Musik entdecken: Musicovery.com

Dienstag, 10. Juli 2007

Manchmal gibt es Konzepte/Ansätze, die einen sofort überzeugen. Von Sven erreicht mich per Mail der Tip, Musik mal auf einem etwas andere Wege zusammenzustellen. Und da verspricht www.musicovery.com wirklich nicht zu viel.

Musicovery: Musik neu entdecken
Ohne jetzt über verspielte Optik oder den durchgängigen Flash-Einsatz diskutieren zu wollen, präsentiert sich die Benutzerschnittstelle recht übersichtlich fast wie eine Fernbedienung. Man kann auswählen, nach welchen Parametern und mit welchen konkreten Einschränkungen Musik entdeckt werden soll.

So lassen sich nicht nur Genres und der Zeitraum definieren, sondern auch ob man nur Hits oder schon eher weniger mainstreamiges haben möchte. Dazu dann eine wirklich enorm hilfreiche Auswahlmatrix für Selektion nach Stimmung (Achsen Dark-Positive und Calm-Energetic) oder Tanzbarkeit (Achsen Dance und Tempo). Nach Änderung der Optionen sucht die Software ein neues Netz von passenden Musikstücken aus (nett mit Albumcover präsentiert) und man kann sich dort durchklicken von Stück zu Stück - das Netz wird jeweils passend erweitert. Die Stücke werden in Lo-Fi abgespielt (Hi-Fi CD-Qualität gibt es für 10 EUR pro Jahr) und können auch über Amazon, Ebay oder iTunes erworben werden.



Insgesamt also wirklich ein hochinteressantes und spannendes Tool, mit dem man den ganzen Tag und die Nacht dazu verbringen könnte... :-)

Aber nichts ist so gut, daß man es nicht noch verbessern könnte. Was mir spontan als wünschenswert auffiel:
  • Warum kann man nicht innerhalb des Systems direkt nach Interpreten/Songs suchen?
  • Warum kann man nicht alle Songs desselben Albums oder alle Alben/Songs des Interpreten auflisten? Oder andere Interpretationen desselben Stückes?
  • Auch eine Lyricsan- oder -einbindung (zB via Gracenote) wäre praktisch.
  • Dazu ist der Player sehr rudimentär und unterstützt nur Play/Pause. Ohne Vorwärts/Rückwärts innerhalb des Songs oder auch der History ist es doch etwas eingeschränkt.
  • Dazu fehlen leider Möglichkeiten, Songs/Artists als Favoriten zu bookmarken oder aus der Selektion auszuschließen oder durch ein Sterne-System zu bewerten.
  • Optimal wäre auch, wenn das System klug genug wäre, die Aufmerksamkeitsdaten (attention-data) der Nutzer sinnvoll auszuwerten. Es könnte beispielsweise Stücke, die man sofort abgebrochen hat als eher unerwünscht und welche, die man häufig/lange oder komplett durchgehört hat als besonders gemocht einstufen. Auch wäre eine Funktion nach dem Motto “andere die dieses Lied mochten, mochten auch folgende...” sehr praktisch.
  • Und zu guter letzt würde ich genaugenommen sogar Geld ausgeben, wenn man sich die Software zur Benutzung für den heimischen PC/Musik-Server kaufen könnte, um die in der privaten MP3-Datenbank damit zu benutzen...

Mal sehen, was da noch kommt!



Dieser Text ist mir eine kleine Burgerbeteiligung fü McSteck wert:

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Kommentare


    #1 Musik - Master am 09/14/07 um 12:33 [Antwort]

    *Habs gleich mal ausprobiert. Macht echt Spass das tool. Könnte aber etwas schneller sein.

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