Verbale Reisewarnung
Freitag, 28. Juli 2006
Ganz großes Kino: Der Spiegel-Online berichtet über einen deutschen Fotographen, der offenbar die “Frechheit” besessen hatte, in den USA in einem Zug sitzend zu telefonieren und dabei offenbar Silben zu verwenden, die für unbedarfte aber nicht minder hysterische Zeitgenossen wie das gefährliche Wort “Bombe” klangen.
Es kam wie es kommen mußte, wenn “im Zweifel für die Sicherheit” entschieden wird (ganz nach dem Motto: “Erst schießen, dann fragen”): Unplanmäßiger Zwischenstop des Zuages, unsanfte Überwältigung/Festnahme, umfangreiche Befragungen (ich seh förmlich die Cops die grelle Lampe auf ihn richten und ihn nach guter alter Jeff & Mutt-Technik zu “interviewen”) usw. Volles Programm halt. ![]()
Was lernen wir daraus? Es gibt inzwischen jede Menge Tabuwörter, die man besser nicht mehr in den Mund nimmt. Man streiche also bombig, bombastisch usw usf schnellstmöglich aus seinem aktiven Wortschatz!
| Dieser Text ist mir eine kleine Burgerbeteiligung fü McSteck wert: |
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