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    <subtitle type="html">Oder: Stecki und wie er die Welt sieht...</subtitle>
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    <updated>2010-03-09T13:15:45Z</updated>
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            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2010-03-08T09:33:06Z</published>
        <updated>2010-03-09T13:15:45Z</updated>
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        <title type="html">Das Böse hat einen Namen: Google StreetView, oder: Notizen zum Qualitätsjournalismus, Teil 2</title>
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                <p>Meine Güte. Egal welches Printmedium (bzw. Onlineableger) man liest: Fast wie gleichgeschaltet läuft da eine <s>Propaganda</s>Informationskampagne <s>gegen</s>über Google StreetView. Überall werden einem großformatig abgelichtete besorgte Bürger präsentiert, die sich brutalstmöglich durch StreetView ausgespäht und in ihren Grundrechte verletzt sehen.</p> <br />
<p>So auch heute in der totholzmanifestierten Speerspitze des Lokaljournalimus, der Ahrensburger Zeitung, Verzeihung, Stormarn-Beilage zum Hamburger Abendblatt (tut mir leid, daß ich mir jedesmal diese vollständige Ausformulierung geben muß, aber ich komme einfach nicht darüber hinweg, wie man so einen supergriffigen Titel erfinden konnte).</p> <br />
<p>Da ist also der Ahrensburger René Schwartz abgelichtet (in der Hand hält er einen Ordner, ich frage mich: Sind das alles seine Widersprüche? (sieht eigentlich eher wie ein Steuererklärungsformular aus, aber egal)). Dieser darf „mit entschlossenem Blick“ sich nun dort also ausführlich auf vier Spalten (womit der Artikel ca. 50% der redaktionellen Seitenfläche okkupiert) ausbreiten, daß er gefragt werden will, „bevor jemand mein Haus fotografiert“ nach dem Motto: „Nur wer sich wehrt, wahrt seine Grundrechte“.</p> <br />
<p>Dann folgen noch Ausführungen zu seiner Grundrechtsinterpretation und die Drohung, daß er das Recht habe, den bösen Konzern auf Schadenersatz zu verklagen. Natürlich fehlt auch nicht das Standardbeispiel mit den Kriminellen, die offenbar gern inaktuelles Fotomaterial dem Ortstermin zur Einbruchspotentielanalyse vorziehen. Denn natürlich wird nicht erwähnt, daß viele Monate vergehen, bevor die Aufnahmen überhaupt im Internet zu sehen sind, weil diese erst umfangreich anonymisiert werden (insb. werden Kennzeichen und Gesichter verpixelt).</p> <br />
<p>Der gesamte Text enthält nicht eine einzige journalistisch-kritische Betrachtung/Hinterfragung der Argumentation.</p> <br />
<p>Dabei lägen doch die wirklich spannenden Fragen auf der Hand, nämlich: Was unterscheidet Google von jedem anderen Unternehmen und jeder anderen x-beliebigen Privatperson, die durch Straßen fährt und von ihrem Recht (!) Gebrauch macht, im öffentlichen Verkehrsraum Fotos (oder gar Videos) aufzunehmen und diese ins Internet zu stellen? Ein Google-StreetView-Auto sieht nicht mehr, als jeder andere Verkehrsteilnehmer sehen kann. Zugegeben, die Kamera ist recht hoch installiert. Aber vom einem LKW-Führerhaus, einem Hoch- oder Doppeldeckerbus oder auch einem Trecker hat man dieselbe Perspektive.</p> <br />
<p>Es ist nicht so, daß ich allen Aktivitäten (und ich verzichte hier bewußt auf das Wort Umtriebe) von Google unkritisch gegenüberstehe. In der Tat ist es wichtig, genau zu prüfen, welche Firma/Institution/Behörde welche Daten wie erfaßt, verwaltet, verwertet und verknüpft.</p> <br />
<p>Aber populistischer Aktionismus à la Aigner hilft uns da nicht weiter. Und hoffnungslos undifferenziert-tendenziös-einseitige Panikmache der Zeitungen auch nicht (auch wenn ich verstehen kann, daß todgweihte Printmedien gegen die als Bedrohung empfundene Entwicklung im Internet um sich schlagen). Souverän und richtig wäre es, die geltende Rechtslage einmal ganz nüchtern und sachlich darzustellen. Denn das, was an Fehlinformationen und Irrmeinungen insb. zu diesem Themenkomplex in der Welt herumschwirrt, ist haarsträubend.</p> <br />
<p>Gerade für Medien gilt: Wenn ihr im Zeitalter der Informationsgesellschaft — die sich ja gerade durch systematisches Ausschalten von Mittlern auszeichnet — überleben wollt, wenn ihr überhaupt eine Chance haben wollt oder eine Existenzberechtigung, dann kann dies nur in der Agglomeration von Qualitätsjournalismus bestehen. Sprich: Fakten recherchieren, Argumentationen nachvollziehbar auf den Punkt bringen, ausgewogen und differenziert berichten, kritisch aber nicht einseitig hinterfragen, summa summarum guten Journalismus betreiben.</p> <br />
<p>Die Hoffnung stirbt zuletzt.&#160;</p><br />
<p><strong>Update 09.03.2010:</strong></p><br />
<p>Auch <a href="http://carta.info/autor/christoph_kappes/">Christoph Kappes</a> hat sich <a href="http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/">Gedanken zu Google Street View</a> gemacht.</p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/190-Notizen-zum-Qualitaetsjournalismus,-Teil-1.html" rel="alternate" title="Notizen zum Qualitätsjournalismus, Teil 1" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2010-03-08T08:57:57Z</published>
        <updated>2010-03-08T08:57:57Z</updated>
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        <title type="html">Notizen zum Qualitätsjournalismus, Teil 1</title>
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                <p>Liebe Ahrensburger Zeitung, ähm ich meine natürlich die „Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt“ (ein sehr griffiger und gut zitierbarer Titel, toll &amp; clever gemacht, Abendblatt), nur mal so zur Fortbildung hinsichtlich des Berichtes „CDU-Wirtschaftsexperte Lauk ruft zum Optimismus in der Krise auf“<a href="#fussnote">*</a>: </p> <br />
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Lauk">Kurt Lauk</a> ist nicht irgendein CDU-Wirtschaftsexperte. Auch wenn er in der CDU und gleichzeitig Wirtschaftsexperte ist (was — auch wenn das erstaunen mag — kein Widerspruch ist, #breitgrins #inflektivnutz).</p> <br />
<p>Nein, Kurt Lauk ist Präsident des <a href="http://wirtschaftsrat.de/">Wirtschaftsrates der CDU e. V.</a> (kurz Wirtschaftsrat). Und als solcher war er zum Wirtschaftsforum der <a href="http://www.cdu-ahrensburg.de/">CDU-Ahrensburg</a> geladen.&#160;Der Wirtschaftsrat ist ein <a href="http://wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat/uns/uns02">unternehmerischer Berufsverband</a> zur Beratung der CDU. Er ist <a href="http://wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat/uns/uns06">rechtlich selbständig und politisch unabhängig</a>. Insbesondere muß man nicht in der CDU sein, um Mitglied des Wirtschaftsrates werden zu können.</p> <br />
<p>Es ist schade, daß der zuständigen Redakteurin dieser Sachverhalt so vollumfänglich entgangen ist.</p><br />
<p>Vielleicht scheint dieser Punkt etwas kleinkariert. Aber ich denke, daß exakt diese Art von mangelnder Recherche- und Berichtsqualität sich sehr negativ auf den Meinungsdiskurs auswirkt. Denn noch sind Zeitungen für viele oder zumindest eine noch nicht vollkommen unerhebliche Menge an Leuten die Basis ihrer täglichen Information. </p> <br />
<p><a name="fussnote">*</a>Ich hätte gern den Artikel direkt verlinkt, dies aber nicht getan, da&#160;<a href="http://www.abendblatt.de">abendblatt.de</a> einen Paywall (siehe <a href="http://blog.stecki.de/archives/188-Abendblatt-nun-unangefochten-Vorreiter-beim-Wettsterben.html">Abendblatt nun unangefochten Vorreiter beim Wettsterben</a>) hat. Der Artikel ist im Rahmen von <a href="http://googlenewsblog.blogspot.com/2009/12/update-to-first-click-free.html">first-click-free</a> zu erreichen über die <a href="http://news.google.de/news/search?hl=de&amp;q=&quot;CDU-Wirtschaftsexperte+Lauk+ruft+zum+Optimismus+in+der+Krise+auf&quot;">Suche nach dem genauen Titel bei Google News</a>.</p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/189-Je-maccuse-Ich-bin-ein-Quartalsblogger.html" rel="alternate" title="Je m’accuse: Ich bin ein Quartalsblogger" />
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            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2010-03-08T08:01:25Z</published>
        <updated>2010-03-08T08:01:25Z</updated>
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        <title type="html">Je m’accuse: Ich bin ein Quartalsblogger</title>
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                <p>Me culpa, Schande über mein glücklicherweise (noch) nicht kahles Haupt: Aller guten Vorsätze zum Trotz will es mir leider chronisch nicht gelingen, dieses Blogprojekt mit regelmäßigen Beiträgen zu beglücken. Das ist absolut unverantwortlich und vollkommen inakzeptabel.</p> <br />
<p> Dabei mangelt es nicht an Inspiration (1.845 RSS-Subskriptionen sorgen für solide Serendipität) und auch nicht an vielen guten Ideen (welche ich mir mit unterschiedlicher Intensität an Stichworten und Hintergrundinformationen in meinem persönlichen Wiki notiere), sondern schlicht und ergreifend an Zeit. Denn ein hochintellektuelles Werk wie ein Blogbeitrag erfordert für seine Erschaffung absolute kontemplative Ruhe. Naja, ganz so hochtrabend ist es zwar nicht — aber es lauern auf und um meinen Bildschirm zu viele interruptive Elemente. Vielleicht sollte ich mich in einen Zen-Blogging-Modus begeben oder meinen <a href="http://www.ommwriter.com/">Ommwriter</a> als Blogging-Frontend verwenden…</p> <br />
<p>Vielleicht liegt es unterbewußt auch daran, daß mich Technik und vor allem Optik meines Blogges dermaßen stören, daß ich dadurch Writers-Block bekomme. Schon vor längerem habe ich im Hintergrund die Arbeit an einem neuen Aussehen (minimalistischer, typographisch korrekter, ergnomischer, besser lesbar) begonnen — aber wie das mit Nebenbei-Freizeit-Projekten so ist, hat diese leider eine zu niedrige Priorität, um kurzfristig vollendet zu werden. Daher bitte ich um Nachsicht, wie das hier alles aussieht. &#160;</p> <br />
<p>Wie dem auch sei: Ich gelobe Besserung. Wirklich. Versprochen. Es wird nicht leicht. Und es wird sicher Rückschläge in Form längerer Blogpausen geben. Aber der Wille ist da. Und wo ein Wille, ist auch ein <s>Gebüsch</s> Weg.</p> <br />
<p>Wer an meinen hochgeistigen Ergüssen interessiert ist, dem sei aber natürlich mein opulent praktiziertes <abbr title="microblogging">µblogging empfohlen, primär bei <a href="http://twitter.com/Stecki">Twitter</a>, aber auch via <a href="http://www.facebook.com/stecki">Facebook</a> und <a href="http://friendfeed.com/stecki">Friendfeed</a>.</abbr></p> <br />
<p>Bis bald in diesem Blog!&#160;</p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/188-Abendblatt-nun-unangefochten-Vorreiter-beim-Wettsterben.html" rel="alternate" title="Abendblatt nun unangefochten Vorreiter beim Wettsterben" />
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            <name>Malte Steckmeister</name>
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        <published>2009-12-15T16:49:27Z</published>
        <updated>2009-12-15T23:05:03Z</updated>
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                <p>Es kam nicht wirklich überraschend: Nachdem die Info schon eine Zeit lang kursierte, hat das <a href="http://www.abendblatt.de/">Hamburger Abendblatt</a> nun also quasi spontan einen Paywall errichtet. Ein Großteil der Artikel, vor allem in den Regionalteilen, ist nun nur noch mit einem speziellen digitalen Monats-Abonnement und für Abonnenten der Printausgabe zugänglich. Vor einer Woche schon hatte der Springer-Verlag ja erste Schritte in Richtung eines Bezahlmodells getan, indem er iPhone-Applikationen für die Titel BILD und Die Welt auf Basis einer Monatssubskription startete.</p> <br />
<p>Für mich als Abonnent des Abendblattes ändert sich zunächst einmal außer der Tatsache, daß ich mich aufgrund eines Serverproblems dort schon den ganzen Tag nicht einloggen und auch die nette Hotline nicht helfen kann, gar nichts.</p> <br />
<p>Aber ich fürchte, für das Abendblatt wird sich einiges ändern — und das nicht zum Positiven (und dabei erspare ich mir, auf den wirklich <a href="http://www.abendblatt.de/ratgeber/article1307619/abendblatt-de-gibt-es-jetzt-als-Abo.html">dummdreisten “In-eigener-Sache”-Text</a>einzugehen — <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/aussichtslos-selbstmoerderisch-unverschaemt/">Stefan Niggemeier diesen Aspekt intensiv mitbeleuchtet</a>). Ich jedenfalls bezweifle, daß diese Maßnahme ein kluger Schachzug im Wettsterben der Zeitungsverlage ist. Dabei bin ich kein Verfechter eines verabsolutierten Kostenloskultur. Denn im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft ist es auch im Zeitalter des Internet nicht per se falsch, für gute Leistung gutes Geld zu verlangen.</p> <br />
<p>Aber: Allen Diskussionen über Mediensterben zum Trotz scheinen einige elementare Fakten bei den Verlagen nicht angekommen zu sein. Dabei ist es gleich, ob hier Berufsblindheit, mangelndes echtes eigenes (Er)leben des Internets durch Entscheidungsträger oder schlicht schlechte Beratung (oder eine Mischung dieser Faktoren) die Ursachen sind. Ich kann ja verstehen, daß sinkende Leserzahlen, Abonnement- und Werbeeinnahmen Handlungsdruck erzeugen. Aber die Frage ist doch, welche Schlüsse man daraus zieht.</p> <br />
<h2>Damals</h2> <br />
<p>Was machte eine klassische Zeitung im non-digitalen Zeitalter aus? Zunächst einmal war es historisch ganz plump gesagt eine gute Möglichkeit für die Leute, auf dem Laufenden zu bleiben. Für Werbekunden als faktische Mit- oder Alleinfinanzierer war es ein guter Weg, die Zielgruppe anzusprechen. Aber auf beiden Seiten gab es nicht unerhebliche Streuverluste: Denn natürlich sprach nicht jede Anzeige jeden Leser an und andersrum interessierte sich nicht jeder Leser für jeden redaktionellen Beitrag. Dennoch war es für alle Beteiligten (Verlag, Inserenten, Leser) ein gutes Geschäft. Auch Radio und Fernsehen vermochten nicht, die Zeitungen zu verdrängen, da Zeitungen zum einen eine völlig andere Art der Rezeption bieten (keine Bindung an Sendezeiten, hohe Portabilität, da kein teures/klobiges/stromfressendes Empfangsgerät erforderlich, extrem schnelle Benutzerschnittstelle durch Blättern und Überfliegen, von den Zweitverwertungsmöglichkeiten zum Einschlagen von Frischfisch und Kamin anzünden etc ganz zu schweigen, grins) und darüberhinaus bessere Regionalisierung und/oder tiefergehende Betrachtungen ermöglichen. Dennoch handelt es sich selbst bei den spezialisiertesten Zeitungen immer noch um Vogel-friß-oder-stirb-Gesamtpakete, also Informationsbundles.</p> <br />
<h2>Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit</h2> <br />
<p>Im digitalen Zeitalter hat sich dies dramatisch verändert. Während bei den Totholzkonvoluten ein Einzelvertrieb von Artikel faktisch völlig undenkbar wäre (sowohl aus praktischen wie auch aus wirtschaftlichen Erwägungen) ist es im Internet Normalität. Die gesamte Konzeption des World Wide Web beruht auf dem Hypertext-Konzept, nachdem einzelne Texte individuell adressierbar sind und der Lesefluß nicht sequentiell oder anderweitig steuerbar ist. Doch bis heute versuchen alle Zeitungsverlage, ihr Print-Produkt faktisch 1:1 in das Internet abzubilden. Nach wie vor meint man offenbar, alles von allem anbieten zu müssen. Doch dort beginnt der Denkfehler. Die Skaleneffekte des Internet funktionieren anders als die einer gedruckten Zeitung. Ebenso die Vertriebswege. Eigentlich müßten Verlage das als Chance begreifen: Sie haben durch Wegfall der hohen Kosten für Druck und physikalischen Vertrieb Einsparungen und könnten sich gleichzeitig ganz gemäß Subsidiaritätprinzip auf die Aufgaben konzentrieren, die sie ganz speziell besonders gut können — z. B. Regionalberichterstattung. Denn <strong>noch</strong> gibt es in den meisten Orten keine so umfassende Blog-Kultur, daß diese eine lokale Zeitungsredaktion ersetzen würde. Ein solches Alleinstellungsmerkmal wäre für Verlage eine optimale Chance, sich als digitale Universalanlaufstelle für Lokales, also als Regionalportal, zu etablieren. Es gibt Zeitungen, die zaghaft auf diesem Weg zu sein scheinen. Die den Nutzern echte (weil nicht nur formal vorhanden, sondern auch benutzbare) Kommentar- und Diskussionsmöglichkeiten geben, die über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook &amp; Co die direkte Rückkopplung mit ihren Lesern suchen und diese auf vielfältigem Wege bis hin zum Bürgerreporter einzubinden versuchen.</p> <br />
<h2>Nutzerzentriert denken statt Kundenvergrämung</h2> <br />
<p>Ob das ein erfolgversprechender Weg ist, wird man erst im Nachhinein sicher wissen. Daß sich Redaktionen aber immer mehr um das wirkliche Kerngeschäft — und da geht es nicht um das Medium Papier und dessen Einfärbung — konzentrieren müssen, sollte aber klar sein. Und mindestens genauso klar sollte sein, daß <em>Kundenvergrämung</em> nie eine gute Strategie ist. Ich glaube fest daran, daß Medienhäuser auch im Informationszeitalter erfolgreich sein können, wenn sie sich an den Interessieren ihrer Rezipienten orientieren, sich den Gepflogenheiten im Netz anpassen und ein zumindest akzeptables Nutzungserlebnis bieten. Es kann sein, daß eine alleinige Werbefinanzierung dann nicht machbar ist (obwohl man das erst dann weiß, wenn man diese Spezialisierungsmaßnahmen auch umgesetzt hat). Aber man sollte sehr genau überlegen, ob dann ein genereller Paywall die Lösung ist. Dies wird nur funktionieren, wenn die Information gleichzeitig so exklusiv, gut, wichtig und dringend sind, daß eine große Zahl von Nutzern keinen erträglicheren Weg findet, an selbige zu kommen (oder selbige sie finden zu lassen). Und es wird nur funktionieren, wenn ein Bezahlmodell vernünftig ist. Wenn ich bei der FAZ z. B. für einen einzigen Artikel fast so viel wie für eine ganze gedruckte Ausgabe zahlen muß (Ich habe das ein einziges Mal gemacht: Nicht nur der Bezahlworkflow war eine Katastrophe, sondern der Artikel war dann auch noch unvollständig!) , dann werde ich dies also nicht tun. Wenn ich mich sofort durch ein Monatsabo geknebelt fühle, um nur gelegentlich mal einen Artikel zu sichten, so werde ich auch das in der Regel nicht nutzen. Anders sieht es aus mit Modellen wie das in Zusammenarbeit zwischen Medien und Google angebotene first-click-free, wo ich eine begrenzte Menge an Informationen bekomme und erst bei intensiverer Nutzung zahle. Auch wäre nach wie vor die Option eines relativ glatt und einfach implementierten Micropaymentmodells (Micropayment aber eben nicht i.S.v. 2 € pro Artikel) eine Option. Nur bitte, liebe Verlage: Denkt vom Nutzer her und schlagt diesen nicht vor den Kopf.</p> <br />
<h2>Gesellschaftliche Relevanz durch digitale Reichweite</h2> <br />
<p>Ein Aspekt, der in der Diskussion unterzugehen scheint, ist die Frage, inwieweit man sich als Medienhaus durch einen Paywall von der Auffindbarkeit und Verlinkungen im Netz verabschiedet. One-click-free scheint auch hier ein gangbarer Weg sein zu können. Aber vielen (inkl. Murdoch) scheint nicht klar zu sein, daß ein wichtiger Faktor für die gesellschaftliche Relevanz (und damit den Verkaufswert) ihres Produktes die digitale Reichweite ist. Wenn Suchmaschinen die Informationen nicht indizieren können, werden sie nicht gefunden werden. Wenn Nutzer zur Betrachtung sich registrieren und/oder bezahlen müssen, werden nur wenige das tun. Wenn jemand in sozialen Netzwerken und Blogs auf Informationen verweisen — und ihnen damit Kunden schicken und Relevanz verleihen — will, wird er dies viel eher tun, wenn er davon ausgehen kann, daß seine Zielgruppe den Text dann auch liest, was sie wiederum ganz überwiegend eben nur tun wird, wenn dieser niederschwellig rezipierbar ist. Selbst der größte Scoop wird relativ gesehen verpuffen, wenn er sich hinter einer restriktiven und abschreckenden Zahlschranke befindet.</p> <br />
<p>Summa summarum: Selbstmord aus Angst vor dem Tode hat noch niemanden belebt.</p><br />
<h2>Update 18:10</h2><br />
<p>Wie <a href="http://carta.info/20341/abendblatt-de-die-paid-content-schranke-funktioniert-gar-nicht">Carta berichtet</a>, nutzt das Abendblatt übrigens fist-click-free. Immerhin. Das konkrete Abomodell halte ich dennoch für untauglich.</p>  
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            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2009-09-25T11:53:54Z</published>
        <updated>2009-09-25T11:53:54Z</updated>
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                <p> </p> <br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 150px; "> <br />
<div class="serendipity_imageComment_img"><a class="serendipity_image_link" href="http://blog.stecki.de/uploads/wuerstchen-satt.jpg" target="_blank"><!-- s9ymdb:64 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113" src="http://blog.stecki.de/uploads/wuerstchen-satt.serendipityThumb.jpg" /></a></div> <br />
<div class="serendipity_imageComment_txt">Schon die Festlegung der Essensreihenfolge wird hier zur Herausforderung!</div> <br />
</div>Vorhin hatte ich eine <em>&#8220;Hab-Hunger&#8221;-Mail</em> an eine Kollegin geschickt. Dort habe ich — gewissermaßen um meinen gigantischem Hunger standesgemäß Ausdruck zu verleihen — leider mehr oder weniger das gesamte Sortiment des Wochenmarkt-Würstchenstands meines Vertrauens (Sven Fümel) aufgezählt, nämlich:<br />
<br />
<br />
<p> </p> <br />
<p> </p> <br />
<ol> <br />
<li>Currywurst</li> <br />
<li>Schinkenwurst</li> <br />
<li>Thüringer</li> <br />
<li>Krakauer</li> <br />
<li>Pommes rot-weiß</li> <br />
<li>Schaschlik</li> <br />
<li>&#8220;4 Kleine&#8221;.</li> <br />
</ol> <br />
<p> </p> <br />
<p>Um sicher zu gehen, daß da nichts mißverstanden wird, schrieb ich zusätzlich in die Mail, daß ich bis zur Mittagspause noch veruschen würde, &#8220;<em>meine Essenswunschliste etwas zu kürzen <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></em>&#8221;. Irgendwie muß ich gedacht haben, daß man das insbesondere wg. des Smileys dann schon richtig verstehen werde. Aber das war wohl alles keine gute Idee. Denn in vorauseilendem Gehorsam wurde die Mail als Bestellzettel ausgedruckt und in Auftrag gegeben. Ups. Das Ergebnis sieht man anbei. Muß ich mir jetzt Sorgen über mein Image machen? Jedenfalls bin ich für die nächsten Tage (oder zumindest bis heute Nachmittag zur Kaffeezeit) satt. <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p>  
            </div>
        </content>
        
    </entry>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/186-Zeitreise,-nostalgisch-ludditisch.html" rel="alternate" title="Zeitreise, nostalgisch-ludditisch" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2009-08-27T16:58:34Z</published>
        <updated>2009-08-27T17:30:04Z</updated>
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        <title type="html">Zeitreise, nostalgisch-ludditisch</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p></p><a class="serendipity_image_link" href="http://blog.stecki.de/uploads/ElektronischeNotizmittel.jpg" target="_blank"><!-- s9ymdb:63 --><img class="serendipity_image_left" width="111" height="150" style="float: left; border-top-width: 0px; border-right-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; border-style: initial; border-color: initial; padding-left: 5px; padding-right: 5px; " src="http://blog.stecki.de/uploads/ElektronischeNotizmittel.serendipityThumb.jpg" /></a> <br />
<p>Mußte mich eben an eine lustige (oder eher fragwürdige) Anekdote erinnern. Im vorigen Jahrtausend leitete ich den von mir ins Leben gerufenen &#8220;<abbr title="Landesarbeitskreis">LAK</abbr> Neue Medien&#8221; der <abbr title="Junge Union">JU</abbr> Schleswig-Holstein. In dessen Auftrag hatte ein Mitstreiter bei der Uni Kiel angefragt, wie es denn hinsichtlich des Einsatzes von Notebooks in der Uni aussähe (insb. auch mit Blick auf Steckdosen). Als Antwort bekamen wir ein kurzes Schreiben (datiert vom 24. März 1998), das wirklich ALLES sagt:</p> <br />
<blockquote>&#8220;Unsere Fakultät hat sich mit der Zulassung elektronischer Notizmittel in Unterrichtsräumen noch nicht befaßt. Zur Zeit erscheint mir das auch noch nicht angezeigt. Nach meinen Feststellungen in Reisezügen haben die Geräte keinen Vorteil gegenüber Karteikarten, aber den Nachteil, daß sie schrecklich lärmen.&#8221;</blockquote> <br />
<p>Noch Fragen?</p><br />
<p></p>  
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/184-Gedanken-zum-Relaunch-von-bundestag.de.html" rel="alternate" title="Gedanken zum Relaunch von bundestag.de" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2009-08-12T10:30:21Z</published>
        <updated>2009-08-12T17:42:24Z</updated>
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        <title type="html">Gedanken zum Relaunch von bundestag.de</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Heute Morgen um 11 Uhr wurde der <a href="http://bundestag.de">Internetauftritt des Deutschen Bundestages</a> neu gestartet. Die neuen Seiten präsentieren sich sachlicher, übersichtlicher und wie ich finde optisch ansprechender.</p> <br />
<p>Allerdings scheint sich meine These zu bestätigen, daß das Wort <a href="http://twitter.com/Stecki/statuses/3144470229">“Relaunch” heutzutage zum Synonym für “Verschlimmbesserung”</a> geworden, wie ich schon anhand einiger aktueller Relaunches feststellen mußte. Dies scheint damit zusammenzuhängen, daß die Verantwortlichen/Entscheider sich nicht wirklich mit den technischen Hintergründen und Implikationen auskennen und auseinandersetzen, sondern den Wert eines Internetauftrittes primär an der Optik und oberflächlichen Bedienung festmachen.</p> <br />
<h2>Cool URIs don’t change</h2> <br />
<p>Was mich am allermeisten nervt ist, daß auch bei diesem Relaunch wieder ein nicht unerheblicher Teil des URL-Schemas umgestellt wurde. Denn grundsätzlich gilt: <a href="http://blog.stecki.de/archives/159-Coole-URIs-aendern-sich-immer-noch-nicht.html">Coole URIs ändern sich immer noch nicht</a> (siehe auch: <a href="http://www.w3.org/Provider/Style/URI">Cool URIs don’t change</a>).</p> <br />
<p>In Ausnahmefällen kann aber eien Aktualisierung der URLs durchaus sinnvoll sein, so z. B.&#160; wenn man auf sog. “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clean_URLs">sprechende URLs</a>” umstellt. Aber dann ist zwingend sicherzustellen, daß die alten URLs per <a href="http://www.w3.org/Protocols/rfc2616/rfc2616-sec10.html">Status Code</a> <a href="http://www.w3.org/Protocols/rfc2616/rfc2616-sec10.html#sec10.3.2">301 Moved Permanently</a> auf die neuen umgeleitet werden, damit Suchmaschinentreffer und bestehende Verlinkungen nicht ins Leere laufen. Das gehört zum Einmaleins jedes Webmaster. Oder besser: Es sollte zum Einmaleins jedes Webmasters gehören.</p> <br />
<p>Ich hoffe also, daß die Internet-Redaktion von bundestag.de nun nachbessert und dafür sorgt, daß zum einen — nach dem Motto “wenn schon, denn schon” — vollständig auf sprechende URLs umgestellt wird und zum anderen alte Links nicht ins Nirwana gehen.</p> <br />
<p>So fand sich “mein” Bundestagsabgeordneter Gero Storjohann bisher unter <a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/s/storjge0.html">http://www.bundestag.de/mdb/bio/s/storjge0.html</a>. Diese Seite geht nun ins Leere (immerhin kommt jetzt eine <a href="http://www.bundestag.de/service/error/404.php?redirect=/mdb/bio/s/storjge0.html&amp;">404-Seite</a> (leider aber ohne Suchmöglichkeit und Vorschläge ähnlicher/ggf. passender Seiten), vorhin war es nur die lieblose Serverstatusmeldung 404). Die richtige Adresse lautet nun <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete/bio/S/storjge0.html"><font color="#0000ff">http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete/bio/S/storjge0.html</font></a>. Schade, daß man die Chance nicht genutzt hat, hier auch noch das unschöne <em>storge0.html</em> in sowas wie <em>storjohann_gero.ht</em>ml o.ä. zu ändern.</p> <br />
<h2></h2> <br />
<h2>Sauberer Code</h2> <br />
<p>Zum Quellcode sage ich einfach mal nichts. Da ist viel Luft nach oben <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p> <br />
<h2>Demokratie-API</h2> <br />
<p>Wirklich schade ist aber auch, daß man es versäumt hat, grundlegende funktionale Verbesserungen einzubauen. Um mich nicht falsch zu verstehen: Daß man nun Wahlkreise und seine Abgeordneten bequemer über Ort/PLZ mit Hilfe einer Google Map suchen kann, ist nett. Daß nun die Live-Coverage von öffentlichen Ausschußssitzungen und die Übertragung der Plenardebatten prominent auf der Startseite stattfinden wird, ist ebenfalls klasse. Aber letztlich sind das nur kleine graduelle Optimierungen.</p> <br />
<p>Man hätte diesen Relaunch schön nutzen können, um einen großen Schritt für Bürgernähe und Transparenz zu machen, indem man beispielsweise den Weg hin zu einer <a href="http://ff2.me/demokratie_api">Demokratie-API</a> einschlägt, also die parlamentarischen Vorgänge und Aktivitäten quasi als programmiertechnisch abfragbare (und nicht nur manuell zu durchsuchende) Datenbank zur Verfügung stellt. Ich bin gespannt, ob und wann wir hier Fortschritt erleben.</p> <br />
<p>Nichtsdestotrotz möchte ich bei aller berechtigten Kritik positiv anmerken, daß der Wille zu breiter Informationsvermittlung und Transparenz erkennbar ist. Vielleicht erleben wir ja tatsächlich irgendwann auf bundestag.de die <a href="http://twitter.com/Pillendreher/status/3262584376">Integration sozialer Netzwerke wie Twitter oder Facebook und eine Twitterwall im Bundestagsplanum</a>. <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p> <br />
<h2>Nachtrag:</h2> <br />
<p>Die auführende Firma <a href="http://www.baiel.com">Babiel</a> <a href="http://twitter.com/Babiel/status/3263068731">twittert gerade, daß die URLs im Laufe des Tages &#8220;nachgezogen&#8221; werden</a>, also wohl dann nicht im Nichts landen. Das wäre schön. Noch besser wäre es gewesen, es gleich richtig zu machen.</p><br />
<h2>Nachtrag 2:</h2><br />
<p>Inzwischen sind werden die alten Links auf die neuen Seiten weitergeleitet (so <a href="http://twitter.com/Babiel/status/3267521177">Babiel auf Twitter</a>). Habe dies nur stichprobenartig überprüft, scheint aber zu klappen. Warum nicht gleich so? <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p>  
            </div>
        </content>
        <dc:subject></dc:subject>

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    <entry>
        <link href="http://blog.stecki.de/archives/183-Echte-Effizienzsteigerung-ermoeglichen-Tastatur-total.html" rel="alternate" title="Echte Effizienzsteigerung ermöglichen: Tastatur total" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2009-06-15T07:33:00Z</published>
        <updated>2009-06-15T07:33:41Z</updated>
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        <title type="html">Echte Effizienzsteigerung ermöglichen: Tastatur total</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Ursprünglich war das mit dem Personal Computer ja mal so, daß er einem als Rechenknecht Arbeit abnehmen und Vorgänge beschleunigen sollte. Und mal abgesehen davon, daß es viele Probleme gibt, die man ohne Rechner nie gehabt hätte — und ich mir manchmal nicht sicher bin, ob ein PC unterm Strich Zeit spart oder klaut <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> — ist so ein Gerät ja ein durchaus nützliches Teil.</p> <br />
<p>Und wenn man ohnehin für so ziemlich alles, was man tut, auf seinen Compi angewiesen ist, dann will man (jedenfalls ich) damit nicht nur möglichst effektiv sondern durchaus auch effizient umgehen. Schließlich ist Zeit das kostbarste Gut, was wir haben (ok, Plattitüde; dennoch nicht unwahr).</p> <br />
<p>Meiner einer hat festgestellt, daß es sich daher für häufig verwendete Programme als echte Effiziensteigerung lohnt, Tastaturkürzel auswendig zu lernen und konsequent einzusetzen. Jeder Griff zur Maus kostet x-fach mehr Zeit, als zwei bis drei Tasten zu drücken. Glücklicherweise halten sich auch die meisten (leider nicht alle, da fängt das Problem natürlich bereits an; Programmierer, die sich an solche Standards nicht halten, gehören strenggenommen gesteinigt) Programme artig an Betriebssystemstandards (in meinem Fall derzeit überwiegend Windows) und ermöglichen so in der Regel Ausschneiden mit <em>Strg-X</em>, Kopieren mit<em> Strg-C</em>, Einfügen mit <em>Strg-V</em> usw.</p> <br />
<p>Um diese Tasten zu erlernen, gibt es im Wesentlichen zwei Wege:</p> <br />
<ol> <br />
<li>Man sucht in der Hilfe (ich habe auch gehört, daß es auch noch Handbücher gibt, so richtig auf totem Holz) nach einer entsprechenden Übersicht und lernt und lernt und lernt. Optimalerweise kann man sie auch neben sich auf seinen (Zweit-)Monitor schalten (ich habe mir extra ein Utility geschrieben, welches bei jedem Wechsel des aktuellen Programms auch eine entsprechende Hilfsseite wechselt, dazu später vielleicht mal mehr) oder an die Wand pinnen. Der große Nachteil dieses Ansatzes: Meist sind diese Übersichten extrem unübersichtlich (ja, schöne <em>contradicto in adiecto</em>), fast immer viel zu lang und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit enthalten sie wahnsinnig viel Noise, also Befehle, die man selbst nunmal nie benötigt.</li> <br />
<li>Der zweite Ansatz ist wesentlich individuell-praxisorientierter: Bei jedem Menüpunkt oder Button, den man anklickt (so selektieren sich ja von selbst die Funktionen raus, die man wirklich benötigt), lernt man einfach das dazugehörige Kürzel und benutzt es dann per sofort. Nur ist das mit dem “einfach” ein klitzekleines Problem. Denn obwohl es an sich Usus ist, daß ein Shortcut hinter dem jeweiligen Menüpunkt oder im Tooltip (das ist das kleine Info-Fenster, das sich bei fast allen Programmen öffnet, wenn man mit der Maus über einem Knopf stehenbleibt) des Buttons angezeigt wird.</li> <br />
</ol> <br />
<p>Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Einige, leider wenige Programme, zeigen konsequent alle Tastaturkürzel jederzeit an. Optimal. Andere Programme zeigen nur bei vermeintlich häufig verwendeten Funktionen die Kürzel an. Oder nur Kürzel bei Menüpunkten, nicht aber als Button-Tooltips. Oder nur auf explizites Einschalten in den Optionen. Oder nur nach einer gewissen Zeitspanne. Oder es sind nur die sog. Menu-Shortcuts zugänglich (Kenntlichmachung durch Unterstrich im Text des Menüpunkts; manchmal muß man vorher das Menü mit <em>Alt</em> erst aktivieren). Oder nur nach einer Kombination aus vorhergehendem <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Zwar gibt es durchaus auch Lichtblicke, so Microsoft Office 2007 (wobei man auch dort noch viel konsequenter sein könnte). Summa summarum gibt es aber jedenfalls einen viel zu großen Anteil an Programmen, die die in Tastaturkürzeln liegenden Effizienzsteigerungsmöglichkeiten mangels Kürzeln oder zumindest mangels Zugänglichmachung selbiger unnötig erschweren. Ich empfinde derartiges als Zeitdiebstahl.</p> <br />
<p><em>Daher also nun mein Aufruf:</em></p> <br />
<p><strong>Programmierer aller Sprachen, einigt euch!</strong> Haltet euch an Standards oder Best-Practices und sorgt dafür, daß die Benutzer eurer Programme schnell und effizient damit arbeiten können. Zeigt Tastaturkürzel überall und jederzeit gut auffindbar an: Beim Menüpunkt, als Infofenster über Befehlsflächen und natürlich auch bei Erwähnung von Kommandos in der Hilfe. Der Zusatzaufwand ist minimal. Und übrigens habt auch ihr etwas davon: Denn wer auf ein Programm besonders trainiert und damit entsprechend schnell ist, wird es nicht so schnell mal eben durch ein anderes ersetzen. Und ganz <em>en passant</em> gewinnt ihr damit also zufriedende und treue Kunden. Danke!</p>  
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/182-Zwischenruf-zur-Zensurdebatte.html" rel="alternate" title="Zwischenruf zur Zensurdebatte" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2009-06-14T17:29:57Z</published>
        <updated>2009-06-18T21:52:38Z</updated>
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        <title type="html">Zwischenruf zur Zensurdebatte</title>
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                <p><em>Vorwort: Ich habe folgenden Text “mal eben” locker runtergeschrieben. Vielleicht sind nicht alle Formulierungen genial, möglicherweise sind sogar einige zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht einmal grammatikalisch korrekt <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> (die Rechtschreibung ist es jedenfalls sicher nicht) und habe sicher viele Punkte vergessen oder nicht so umfassend beleuchtet, wie es vielleicht sein muß. Ggf. werde ich also den Text noch optimieren und/oder erweitern. Ich bitte um ein wenig Nachsicht…</em></p> <br />
<p>Es gibt Situationen, ob in der Familie, auf der Arbeit oder in der Politik (der großen Familie sozusagen), da haben sich alle Beteiligten in Positionen hineinmanövriert und versteift, aus denen sie schwer wieder rauskommen, weil niemand sein Gesicht verlieren will. In solchen Situationen empfiehlt es sich, einmal innezuhalten, kurz durchzuatmen und nachzudenken. Ich glaube, im Rahmen der “Kinderpornoseitenstopschildzensurdebatte” sind wir in eine solche Situation geraten und sollten daher ein wenig deeskalieren.</p> <br />
<p>Vielleicht können wir uns auf ein paar Fundamente einigen:</p> <br />
<ol> <br />
<li>Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, daß vernünftigerweise <strong>niemand</strong> der Diskutanten — auf keiner Seite — <strong>für Kinderpornographie</strong>, den dazugehörigen Kindesmißbrauch und die Verbreitung entsprechender Materialien ist. </li> <br />
<li>Wir leben in einem <strong>demokratischen Rechtsstaat</strong>. In einem solchen machen demokratisch legitimierte Organe Gesetze, die sowohl abstrakt als auch konkret einer (Normen-)<strong>Kontrolle durch unabhängige Gerichte</strong> unterliegen. </li> <br />
<li>Wir akzeptieren <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html" target="_blank">Artikel 5</a> des <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/" target="_blank">Grundgesetzes</a>, in dem es lautet: “<strong>Eine Zensur findet nicht statt.</strong> […] Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.” </li> <br />
</ol> <br />
<p>Außerdem wäre es ergänzend hierzu hilfreich, wenn wir in einer Diskussion nicht gegenseitig anfangen, uns mehr zu unterstellen, als konkret beabsichtigt und beispielsweise in Gesetzentwürfen und konkreten Absichtsbekundungen hierzu zu Protokoll gegeben wird. Ein derartiges Theme ist <strong>nicht geeignet für Polemik, Wahlkampfgetöse</strong> und anderweitigen Populismus.</p> <br />
<p>Meines Erachtens sind das Geschäftsbedingungen für jede sachliche und zielorientierte Diskussion, <em>gerade</em> bei einem so diffizilen Thema. Wer obige Rahmenbedingungen nicht akzeptiert, verfolgt m. E. andere Ziele als die konstruktive Beteiligung am Prozeß der demokratischen Meinungsfindung in der pluralistischen Gesellschaft.</p> <br />
<p>Daher nun mal ein paar Fragmente zum Nachdenken, Versachlichen und gern auch Neujustieren von Positionen:</p> <br />
<ol> <br />
<li>Gern wird suggeriert (oder auch explizit behauptet), man wolle gar nicht wirklich gegen Kinderpornographie vorgehen und nur schöne Symbolpolitik betreiben. Ich muß offen sagen: Eine solche Argumentation ist grenzwertig bis böswillig. Die Sperrung von Seiten ist ein Baustein unter vielen. Selbstverständlich ist davon auszugehen, daß jeder Verdacht auf kinderpornographisches Material — sei es im Netz oder <abbr title="in real life">IRL</abbr> — zu Strafverfolgung führt. Nur muß man eben auch festhalten, daß das im globalen Netz leicht gesagt, aber nur sehr sehr schwer getan ist. Internationale Strafermittlungen sind extrem aufwendig, zeitintensiv und zäh — und daher nur mittelfristig erfolgversprechend. Nichtsdestotrotz sind sie durchzuführen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Muß man deshalb andere Maßnahmen hintenanstellen und die langsamen Mühlen der internationalen Justiz malen lassen? Ich meine: Nein. Es gilt also, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen. </li> <br />
<li>Ein sehr starkes Argument ist die wie ich denke zugegebenermaßen unbestreitbare Tatsache, daß DNS-basierte Stopseiten bzw. Internetsperren <em>relativ</em> leicht zu umgehen sind. Ich betone aber das Wort relativ. Denn natürlich ist das für uns digital natives keine große Aktion. Allerdings bin ich mir sicher, daß es dennoch einen hinreichend großen Kreis technischer Analphabeten gibt, für die das zumindest eine echte Hürde ist. Das für mich entscheidende daran aber ist: Es wird auf diesem Wege weitestgehend ausgeschlossen, daß jemand aus Versehen über Suchmaschinen oder Links (beispielsweise durch URL-shortening-services wie tinyurl.de, tr.im oder bit.ly etc.) auf die Seiten gerät. Vor allem aber ist es ein sehr deutliches Mahnsignal an die “Umgeher” dieser Regelung: “Ihr begebt Euch ins Abseits der Illegalität, seid kriminell”. Niemand wird dann noch treudoof sagen können, es wäre ein Versehen gewesen, ihm sei nicht klar, was er da gemacht habe und überhaupt sei die Seite doch frei erreichbar gewesen.</li> <br />
<li>Natürlich ist die Pflege der Sperrlisten ein unaufhörliches Wettrennen. Aber mit Verlaub: Nur weil man stets Daten aktualiseren muß und es immer Seiten geben wird, die noch nicht entdeckt und gesperrt wurden, kann man doch nicht ernsthaft daraus den Schluß ziehen, daß die ganze Maßnahme blödsinnig ist. Die Problematik wohnt doch unendlich vielen Bereichen des Rechtsstaats inne und ich denke, daß es besser ist, (freie Schätzung) 90 % zu sperren als wg. der 10 %, die man (noch) nicht gesperrt hat die anderen 90 % erreichbar zu lassen. Natürlich kann eine solche Maßnahme nur sinnvoll sein, wenn gleichzeitig durch Strafverfolgung intensiv versucht wird, das Angebot immer weiter zu beschneiden. Nur wie gesagt: Besser als nichts.</li> <br />
<li>Sehr problematisch (=inaktzeptabel) scheint mir allerdings die Forderung von Bundesjustizministerin Zypries (SPD), die in den Gesetzentwurf hat aufnehmen lassen, daß bei einem Aufruf einer Stopseite die IP-Adresse gelogt und automatisch ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt werden soll. Das geht in der Tat eindeutig zu weit. Es kann nicht sein, daß wir hier einen Generalverdacht implementieren und ein Nutzer hier kriminalisiert wird. Denn es liegt nunmal in der Natur des Netzes, daß man vor Aufruf einer Seite nicht wissen kann, was einen wirklich erwartet, denn Links könnten unverfänglich aussehen bzw. gänzlich keinen Rückschluß auf intendierten Inhalt zulassen (URL-Verkürzer) oder es könnte sich um gehackte Seiten (Defacement, Injections) handeln. Kurz und gut: Dieser Teil des Gesetzentwurfes ist vollständig zu streichen.</li> <br />
<li>Gern wird dann noch das (angeblich) mangelnde Technikverständnis unserer Politiker kritisiert. Da kann ich nur sagen: Wer im Glashaus sitzt… Denn wenn ich mir anschaue, auf welch billigem Niveau die Diskussion in vielen (nicht allen) Bereichen läuft, können viele froh sein, daß ihnen nicht von den bösen, inkompetenten Politikern mit ähnlicher Münze heimgezahlt und klargemacht wird, wie ahnungslos viele in Sachen Politikbetrieb und hinsichtlich unseres Rechtssystems sind. Mal abgesehen davon: Ein Landwirtschaftsminister muß keine Kuh melken können, ein Außenminister kein gelernter Diplomat und eine Familienministerin keine Internet-Expertin sein. Laßt also mal die Kirche im Dorf. Ihr dürft getrost davon ausgehen, daß die beiden agierenden Ministerinnen durch ihre Apparate, Experten, Anhörungen und nicht zuletzt auch das mediale Feedback hinreichend informiert und sensibilisiert sind.</li> <br />
<li>Einen andere Punkt hatte ich zwar mit meinen AGBs oben an sich schon ausgeschlossen, möchte aber noch einmal explizit darauf eingehen. Wer Angst davor hat, daß Internetsperren auf andere Bereich (z. B. politische Meinungsäußerungen etc.) ausgeweitet werden, befindet sich in guter Gesellschaft. Denn auch ich habe hier hinsichtlich der Anwandlungen Einzelner durchaus den Eindruck, daß einige Leute gern “mehr” wollen und die Kinderporno-Bekämpfung sozusagen nur der Fuß in der Tür sein soll. Das darf in der Tat nicht sein. Hier geht es um Kinderpornographie, Punkt. Alles andere ist eine andere Diskussion. Der (Kampf-)Begriff “Zensursula” ist und bleibt — ähnlich wie übrigens auch unsägliche “Stasi 2.0”-Insinuierungen — völlig daneben. Er tut Ursula von der Leyen Unrecht und der Sache keinen Gefallen.</li> <br />
</ol> <br />
<p>Ich halte auch gern fest: Man kann durchaus zu einer anderen Bewertung kommen, ob die Einrichtung einer Sperrliste mit Stopseiten ganz grundsätzlich eine geeignete und verhältnismäßige Maßnahme ist. Aber das ändert nichts daran, daß deren Zielsetzung im ganz konkreten thematischen Bezug der Bekämpfung von Kinderpornogrphie ehrenwert und in keiner Weise unlauter — und eine zulässige (weil unter Gesichtspunkt des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes vertretbare) Maßnahme im Rahmen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schranken-Schranken#Schranken-Schranken" target="_blank">Schranken-Schranken</a> unseres Grundgesetzes ist. Ich persönlich kann mit solchen Sperren leben. Ich sehe auch keinen Anlaß, hier das berühmte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Niem%F6ller#Zitat" target="_blank">Martin-Niemöller-Zitat</a> einzusetzen. Es ist hier schlicht und ergreifend nicht einschlägig.</p> <br />
<p>Meine Bitte daher: Macht keinen billigen Bohai um “Zensursula”, denn wir werden nicht “von Laien” regiert. Purer Populismus und dummdreiste Demagogie sind keine Methoden für verantwortungsvolle Politik. Helft durch Konstruktivität statt Konfrontation. Und vor allem: Sucht und führt die richtige Diskussion. Führt keine Stellvertreterdebatte auf dem Rücken mißbrauchter Kinder!</p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/181-Windows-7-Liebe-auf-den-ersten-Blick.html" rel="alternate" title="Windows 7 — Liebe auf den ersten Blick‽" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2009-06-13T09:34:34Z</published>
        <updated>2009-06-13T09:34:34Z</updated>
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        <title type="html">Windows 7 — Liebe auf den ersten Blick‽</title>
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                <p>Als im Januar die erste Public Beta von <a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/Windows-7/" target="_blank">Microsoft Windows 7</a>, dem Nachfolger des (meines Erachtens ganz zu Recht) unbeliebten <abbr title="Microsoft">MS</abbr> Windows Vista herauskam, hatte ich es mir sofort (<abbr title="im Sinne von">iSv</abbr> “sobald es nach dem <a href="http://www.heise.de/newsticker/Windows-7-Beta-1-als-allgemeiner-Download-verfuegbar-5-Update--/meldung/121380" target="_blank">Totalzusammenbruch der Microsoft-Server</a> ging”) heruntergeladen und auf einer virtuellen Maschine installiert. Ich war positiv überrascht von der zügigen und problemlosen Installation — und es lief auch alles prima. Allerdings war es eben nur ein kurzer Test, um zu sehen, wie es sich verhält, was alles neu ist usw usf.</p> <br />
<p>Daher hatte ich nach <a href="http://www.heise.de/newsticker/Windows-7-Release-Candidate-steht-zum-freien-Download-bereit-Update--/meldung/137196" target="_blank">Erscheinen</a> des Release Candidate (<a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/download.aspx" target="_blank"><abbr title="Windows 7">Win7</abbr> <abbr title="Release Candidate">RC</abbr> Build 7100</a> — für jedermann kostenlos bis Anfang März 2010 nutzbar) selbige Prozedur gleich wiederholt. Ebenfalls alles prima. Das System lief auf einer virtuellen Maschine unerwartet flott und war angenehm zu bedienen. Und obwohl ich kosmetischen Neuerungen prinzipiell abgrundtief skeptisch gegenüberstehe, weil diese häufig reiner Spielkram sind, nutzlos Rechenleistung verplempern und meist nur darüber hinwegtäuschen sollen, daß man keine substantiellen Verbesserungen an einer Software als Updateargument hat, muß ich zum konkreten Fall sagen: Ich bin einfach hin und weg von der neuen Optik und Haptik, quasi Liebe auf den ersten Blick. </p> <br />
<p>Dennoch nutzte ich als eingefleischter XP-Nutzer Win7 in der Folgezeit eigentlich nur, um Internetseiten auf Internet Explorer 8 oder Programme unter Vista-Bedingungen zu testen.</p> <br />
<p>Bis mir meine Notebook-Platte “abrauchte” (um genau zu sein rauchte sie nicht völlig ab, aber ich bekam derartige Probleme mit defekten Dateien, daß sie faktisch unbrauchbar wurde).</p> <br />
<p>Da ich es etwas anachronistisch fand, im Jahre 2009 nochmal XP auf mein Notebook zu spielen und ich ohnehin immer Ärger mit passenden Treibern hatte, war dies ein guter Zeitpunkt, nun einmal Win7 einem echten Praxistest zu unterziehen. Gesagt, getan: Ich habe kurzentschlossen und wagemutig den RC von Win7 auf meinem Acer TravelMate 8204WLMi <a href="http://twitter.com/Stecki/statuses/2063821167" target="_blank">installiert</a>. Und siehe da: Wow. Nicht nur ging die Installation wie schon bei den anderen Tests sehr fix, es fiel vor allem auf, daß danach wirklich so ziemlich alles ohne weiteren Treiber einwandfrei lief. Und das Beste: Das System verhielt (und verhält) sich wesentlich responsiver und schneller, auch bei relativ vielen geöffneten Anwendungen und Browser-Tabs.</p> <br />
<p>Seit einer Woche nutze ich nun den RC täglich und sehr intensiv auf meinem Notebook. Zwischenzeitlich habe ich fast meine gesamte Software auf selbigem ohne Probleme installiert (nur das <abbr title="Service Pack">SP 1</abbr> meiner alten CorelDRAW Graphics Suite 12 ließ sich — unter Meldung eines Fehlers, zu dem ich ich Netz nichts sinnvolles finden konnte — hartnäckig nicht einspielen) und arbeite erstaunlich flott und produktiv mit dem neuen System.</p> <br />
<p>Hier ein paar kurze Anmerkungen, positive wie negative (einige der Punkte gelten auch schon für Vista, welches ich aber nur kurze Zeit als Beta-Tester genutzt habe):</p> <br />
<ul> <br />
<li>Die neue Oberfläche <strong>Aero</strong> mit (Halb-)<strong>Transparenzen</strong>, dickerem Fensterrahmen und gauß’scher <strong>Unschärfe</strong> gefällt mir recht gut. Man scheint an den Schriften und dem Rendering geschraubt zu haben, die Textdarstellung wirkt insgesamt jedenfalls deutlich besser als vorher. </li> <br />
<li>Die Systemsteuerung ist neu sortiert worden. Wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig, so sind die Einstellungsmöglichkeiten nun letztlich besser zugänglich, weil untereinander sinnvoll(er) verknüpft. </li> <br />
<li>Wenn auch nur SchnickSchnack, so finde ich die neuen <strong>quasi-fotorealistischen Gerätesymbole</strong> einfach hinreißend <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> </li> <br />
<li>Ob man <strong>“Desktopminianwendungen”</strong> (vulgo: widgets) wirklich braucht, scheint mir Geschmackssache. Meiner einer nutzt das eigentlich nicht. </li> <br />
<li>Schade finde ich, daß man bei <strong>Dateioperationen</strong> (Kopiervorgängen) zwar Zusatzinfos einblenden kann. Eine Möglichkeit, Vorgänge zu pausieren oder priorisieren fehlt aber leider. Ohne es bisher getestet zu haben, denke ich mal, daß ebenfalls keine Optimierung des Verhaltens bei Kopierfehlern vorgenommen wurde (sprich: Daß der Vorgang nicht bei einem Fehler abgebrochen wird). </li> <br />
<li>Was mich etwas irritiert ist der insg. nur sehr defensiv gestaltete <strong>Startbildschirm</strong> (kaum Inhalt, daher muß man genau hinschauen, ob sich was tut). Noch mehr stört mich, daß beim Versetzen in den <strong>Ruhezustand</strong> der Bildschirm gleich schwarz wird und man letztlich nur am Lüftergeräusch bzw. an der Power-LED erkennen kann, ob sich der Rechner schon ausgeschaltet hat. Das ist riskant (zumal der Vorgang subjektiv <em>manchmal</em> recht lange dauert). </li> <br />
<li>Richtig praktisch hingegen sind die neuen Möglichkeiten beim <strong>Fensterhandling</strong>, Fenster durch Ziehen an Bildschirmränder zu verändern: Nach oben maximiert das Fenster, nach rechts oder links skaliert das Fenster jeweils auf volle Höhe aber halbe Breite. </li> <br />
<li>Auch die <strong>Suche</strong> in Explorerfenstern ist einfacher, schneller und praktischer geworden; besonders hilfreich, um sich beispielsweise in der neuen Systemsteuerung zu orientieren. </li> <br />
<li>Besonders gut gelöst ist meines Erachtens der neuen <strong>Taskbar</strong>: Die bisherige Schnellstartleiste ist damit obsolet. Man kann jede Anwendung an den Taskbar anheften und sieht an unterschiedlicher Darstellung, ob diese läuft oder nicht. Da standardmäßig nur noch die Symbole dargestellt und gleichzeitig alle Fenster einer Anwendung gruppiert werden (mit einer Live-Vorschau beim Hovern über einem Symbol, die sogar Videos darstellt) spart das enorm Platz und macht die ganze Sache übersichtlich. Das wird dadurch noch optimiert, daß man nun die Reihenfolge der Symbole jederzeit einfach per Drag &amp; Drop ändern kann. </li> <br />
<li>Ergänzt wird die Effiziensteierung durch das<strong> Suchfeld im Startmenü</strong>, welches sofort nach Drücken der Windows-Taste den Focus erhält. Man gibt nur ein paar Zeichen eines Wortbestandteils des gewünschten Programmes ein und bekommt dynamisch passende Anwendungen aufgelistet. Sehr einfach und schnell, gerade wenn man eine große Menge an Programmen installiert hat. </li> <br />
</ul> <br />
<p>Insgesamt fühlt sich das Arbeiten mit Windows 7 jedenfalls klasse an. Einige der Funktionen konnte (und kann) man auf älteren Systemen mit entsprechender Erweiterungssoftware emulieren/nachrüsten. Aber so ist es nunmal alles standardmäßig implementiert, zeitgemäß und aus einem Guß. Der Abstand zu <strong>Mac OS X von Apple</strong> ist jedenfalls sehr deutlich geschrumpft. Dazu kommen noch einige neue bzw. verbesserte mitgelieferte Programme, wie dem <strong>SnippingTool</strong> oder <strong>Windows Live Writer</strong> (mit dem ich diese Zeilen testhalber geschrieben habe), so daß ich unterm Strich nur empfehlen kann, Win7 eine Chance zu geben.</p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/180-Meine-Daten-gehoeren-mir-OBackup-verzweifelt-gesucht.html" rel="alternate" title="Meine Daten gehören mir: OBackup verzweifelt gesucht" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2009-06-11T08:01:00Z</published>
        <updated>2009-09-09T14:58:22Z</updated>
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        <title type="html">Meine Daten gehören mir: OBackup verzweifelt gesucht</title>
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                <p>Web 2.0 und das Leben in der Cloud ist ja schön und gut: Praktisch, vielfältig, ubiquitös. Was ich aber immer mehr vermisse, sind Möglichkeiten, einfach und bequem meine Daten zentral zu sichern. Dabei geht es mir nicht (primär) darum, einen persönlichen Lifestream zu aggregieren (um diesen beispielsweise auf dem eigenen Server zu hosten), sondern darum, alle von mir gespeicherten Daten (also auch “meine” Stamm-/Bestelldaten in Shops) auf simplem Wege sichern zu können.</p> <br />
<p>Was mir vorschwebt ist eine Art Standard-Api vergleichbar mit OAuth, OBackup sozusagen. Ein offenes, standardisiertes System, welches Webdienste anbieten können, so daß man als Nutzer alle seine Daten abfragen und en bloc sichern kann. Und zwar so, daß man eben nicht für jeden Dienst, den man nutzt, eine Schnittstelle zur jeweiligen API programmieren muß (zumal die APIs ja meist nicht den Zugang zu Stammdaten und Attention-Data liefern).</p> <br />
<p>Der Ablauf könnte so sein:</p> <br />
<ol> <br />
<li>Man installiert die OBackup-Infrastruktur auf einem oder mehreren seiner Rechner/Server.</li> <br />
<li>Dann werden die OBackup-Instanzen mit der eigenen OpenID verknüpft.</li> <br />
<li>OBackup-fähige Anbieter senden alle Datenänderungen (ob sofort oder in Zeitabständen sollte konfigurierbar sein) an den OBackup-Server bzw. dieser fragt regelmäßig Änderungen zwecks Sicherung ab.</li> <br />
</ol> <br />
<p>(Warum) gibt es soetwas noch nicht?</p><br />
<hr /><br />
<h3>Nachtrag (09.09.2009)</h3><br />
<p>Ein lobenswerter Schritt in die richtige Richtung: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Google-verkuendet-Offensive-zur-Datenbefreiung--/meldung/145092">heise.de: Google verkündet Offensive zur &#8220;Datenbefreiung&#8221;</a></p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/179-Warum-ich-nicht-mehr-zum-Bloggen-komme.html" rel="alternate" title="Warum ich nicht mehr zum Bloggen komme…" />
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            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2009-05-12T13:06:07Z</published>
        <updated>2009-05-12T13:06:07Z</updated>
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        <title type="html">Warum ich nicht mehr zum Bloggen komme…</title>
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                <p><a href="http://twitter.com/Stecki">Twitter</a>.</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/178-Use-me-better-spyglass.html" rel="alternate" title="Use me better spyglass" />
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        <published>2008-09-19T07:23:06Z</published>
        <updated>2008-09-19T08:03:54Z</updated>
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        <title type="html">Use me better spyglass</title>
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                <br />
<p>Nicht vergessen: Heute ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/International_Talk_Like_a_Pirate_Day" target="_blank">Talk-Like-a-Pirate-Day</a>...selbst <a href="http://www.google.com/webhp?site=&hl=xx-pirate" target="_blank">Google macht mit!</a></p><p><!-- s9ymdb:62 --><img class="serendipity_image_left" width="511" height="310" style="float: left; border-top-width: 0px; border-right-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; border-style: initial; border-color: initial; padding-left: 5px; padding-right: 5px; " src="http://blog.stecki.de/uploads/GooglePirate.png" /></p><p>Siehe auch die offizielle Meldung <a href="http://googleblog.blogspot.com/2008/09/google-in-one-more-language.html" target="_blank">Google in one more language</a> und natürlich die ganz <a href="http://www.talklikeapirate.com/" target="_blank">hochoffzielle Seite Talklikeapirate.com</a>.</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/177-Time-for-some-campainin-SCNR.html" rel="alternate" title="Time for some campainin' (SCNR)" />
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            <name>Malte Steckmeister</name>
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        <published>2008-09-18T13:50:12Z</published>
        <updated>2008-09-18T14:07:36Z</updated>
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                <br />
<p>Dank an André für den Tip!</p><br />
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            <name>Malte Steckmeister</name>
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        <published>2008-09-16T11:17:36Z</published>
        <updated>2008-09-18T21:04:22Z</updated>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Schöner deutscher Rechtsstaat: Für zwei Jahre Mietschulden von monatlich 900 € und einem Gesamtschaden inkl. Strom-, Wasser-, Anwalts- und Renovierungskosten von 45.000 € bekommt laut <a href="http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/09/16/hamburgs-schlimmste-mieterin/sie-kriegt-jetzt-5000-euro-fuer-den-auszug.html" target="_blank">Bild</a> nach einem Urteil des Amtsgerichts Barmbek die offenbar hoffnungslos <del>asoziale</del>sozialschädliche Mietbetrügerin noch eine &#8220;Prämie&#8221; von 5.000 €, damit sie endlich auszieht.</p><br />
<blockquote cite="http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/09/16/hamburgs-schlimmste-mieterin/sie-kriegt-jetzt-5000-euro-fuer-den-auszug.html">&#8220;Herausgerissene Heizkörper lehnen an der Wand, dicke graue Kabel schwingen vom Stromkasten durch drei Zimmer. Türen fehlen ebenso wie Marmorplatten im Bad. … Hausbesitzer Ramazan Y. stimmte dem Vergleich zähneknirschend zu. So absurd er auch ist: Eigentlich wollte der Mann ja seine Mietausfälle einklagen, jetzt zahlt er noch mehr drauf. … Trotzdem ist Ramazan Y. heilfroh: Wenigstens ist die Frau weg. … In ihrem Auto brauste Petra B. am Montag davon. Keine Miete bezahlt, dafür sogar noch Geld bekommen – für sie ein perfekter Tag.&#8221;</blockquote><br />
<p>Leider ist sowas kein Einzelfall. Dreistes und kriminelles Mietnomadentum hat in den vergangen Jahren extrem zugenommen. Viele Vermieter bleiben auf enormen Schäden und Kosten sitzen. Wer die Mieteinnahmen zur Alterssicherung oder Lebensunterhalt braucht und aufgrund der Ausfälle nicht mehr über die Runden kommt, wird zum Sozialfall und muß daher bevor er vom Staat &amp;dash; der ihn bei der Durchsetzung seiner berechtigten Forderungen völlig allein läßt (Gerichtsvollzieher senden häufig Standardschreiben zurück nach dem Motto: &#8220;Von weiteren Sachstandanfragen bitten wir abzusehen&#8221;) — Unterstützung bekommt obendrein auch noch sein Eigentum veräußern (was meist wg. der Schäden unter Wert passiert). Die Täter dürfen sich dank Datenschutz, einseitig mieterfreundlicher Rechtsprechung und Überlastung der Justiz sicher fühlen; letztlich kann man das nur noch ohnmächtig als Strafvereitelung im Amt einstufen und sich überlegen, wohin man auswandert.</p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/175-Gute-Nacht,-Deutschland.html" rel="alternate" title="Gute Nacht, Deutschland" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-09-15T18:36:40Z</published>
        <updated>2008-09-15T18:55:59Z</updated>
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        <title type="html">Gute Nacht, Deutschland</title>
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                <br />
<p>Wenn es stimmt, <a href="http://www.capital.de/politik/100014491.html" target="_blank">was heute Capital meldet</a>, dann komme sogar ich als liberaler und stets für Meinungsfreiheit (wohlgemerkt nicht Beleidigungs-, Verleumdungs- und Verhetzungsfreiheit) eintretender Zeitgenosse in Versuchung zu fordern, daß dem links<del>fasch</del>populistischen Demagogen Lafontaine wegen Volksverhetzung der Prozeß gemacht und ihm die bürgerlichen Ehrenrecht aberkannt werden sollen. Er stellt sich mit diesen seinen Äußerungen endgültig abseits dessen, was eine Demokratie ertragen muß und kann:</p><br />
<blockquote>&#8220;Lafontaine sagte weiter, &#8216;kein Mensch&#8217; könne &#8216;in seinem Leben zehn Milliarden Euro auf verfassungsgemäße Weise anhäufen&#8217;. … Vielmehr sei deren Reichtum &#8216;das Ergebnis einer fortdauernden Enteignung der Belegschaft und deren großen Beitrag zur Produktivität und Wertschöpfung&#8217;“. Insofern fordere er bei Lichte betrachtet nur &#8216;die Rückübereignung an die rechtmäßigen Eigentümer, nämlich an die Belegschaft.&#8217;&#8221;</blockquote><br />
<p>Er unterstellt damit nicht nur kriminelles Verhalten, sondern fordert also völlig unverblümt die Vergesellschaftung privaten Eigentums.</p><br />
<p>Man kann die Auswirkungen solcher Aussagen auf leistungsbereite Menschen, die sich in diesem Land Wohlstand hart erarbeitet haben oder mit viel Einsatz und Risiko erwirtschaften wollen, nicht unterschätzen, wenn man bedenkt, daß schon die ständigen Neiddebatten um Vermögens- und Erbschaftssteuer viele Leistungsträger aus dem Land treibt. Die Tatsache, daß eine Partei aus SED-Kadern, Stasiverbrechern und Kommunisten zunehmend an Wählerschaft, Einfluß und sogar Regierungsbeteiligungen gewinnt (und die SPD hier bereitwillig Steigbügelhalter spielt), läßt mich Böses ahnen. Wohin soll das noch führen‽</p><br />
  
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        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-09-15T14:06:02Z</published>
        <updated>2008-09-15T14:06:02Z</updated>
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        <title type="html">Speculatio praecox - konsumkritische Betrachtungen eines Weihnachtsmanngläubigen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Ganz ehrlich: Ich kann es nicht mehr ertragen. Da stehen jetzt schon kurz nach den Sommerferien die Supermärkte voller Weihnachtssachen. Einfach pervers. Egal wo man hinschaut — palettenweise Lebkuchen, Pfeffernüsse, Dominosteine und Spekulatius. Dabei wurde noch nichtmal <a href="http://www.cdu-bargteheide.de/64512-aWQ9ODI2Mjk1Nw-_de_fotoalbum_fotoalbum.html" target="_blank">anständig abgegrillt und angepunscht</a>. Tss.</p><p>Man muß es heutzutage ja fast schon als <em>faule Transusigkeit</em> einstufen, daß noch niemand bei sich zuhause Christbaumschmuck aufgehängt hat und auch die Gemeinden ihre Haupteinkaufsstraßen abends noch nicht im Lichterglanz erstrahlen lassen.</p><p>Ich muß dabei immer an die &#8220;Weihnachtsbeleuchtung&#8221; von <a href="http://www.stenkelfeld.de/" target="_blank">Stenkelfeld</a> denken (<a href="http://me.in-berlin.de/~pooh/peter/Fun/Lichter" target="_blank">Transkript</a>):</p><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ORgsstGBWhU&hl=de&fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://www.youtube.com/v/ORgsstGBWhU&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344" /></object><br />
<p>Ich kann jedenfalls mit diesem vorzeitigen Weihnachtswahnsinn nicht viel anfangen. Kaufen die Leute wirklich im Spätsommer schon Schokoladenweihnachtsmänner? Verdirbt man sich damit nicht völlig die Vorfreude auf die Adventszeit? Führt es nicht in doppeltem Wortsinne zur Übersättigung?</p><p>Offengestanden fühle ich mich durch den total verfrühten Weihnachtstrubel ernsthaft belästigt und kann mich nur schwer damit abzufinden, Blätterkrokant neben der Truhe mit Grillfleisch zu sichten. Ich jedenfalls habe kein ernstzunehmendes Problem damit, auf Nikolaus und Weihnachtsmann zu warten.</p><p>Wie geht es Euch? Seid Ihr schon saturiert und diesem Grauen gegenüber abgestumpft? Oder nervt es Euch auch? Wir können es ändern: <a href="http://blog.stecki.de/archives/170-Gehirnsdurchfall-reloaded.html">Wie an anderer Stelle auch</a> appeliere ich hier an den mündigen, kritischen Konsumenten. Wir selbst haben es in der Hand. Wenn wir alle zusammenhalten und es schaffen, vor Ende November keine Weihnachtsartikel zu kaufen, wird der Handel dies spüren und zukünftig den Beginn der Weihnachtszeit wieder ein wenig später ins Jahr schieben, statt quasi kurz nach Ostern damit zu beginnen.</p><br />
<p><strong>Ich rufe Euch alle auf: Macht mit bei der kritischen Konsumkeuschheit bis zum 1. Dezember!</strong></p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/173-WHG-III-im-Real-Life-statt-Mothership.html" rel="alternate" title="WHG III im Real-Life statt Mothership" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-09-12T20:37:15Z</published>
        <updated>2008-09-12T20:42:10Z</updated>
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        <title type="html">WHG III im Real-Life statt Mothership</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <br />
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=uz6amk3P-hY" target="_blank">Das erste Video der Windows-Werbekampagne mit Seinfeld und Bill Gates höchstselbst</a> war schwer zu bewerten und offenbar wirklich nur ein vorsichtiger Einstieg &mdash; denn <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gBWPf1BWtkw" target="_blank">Teil 2</a> ist meines Erachtens schon ein echter Volltreffer. Ich jedenfalls habe mich köstlich amüsiert und möchte es nicht vorenthalten:</p><br />
<object width="425" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gBWPf1BWtkw&hl=en&fs=1&color1=0x2b405b&color2=0x6b8ab6&border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gBWPf1BWtkw&hl=en&fs=1&color1=0x2b405b&color2=0x6b8ab6&border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="349"></embed></object>  
            </div>
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            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-09-10T18:43:53Z</published>
        <updated>2008-09-11T08:03:26Z</updated>
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        <title type="html">Meine neue Browser-Startseite</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <br />
<p>Rein sicherheitshalber, man kann ja nie wissen: <a target="_blank" href="http://hasthelargehadroncolliderdestroyedtheworldyet.com">http://hasthelargehadroncolliderdestroyedtheworldyet.com</a> <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> (via <a target="_blank" href="http://blog.fefe.de/?ts=b6395c15">Fefe</a>, den man politisch eher fast schon als Gaga bezeichnen könnte (SCNR)...)</p><br />
  
            </div>
        </content>
        
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        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-09-09T05:52:52Z</published>
        <updated>2008-09-09T05:52:52Z</updated>
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                <blockquote cite="http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/09/933848.html">&#8220;Als Stegners größtes Plus gilt weiterhin, dass es in der Nord-SPD kaum eine Alternative zu ihm gibt.&#8221;</blockquote><br />
<p>Ah ja. <a target="_blank" href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/09/933848.html">SO wie das Hamburger Abendblatt es hier macht</a> kann man das natürlich formulieren, auch wenn es wohl weniger ein Plus von Stegner ist als ein dickes Minus bei der SPD insgesamt.</p><br />
<p>Denn man muß in der Tat leider feststellen, daß die Personaldecke der SPD gelinde gesagt reichlich dünn ist — wie man auch an &#8220;Münte is beck&#8221; als quasi eigener Nachnachfolger sehen kann (wobei man dort noch aus der Not eine Tugend machen konnte, weil Müntefering einige scheinbar unersetzbare sozialdemokratische Eigenschaften besitzt). Rambo Ralf wird also — bei aller Prognoseunsicherheit die man heutzutage bei der SPD zugrundlegen muß — am Wochenende mit absoluter Sicherheit gewählt werden, <q cite="http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/09/933848.html">&#8220;wenn auch mit geballten Fäusten in der Tasche&#8221;</q>.</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/170-Gehirnsdurchfall-reloaded.html" rel="alternate" title="Gehirnsdurchfall reloaded" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
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        <published>2008-09-04T20:52:22Z</published>
        <updated>2008-09-06T08:43:29Z</updated>
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        <title type="html">Gehirnsdurchfall reloaded</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <blockquote>&#8220;Kein Gesetz ist so schlecht, daß nicht irgendein Weltverbesserer es noch schlimmer machen kann.&#8221; (Stecki)</blockquote><br />
<p>Das jedenfalls war das, was mir einfiel, als davon hörte, mit welcher Volksbeglückung sich das Europäische Parlament nun beschäftigt. Es sei nämlich <q cite="http://www.europarl.de/presse/pressemitteilungen/quartal2008_3/PM_080903_1c">&quot;besonders wichtig, daß Fernsehwerbung &#8216;ethisch und/oder rechtlich verbindlichen Regeln&#8217; unterliege</q>, so ein heute <a href="http://www.europarl.de/presse/pressemitteilungen/quartal2008_3/PM_080903_1c" target="_blank">im EP vorgestellter Bericht</a>.</p><br />
<blockquote cite="http://www.europarl.de/presse/pressemitteilungen/quartal2008_3/PM_080903_1c">&#8220;Schließlich werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, Bildungsinitiativen zu konzipieren und in die Wege zu leiten, die im &#8221;Geiste der Toleranz&#8220; entwickelt wurden und die alle Formen von Stereotypisierung, die die Beziehungen zwischen Männern und Frauen deutlich verschlechtern, unterlassen, um &#8221;die Kultur der Geschlechtergleichstellung&#8220; mit Hilfe von geeigneten Bildungsprogrammen zu fördern.&#8221;</blockquote><br />
<p>Es geht also auch bei weitem nicht nur um Werbung, sondern eigentlich um jeden Lebensbereich. Nachtgall, ick hör dir trapsen! Wollen wir die totale Gedankenkontrolle? Denkt man auf Basis dieses Mindsets zuende, wäre die Einführung einer Gedankenpolizei wohl am besten. Als großen Schritt zur Perfektionierung der Schere im Kopf ruft man ersteinmal gewissermaßen zum vorbereitenden Bildersturm auf:</p><br />
<blockquote cite="http://www.europarl.de/presse/pressemitteilungen/quartal2008_3/PM_080903_1c">&#8220;Insbesondere sei es notwendig, Botschaften, die die menschliche Würde verletzen und Geschlechterstereotype vermitteln, aus Lehrbüchern, Spielzeug, Videos, Computerspielen und Internet zu beseitigen.&#8221;</blockquote><br />
<p>Wenn man annehmen dürfte, daß hiermit nur schwerste und gröblich verletzende und nach allen anzulegenden Maßstäben inakzeptable Aussagen gemeint wären, könnte man diese Aussage fast unterschreiben. Aber aus langjähriger Erfahrung mit chronischem Gutmenschentum in Politik und Gesellschaft bleibt leider nur die sichere Gewißheit, daß hier ein Relaunch des <abbr title="Antidiskriminierungsgesetz">ADG</abbr> bevorsteht, sozusagen ein <a href="http://blog.jan-filter.de/2008/09/03/antidiskriminierung-20" target="_blank">Antidiskriminierungsgesetz 2.0</a>:</p><br />
<blockquote cite="http://blog.jan-filter.de/2008/09/03/antidiskriminierung-20/trackback/"><q cite="http://www.europarl.de/presse/pressemitteilungen/quartal2008_3/PM_080903_1c">&#8220;Es gibt da ja mittlerweile einen ganzen Blumenstrauß an hirnrissigen Albernheiten, mit denen Brüsseler Kommissare sich die Zeit vertreiben. Muss schon ein geiles Gefühl sein, sich irgendwelchen Blödsinn auszudenken (man gewinnt den Eindruck, da läuft bisweilen eine Art perverser Wettbewerb zwischen den einzelnen Ressorts) und ein ganzer Kontinent tanzt nur wenige Jahre später nach der eigenen Gaga-Pfeife. Ganz ehrlich: Ich glaube, da könnte ich auch nicht widerstehen und würde vielleicht sowas wie die Mülltrennung bei Weihnachtsbäumen anordnen (&#8217;Ab sofort gehören die Nadeln vom Holz getrennt entsorgt&#8217;) oder so.&#8221;</q></blockquote><br />
<p><a href="http://www.pi-news.net/" target="_blank">PI-News</a> hat eine schöne Überschrift dafür gefunden: <a href="http://www.pi-news.net/2008/09/irrenhaus-jagt-tante-klementine/" target="_blank">&#8220;Irrenhaus jagt Tante Klementine&#8221;</a> (der Server ist vermutlich aufgrund von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service" target="_blank"><abbr title="Denial of Service">DoS</abbr>-Attacken</a> leider immer seltener erreichbar - das zum Thema Toleranz und gelebte Meinungsfreiheit bei Linken; mit dem Credo <q>&#8220;Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.&#8221;</q> oder dem Rosa-Luxemburg-Motto (sic!) <q cite="http://de.wikiquote.org/wiki/Rosa_Luxemburg">&#8220;Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden&#8221;</q> hat das jedenfalls nicht viel zu tun, wie man auch bei anderen Debatten, beispielsweise zum Thema Islamismus, <a href="http://blog.stecki.de/archives/141-Moderne-Meinungsfreiheit-mit-munteren-Morddrohungen.html">immer wieder erlebt</a>).</p><br />
<p>Apropos Freiheit: Der Bonsaibaum von Freiheit, Selbstbestimmung und -Verantwortung wird damit weiter beschnitten. Das Magazin <a href="http://www.ef-magazin.de/2008/09/03/633-eu-parlament-im-verbotsrausch-tv-werbung-hausfrauenfrei" target="_blank">&#8220;eigentümlich frei&#8221; schreibt dazu</a>:</p><br />
<blockquote cite="http://www.ef-magazin.de/2008/09/03/633-eu-parlament-im-verbotsrausch-tv-werbung-hausfrauenfrei">&#8220;Jetzt geht es – auch im Wortsinne – ans Eingemachte. Kochende Muttis, waschende Omis, putzende Mädels – das kommt uns nicht mehr auf den dann von innen gesäuberten Bildschirm. Das EU-Parlament will solcherlei &#8216;klischeebehaftete&#8217; Fernsehwerbung im Sinne der regierenden Genderideologie nachhaltig und porentief weißwaschen. Frauen sind Männer sind Männer sind Frauen sind gleich.&#8221;</blockquote><br />
<p>Der mmündige Konsument ist - wie auch bei unendlichen vielen Gesichtspunkten des sog. &#8220;Verbraucherschutzes&#8221; - in den Augen der Parlamentarier wohl leider zu dumm, selbst zu entscheiden was und von wem er kauft und durch sein aktives Konsumverhalten den Markt zu formen.</p><br />
<p>Sind wir jetzt endgültig auf dem Weg in die Gesinnungsdiktatur? Vermutlich insbesondere deshalb nicht, weil <a href="http://blog.stecki.de/archives/138-Angst-essen-Meinungsfreiheit-auf.html">die Menschen bereitwillig vorauseilenden Gehorsam leisten</a>. Ist das noch echter Pluralismus, der die Basis ist für echte, gelebte Demokratie? Es ist doch leider für jeden von uns inzwischen selbstverständlich, jede auch nur halböffentliche Äußerung einem mehrfachen geistigen Antidiskriminierungs-Check zu unterwerfen. Was eigentlich fehlt, ist eine Behörde, bei der man sich die Rechtmäßigkeit seiner Aussagen im Vorhinein bescheinigen lassen kann. Daher forder ich - auch zur eigenen Rechtssicherheit bei Veröffentlichungen in diesem Blog, die <em>schnellstmögliche Einrichtung eines <strong>&quot;Zentralkomitees für Emanzipation, Nichtdiskriminierung und Sicherstellung der Unbedenklichkeit von<br />
Redebeiträgen (ZENSUR)</strong>&quot;</em>. <a href="http://blog.myspace.com/patcondell" target="_blank">Peace!</a></p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/169-Etwas-ist-faul-im-Rechtsstaat-Deutschland....html" rel="alternate" title="Etwas ist faul im Rechtsstaat Deutschland..." />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-09-04T20:26:46Z</published>
        <updated>2008-09-04T20:38:31Z</updated>
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        <title type="html">Etwas ist faul im Rechtsstaat Deutschland...</title>
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                <p>…wenn <a href="http://blog.stecki.de/archives/167-Greenpeace-Anmassend-und-selbstgerecht.html">selbsgerechte Öko-Totalitaristen von Greenpeache</a> munter weiter illegal und potentiell unter billigender Inkaufnahme von Sach- und Personenschäden bei den rechtmäßig in der Nordsee ihren Lebensunterhalt verdienenden Fischern Felsbrocken verklappen kann, während die deutschen Behörden in klassischem Beamtenpingpong untereinander in aller Bürokratenruhe die Zuständigkeit ausdiskutieren.</p><br />
<p>Es ist <a target="_blank" href="http://www.ingbert-liebing.de/de/Presse/Pressemitteilungen/37/Steine_vor_Sylt_Provokation_des_Rechtsstaates_und_Peinlichkeit_des_Rechtsstaates/artikel,245,1,1.html">in der Tat peinlich</a>, wie der Rechtsstaat sich hier herzlich verarschen läßt (ich bitte diesen Vulgarismus zu entschuldigen, aber weniger drastisch vermag ich dies nicht mehr auszudrücken). Greenpeache steht als lachender Dritter da (bzw. Fünfter, da sich vier Behörden aus drei Ministerien streiten).</p><p>Ein Fanal für den Rechtsstaat! Quo vadis, Bundesrepublik‽</p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/168-Am-liebsten-nie-mehr-ohne-Notstrom....html" rel="alternate" title="Am liebsten nie mehr ohne Notstrom..." />
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            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-09-03T07:38:36Z</published>
        <updated>2008-09-03T14:45:56Z</updated>
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        <title type="html">Am liebsten nie mehr ohne Notstrom...</title>
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                <br />
<p>Ich sag nur: Murphy. Da will ich gestern Abend schön nach normalem Dienstschluß quasi antizyklisch Datenbankarbeiten im Büro vornehmen und was passiert? Während ich gerade so schön an der Datenbankstruktur bastele und nach einer Änderung auf Return tippe, ist plötzlich mein Bildschirm dunkel - genauso wie mein Büro insgesamt. Stromausfall. Toll. Ausgerechnet jetzt. Nur der Hauptserver neben mir wird noch von einer unterbrechungsfreien Stromversorgung am Leben gehalten, die das Schlimmste verhindert hat (eigentlich hätte ich ja am liebsten alle wichtigen Geräte hier mit einer USV versorgt, aber das ist leider sehr teuer, da zum einen die modernen Rechner doch recht stromhungrig sind und zum anderen dann an so vielen Orten (Server, Arbeitsplatz, Switsch, Telefonanlage, WLAN-AccessPoint etc) entsprechende Batterien erforderlich wären oder gar ein zweites Stromnetz im Haus). Selbst mein Handy zeigt keinen Empfang mehr - scheinbar hat auch der<br />
Funkturm eine Stromunterbrechung (die aber nicht lange dauerte, nach<br />
1-2 Minuten hatte ich wenigstens wieder funknetz). Nach einigen Minuten warnt die USV hier neben mir immer eindringlicher, daß gleich gar nix mehr geht. Alles andere ist aus. </p><p>Aber dann: Nach 10 Minuten geht das Licht an! Ich bin gerade im Begriff &#8220;Juchu&#8221; zu schreien - da ist es schon wieder aus. Nicht einmal fünf Sekunden lang war der Strom wieder da. Na super...</p><p>Die USV piept immer nerviger - bis sie plötzlich erstummt und es nun endgültig alles ruhig ist im Haus...</p><p>Nachdem ich nochmal ca. 30 Minuten gewartet habe, obs wieder anspringt (eine Hotline-<del>Odyssee</del>Anfrage bei Eon-Hanse förderte keine konkreten Angaben zum Ausfall zutage), bin ich dann erstmal zum Burgerbrater meines Vertrauens gefahren, um mich von dem ganzen Frust abzulenken. Denn es ist unfaßbar, wie sehr man vom Strom abhänig ist. Ich konnte nicht einmal Akten sortieren oder ähnliche Aufgaben verrichten, weil es ohne Kerzen im Büro schon zu duster war.</p><p>Als ich zurückkam vom Donaldieren, war die Stadt immer noch dunkel. Ich fuhr auf den Hof, parkte mein Auto ein und drehte den Zündschlüssel ab. In just dem Moment war der Strom - nach insgesamt &#8220;nur&#8221; ca. 100 Minuten Ausfall - endlich wieder da.</p><p>Dann hieß es erstmal: Alle zum Zeitpunkt des Stromausfalls in Betrieb befindlichen Rechner prüfen, insb. den Zustand der Datenbanken und automatisierten Routinen, die in dem Zeitbereich laufen. Telefonanlage checken, an diversen Geräten die Uhren wieder stellen usw usf...</p><p>Irgendwie hatte ich mir den Abend im Büro produktiver vorgestellt... <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>(es stellt sich raus, daß dummerweise mein AccessPoint bei der ganzen Aktion über den Jordan befördert wurde, klasse....)</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/167-Greenpeace-Anmassend-und-selbstgerecht.html" rel="alternate" title="Greenpeace: Anmaßend und selbstgerecht" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-08-18T13:45:34Z</published>
        <updated>2008-08-22T19:22:48Z</updated>
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        <title type="html">Greenpeace: Anmaßend und selbstgerecht</title>
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                <br />
<p>Durch gezielte Grenzübertretungen macht die ökototalitäre Organisation Greenpeace verläßlich Schlagzeilen. Der neueste Coup ist die Versenkung von Felsbrocken in der Nordsee, die vorgeblich zum angeblichen Schutz des Sylter Außenriffs vorgenommen worden sei. Greenpeace wolle <a target="_blank" href="http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/aktion_im_emsylter_aussenriffem_dauert_an/">&#8220;auf dem Meeresboden eine Art Schutzschild errichten, dass das Riff vor der Zerstörung durch Grundschleppnetze sowie durch Sand- und Kiesabbau&#8221; bewahre und dabei Naturschutzrecht durchsetzen&quot;</a>.</p><br />
<p>Ah ja. Vielen Dank! Da bin ich aber froh, daß hier eine überparteiliche, vollkommen unabhängige und natürlich absolut gemeinnützige Organisation das Recht in die eigenen Hände nimmt.</p><br />
<p>Daß die dort rechtmäßig tätigen Fischer befürchten, daß <a target="_blank" href="http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/greenpeace112.html">Greenpeace den Untergang von Fischerbooten und möglicherweise damit Personenschäden billigend in Kauf nimmt</a>, spielt offensichtlich bei den &#8220;Öko-Aktivisten&#8221; keine Rolle. Auch ist offenbar völlig egal, daß das <a target="_blank" href="http://www.bsh.de/">Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)</a> das Vorgehen als nach dem <a target="_blank" href="http://www.gesetze-im-internet.de/hoheseeeinbrg/">Hohe-See-Einbringungsgesetz</a> illegal bezeichnet hat. Und selbst das Bundesumweltministerium fühlt sich genötigt, <a target="_blank" href="http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/42088.php">in aller Deutlichkeit auf die Illegalität und Unseriosität des Vorgehens hinzuweisen</a>.</p><br />
<p><a target="_blank" href="http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/greenpeace114.html">Selbstredend macht Greenpeace unbeirrt weiter</a>. Wo kämen wir denn hin, wenn sich jeder an Recht und Gesetz hielte? Das wäre ja noch schöner!</p><br />
<p>Ich frage mich bei solchen und ähnlichen Aktionen immer:</p><br />
<ul><br />
<li>Woher nehmen Menschen in einem <em>demokratischen Rechtsstaat</em> das Recht, für sich höheres Recht in Anspruch zu nehmen?</li><br />
<li>Was würden die Aktivisten sagen, wenn andere für sich auch höhere Recht in Anspruch nehmen würden, um solche Aktionen zu verhindern? (also konkret zB in diesem Fall die Beluga zu versenken)</li><br />
<li>Und: Wofür haben wir eigentlich Bundespolizei, Polizeien der Länder sowie eine Küstenwache (und die torpedobestückte Bundesmarine)?</li><br />
</ul> <br />
<p>Wir leben in einem merkwürdigen Land…...wir sind zwar alle vor dem Gesetz gleich, aber einige sind gleicher!</p>  
            </div>
        </content>
        
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        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-08-12T11:41:59Z</published>
        <updated>2008-08-13T10:51:03Z</updated>
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        <title type="html">Potemkinschinesische Olympiade...</title>
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                <br />
<p>Eine andere Bezeichnung für das, was im Reich der Mitte stattfindet, fällt mir nicht ein...</p><br />
<p>Nachdem man zunächst einmal in den letzten Jahren ohne Rücksicht auf Verluste die (Sport-)Infrastruktur <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/15/740596.html" target="_blank">gigantoman hochgezogen</a> hat, dann mit ähnlicher Hybris gegen widriges Wetter und gegen den <a href="http://extra3.blog.ndr.de/2008/08/08/olympische-spiele-in-peking-eroffnet/" target="_blank">alles einnebelnden</a> und <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/879/302875/text/" target="_blank">stinkenden Smog</a> angegangen ist, hat man das <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,571129,00.html" target="_blank">Eröffnungs-Feuerwerk gepflegt fürs TV <del>manipuliert</del> optimiert</a> und zu guter letzt auch noch &#8220;aus nationalem Interesse&#8221; ganz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milli_Vanilli" target="_blank">millivanillimäßig</a> ein nach <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,571507,00.html" target="_blank">ästhetischen Kriterien selektiertes kleines Mädchen die Lippen zu einem Vollplayback bewegen lassen, weil die Original-Sängerin mit zu schiefen Zähnen nicht niedlich genug war</a>. Was kommt als nächstes‽</p><br />
  
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/165-UEberraschung-Politik-verschluckt-sich-an-Plastik-Dotter.html" rel="alternate" title="Überraschung: Politik verschluckt sich an Plastik-Dotter" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-08-07T09:56:07Z</published>
        <updated>2008-08-09T12:04:01Z</updated>
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        <title type="html">Überraschung: Politik verschluckt sich an Plastik-Dotter</title>
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                <p><a href="http://blog.tagesschau.de/?p=1207" target="_blank">Geht&#8217;s noch?</a>. Das scheint die einzig möglich Reaktion auf den aktuellen Anfall von Regelungswut in der deutschen Politik zu sein. Man würde es für ein Sommerlochthema halten, wenn nicht die Causa Clement selbiges bereits in voller Ausdehnung einnehmen würde.<p><br />
<p>Man will also die beliebten Überraschungseier von Ferrero verbieten, weil die Kleinen den Unterschied zwischen leckerer Schokolade und lebensgefährlichstem Plastikzeugs nicht erkennen könnten. Ebenso soll Spielzeug in Cornflake-Packungen verboten werden und eigentlich am besten alles, was irgendjemanden und welchen abstrusen Umständen auch immer potentiell möglicherweise eventuell ein ganz klein bißchen mit geringer Wahrscheinlichkeit gefährden könnte.</p><br />
<p>Eine solche Liste kann natürlich lang werden. Aber da es natürlich Eltern nicht zuzumuten ist, ihre Kinder auf die allgemeinen Lebensrisiken vorzubereiten und ihnen beizubringen, wie man Gefahren erkennt und gut von böse unterscheidet, nimmt Vater Staat solche Dinge diesen Unverantwortlichen Individuen lieber gleich vollkommen ab.</p><br />
<p>Mannmannmann&hellip;mir fehlen die Worte. So ein Gehirnsdurchfall (oder vielleicht drücke ich es lieber etwas gewählter aus: Cerebrarrhoe) <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><br />
<p>Ich erinnere mich, daß vor ein paar Jahren mal eine Mutter hier in der Gegend 45 Minuten in einer Telefonzelle telefoniert hat, ohne auf ihr zweijähriges Kleinkind aufzupassen. Selbiges fiel dann beim Spielen in einen Teich und ist ertrunken. Was war die Konsequenz aus dieser unverantwortlichen Vernachlässigung der elterlichen Sorgepflicht? Alle Gemeinden hier im Umkreis fingen an und haben für teures Steuergeld tolle Zäune um alle Teiche und selbst kleinere Wasserlachen gezogen. Ich wäre ja dafür, dann auch Autos zu verbieten oder zumindest alle Rad- und Fußwege mit 2,5 m hohen Wänden von Auto-Fahrbahnen abzutrennen, damit unachtsame Fußgänger nicht immer von den bösen Autofahrern überfahren werden. Usw usf...</p><br />
<p>Es lebe die Vollkaskomentalität. Mensch darf Hirn ausschalten (ist ja mangels Bildung und aufgrund medialen Konsumverhaltens (das Fachwort heißt hier &#8220;Unterschichtenfernsehen&#8221;) heutzutage ohnehin nicht mehr gefordert und auf dem Weg zur evolutionären Degeneration), Staat wird es richten.</p><br />
<p>Danke, liebe Politik!</p>  
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/164-Brachiales-Babbeln-bei-BurgerKing-Buddikate.html" rel="alternate" title="Brachiales Babbeln bei BurgerKing Buddikate" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-07-28T21:09:17Z</published>
        <updated>2008-08-04T19:59:16Z</updated>
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        <title type="html">Brachiales Babbeln bei BurgerKing Buddikate</title>
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                <br />
<p><em>Engländisch ist a heavy speak.</em> So oder ähnlich dachte ich, als ich folgendes Schild sah. Da hat es jemand geschafft, den Text noch holpriger zu übersetzen, als es die künstliche Intelligenz versucht:</p><p><a class="serendipity_image_link" href="http://blog.stecki.de/uploads/BurgerKing_Buddikate_Loves_Guests.jpg" target="_blank"><!-- s9ymdb:61 --><img width="150" height="113" class="serendipity_image_center" style="border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://blog.stecki.de/uploads/BurgerKing_Buddikate_Loves_Guests.serendipityThumb.jpg" /></a></p><br />
<p><a href="http://de.babelfish.yahoo.com" target="_blank">Yahoo-Babelfish</a> ist nah dran:</p><br />
<blockquote><p>Dear guests, due to technical a disturbance if a map payment is not possible at present, please you use our ATM machine beside the entrance/output door. Thank you for your understanding! Their team of the Buddikate east</p><br />
</blockquote><br />
<p><a href="http://translate.google.de/translate_t" target="_blank">Google-Translate</a> macht es dafür, daß bereits die deutschsprachige Formulierung suboptimal ist, eigentlich schon ganz gut:</p><br />
<blockquote><p><br />
Dear guests, due to a technical fault is a card payment service currently not available, please use our ATMs in addition to the Eingangs-/Ausgangstür. Thank you for your understanding! Your team from the East Buddikate<br />
</p></blockquote><br />
<p>Ich muß gestehen: Ich konnte mich aufgrund des blanken Entsetzens nicht zurückhalten und hab vor der Whopperbestellung erst einmal darauf hingewiesen, daß es im Interesse unseres Landes sei, wenn eine international ausgerichtete Raststätte doch bitteschön englische Texte anbietet, die von jemandem übersetzt wurden, der den Unterschied zwischen map und card sowie dear und obstruser Wortformen von love kennt…also wieder eine gute Tat für die Völkerverständigung vollbracht! <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p>  
            </div>
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        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-07-01T22:30:26Z</published>
        <updated>2008-07-02T10:51:44Z</updated>
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        <title type="html">Es hat nicht sollen sein...</title>
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                <p>Quasi passend zur EM: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,563323,00.html" target="_blank">Metzger bei Nominierung für CDU gescheitert</a>. Ich könnte mich jetzt auslassen zum Zustand der CDU im allgemeinen und dem des ordnungspolitischen Sachverstandes dort im speziellen. Aber wenn ich fürchte, das wäre müßig. Denn die CDU bewegt sich nicht nur aus großkoalitionären Zwängen sukzessiv immer weiter nach links, sondern jedenfalls die Führung scheint von der Verschiebung des Koordinatensystems nachhaltig überzeugt zu sein. Nicht umsonst kann man auch im neuen Grundsatzprogramm (dessen Lebensdauer ja eine Wahlperiode deutlich übersteigen sollte) viele sehr fragwürdige Tendenzen ausmachen. Es muß bezweifelt werden, ob eine CDU in dieser geistig-strategischen Verfassung die Ideen entwickeln wird, die die gewaltigen Zukunftsprobleme dieses Landes lösen können.</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/162-Die-Spannung-steigt....html" rel="alternate" title="Die Spannung steigt..." />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-07-01T14:53:59Z</published>
        <updated>2008-07-01T21:58:23Z</updated>
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        <title type="html">Die Spannung steigt...</title>
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                <p>Heute nominieren die Mitglieder des <a href="http://www.cdu-kreis-biberach.de/" target="_blank">CDU Kreisverbandes Biberach</a> im <a href="http://www.bundestag.de/Parlament/wahlen/wahlen2005/wk293.html" target="_blank">Bundestagswahlkreis 293</a> ihren Bewerber für die Bundestagswahl am 27.09.2009. Unter den fünf für die Nachfolge des bundespolitisch trotz (mit einer Unterbrechung) 16 Jahren MdB-Tätigkeit nicht sonderlich aufgefallenen <a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/R/romerfr0.html" target="_blank">Franz Romer</a> befindet sich auch der bundespolitisch und aus vielen erstklassigen Talkshow-Auftritten bekannte Ex-Grüne <a href="http://www.oswald-metzger.de/" target="_blank">Oswald Metzger</a> über den DER Kanzler (also nicht irgendeiner, sondern Einheitskanzler Helmut Kohl) schon zu dessen Tätigkeit als haushaltspolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion befunden hat <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/oswald-metzger-geht-in-die-cdu/" target="_blank"><q cite="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/oswald-metzger-geht-in-die-cdu/">Alle Achtung</q></a>.</p><br />
<p>Da Metzger erst <a href="http://blog.stecki.de/archives/139-Herzlich-willkommen,-Oswald-Metzger!.html">unlängst in die CDU eingetreten</a> ist, dürfte er es leider (denn er gehört zu denen Leuten, die die CDU dringendst braucht) nicht einfach haben, heute Abend die Mehrheit der offenbar nicht sonderlich begeisterten Basis hinter sich zu bringen. Die Zeit jedenfalls glaubt zu wissen, daß er <a href="http://www.zeit.de/2008/27/LS-Metzger-Bundestag" target="_blank"><q cite="http://www.zeit.de/2008/27/LS-Metzger-Bundestag">die oberschwäbische CDU dabei unterschätzt</q></a> habe.</p><br />
<p>Er selbst sagte gestern <a href="http://blog.focus.de/metzger/archives/317" target="_blank">in seinem Focus-Blog &#8216;Einspruch&#8217;:</a></p><br />
<blockquote cite="http://blog.focus.de/metzger/archives/317"><p>Dass ich auf morgen Abend gespannt bin wie ein Flitzbogen, ist keine Frage. </p></blockquote><br />
<p>Dem kann ich nur beipflichten. Ich bin ebenfalls äußerst gespannt. Vielleicht gibt es für fundierten ordnungspolitischen Sachverstand in der CDU ja doch noch Hoffnung&hellip;</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/161-Klimakatastrophe-als-Massenhysterie.html" rel="alternate" title="Klimakatastrophe als Massenhysterie" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-07-01T10:32:55Z</published>
        <updated>2008-07-01T10:32:55Z</updated>
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        <title type="html">Klimakatastrophe als Massenhysterie</title>
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                <p>Die Welt als Wille und Vorstellung. Oder: Warum die ganze heiße Luft um die Klimakatastrophe weniger in den Fachbereich Physik als in die Psychologie gehört. Ein interessanter Artikel zu dieser sowohl für Laien als auch vorgebliche Experten zumindest sehr schwer belegbarer Hypothese findet sich im Wall Stree Journal: <a href="http://online.wsj.com/article/SB121486841811817591.html?mod=todays_columnists" target="_blank">Global Warming as Mass Neurosis<br />
</a> (<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ist_der_glaube_an_die_globale_erwaermung_eine_massenneurose/" target="_blank">via</a>).</p><br />
<blockquote cite="http://online.wsj.com/article/SB121486841811817591.html?mod=todays_columnists"><p>&hellip; The first is as a vehicle of ideological convenience. Socialism may have failed as an economic theory, but global warming alarmism, with its dire warnings about the consequences of industry and consumerism, is equally a rebuke to capitalism. Take just about any other discredited leftist nostrum of yore – population control, higher taxes, a vast new regulatory regime, global economic redistribution, an enhanced role for the United Nations – and global warming provides a justification. &hellip; In &#8220;The Varieties of Religious Experience,&#8221; William James distinguishes between healthy, life-affirming religion and the monastically inclined, &#8220;morbid-minded&#8221; religion of the sick-souled. Global warming is sick-souled religion.</p></blockquote>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/160-Atom-Sekte-CDU.html" rel="alternate" title="'Atom-Sekte' CDU?" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-30T13:48:51Z</published>
        <updated>2008-06-30T13:48:51Z</updated>
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        <title type="html">'Atom-Sekte' CDU?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>In einer für ihn sehr seltenen rhetorischen Glanzleistung hat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hubertus_Heil" target="_blank">SPD-Generalsekretär Hubertus Heil</a> die CDU als <em>&#8217;Atomsekte&#8217;</em> bezeichnet (siehe z. B. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,563001,00.html" target="_blank"><cite>Spiegel Online</cite></a>).</p><br />
<p>Auf dem Weg nach Erleuchtung schauen wir also mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sekte" target="_blank">Sekte bei Wikipedia</a> nach:</p><br />
<blockquote cite="http://de.wikipedia.org/wiki/Sekte"><p><br />
Sekte &hellip; ist eine ursprünglich wertneutrale Bezeichnung für eine philosophische, religiöse oder politische Gruppierung, die durch ihre Lehre oder ihren Ritus im Konflikt mit herrschenden Überzeugungen steht. &hellip;<br />
Aufgrund seiner Geschichte und Prägung durch den kirchlichen Sprachgebrauch bekam der Ausdruck abwertenden Charakter und verbindet sich heute mit negativen Vorstellungen, wie der möglichen Gefährdung von etablierten religiösen Gemeinschaften oder Kirchen, Staaten oder Gesellschaften.</p><br />
</blockquote><br />
<p>Und siehe da: Das hilft einem wirklich weiter. Denn Hubertus Heil hat&#160;&ndash;&#160;was zugegebenermaßen erstaunlich ist&#160;&ndash;&#160;absolut Recht: Die CDU steht mit ihrer Haltung zur Atomenergie in der Tat gegen die herrschenden Überzeugungen&#160;&ndash;&#160;jedenfalls gegen die veröffentlichte Meinung und Panikmache. Und daß er den Sektenbegriff in diesem Zusammenhang gern wegen seiner negativen Konnotation verwendet verwundert nicht weiter, da sich die SPD als zukünftig ehemals etablierte quasi-religiöse Gemeinschaft (denn die SPD-Haltung zur Kernenergie dürfte doch wohl aufgrund ihrer latenten Irrationalität deutlich eher eine Glaubensfrage sein) hier in der Tat gefährdet sieht. Denn vor dem Hintergrund der Klimadebatte und Energiepreisexplosion ist anzunehmen, daß die Anzahl derjenigen, die sich nicht weiter durch Angstszenarien aufhetzen lassen und stattdessen zielführend und unideologisch kontemplieren und abwägen, wie man Klimaschutz, Wohlstand und Versorgungssicherheit unter einen Hut bekommen kann, stetig zunehmen wird. Ich jedenfalls halte es inzwischen für nicht mehr unwahrscheinlich, daß in Deutschland in den nächsten zehn-zwölf Jahren wieder ernsthafte Planungen für neue Kernkraftwerke aufgenommen und umgesetzt werden. In derselben Zeitspanne wird sich die SPD aufgrund ihrer inhaltlichen, strategischen und personellen Defizite dann weiter marginalisieren.</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/159-Coole-URIs-aendern-sich-immer-noch-nicht.html" rel="alternate" title="Coole URIs ändern sich immer noch nicht" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-30T13:11:27Z</published>
        <updated>2008-06-30T13:11:27Z</updated>
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        <title type="html">Coole URIs ändern sich immer noch nicht</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Der &#8216;Erfinder&#8217; des World Wide Web, <a href="http://www.w3.org/People/Berners-Lee/" target="_blank">Tim Berners Lee</a>, prägte das Mantra: <a href="http://www.w3.org/Provider/Style/URI" target="_blank"><q cite="http://www.w3.org/Provider/Style/URI">Cool URIs don&#8217;t change</q></a>.</p><br />
<p>Aber so richtig internalisiert haben das Motto wohl nur die Wenigsten. Ein schönes Beispiel, wie man es <em>nicht</em> machen sollte, bietet heute das Bundesinnenministerium mit seinem Neustart von <a href="http://www.zuwanderung.de/" target="_blank">www.zuwanderung.de</a>, siehe die Meldung <a href="http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Themen/Auslaender__Fluechtlinge__Asyl__Zuwanderung/Einzelseiten/Mailing__zuwanderung__de.html" target="_blank">Die Internet-Seite www.zuwanderung.de ist migriert</a>.</p><br />
<blockquote cite="http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Themen/Auslaender__Fluechtlinge__Asyl__Zuwanderung/Einzelseiten/Mailing__zuwanderung__de.html"><br />
<p>Nach der Migration auf ein anderes Redaktionssystem (Government Site Builder) ist www.zuwanderung.de nun auch barrierefrei für alle Nutzer zugänglich. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass sich durch diese Migration die Internetadressen (URL) für alle Seiten hinter der Startseite geändert haben und bei externen Verlinkungen angepasst werden müssen.</p><br />
</blockquote><br />
<p>Ich möchte nicht mißverstanden werden: Die Umstellung auf Barrierefreiheit ist heutzutage insb. für staatliche Stellen ein absolutes Muß (und auch geltendes Recht). Aber: Warum muß man dabei alle URLs ändern? Und wenn das neue System schon zwingend neue URLs erzeugt: Haben die noch nie was vom <a href="http://www.w3.org/Protocols/rfc2616/rfc2616-sec10.html#sec10.3.2" target="_blank">HTTP-Statuscode 301 &#8216;moved permanently&#8217;</a> gehört, um dafür zu sorgen, daß Bookmarks und Suchmaschinenergebnisse trotzdem zur richtigen Seite und nicht ins leere verweisen?</p><br />
<p>Bei kleinen Web-Auftritten (wie diesem hier), die nur wenige Nutzer haben, kaum über Suchmaschinen angesteuert und selten gebookmarkt werden, kann man ja meinetwegen den Aufwand der Permalink-Migration unterlassen. Aber bei Sites des Bundes?! Einfach schlecht beraten. Tss...</p><br />
<br />
<br />
  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/158-Steckbausteine,-virtuell-reloaded.html" rel="alternate" title="Steckbausteine, virtuell reloaded" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-21T10:05:22Z</published>
        <updated>2008-06-21T10:05:22Z</updated>
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        <title type="html">Steckbausteine, virtuell reloaded</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Beim Thema LEGO® (zur Schreibweise siehe <a href="http://www.kolumnen.de/sick-210605.html" target="_blank">Der antastbare Name</a> von Bastian Sick) werden Kindheitserinnerungen wach. Ich könnte jetzt sentimental in Erinnerungen schwelgen, wie ich als kleines Kind architektonische Höchstleistungen mit den kleinen Klötzchen erbracht habe und stundenlang in den Plastiksteinbergen gewühlt habe.</p><br />
<p>Da kommt mir die <a href="http://lifehacker.com/396672/lego-digital-designer-builds-your-lego-masterpiece" target="_blank">Nachricht in Lifehacker</a> über die neue Version 2 des <a href="http://ldd.lego.com/" target="_blank">LEGO® Digital Designer</a> gerade recht.</p><br />
<p>Mit selbigem kann man rein virtuell aus sage und schreibe 763 verschiedenen Steinen seine Modelle bauen. Einfach genial (jedenfalls deutlich besser als die <a href="http://blog.stecki.de/archives/155-Oberschlau-Kelloggs-praesentiert-essbare-Lego-Steine.html">eßbaren Steine von Kelloggs</a>). Ich glaube ich weiß, was ich dieses Wochenende mache(n würde, wenn ich die Zeit dafür hätte).</p><p align="center"><img src="http://www.lifehacker.com/assets/resources/2008/06/lego-designer.png" /></p>  
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/157-Harnasch-House-das-Dreamteam-gegen-Desinformation.html" rel="alternate" title="Harnasch &amp; House - das Dreamteam gegen Desinformation" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-20T12:35:31Z</published>
        <updated>2008-06-20T12:35:31Z</updated>
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        <title type="html">Harnasch &amp; House - das Dreamteam gegen Desinformation</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Die Ideale der Aufklärung sind leider in den letzten Jahren/Jahrzehnten ein wenig unter die Räder gekommen. Wie ich schon in einem <a href="http://blog.stecki.de/archives/124-Nina-Muhahahagen-Verstand-auf-verlorenem-Posten.html">anderen Beitrag</a> schrieb, ist der Verstand immer mehr auf verlorenem Posten. Der <a href="http://www.b-arbeiter.de/" target="_blank">Bildschirmarbeiter Harnasch</a> hat with a little help from Doc House mal wieder einen besonderen Leckerbissen für uns aus dem Metier der technikfeindlichen Mainstream-Religion des 21. Jahrhunderts: <a href="http://bildschirmarbeiter.wordpress.com/2008/06/19/tv-kritik-schlechte-nachrichten-ihr-gutes-offentliches-recht/" target="_blank">TV-Kritik: Schlechte Nachrichten - Ihr gutes, öffentliches Recht</a></p><br />
<object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RTfRD1el5XM&rel=0" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed height="344" width="425" src="http://www.youtube.com/v/RTfRD1el5XM&rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" /></object><br />
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen - außer der Feststellung, daß man den Eindruck nicht loswird, daß das öffentlich-rechtliche Fernsehen sich durch solche Beiträge dankenswerterweise selbst sukzessiv die Existenzberechtigung entzieht.</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/156-Otternasen,-Wolfzitzenchips,-Jaguarohrlaeppchen....html" rel="alternate" title="Otternasen, Wolfzitzenchips, Jaguarohrläppchen..." />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-19T18:39:16Z</published>
        <updated>2008-06-19T18:39:16Z</updated>
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        <title type="html">Otternasen, Wolfzitzenchips, Jaguarohrläppchen...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>...oder vielleicht doch &#8220;nur&#8221; lecker <a target="_blank" href="http://www.edible.com/shop/browse.php?cmd=showproduct&productId=3">geröstete Riesen-Ameisen</a>, <a target="_blank" href="http://www.edible.com/shop/browse.php?cmd=showproduct&productId=8">Toffee-Skorpion</a> oder <a target="_blank" href="http://www.edible.com/shop/browse.php?cmd=showproduct&productId=13">Riesen-Hornissen-Honig</a>? <a target="_blank" href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/06/19/einmal-riesenameisen-bitte-gerostet/">via</a></p><br />
<br />
<p align="center"><img src="http://www.edible.com/shop/images/productImages/3.jpg" /></p>  
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/155-Oberschlau-Kelloggs-praesentiert-essbare-Lego-Steine.html" rel="alternate" title="Oberschlau: Kelloggs präsentiert essbare Lego-Steine" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-19T08:45:08Z</published>
        <updated>2008-06-21T10:15:48Z</updated>
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        <title type="html">Oberschlau: Kelloggs präsentiert essbare Lego-Steine</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Also auf so eine Idee muß man erstmal kommen: <a href="http://www2.kelloggs.com/Product/ProductDetail.aspx?product=8213" target="_blank">Kellogg&#8217;s™ Lego® Fruit Flavored Snacks</a> (<a href="http://simonwillison.net/2008/Jun/19/kelloggs/" target="_blank">via</a>, <a href="http://penny-arcade.com/2008/6/18/#news_22519" target="_blank">via</a>)</p><br />
<p align="center"><img src="http://www2.kelloggs.com/ServeImage.aspx?BID=23028&MD5=15701b7f80264ed3a681c7876def9351&W=220" /></p><br />
<p>Da bringen Eltern ihren Kindern also mit viel Mühe bei, möglichst nicht jeden Kleinkram in den Mund zu nehmen und zu verschlucken und dann wird das mal eben locker auf diese fast schon perfide weise konterkariert. Da darf man wirklich auf die juristischen Konsequenzen gespannt sein…</p><br />
<br />
  
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/154-EU-Verfassung,-Nagel,-Kopf,-Autsch.html" rel="alternate" title="EU-Verfassung, Nagel, Kopf, Autsch" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-17T22:43:50Z</published>
        <updated>2008-06-17T22:49:51Z</updated>
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        <title type="html">EU-Verfassung, Nagel, Kopf, Autsch</title>
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                <p>Was der <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2147-Eine-Verfassung.html" target="_blank">Isotopp da schreibt</a>, ist wirklich nicht von der Hand zu weisen und trifft denke ich den Nagel auf den Kopf, warum das EU-Verfassungsprojekt bei direkter Konfrontation mit dem Wahlvolk seine Schwierigkeiten hat...</p><blockquote cite="http://blog.koehntopp.de/archives/2147-Eine-Verfassung.html"><p>Eine Verfassung wird vom Volk beschlossen und getragen. Wenn absehbar ist, daß das Volk die Verfassung wegen ihrer Länge und Komplexität nicht verstehen kann und deswegen aus Prinzip ablehnen wird, ist der Verfassung kaputt und nicht das Volk.</p></blockquote><br />
<p>Auch der für einen europäischen Rahmenvertrag möglicherweise suboptimale und potentiell zu hochgreifende Titel &#8220;Verfassung&#8221; weckt Erwartungen, die nicht erfüllt werden können. Da muß noch einiges an Nachbesserungs- und Überzeugungsarbeit geleistet werdeb&hellip;</p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/153-Lass-es-krachen.html" rel="alternate" title="Laß es krachen" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-16T16:00:34Z</published>
        <updated>2008-06-16T16:00:34Z</updated>
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        <title type="html">Laß es krachen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Kaputtes Porzellan auf Knopfdruck! Gehört in jeden gut sortierten Haushalt: Die &#8220;Anger-Release-Machine&#8221; von Yarisal and Kublitz.</p><p align="center"><img hspace="0" src="http://www.rebelart.net/diary/wp-database/uploads/2008/SL383043.JPG" align="baseline" border="0" /></p><p>Via <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/06/16/die-aerger-zerdepperungs-maschine/" target="_blank">BasicThinking</a> via <a href="http://twitter.com/Karrierebibel/statuses/835906713" target="_blank">Karrierebibel.Twitter</a> via <a href="http://www.rebelart.net/diary/?p=558" target="_blank">rebel:art</a>.</p>  
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        </content>
        
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/152-No-Go-Drive-Park-Areas-in-Berlin.html" rel="alternate" title="No-Go-/Drive-/Park-Areas in Berlin" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-14T20:10:35Z</published>
        <updated>2008-06-14T20:10:35Z</updated>
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        <title type="html">No-Go-/Drive-/Park-Areas in Berlin</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>So weit sind wir also inzwischen. Der Berliner Polizeipräsident rät Besitzern von Luxusfahrzeugen davon ab, ihr Auto in Kreuzberg zu parken. Und sein Vorgesetzter — Innensenator Körting — sekundiert:</p><br />
<blockquote><br />
<p>Man sollte als Besitzer teurer Karossen nicht provozierend parken …</p></blockquote><br />
<p>(tja, und eigentlich hatte ich hier einen extrem langen Text zu geschrieben, aber &#8220;dank&#8221; meiner Software, ist das (mal wieder) alles flöten gegangen.</p><br />
<p>Ich hatte noch verwiesen auf <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Kriminalitaetsatlas;art126,2393802" target="_blank">Tagesspiegel: Braucht Berlin einen Kriminalitätsatlas</a> und <a href="http://www.brennende-autos.de/" target="_blank">www.brennende-autos.de</a>, aber mehr kriege ich hier aus dem Kopf nicht mehr zusammen (und bin auch zu frustriert jetzt).</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/149-Hasenohren-Oder-wie-man-Sonderzeichen-sonst-noch-so-benennen-kann....html" rel="alternate" title="Hasenohren? Oder wie man Sonderzeichen sonst noch so benennen kann..." />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-12T21:38:34Z</published>
        <updated>2008-06-12T21:38:34Z</updated>
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        <title type="html">Hasenohren? Oder wie man Sonderzeichen sonst noch so benennen kann...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Wußtest Du, daß einige phantasievolle Leute das Zeichen " statt ganz nüchtern-sachlich als Anführungszeichen beispielsweise stattdessen als Hasenohren bezeichnen?</p><br />
<p>Man lernt nie aus...auf Coding Horror findet sich dieser schöne Beitrag (mwN) zu <a href="http://www.codinghorror.com/blog/archives/001133.html" target="_blank">ASCII Pronunciation Rules for Programmers</a>.</p><br />
<p>Hier eine weitere Kostprobe, wie man z. B. das ! aussprechen kann: <em>bang, shriek, smash, boing, yell, wow, hey, wham, eureka, soldier &hellip;</em></p><br />
<br />
  
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.stecki.de/archives/148-Festival-frenetischer-Freuden-fuer-felsenfeste-Freaks....html" rel="alternate" title="Festival frenetischer Freuden für felsenfeste Freaks..." />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-11T13:05:07Z</published>
        <updated>2008-06-11T16:20:26Z</updated>
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            <category scheme="http://blog.stecki.de/categories/7-Tech" label="Tech" term="Tech" />
    
        <id>http://blog.stecki.de/archives/148-guid.html</id>
        <title type="html">Festival frenetischer Freuden für felsenfeste Freaks...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <br />
<p align="baseline">...gewisse ganz großartige grenzwertig-genial-geile Geek-Gadgets gibts garantiert geradezu günstig (gesehen: <a target="_blank" href="http://www.de-bug.de/gadgets/archives/keyboard-waffel-und-usb-schoki.html">gadgets@de:bug</a>)</p><p><img src="http://www.de-bug.de/gadgets/wp-content/uploads/2008/06/typewriter_pic4.jpg" /></p><p><br />
<br />
</p>  
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.stecki.de/archives/147-Macht-Google-bloed.html" rel="alternate" title="Macht Google blöd?" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-10T22:05:00Z</published>
        <updated>2008-06-10T21:52:07Z</updated>
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        <title type="html">Macht Google blöd?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Lesenswerter Beitrag in <a href="http://www.theatlantic.com/" target="_blank">&#8220;The Atlantic&#8221;</a>: <a href="http://www.theatlantic.com/doc/200807/google" target="_blank">Is Google Making Us Stupid? What the Internet is doing to our brains</a> über die Frage, ob und wie das Internet unser Denkmuster verändert und welche Auswirkungen dies haben könnte.</p><br />
<br />
<blockquote cite="http://www.theatlantic.com/doc/200807/google">I can feel it, too. Over the past few years I’ve had an uncomfortable sense that someone, or something, has been tinkering with my brain, remapping the neural circuitry, reprogramming the memory. My mind isn’t going—so far as I can tell—but it’s changing. I’m not thinking the way I used to think. I can feel it most strongly when I’m reading. Immersing myself in a book or a lengthy article used to be easy. My mind would get caught up in the narrative or the turns of the argument, and I’d spend hours strolling through long stretches of prose. That’s rarely the case anymore. Now my concentration often starts to drift after two or three pages. I get fidgety, lose the thread, begin looking for something else to do. I feel as if I’m always dragging my wayward brain back to the text. The deep reading that used to come naturally has become a struggle.</blockquote><br />
<p><a href="http://lifehacker.com/" target="_blank">Lifehacker</a> stellt die These zur Diskussion: <a href="http://lifehacker.com/395693/is-google-making-you-stupid" target="_blank">Ask the Readers: Is Google Making You Stupid?</a></p><br />
<br />
  
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.stecki.de/archives/146-Fuer-die-Bagaluten-unter-uns....html" rel="alternate" title="Für die Bagaluten unter uns..." />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-10T21:20:59Z</published>
        <updated>2008-06-10T21:20:59Z</updated>
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        <id>http://blog.stecki.de/archives/146-guid.html</id>
        <title type="html">Für die Bagaluten unter uns...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>...ein kleines Fundstück, einfach herrlich choreographiert...die Bathroom-Brothers performen Torfrocks &#8220;Rollo der Wikinger&#8221; - ganz großes Kino:</p><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8AygFPSzAs8&hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8AygFPSzAs8&hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/145-Safari,-die-Vierte.html" rel="alternate" title="Safari, die Vierte" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-10T16:05:03Z</published>
        <updated>2008-06-10T16:20:51Z</updated>
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        <title type="html">Safari, die Vierte</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Soeben ist auf <a href="http://connect.apple.com" target="_blank">http://connect.apple.com</a> (kostenlose Registrierung zum Login/Download erforderlich) eine Developer-Preview von Apple Safari 4 erschienen...da wollen wir doch mal schauen, was sich bei dem auch für Windows schönsten und insb. bei Javascript schnellsten Browser getan hat.</p><br />
<p>Das einzige große Manko ist leider das Fehlen von Erweiterungsmöglichkeiten - sonst müßte Safari bei jedem erste Wahl sein...</p><br />
<p>Update:</p><br />
<ul><br />
<li>So einiges, was unter 3.x lief, funktioniert unter 4 nicht mehr, beispielsweise das Login bei verschiedenen Sites</li><br />
<li>Macrumors hat schonmal ein <a href="http://www.macrumors.com/2008/06/10/apple-seeds-safari-4-to-developers/" target="_blank">paar Infos</a></li><br />
<li>Und auch in der deutschsprachigen Blogosphäre tut sich was:<br /><br />
<a href="http://www.fscklog.com/2008/06/safari-4-an-ent.html" target="_blank"><q cite="http://www.typepad.com/t/trackback/1350/30020846">fscklog: Safari 4 an Entwickler verteilt</q></a></li><br />
</ul>  
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.stecki.de/archives/144-Bedingt-einsatzbereit-Notruf-ins-Warteschleifen-Nirvana.html" rel="alternate" title="Bedingt einsatzbereit: Notruf ins Warteschleifen-Nirvana" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-04-17T15:34:27Z</published>
        <updated>2008-04-17T15:34:27Z</updated>
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        <title type="html">Bedingt einsatzbereit: Notruf ins Warteschleifen-Nirvana</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Scheinbar war meine Beobachtung <a href="http://blog.stecki.de/archives/137-Die-Polizei-ist-auch-nicht-mehr-das,-was-sie-mal-war....html">&#8220;Die Polizei ist auch nicht mehr das, was sie mal war&#8221;</a> kein Einzelfall - wenn auch ungleich ungefährlicher als die Situationen, die der mdr unter <a target="_blank" href="http://www.mdr.de/exakt/5427664.html">Bürger in Not - Polizei schaut zu</a> mit sehr aussagekräftigem Video unterlegt...wie will man so eigentlich mittelfristig Selbstbewaffnung und Selbstjustiz der Bürger verhindern?!</p><br />
  
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/143-Ich-bin-dann-mal-kurz-Muelleimer-Putzen....html" rel="alternate" title="Ich bin dann mal kurz Mülleimer-Putzen..." />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-04-01T17:01:07Z</published>
        <updated>2008-04-01T17:01:07Z</updated>
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        <title type="html">Ich bin dann mal kurz Mülleimer-Putzen...</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://blog.stecki.de/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Die <a target="_blank" href="http://www.delingsdorf.de/seite/News/399">Delingsdorfer Mülleimer-Putzolympiade</a> - dabeisein ist alles! <img src="http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><br />
  
            </div>
        </content>
        
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    <entry>
        <link href="http://blog.stecki.de/archives/142-Henryk-M.-Broder-Das-Problem-liegt-nicht-bei-Wilders.html" rel="alternate" title="Henryk M. Broder: Das Problem liegt nicht bei Wilders" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-03-29T09:43:44Z</published>
        <updated>2008-03-29T09:43:44Z</updated>
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        <title type="html">Henryk M. Broder: Das Problem liegt nicht bei Wilders</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://blog.stecki.de/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Sehr hörenswertes Interview des DLF mit Henryk M. Broder zur panischen Reaktion der Öffentlichkeit (bzw. veröffentlichten Meinung) auf den Film &#8220;Fitna the movie&#8221; von Geert Wilders:</p><br />
<blockquote cite="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/03/28/dlf_20080328_2314_5a40b9d8.mp3">Nein, es ist keine Panikmache. Wenn das als Panikmache empfunden wird, dann nur deswegen, weil es in Europa eine Tendenz gibt, die Wirklichkeit nicht zur Kenntnis zu nehmen. Und wenn uns dann die Wirklichkeit aufgezwungen wird, mit Macht aufgedrückt wird, dann entwickeln wir natürlich Panikgefühle, weil wir lieber die Kraft der Verleugnung weiter einsetzen würden - the power of denial.</blockquote><br />
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/03/28/dlf_20080328_2314_5a40b9d8.mp3">Download als MP3 bei dradio</a></p>  
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/141-Moderne-Meinungsfreiheit-mit-munteren-Morddrohungen.html" rel="alternate" title="Moderne Meinungsfreiheit mit munteren Morddrohungen" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-03-28T22:44:59Z</published>
        <updated>2008-03-31T22:22:14Z</updated>
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        <title type="html">Moderne Meinungsfreiheit mit munteren Morddrohungen</title>
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                <br />
<p>Nur 24 Stunden war &#8220;Fitna the movie&#8221; von Geert Wilders bei LiveLeak unter der Adresse <a href="http://www.liveleak.com/view?i=7d9_1206624103" target="_blank">www.liveleak.com/view?i=7d9_1206624103</a> online. Nun erscheint dort nur noch der folgende Text. Das zum Thema <a href="http://blog.stecki.de/archives/138-Angst-essen-Meinungsfreiheit-auf.html">Angst essen Meinungsfreiheit auf</a>...<br />
</p><blockquote cite="http://www.liveleak.com/view?i=7d9_1206624103">Following threats to our staff of a very serious nature, and some ill informed reports from certain corners of the British media that could directly lead to the harm of some of our staff, Liveleak.com has been left with no other choice but to remove Fitna from our servers.<br /><br />
This is a sad day for freedom of speech on the net but we have to place the safety and well being of our staff above all else. We would like to thank the thousands of people, from all backgrounds and religions, who gave us their support. They realised LiveLeak.com is a vehicle for many opinions and not just for the support of one.<br /><br />
Perhaps there is still hope that this situation may produce a discussion that could benefit and educate all of us as to how we can accept one anothers culture.<br /><br />
We stood for what we believe in, the ability to be heard, but in the end the price was too high.</blockquote><br />
<p>Ich habe mir den Film gestern kurz nach der Veröffentlichung angesehen. Über die filmische Qualität, stilistische und inhaltliche Fragen usw kann man streiten. Aber der gute alte Voltaire zugeschriebene Satz <em>&#8220;Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst&#8221;</em> trifft hier leider mehr als zu: Man riskiert heutzutage in - man muß es wohl <strong>postaufklärerische Zeiten</strong> nennen - wieder sein Leben, wenn man bestimmte Meinungsäußerungen ermöglicht, völlig unabhängig davon, ob man sich diese zueigen macht oder nicht (wobei auch das natürlich in einem freien Land kein Grund zur Angst um sein Leben sein dürfte).</p><br />
<p>Es ist in der Tat ein <a href="http://zettelsraum.blogspot.com/2008/03/zitat-des-tages-ein-trauriger-tag-fr.html" target="_blank">trauriger Tag für die Meinungsfreiheit</a> und ich muß immerzu an die Worte Martin Niemöllers denken:</p><br />
<blockquote cite="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Niem%C3%B6ller#Zitat">Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.<br /><br />
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat.<br /><br />
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.<br /><br />
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.</blockquote><br />
<p>Wie sagte unlängt der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz mit Blick auf den Mordaufruf von Islamisten gegen die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz, die muslimische Frauen in Deutschland aufgerufen hatte, ihr Kopftuch abzulegen: <q cite="http://www.focus.de/politik/deutschland/zitat_aid_118562.html">„Meinungsfreiheit darf in Deutschland nicht zu einer Mutprobe werden.“</q>. In den Niederlanden jedenfalls ist sie es längt. Theo van Gogh hat mit dem Leben bezahlt, und auch Ayaan Hirsli und Geert Wilders werden ihres Lebens sicher nicht mehr froh. Wie weit ist es bloß gekommen?!</p><br />
<p>Wer den Film noch nicht sehen konnte: <a href="http://www.pi-news.net/2008/03/morddrohungen-fitna-bei-liveleak-geloescht/" target="_blank">PI-News verlinkt zahlreiche Server</a>, auf denen er (noch) zu finden ist.</p><br />
  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/140-Raubgraeber-in-Stormarn-unterwegs.html" rel="alternate" title="Raubgräber in Stormarn unterwegs" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-03-26T09:42:58Z</published>
        <updated>2008-03-26T09:42:58Z</updated>
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        <title type="html">Raubgräber in Stormarn unterwegs</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Meine Lokalzeitung, das <a href="http://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt.html" target="_blank">Stormarner Tageblatt</a>, berichtet: <a href="http://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt/artikeldetails/article/217/huegelgrab-aus-der-bronzezeit-gepluendert.html" target="_blank">Hügelgrab aus der Bronzezeit geplündert</a>.</p><br />
<blockquote cite="http://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt/artikeldetails/article/217/huegelgrab-aus-der-bronzezeit-gepluendert.html">Werner	Siebenhaar	(69)	von	der	Arbeitsgemeinschaft	Vor-	und	Frühgeschichte des	Kreises	Stormarn	entdeckte	die	Raubgrabung	bei	einem	seiner Kontrollgänge.	&#8220;Das	Grab	ist	von	oben	bis	auf	die	Steinpackung	geöffnet.	Ein größerer	Stein	ist	aus	dem	Grab	entfernt	worden	und	liegt	seitlich	im	Graben	auf dem	frischen	Laub.	Das	bedeutet,	dass	die	Beraubung	etwa	im	Spätherbst	erfolgt sein	muss&#8221;,	erklärt	Siebenhaar.	&#8220;Das	müssen	Profis	gewesen	sein,	denn	das	Grab ist	eher	unscheinbar	und	nur	von	Fachleuten	zu	erkennen&#8221;</blockquote><br />
<p>Ich finde es einfach nur traurig, wenn ich bedenke, welch enormer Schaden der Archäologie hierzulande durch Raubgräber zugefügt wird (siehe dazu auch meinen Blogeintrag <a href="http://blog.stecki.de/archives/1-Rambo-Raubgraeber.html">Rambo-Raubgräber</a>. So wird wertvolles Kulturgut zerstört und solide Geschichtsforschung erschwert bis unmöglich gemacht. Und das nur dafür, daß jemand sich die Trophäen zu Hause ins Regal stellen kann. Einfach unfaßbar...</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.stecki.de/archives/139-Herzlich-willkommen,-Oswald-Metzger!.html" rel="alternate" title="Herzlich willkommen, Oswald Metzger!" />
        <author>
            <name>Malte Steckmeister</name>
                    </author>
    
        <published>2008-03-25T10:24:27Z</published>
        <updated>2008-03-25T13:12:12Z</updated>
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        <title type="html">Herzlich willkommen, Oswald Metzger!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <br />
<p>Es gibt also doch noch Hoffnungen, daß auch in der CDU der wirtschaftsliberale Flügel wieder etwas erstarkt und ein Gegengewicht gegen Christdemosozialismus setzt!</p><br />
<p>Vielleicht kann Oswald Metzger ja den Gedanken von Merz und Kirchhof wieder Auftrieb geben. Jedenfalls füllt er eine klaffende Lücke ökonomischer Kompetenz in der CDU.</p><br />
<ul><br />
<li><a target="_blank" href="http://www.focus.de/politik/deutschland/oswald-metzger_aid_266707.html">Focus: Oswald Metzger - Ex-Grüner wechselt zur CDU</a></li><br />
<li><a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,543166,00.html">Spiegel: NEUE POLITISCHE HEIMAT - Ehemaliger Grünen-Politiker Metzger wechselt zur CDU</a></li><br />
</ul><br />
<p><strong>Nachtrag:</strong> Hier nun der Link auf die Erklärung von Oswald Metzger: <a target="_blank" href="http://blog.focus.de/metzger/archives/299">CDU: Meine neue politische Heimat</a></p><br />
<blockquote cite="//blog.focus.de/metzger/archives/299/trackback/">Meine Sorge gilt der demokratischen Stabilität in unserem Land. Hier trägt gerade eine Volkspartei wie die CDU eine große Verantwortung. Wer heute mit einer falschen Erwartungssteuerung Wählerinnen und Wähler lockt, erschüttert sehr bald die demokratisch verfasste Ordnung unseres Landes. Denn nicht einzuhaltende Leistungsversprechen frustrieren das Wahlvolk und entladen sich in grassierender Wahlabstinenz der Mittelschichten und einer weiteren Radikalisierung des politischen Spektrums.</blockquote>  
            </div>
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