Habe mal eben die Tanja vernascht…

Donnerstag, 14. Juli 2011

Abstract: Ich konnte den Reizen des Chics nicht widerstehen. Es mußte einfach sein. Und Tanja war echt heiß… #sabber #inflektivnutz

Dem einen oder anderen ist ja eine gewisse Neigung meinerseits zu US-amerikanischer Feinkost nicht ganz unbekannt. Nicht umsonst nennt man mich gelegentlich auch McSteck. Ganz früher habe ich ja mal als selbsternannter zertifizierter Qualitätssicherer mein Unwesen getrieben, sogar die inzwischen leider antiquarische Seite www.burgertest.de ins Leben gerufen. Und da @griepentrog ja auch wieder verstärkt fachmännisch tätig wird (siehe seinen sehr lesenswerten Test des Just-Stevinho), möchte ich ihm in nichts nachstehen. Mein Testbeitrag Der Nürnburger — eine herrlich-schottisch-bajuwarische Brotzeit ist schließlich auch lang her.

Eigentlich wollte ich die Testreihe bayerisch fortsetzen. Aber der McBrezel war leider eine herbe Enttäuschung (kalter, sog. Kartoffelsalat paßte einfach nicht dadrauf, eine ordentliche Ladung süßer Senf wäre hilfreicher gewesen), so daß ich das dann lieber gelassen habe.

Seit heute und nur für eine Woche gibt es jedenfalls im Rahmen der Mein Burger-Aktion bei McDo den Tanja Grilled Chicken Barbecue, eine Kreation aus Barbecue-Sauce, Mais, Salat-Mix, Tomatenscheiben, Pepper-Jack-Käse auf gegrilltem Hähnchenfleisch im McRib-Brötchen.

Und ich muß sagen: Ein schönes Ding.

Da ich Burger eher als Gesamtkunstwerk sehe, verzichte ich auf einen zu systematischen Test. Natürlich ist für Viele schon die Tatsache, daß auf dem Bun kein Beef ist ein ernstzunehmendes Problem. Wer nicht auf Chicken steht, der wird in der Tat mit der Tanja nicht glücklich. Allerdings lohnt der Test dennoch. Denn die Zutaten sind geschmacklich eine spannende Kombination. Das Hähnchen ist sehr saftig. Die Barbecue-Soße gibt eine rauchige Note. Dazu leicht süßlich der Mais. Insg. vom Volumen ganz adäquat, vielleicht etwas schwierig in der Handhabung, ergibt sich ein harmonisches Gesamtgefühl mit pfefferkäsebedingt leicht würzigem Abgang. Das Mouthfeeling war anständig sabschig, man hat nicht das Bedürfnis, ständig nachzuspülen.

Summa summarum: Von den bisher vier Burgern dieser Reihe reiht er sich gaaanz knapp haarscharf hinter dem Stevinho auf einen sehr guten zweiten Platz ein. Daher eine uneingeschränkte Genußempfehlung!

Bleibt mir nur eins: Liebste Tanja, vielen Dank für diese tolle Kreation und herzliche Grüße nach Oberleichtersbach! ;-)

Standardverpackung für „Mein Burger“, daher etwas langweilig…
Statisch etwas suboptimal gepackt.
Aber dank der verrutschten Ladung kann man einen schönen Blick auf die inneren Werte werfen.


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    Big Flavour? Wo genau?
    tl;dr: Sorry, aber das war wohl nix. Im Rahmen meiner OCD McSucht Neugier nach Burgerchen habe ich eben den letzten der im Rahmen der „Mein Burger“-Reihe erscheinenden Burger, den Big Flavour probiert. Leider bin ich ziemlich enttäuscht. Denn das Teil wi
    Weblog: Stecki's Blog
    Aufgenommen: Jul 21, 14:29

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