: “Irrenhaus jagt Tante Klementine” (der Server ist vermutlich aufgrund von DoS-Attacken leider immer seltener erreichbar - das zum Thema Toleranz und gelebte Meinungsfreiheit bei Linken; mit dem Credo “Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.” oder dem Rosa-Luxemburg-Motto (sic!) “Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden” hat das jedenfalls nicht viel zu tun, wie man auch bei anderen Debatten, beispielsweise zum Thema Islamismus, immer wieder erlebt).

Apropos Freiheit: Der Bonsaibaum von Freiheit, Selbstbestimmung und -Verantwortung wird damit weiter beschnitten. Das Magazin “eigentümlich frei” schreibt dazu:

“Jetzt geht es – auch im Wortsinne – ans Eingemachte. Kochende Muttis, waschende Omis, putzende Mädels – das kommt uns nicht mehr auf den dann von innen gesäuberten Bildschirm. Das EU-Parlament will solcherlei ‘klischeebehaftete’ Fernsehwerbung im Sinne der regierenden Genderideologie nachhaltig und porentief weißwaschen. Frauen sind Männer sind Männer sind Frauen sind gleich.”

Der mmündige Konsument ist - wie auch bei unendlichen vielen Gesichtspunkten des sog. “Verbraucherschutzes” - in den Augen der Parlamentarier wohl leider zu dumm, selbst zu entscheiden was und von wem er kauft und durch sein aktives Konsumverhalten den Markt zu formen.

Sind wir jetzt endgültig auf dem Weg in die Gesinnungsdiktatur? Vermutlich insbesondere deshalb nicht, weil die Menschen bereitwillig vorauseilenden Gehorsam leisten. Ist das noch echter Pluralismus, der die Basis ist für echte, gelebte Demokratie? Es ist doch leider für jeden von uns inzwischen selbstverständlich, jede auch nur halböffentliche Äußerung einem mehrfachen geistigen Antidiskriminierungs-Check zu unterwerfen. Was eigentlich fehlt, ist eine Behörde, bei der man sich die Rechtmäßigkeit seiner Aussagen im Vorhinein bescheinigen lassen kann. Daher forder ich - auch zur eigenen Rechtssicherheit bei Veröffentlichungen in diesem Blog, die schnellstmögliche Einrichtung eines "Zentralkomitees für Emanzipation, Nichtdiskriminierung und Sicherstellung der Unbedenklichkeit von Redebeiträgen (ZENSUR)". Peace!

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Etwas ist faul im Rechtsstaat Deutschland...

Donnerstag, 4. September 2008

…wenn selbsgerechte Öko-Totalitaristen von Greenpeache munter weiter illegal und potentiell unter billigender Inkaufnahme von Sach- und Personenschäden bei den rechtmäßig in der Nordsee ihren Lebensunterhalt verdienenden Fischern Felsbrocken verklappen kann, während die deutschen Behörden in klassischem Beamtenpingpong untereinander in aller Bürokratenruhe die Zuständigkeit ausdiskutieren.

Es ist in der Tat peinlich, wie der Rechtsstaat sich hier herzlich verarschen läßt (ich bitte diesen Vulgarismus zu entschuldigen, aber weniger drastisch vermag ich dies nicht mehr auszudrücken). Greenpeache steht als lachender Dritter da (bzw. Fünfter, da sich vier Behörden aus drei Ministerien streiten).

Ein Fanal für den Rechtsstaat! Quo vadis, Bundesrepublik‽

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