GelegenheitsheimwerkerInnen aller Länder: Trefft Euch bei Toom
Montag, 24. Juli 2006
Spiegel-Online berichtet über “Baumärkte für Frauen” und weiß:
Der Gang in den Baumarkt ist für Gelegenheitshandwerker meist noch immer wie eine Dschungel-Expedition: Unmengen an Dichtungen, Schläuchen und Schrauben in spartanisch ausgezeichneten Kisten und Regalen, Maschinen mit Beschreibungen, die vor allem aus Einzelbuchstaben und Ziffern zu bestehen scheinen. Nach einem mühsamen Kampf und vielen Irrwegen kann der Weg schließlich zum Ziel führen.
Rewe nennt dies in seiner Pressemitteilung den “Brückenschlag zwischen Einkaufswelten von Frauen und Männern” und ruft sein Experiment als neuen “Branchentrend mit Service und Beratung von Ambiente bis Zement” aus.
Toom will dabei unter dem Stichwort “innovative Kundenorientierung” insbesondere auf umfangreiche Beratung setzen und Handwerker vermitteln - quasi alles aus einer Hand. Dazu gibts dann noch den “kompletten Renovierungs- und Möblierungsplan” von waschechten Design- und Einrichtungsexperten...
Ich muß zugeben, daß meine erste Assoziation ein pinkes Toom-Logo war und ich danach speziell “farblich-plüschig-optimierte” Akkubohrer etc. vor mir sah. Aber bei näherem Hinsehen finde ich die Idee gar nicht so abwegig und ich bin schon ein wenig gespannt, ob das Konzept aufgeht (und welche Auswirkungen es auf die lokale Handwerkerschaft hat usw.). Was meint ihr?
| Dieser Text ist mir eine kleine Burgerbeteiligung fü McSteck wert: |
Trackbacks
Trackback-URL für diesen Eintrag



Kommentare
Hier ein Gegenbeispiel: http://www.jenakompakt.de/Wirtschaft/3477/jenas-handwerker-stehen-zunehmend-im-abseits