Norddeutsch ist auch für viele Norddeutsche eine schwierige Sprache
Freitag, 23. Juli 2010
Letztens, da ist es wieder passiert. Nix Böses ahnend bedudelt mich ein Radio. Doch dann. Das Grauen. Pur. Und ungefiltert. Der ganz offenkundig höchstkompetente Moderator des Hamburger Lokalsenders Alster Radio 106!8 sabbelt mir einem Anrufer und der sagt „Moin“. Was macht besagter Moderator? Er meint, daß es ja noch nicht ganz Mittag sei und man deshalb ja noch „Moin“ sagen könne. Arg. Oder wie wir bei Twitter sagen: #epic #fail
Daß vielleicht die eingefleischten Bajuwaren unter uns hie und da Interpretations- und Übersetzungsprobleme mit norddeutschem Vokabular haben, dafür habe ich vollstes Verständnis. Geht mir andersrum ja nicht wesentlich besser. Aber wenn Leute, die — so darf man doch wohl annehmen — im norddeutschen Sprachraum sozialisiert oder eben mit sprachlich nicht vollkommen irrelevanter Multiplikatorrolle beruflich tätig sind und dann so eklantante Fehler machen, dann bin ich sprachlos. Und auch ein bißchen entsetzt. So von wegen Bildungsnotstand, Untergang des Abendlands, allgemeiner Kulturpessimismus und so. Ihr wißt schon… ![]()
Moin
Aaaalso, mal gaaaanz langsam zum Mitschreiben: Das Wort „Moin“ ist eine hochentwickelte und sehr aussagekräftige Begrüßungsformel, die zu jeder Tages- und Nachtzeit verwendet werden kann. Ich wiederhole: Zu absolut jeder Tages- und Nachtzeit. Denn die etymologische Herkunft des Wortes ist nicht „Morgen“, sondern es stammt von „moi“=„gut“ ab und heißt daher so viel wie „einen Guten“ [Morgen|Mittag|Tag|Abend].
Moin ist eben ganz simpel. Kurz. Effizient. Norddeutsch halt. Wie das Land. Wie Plop ![]()
Moin-Moin und Moinsen
Als Erweiterung zu Moin gibt es dann noch das Moin-Moin. Aber Vorsicht: Wer Moin-Moin sagt, gilt gemeinhin als ein wenig zu redselig, mitteilungsbedürftig oder gar aufdringlich. Er fällt dann in die Kategorie Quasselkmors (höflich übersetzt: Laberbacke). Moin-Moin wird daher eigentlich nur verwendet, wenn man ein Gespräch anbahnen oder gar aufdrängen möchte. Eine Sache, die man mit dem Norddeutschen an sich nur sehr diplomatisch angehen sollte.
Außerdem gibt es dann noch Moinsen. Moinsen wird meist verwandt, um eine Gruppe von Leuten anzusprechen oder das Moin zu betonen, ohne eben ein ewig langes Moin-Moin in epischer Breite aufwendig zu formulieren.
Norddeutsches Dehnungs-C
Im Zusammenhang mit den großen Mißverständnissen Norddeutschlands möchte ich bei dieser Gelegenheit eine weitere hochwichtige Problematik nicht unerwähnt lassen, weil zu befürchten ist, daß sie langsam zu verschüttetem Wissen wird: Das norddeutsche Dehnungs-C (im ck). Ähnlich wie das Dehnungs-E, welches in Soest, Coesfeld, Bad Oldesloe etc. Verwendung findet, dehnt ein norddeutsches Dehnungs-C vor einem k den vorangehenden Vokal. Das klassische Beispiel ist Mecklenburg [ˈmeːklənˌbuɐç]. Auch wenn man landläufig MeckPom wie einen McDonalds-Burger ausspricht: Das erste e in Mecklenburg gehört lang. Wie auch in Bleckede oder Lübeck. Kein Witz. Oder ursprünglich auch Barmbeck, welches (wie viele andere Ortsnamen) extra deswegen in Barmbek umbenannt wurde. So hat auch Thomas Mann zwecks Verständnis den Namen Buddenbrock sicherheitshalber in Buddenbrook geändert, um alle Fehlaussprachen auszuschließen.
Zur weiteren Lektüre hinsichtlich dieser Thematiken empfehle ich:
- Zwiebelfisch: Nu man bloß nich in’ Tüdel geraten! (von Bastian Sick, dessen i ebenfalls lang ausgesprochen wird)
- Zwiebelfisch: Wie lang und breit ist Mecklenburg?
- Das Phonetik-Blog
Außerdem interessant für den norddeutschen Sprachraum insb. mit Blick auf das Plattdeutsche:
- De Platt-App, een paßlich Ding
- NDR-Wörterbuch mwN
- Plattdeutsches Wörterbuch der Neustädter Schützengilde
- Plattnet.de
Eine kleine Bitte habe ich noch: Wenn ihr — insb. in Radio oder Fernsehen — ein fehlausgesprochenes Dehnungs-C oder ein fehlinterpretiertes Moin etc. hört: Bitte schickt den Verantwortlichen eine Mail, twittert das usw.; nicht, um oberlehrerhaft Schlaubischlumpf zu spielen, sondern um die Schön- und Eigenheiten des Norddeutschen zu erhalten! Danke!
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Tröten-Trauma
Freitag, 11. Juni 2010
Hauerha. Ich war ja vorgewarnt hinsichtlich des zu erwartenden Lautstärke-Levels dieser sagenumwobenen Vuvuzelas. Aber das war Theorie. Nach dem Eröffnungsspiel der WM 2010 ist es also praktische Erfahrung. Meine Ohren glühen. Unglaublich, wie wirklich das gesamte Spiel über ein einziges lautes intensives Tuten das Gefühl vermittelte, mitten in einem Bienenschwarm zu sitzen. Eine neue Interpretation des Hummelfluges von Rimski-Korsakow sozusagen. Unglaublich.
Genaugenommen war die Geräuschkulisse ja fast konstant — ein Rückschluß von Akustik auf Spielgeschehen fast unmöglich. Und ich will ja auch gar nicht nörgeln oder gar als intolerant rüberkommen. Aber wenn das jetzt bei jedem Spiel so geht…ohoh…ich fühle mich nach einem schon gebrainwashed, habe das Dröhnen latent-tinnitusmäßig immer noch im Ohr. Eins steht fest: Für das nächste Spiel lege ich mir Ohrenschoner und/oder Kühlwasser für die Ohren zurecht. Und werde auch mal schauen, ob ich eine technische Lösung für das Problem finde, sozusagen ein Active-Noise-Cancelling-Plugin für mein EyeTV/Fernsehgerät.
Fehlt nur noch, daß die Fußball-Berufsgenossenschaft unserer Mannschaft den Auftritt wegen zu befürchtender Hörschäden untersagt. Vielleicht muß unsere Truppe ja auch einfach nur mit Mickey-Mäusen auf den Ohren auftreten…(so oder so wird Verbraucherschutzministerin Ilse Iigner sich berufen fühlen, hier zu handeln)…na denn!
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Solitär-Socken-Syndrom: Ein schrecklich-schauderhaftes Schicksal, oder: Verloren im Schleudergang
Mittwoch, 19. Mai 2010
Es ist ein Phänomen. Jedes Mal. Wirklich JEDES Mal werde ich heimgesucht. Nach gefühlt-statistisch jedem Waschgang kommt eine ungerade Zahl von Socken heraus, nachdem (definitiv!) eine gerade Zahl hineingewandert ist. Geht es nur mir so?
Offenbar nicht. Denn eine intensive, wissenschaftlich-fundierte spontane Recherche auf Twitter fördert geradezu Unmengen an Leidgenossen zutage, wie z. B. @_Phoenicia mit gefühlten 43 Socken (also knapp vorbei an der Antwort zur Frage-ihrwißtschon), @Steinhoefel1, der es nicht nur reklamiert sondern auch mit einem Beweisfoto belegt oder @dknake, der in seiner Verzweiflung die Innovation Google-Socks fordert. Einige Zeitgenossen wie @ChuckNorrisYeah halten Chuck Norris für den Übeltäter. Ich für meinen Teil würde mich nicht trauen, ihm das zu unterstellen ![]()
Was also passiert mit den Socken?
Ich habe mir den Kopf zerbrochen. Monatelang. Immer wieder. Gegrübelt. Gegoogelt. Und währenddessen immer auf’s Neue leise und manchmal auch lauter geflucht, wenn beim Sockenzusammenlegen auf beängstigende Weise ein Exemplar, die berüchtigte Solitär-Socke, übrig blieb.
Relativ sicher meine ich ausschließen zu können, daß die Socken durch das Abwasserrohr die Waschmaschine verlassen. Denn da dürften doch Flusenfilter usw. im Weg sein. Auch glaube ich eigentlich nicht, daß der Schleudergang zur Dematerialisierung durch brutalstmögliche Zermürbung des Stoffes ausreicht.
Was also ist die Ursache?
Ich möchte nicht mehr im Nebel stochern, daher bitte ich um eure Hilfe und crowdsource daher diese Frage: Kennt ihr das Problem auch und was sind eurer Ansicht nach mögliche Ursachen (mit Eintrittswahrscheinlichkeiten) für das Solitär-Socken-Syndrom?
Für hilf- und aufschlußreiche Kommentare wäre ich überaus dankbar!
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Je m’accuse: Ich bin ein Quartalsblogger
Montag, 8. März 2010
Me culpa, Schande über mein glücklicherweise (noch) nicht kahles Haupt: Aller guten Vorsätze zum Trotz will es mir leider chronisch nicht gelingen, dieses Blogprojekt mit regelmäßigen Beiträgen zu beglücken. Das ist absolut unverantwortlich und vollkommen inakzeptabel.
Dabei mangelt es nicht an Inspiration (1.845 RSS-Subskriptionen sorgen für solide Serendipität) und auch nicht an vielen guten Ideen (welche ich mir mit unterschiedlicher Intensität an Stichworten und Hintergrundinformationen in meinem persönlichen Wiki notiere), sondern schlicht und ergreifend an Zeit. Denn ein hochintellektuelles Werk wie ein Blogbeitrag erfordert für seine Erschaffung absolute kontemplative Ruhe. Naja, ganz so hochtrabend ist es zwar nicht — aber es lauern auf und um meinen Bildschirm zu viele interruptive Elemente. Vielleicht sollte ich mich in einen Zen-Blogging-Modus begeben oder meinen Ommwriter als Blogging-Frontend verwenden…
Vielleicht liegt es unterbewußt auch daran, daß mich Technik und vor allem Optik meines Blogges dermaßen stören, daß ich dadurch Writers-Block bekomme. Schon vor längerem habe ich im Hintergrund die Arbeit an einem neuen Aussehen (minimalistischer, typographisch korrekter, ergnomischer, besser lesbar) begonnen — aber wie das mit Nebenbei-Freizeit-Projekten so ist, hat diese leider eine zu niedrige Priorität, um kurzfristig vollendet zu werden. Daher bitte ich um Nachsicht, wie das hier alles aussieht.
Wie dem auch sei: Ich gelobe Besserung. Wirklich. Versprochen. Es wird nicht leicht. Und es wird sicher Rückschläge in Form längerer Blogpausen geben. Aber der Wille ist da. Und wo ein Wille, ist auch ein Gebüsch Weg.
Wer an meinen hochgeistigen Ergüssen interessiert ist, dem sei aber natürlich mein opulent praktiziertes µblogging empfohlen, primär bei Twitter, aber auch via Facebook und Friendfeed.
Bis bald in diesem Blog!
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Use me better spyglass
Freitag, 19. September 2008
Nicht vergessen: Heute ist Talk-Like-a-Pirate-Day...selbst Google macht mit!

Siehe auch die offizielle Meldung Google in one more language und natürlich die ganz hochoffzielle Seite Talklikeapirate.com.
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In was für einem Land leben wir eigentlich?
Dienstag, 16. September 2008
Schöner deutscher Rechtsstaat: Für zwei Jahre Mietschulden von monatlich 900 € und einem Gesamtschaden inkl. Strom-, Wasser-, Anwalts- und Renovierungskosten von 45.000 € bekommt laut Bild nach einem Urteil des Amtsgerichts Barmbek die offenbar hoffnungslos asozialesozialschädliche Mietbetrügerin noch eine “Prämie” von 5.000 €, damit sie endlich auszieht.
“Herausgerissene Heizkörper lehnen an der Wand, dicke graue Kabel schwingen vom Stromkasten durch drei Zimmer. Türen fehlen ebenso wie Marmorplatten im Bad. … Hausbesitzer Ramazan Y. stimmte dem Vergleich zähneknirschend zu. So absurd er auch ist: Eigentlich wollte der Mann ja seine Mietausfälle einklagen, jetzt zahlt er noch mehr drauf. … Trotzdem ist Ramazan Y. heilfroh: Wenigstens ist die Frau weg. … In ihrem Auto brauste Petra B. am Montag davon. Keine Miete bezahlt, dafür sogar noch Geld bekommen – für sie ein perfekter Tag.”
Leider ist sowas kein Einzelfall. Dreistes und kriminelles Mietnomadentum hat in den vergangen Jahren extrem zugenommen. Viele Vermieter bleiben auf enormen Schäden und Kosten sitzen. Wer die Mieteinnahmen zur Alterssicherung oder Lebensunterhalt braucht und aufgrund der Ausfälle nicht mehr über die Runden kommt, wird zum Sozialfall und muß daher bevor er vom Staat ‐ der ihn bei der Durchsetzung seiner berechtigten Forderungen völlig allein läßt (Gerichtsvollzieher senden häufig Standardschreiben zurück nach dem Motto: “Von weiteren Sachstandanfragen bitten wir abzusehen”) — Unterstützung bekommt obendrein auch noch sein Eigentum veräußern (was meist wg. der Schäden unter Wert passiert). Die Täter dürfen sich dank Datenschutz, einseitig mieterfreundlicher Rechtsprechung und Überlastung der Justiz sicher fühlen; letztlich kann man das nur noch ohnmächtig als Strafvereitelung im Amt einstufen und sich überlegen, wohin man auswandert.
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Speculatio praecox - konsumkritische Betrachtungen eines Weihnachtsmanngläubigen
Montag, 15. September 2008
Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Ganz ehrlich: Ich kann es nicht mehr ertragen. Da stehen jetzt schon kurz nach den Sommerferien die Supermärkte voller Weihnachtssachen. Einfach pervers. Egal wo man hinschaut — palettenweise Lebkuchen, Pfeffernüsse, Dominosteine und Spekulatius. Dabei wurde noch nichtmal anständig abgegrillt und angepunscht. Tss.
Man muß es heutzutage ja fast schon als faule Transusigkeit einstufen, daß noch niemand bei sich zuhause Christbaumschmuck aufgehängt hat und auch die Gemeinden ihre Haupteinkaufsstraßen abends noch nicht im Lichterglanz erstrahlen lassen.
Ich muß dabei immer an die “Weihnachtsbeleuchtung” von Stenkelfeld denken (Transkript):
Ich kann jedenfalls mit diesem vorzeitigen Weihnachtswahnsinn nicht viel anfangen. Kaufen die Leute wirklich im Spätsommer schon Schokoladenweihnachtsmänner? Verdirbt man sich damit nicht völlig die Vorfreude auf die Adventszeit? Führt es nicht in doppeltem Wortsinne zur Übersättigung?
Offengestanden fühle ich mich durch den total verfrühten Weihnachtstrubel ernsthaft belästigt und kann mich nur schwer damit abzufinden, Blätterkrokant neben der Truhe mit Grillfleisch zu sichten. Ich jedenfalls habe kein ernstzunehmendes Problem damit, auf Nikolaus und Weihnachtsmann zu warten.
Wie geht es Euch? Seid Ihr schon saturiert und diesem Grauen gegenüber abgestumpft? Oder nervt es Euch auch? Wir können es ändern: Wie an anderer Stelle auch appeliere ich hier an den mündigen, kritischen Konsumenten. Wir selbst haben es in der Hand. Wenn wir alle zusammenhalten und es schaffen, vor Ende November keine Weihnachtsartikel zu kaufen, wird der Handel dies spüren und zukünftig den Beginn der Weihnachtszeit wieder ein wenig später ins Jahr schieben, statt quasi kurz nach Ostern damit zu beginnen.
Ich rufe Euch alle auf: Macht mit bei der kritischen Konsumkeuschheit bis zum 1. Dezember!
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Potemkinschinesische Olympiade...
Dienstag, 12. August 2008
Eine andere Bezeichnung für das, was im Reich der Mitte stattfindet, fällt mir nicht ein...
Nachdem man zunächst einmal in den letzten Jahren ohne Rücksicht auf Verluste die (Sport-)Infrastruktur gigantoman hochgezogen hat, dann mit ähnlicher Hybris gegen widriges Wetter und gegen den alles einnebelnden und stinkenden Smog angegangen ist, hat man das Eröffnungs-Feuerwerk gepflegt fürs TV manipuliert optimiert und zu guter letzt auch noch “aus nationalem Interesse” ganz millivanillimäßig ein nach ästhetischen Kriterien selektiertes kleines Mädchen die Lippen zu einem Vollplayback bewegen lassen, weil die Original-Sängerin mit zu schiefen Zähnen nicht niedlich genug war. Was kommt als nächstes‽
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Harnasch & House - das Dreamteam gegen Desinformation
Freitag, 20. Juni 2008
Die Ideale der Aufklärung sind leider in den letzten Jahren/Jahrzehnten ein wenig unter die Räder gekommen. Wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb, ist der Verstand immer mehr auf verlorenem Posten. Der Bildschirmarbeiter Harnasch hat with a little help from Doc House mal wieder einen besonderen Leckerbissen für uns aus dem Metier der technikfeindlichen Mainstream-Religion des 21. Jahrhunderts: TV-Kritik: Schlechte Nachrichten - Ihr gutes, öffentliches Recht
Dem ist nichts hinzuzufügen - außer der Feststellung, daß man den Eindruck nicht loswird, daß das öffentlich-rechtliche Fernsehen sich durch solche Beiträge dankenswerterweise selbst sukzessiv die Existenzberechtigung entzieht.
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