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    <title>Stecki's Blog - Internet</title>
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    <description>Oder: Stecki und wie er die Welt sieht...</description>
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<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 23:05:03 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Stecki's Blog - Internet - Oder: Stecki und wie er die Welt sieht...</title>
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    <title>Abendblatt nun unangefochten Vorreiter beim Wettsterben</title>
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            <category>Internet</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Es kam nicht wirklich überraschend: Nachdem die Info schon eine Zeit lang kursierte, hat das &lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/&quot;&gt;Hamburger Abendblatt&lt;/a&gt; nun also quasi spontan einen Paywall errichtet. Ein Großteil der Artikel, vor allem in den Regionalteilen, ist nun nur noch mit einem speziellen digitalen Monats-Abonnement und für Abonnenten der Printausgabe zugänglich. Vor einer Woche schon hatte der Springer-Verlag ja erste Schritte in Richtung eines Bezahlmodells getan, indem er iPhone-Applikationen für die Titel BILD und Die Welt auf Basis einer Monatssubskription startete.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Für mich als Abonnent des Abendblattes ändert sich zunächst einmal außer der Tatsache, daß ich mich aufgrund eines Serverproblems dort schon den ganzen Tag nicht einloggen und auch die nette Hotline nicht helfen kann, gar nichts.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aber ich fürchte, für das Abendblatt wird sich einiges ändern — und das nicht zum Positiven (und dabei erspare ich mir, auf den wirklich &lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/ratgeber/article1307619/abendblatt-de-gibt-es-jetzt-als-Abo.html&quot;&gt;dummdreisten “In-eigener-Sache”-Text&lt;/a&gt;einzugehen — &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/aussichtslos-selbstmoerderisch-unverschaemt/&quot;&gt;Stefan Niggemeier diesen Aspekt intensiv mitbeleuchtet&lt;/a&gt;). Ich jedenfalls bezweifle, daß diese Maßnahme ein kluger Schachzug im Wettsterben der Zeitungsverlage ist. Dabei bin ich kein Verfechter eines verabsolutierten Kostenloskultur. Denn im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft ist es auch im Zeitalter des Internet nicht per se falsch, für gute Leistung gutes Geld zu verlangen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aber: Allen Diskussionen über Mediensterben zum Trotz scheinen einige elementare Fakten bei den Verlagen nicht angekommen zu sein. Dabei ist es gleich, ob hier Berufsblindheit, mangelndes echtes eigenes (Er)leben des Internets durch Entscheidungsträger oder schlicht schlechte Beratung (oder eine Mischung dieser Faktoren) die Ursachen sind. Ich kann ja verstehen, daß sinkende Leserzahlen, Abonnement- und Werbeeinnahmen Handlungsdruck erzeugen. Aber die Frage ist doch, welche Schlüsse man daraus zieht.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Damals&lt;/h2&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Was machte eine klassische Zeitung im non-digitalen Zeitalter aus? Zunächst einmal war es historisch ganz plump gesagt eine gute Möglichkeit für die Leute, auf dem Laufenden zu bleiben. Für Werbekunden als faktische Mit- oder Alleinfinanzierer war es ein guter Weg, die Zielgruppe anzusprechen. Aber auf beiden Seiten gab es nicht unerhebliche Streuverluste: Denn natürlich sprach nicht jede Anzeige jeden Leser an und andersrum interessierte sich nicht jeder Leser für jeden redaktionellen Beitrag. Dennoch war es für alle Beteiligten (Verlag, Inserenten, Leser) ein gutes Geschäft. Auch Radio und Fernsehen vermochten nicht, die Zeitungen zu verdrängen, da Zeitungen zum einen eine völlig andere Art der Rezeption bieten (keine Bindung an Sendezeiten, hohe Portabilität, da kein teures/klobiges/stromfressendes Empfangsgerät erforderlich, extrem schnelle Benutzerschnittstelle durch Blättern und Überfliegen, von den Zweitverwertungsmöglichkeiten zum Einschlagen von Frischfisch und Kamin anzünden etc ganz zu schweigen, grins) und darüberhinaus bessere Regionalisierung und/oder tiefergehende Betrachtungen ermöglichen. Dennoch handelt es sich selbst bei den spezialisiertesten Zeitungen immer noch um Vogel-friß-oder-stirb-Gesamtpakete, also Informationsbundles.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit&lt;/h2&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Im digitalen Zeitalter hat sich dies dramatisch verändert. Während bei den Totholzkonvoluten ein Einzelvertrieb von Artikel faktisch völlig undenkbar wäre (sowohl aus praktischen wie auch aus wirtschaftlichen Erwägungen) ist es im Internet Normalität. Die gesamte Konzeption des World Wide Web beruht auf dem Hypertext-Konzept, nachdem einzelne Texte individuell adressierbar sind und der Lesefluß nicht sequentiell oder anderweitig steuerbar ist. Doch bis heute versuchen alle Zeitungsverlage, ihr Print-Produkt faktisch 1:1 in das Internet abzubilden. Nach wie vor meint man offenbar, alles von allem anbieten zu müssen. Doch dort beginnt der Denkfehler. Die Skaleneffekte des Internet funktionieren anders als die einer gedruckten Zeitung. Ebenso die Vertriebswege. Eigentlich müßten Verlage das als Chance begreifen: Sie haben durch Wegfall der hohen Kosten für Druck und physikalischen Vertrieb Einsparungen und könnten sich gleichzeitig ganz gemäß Subsidiaritätprinzip auf die Aufgaben konzentrieren, die sie ganz speziell besonders gut können — z. B. Regionalberichterstattung. Denn &lt;strong&gt;noch&lt;/strong&gt; gibt es in den meisten Orten keine so umfassende Blog-Kultur, daß diese eine lokale Zeitungsredaktion ersetzen würde. Ein solches Alleinstellungsmerkmal wäre für Verlage eine optimale Chance, sich als digitale Universalanlaufstelle für Lokales, also als Regionalportal, zu etablieren. Es gibt Zeitungen, die zaghaft auf diesem Weg zu sein scheinen. Die den Nutzern echte (weil nicht nur formal vorhanden, sondern auch benutzbare) Kommentar- und Diskussionsmöglichkeiten geben, die über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook &amp;amp; Co die direkte Rückkopplung mit ihren Lesern suchen und diese auf vielfältigem Wege bis hin zum Bürgerreporter einzubinden versuchen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Nutzerzentriert denken statt Kundenvergrämung&lt;/h2&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ob das ein erfolgversprechender Weg ist, wird man erst im Nachhinein sicher wissen. Daß sich Redaktionen aber immer mehr um das wirkliche Kerngeschäft — und da geht es nicht um das Medium Papier und dessen Einfärbung — konzentrieren müssen, sollte aber klar sein. Und mindestens genauso klar sollte sein, daß &lt;em&gt;Kundenvergrämung&lt;/em&gt; nie eine gute Strategie ist. Ich glaube fest daran, daß Medienhäuser auch im Informationszeitalter erfolgreich sein können, wenn sie sich an den Interessieren ihrer Rezipienten orientieren, sich den Gepflogenheiten im Netz anpassen und ein zumindest akzeptables Nutzungserlebnis bieten. Es kann sein, daß eine alleinige Werbefinanzierung dann nicht machbar ist (obwohl man das erst dann weiß, wenn man diese Spezialisierungsmaßnahmen auch umgesetzt hat). Aber man sollte sehr genau überlegen, ob dann ein genereller Paywall die Lösung ist. Dies wird nur funktionieren, wenn die Information gleichzeitig so exklusiv, gut, wichtig und dringend sind, daß eine große Zahl von Nutzern keinen erträglicheren Weg findet, an selbige zu kommen (oder selbige sie finden zu lassen). Und es wird nur funktionieren, wenn ein Bezahlmodell vernünftig ist. Wenn ich bei der FAZ z. B. für einen einzigen Artikel fast so viel wie für eine ganze gedruckte Ausgabe zahlen muß (Ich habe das ein einziges Mal gemacht: Nicht nur der Bezahlworkflow war eine Katastrophe, sondern der Artikel war dann auch noch unvollständig!) , dann werde ich dies also nicht tun. Wenn ich mich sofort durch ein Monatsabo geknebelt fühle, um nur gelegentlich mal einen Artikel zu sichten, so werde ich auch das in der Regel nicht nutzen. Anders sieht es aus mit Modellen wie das in Zusammenarbeit zwischen Medien und Google angebotene first-click-free, wo ich eine begrenzte Menge an Informationen bekomme und erst bei intensiverer Nutzung zahle. Auch wäre nach wie vor die Option eines relativ glatt und einfach implementierten Micropaymentmodells (Micropayment aber eben nicht i.S.v. 2 € pro Artikel) eine Option. Nur bitte, liebe Verlage: Denkt vom Nutzer her und schlagt diesen nicht vor den Kopf.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Gesellschaftliche Relevanz durch digitale Reichweite&lt;/h2&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ein Aspekt, der in der Diskussion unterzugehen scheint, ist die Frage, inwieweit man sich als Medienhaus durch einen Paywall von der Auffindbarkeit und Verlinkungen im Netz verabschiedet. One-click-free scheint auch hier ein gangbarer Weg sein zu können. Aber vielen (inkl. Murdoch) scheint nicht klar zu sein, daß ein wichtiger Faktor für die gesellschaftliche Relevanz (und damit den Verkaufswert) ihres Produktes die digitale Reichweite ist. Wenn Suchmaschinen die Informationen nicht indizieren können, werden sie nicht gefunden werden. Wenn Nutzer zur Betrachtung sich registrieren und/oder bezahlen müssen, werden nur wenige das tun. Wenn jemand in sozialen Netzwerken und Blogs auf Informationen verweisen — und ihnen damit Kunden schicken und Relevanz verleihen — will, wird er dies viel eher tun, wenn er davon ausgehen kann, daß seine Zielgruppe den Text dann auch liest, was sie wiederum ganz überwiegend eben nur tun wird, wenn dieser niederschwellig rezipierbar ist. Selbst der größte Scoop wird relativ gesehen verpuffen, wenn er sich hinter einer restriktiven und abschreckenden Zahlschranke befindet.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Summa summarum: Selbstmord aus Angst vor dem Tode hat noch niemanden belebt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Update 18:10&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wie &lt;a href=&quot;http://carta.info/20341/abendblatt-de-die-paid-content-schranke-funktioniert-gar-nicht&quot;&gt;Carta berichtet&lt;/a&gt;, nutzt das Abendblatt übrigens fist-click-free. Immerhin. Das konkrete Abomodell halte ich dennoch für untauglich.&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Tue, 15 Dec 2009 17:49:27 +0100</pubDate>
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    <title>Gedanken zum Relaunch von bundestag.de</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/184-Gedanken-zum-Relaunch-von-bundestag.de.html</link>
            <category>Politik</category>
            <category>WWW</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Heute Morgen um 11 Uhr wurde der &lt;a href=&quot;http://bundestag.de&quot;&gt;Internetauftritt des Deutschen Bundestages&lt;/a&gt; neu gestartet. Die neuen Seiten präsentieren sich sachlicher, übersichtlicher und wie ich finde optisch ansprechender.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Allerdings scheint sich meine These zu bestätigen, daß das Wort &lt;a href=&quot;http://twitter.com/Stecki/statuses/3144470229&quot;&gt;“Relaunch” heutzutage zum Synonym für “Verschlimmbesserung”&lt;/a&gt; geworden, wie ich schon anhand einiger aktueller Relaunches feststellen mußte. Dies scheint damit zusammenzuhängen, daß die Verantwortlichen/Entscheider sich nicht wirklich mit den technischen Hintergründen und Implikationen auskennen und auseinandersetzen, sondern den Wert eines Internetauftrittes primär an der Optik und oberflächlichen Bedienung festmachen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Cool URIs don’t change&lt;/h2&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Was mich am allermeisten nervt ist, daß auch bei diesem Relaunch wieder ein nicht unerheblicher Teil des URL-Schemas umgestellt wurde. Denn grundsätzlich gilt: &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/159-Coole-URIs-aendern-sich-immer-noch-nicht.html&quot;&gt;Coole URIs ändern sich immer noch nicht&lt;/a&gt; (siehe auch: &lt;a href=&quot;http://www.w3.org/Provider/Style/URI&quot;&gt;Cool URIs don’t change&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In Ausnahmefällen kann aber eien Aktualisierung der URLs durchaus sinnvoll sein, so z. B.&amp;#160; wenn man auf sog. “&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Clean_URLs&quot;&gt;sprechende URLs&lt;/a&gt;” umstellt. Aber dann ist zwingend sicherzustellen, daß die alten URLs per &lt;a href=&quot;http://www.w3.org/Protocols/rfc2616/rfc2616-sec10.html&quot;&gt;Status Code&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.w3.org/Protocols/rfc2616/rfc2616-sec10.html#sec10.3.2&quot;&gt;301 Moved Permanently&lt;/a&gt; auf die neuen umgeleitet werden, damit Suchmaschinentreffer und bestehende Verlinkungen nicht ins Leere laufen. Das gehört zum Einmaleins jedes Webmaster. Oder besser: Es sollte zum Einmaleins jedes Webmasters gehören.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe also, daß die Internet-Redaktion von bundestag.de nun nachbessert und dafür sorgt, daß zum einen — nach dem Motto “wenn schon, denn schon” — vollständig auf sprechende URLs umgestellt wird und zum anderen alte Links nicht ins Nirwana gehen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;So fand sich “mein” Bundestagsabgeordneter Gero Storjohann bisher unter &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/mdb/bio/s/storjge0.html&quot;&gt;http://www.bundestag.de/mdb/bio/s/storjge0.html&lt;/a&gt;. Diese Seite geht nun ins Leere (immerhin kommt jetzt eine &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/service/error/404.php?redirect=/mdb/bio/s/storjge0.html&amp;amp;&quot;&gt;404-Seite&lt;/a&gt; (leider aber ohne Suchmöglichkeit und Vorschläge ähnlicher/ggf. passender Seiten), vorhin war es nur die lieblose Serverstatusmeldung 404). Die richtige Adresse lautet nun &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete/bio/S/storjge0.html&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#0000ff&quot;&gt;http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete/bio/S/storjge0.html&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;. Schade, daß man die Chance nicht genutzt hat, hier auch noch das unschöne &lt;em&gt;storge0.html&lt;/em&gt; in sowas wie &lt;em&gt;storjohann_gero.ht&lt;/em&gt;ml o.ä. zu ändern.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;/h2&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Sauberer Code&lt;/h2&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Zum Quellcode sage ich einfach mal nichts. Da ist viel Luft nach oben &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Demokratie-API&lt;/h2&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wirklich schade ist aber auch, daß man es versäumt hat, grundlegende funktionale Verbesserungen einzubauen. Um mich nicht falsch zu verstehen: Daß man nun Wahlkreise und seine Abgeordneten bequemer über Ort/PLZ mit Hilfe einer Google Map suchen kann, ist nett. Daß nun die Live-Coverage von öffentlichen Ausschußssitzungen und die Übertragung der Plenardebatten prominent auf der Startseite stattfinden wird, ist ebenfalls klasse. Aber letztlich sind das nur kleine graduelle Optimierungen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Man hätte diesen Relaunch schön nutzen können, um einen großen Schritt für Bürgernähe und Transparenz zu machen, indem man beispielsweise den Weg hin zu einer &lt;a href=&quot;http://ff2.me/demokratie_api&quot;&gt;Demokratie-API&lt;/a&gt; einschlägt, also die parlamentarischen Vorgänge und Aktivitäten quasi als programmiertechnisch abfragbare (und nicht nur manuell zu durchsuchende) Datenbank zur Verfügung stellt. Ich bin gespannt, ob und wann wir hier Fortschritt erleben.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Nichtsdestotrotz möchte ich bei aller berechtigten Kritik positiv anmerken, daß der Wille zu breiter Informationsvermittlung und Transparenz erkennbar ist. Vielleicht erleben wir ja tatsächlich irgendwann auf bundestag.de die &lt;a href=&quot;http://twitter.com/Pillendreher/status/3262584376&quot;&gt;Integration sozialer Netzwerke wie Twitter oder Facebook und eine Twitterwall im Bundestagsplanum&lt;/a&gt;. &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Nachtrag:&lt;/h2&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die auführende Firma &lt;a href=&quot;http://www.baiel.com&quot;&gt;Babiel&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://twitter.com/Babiel/status/3263068731&quot;&gt;twittert gerade, daß die URLs im Laufe des Tages &amp;#8220;nachgezogen&amp;#8221; werden&lt;/a&gt;, also wohl dann nicht im Nichts landen. Das wäre schön. Noch besser wäre es gewesen, es gleich richtig zu machen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Nachtrag 2:&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen sind werden die alten Links auf die neuen Seiten weitergeleitet (so &lt;a href=&quot;http://twitter.com/Babiel/status/3267521177&quot;&gt;Babiel auf Twitter&lt;/a&gt;). Habe dies nur stichprobenartig überprüft, scheint aber zu klappen. Warum nicht gleich so? &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Wed, 12 Aug 2009 12:30:21 +0200</pubDate>
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    <title>Zwischenruf zur Zensurdebatte</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/182-Zwischenruf-zur-Zensurdebatte.html</link>
            <category>Internet</category>
            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Vorwort: Ich habe folgenden Text “mal eben” locker runtergeschrieben. Vielleicht sind nicht alle Formulierungen genial, möglicherweise sind sogar einige zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht einmal grammatikalisch korrekt &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; (die Rechtschreibung ist es jedenfalls sicher nicht) und habe sicher viele Punkte vergessen oder nicht so umfassend beleuchtet, wie es vielleicht sein muß. Ggf. werde ich also den Text noch optimieren und/oder erweitern. Ich bitte um ein wenig Nachsicht…&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Situationen, ob in der Familie, auf der Arbeit oder in der Politik (der großen Familie sozusagen), da haben sich alle Beteiligten in Positionen hineinmanövriert und versteift, aus denen sie schwer wieder rauskommen, weil niemand sein Gesicht verlieren will. In solchen Situationen empfiehlt es sich, einmal innezuhalten, kurz durchzuatmen und nachzudenken. Ich glaube, im Rahmen der “Kinderpornoseitenstopschildzensurdebatte” sind wir in eine solche Situation geraten und sollten daher ein wenig deeskalieren.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht können wir uns auf ein paar Fundamente einigen:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, daß vernünftigerweise &lt;strong&gt;niemand&lt;/strong&gt; der Diskutanten — auf keiner Seite — &lt;strong&gt;für Kinderpornographie&lt;/strong&gt;, den dazugehörigen Kindesmißbrauch und die Verbreitung entsprechender Materialien ist. &lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wir leben in einem &lt;strong&gt;demokratischen Rechtsstaat&lt;/strong&gt;. In einem solchen machen demokratisch legitimierte Organe Gesetze, die sowohl abstrakt als auch konkret einer (Normen-)&lt;strong&gt;Kontrolle durch unabhängige Gerichte&lt;/strong&gt; unterliegen. &lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wir akzeptieren &lt;a href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel 5&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/gg/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Grundgesetzes&lt;/a&gt;, in dem es lautet: “&lt;strong&gt;Eine Zensur findet nicht statt.&lt;/strong&gt; […] Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.” &lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Außerdem wäre es ergänzend hierzu hilfreich, wenn wir in einer Diskussion nicht gegenseitig anfangen, uns mehr zu unterstellen, als konkret beabsichtigt und beispielsweise in Gesetzentwürfen und konkreten Absichtsbekundungen hierzu zu Protokoll gegeben wird. Ein derartiges Theme ist &lt;strong&gt;nicht geeignet für Polemik, Wahlkampfgetöse&lt;/strong&gt; und anderweitigen Populismus.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Meines Erachtens sind das Geschäftsbedingungen für jede sachliche und zielorientierte Diskussion, &lt;em&gt;gerade&lt;/em&gt; bei einem so diffizilen Thema. Wer obige Rahmenbedingungen nicht akzeptiert, verfolgt m. E. andere Ziele als die konstruktive Beteiligung am Prozeß der demokratischen Meinungsfindung in der pluralistischen Gesellschaft.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Daher nun mal ein paar Fragmente zum Nachdenken, Versachlichen und gern auch Neujustieren von Positionen:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Gern wird suggeriert (oder auch explizit behauptet), man wolle gar nicht wirklich gegen Kinderpornographie vorgehen und nur schöne Symbolpolitik betreiben. Ich muß offen sagen: Eine solche Argumentation ist grenzwertig bis böswillig. Die Sperrung von Seiten ist ein Baustein unter vielen. Selbstverständlich ist davon auszugehen, daß jeder Verdacht auf kinderpornographisches Material — sei es im Netz oder &lt;abbr title=&quot;in real life&quot;&gt;IRL&lt;/abbr&gt; — zu Strafverfolgung führt. Nur muß man eben auch festhalten, daß das im globalen Netz leicht gesagt, aber nur sehr sehr schwer getan ist. Internationale Strafermittlungen sind extrem aufwendig, zeitintensiv und zäh — und daher nur mittelfristig erfolgversprechend. Nichtsdestotrotz sind sie durchzuführen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Muß man deshalb andere Maßnahmen hintenanstellen und die langsamen Mühlen der internationalen Justiz malen lassen? Ich meine: Nein. Es gilt also, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen. &lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Ein sehr starkes Argument ist die wie ich denke zugegebenermaßen unbestreitbare Tatsache, daß DNS-basierte Stopseiten bzw. Internetsperren &lt;em&gt;relativ&lt;/em&gt; leicht zu umgehen sind. Ich betone aber das Wort relativ. Denn natürlich ist das für uns digital natives keine große Aktion. Allerdings bin ich mir sicher, daß es dennoch einen hinreichend großen Kreis technischer Analphabeten gibt, für die das zumindest eine echte Hürde ist. Das für mich entscheidende daran aber ist: Es wird auf diesem Wege weitestgehend ausgeschlossen, daß jemand aus Versehen über Suchmaschinen oder Links (beispielsweise durch URL-shortening-services wie tinyurl.de, tr.im oder bit.ly etc.) auf die Seiten gerät. Vor allem aber ist es ein sehr deutliches Mahnsignal an die “Umgeher” dieser Regelung: “Ihr begebt Euch ins Abseits der Illegalität, seid kriminell”. Niemand wird dann noch treudoof sagen können, es wäre ein Versehen gewesen, ihm sei nicht klar, was er da gemacht habe und überhaupt sei die Seite doch frei erreichbar gewesen.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Natürlich ist die Pflege der Sperrlisten ein unaufhörliches Wettrennen. Aber mit Verlaub: Nur weil man stets Daten aktualiseren muß und es immer Seiten geben wird, die noch nicht entdeckt und gesperrt wurden, kann man doch nicht ernsthaft daraus den Schluß ziehen, daß die ganze Maßnahme blödsinnig ist. Die Problematik wohnt doch unendlich vielen Bereichen des Rechtsstaats inne und ich denke, daß es besser ist, (freie Schätzung) 90 % zu sperren als wg. der 10 %, die man (noch) nicht gesperrt hat die anderen 90 % erreichbar zu lassen. Natürlich kann eine solche Maßnahme nur sinnvoll sein, wenn gleichzeitig durch Strafverfolgung intensiv versucht wird, das Angebot immer weiter zu beschneiden. Nur wie gesagt: Besser als nichts.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Sehr problematisch (=inaktzeptabel) scheint mir allerdings die Forderung von Bundesjustizministerin Zypries (SPD), die in den Gesetzentwurf hat aufnehmen lassen, daß bei einem Aufruf einer Stopseite die IP-Adresse gelogt und automatisch ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt werden soll. Das geht in der Tat eindeutig zu weit. Es kann nicht sein, daß wir hier einen Generalverdacht implementieren und ein Nutzer hier kriminalisiert wird. Denn es liegt nunmal in der Natur des Netzes, daß man vor Aufruf einer Seite nicht wissen kann, was einen wirklich erwartet, denn Links könnten unverfänglich aussehen bzw. gänzlich keinen Rückschluß auf intendierten Inhalt zulassen (URL-Verkürzer) oder es könnte sich um gehackte Seiten (Defacement, Injections) handeln. Kurz und gut: Dieser Teil des Gesetzentwurfes ist vollständig zu streichen.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Gern wird dann noch das (angeblich) mangelnde Technikverständnis unserer Politiker kritisiert. Da kann ich nur sagen: Wer im Glashaus sitzt… Denn wenn ich mir anschaue, auf welch billigem Niveau die Diskussion in vielen (nicht allen) Bereichen läuft, können viele froh sein, daß ihnen nicht von den bösen, inkompetenten Politikern mit ähnlicher Münze heimgezahlt und klargemacht wird, wie ahnungslos viele in Sachen Politikbetrieb und hinsichtlich unseres Rechtssystems sind. Mal abgesehen davon: Ein Landwirtschaftsminister muß keine Kuh melken können, ein Außenminister kein gelernter Diplomat und eine Familienministerin keine Internet-Expertin sein. Laßt also mal die Kirche im Dorf. Ihr dürft getrost davon ausgehen, daß die beiden agierenden Ministerinnen durch ihre Apparate, Experten, Anhörungen und nicht zuletzt auch das mediale Feedback hinreichend informiert und sensibilisiert sind.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Einen andere Punkt hatte ich zwar mit meinen AGBs oben an sich schon ausgeschlossen, möchte aber noch einmal explizit darauf eingehen. Wer Angst davor hat, daß Internetsperren auf andere Bereich (z. B. politische Meinungsäußerungen etc.) ausgeweitet werden, befindet sich in guter Gesellschaft. Denn auch ich habe hier hinsichtlich der Anwandlungen Einzelner durchaus den Eindruck, daß einige Leute gern “mehr” wollen und die Kinderporno-Bekämpfung sozusagen nur der Fuß in der Tür sein soll. Das darf in der Tat nicht sein. Hier geht es um Kinderpornographie, Punkt. Alles andere ist eine andere Diskussion. Der (Kampf-)Begriff “Zensursula” ist und bleibt — ähnlich wie übrigens auch unsägliche “Stasi 2.0”-Insinuierungen — völlig daneben. Er tut Ursula von der Leyen Unrecht und der Sache keinen Gefallen.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich halte auch gern fest: Man kann durchaus zu einer anderen Bewertung kommen, ob die Einrichtung einer Sperrliste mit Stopseiten ganz grundsätzlich eine geeignete und verhältnismäßige Maßnahme ist. Aber das ändert nichts daran, daß deren Zielsetzung im ganz konkreten thematischen Bezug der Bekämpfung von Kinderpornogrphie ehrenwert und in keiner Weise unlauter — und eine zulässige (weil unter Gesichtspunkt des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes vertretbare) Maßnahme im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Schranken-Schranken#Schranken-Schranken&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schranken-Schranken&lt;/a&gt; unseres Grundgesetzes ist. Ich persönlich kann mit solchen Sperren leben. Ich sehe auch keinen Anlaß, hier das berühmte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Niem%F6ller#Zitat&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Martin-Niemöller-Zitat&lt;/a&gt; einzusetzen. Es ist hier schlicht und ergreifend nicht einschlägig.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Meine Bitte daher: Macht keinen billigen Bohai um “Zensursula”, denn wir werden nicht “von Laien” regiert. Purer Populismus und dummdreiste Demagogie sind keine Methoden für verantwortungsvolle Politik. Helft durch Konstruktivität statt Konfrontation. Und vor allem: Sucht und führt die richtige Diskussion. Führt keine Stellvertreterdebatte auf dem Rücken mißbrauchter Kinder!&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Sun, 14 Jun 2009 19:29:57 +0200</pubDate>
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    <title>Meine Daten gehören mir: OBackup verzweifelt gesucht</title>
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            <category>Internet</category>
            <category>Tech</category>
            <category>WWW</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Web 2.0 und das Leben in der Cloud ist ja schön und gut: Praktisch, vielfältig, ubiquitös. Was ich aber immer mehr vermisse, sind Möglichkeiten, einfach und bequem meine Daten zentral zu sichern. Dabei geht es mir nicht (primär) darum, einen persönlichen Lifestream zu aggregieren (um diesen beispielsweise auf dem eigenen Server zu hosten), sondern darum, alle von mir gespeicherten Daten (also auch “meine” Stamm-/Bestelldaten in Shops) auf simplem Wege sichern zu können.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Was mir vorschwebt ist eine Art Standard-Api vergleichbar mit OAuth, OBackup sozusagen. Ein offenes, standardisiertes System, welches Webdienste anbieten können, so daß man als Nutzer alle seine Daten abfragen und en bloc sichern kann. Und zwar so, daß man eben nicht für jeden Dienst, den man nutzt, eine Schnittstelle zur jeweiligen API programmieren muß (zumal die APIs ja meist nicht den Zugang zu Stammdaten und Attention-Data liefern).&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der Ablauf könnte so sein:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Man installiert die OBackup-Infrastruktur auf einem oder mehreren seiner Rechner/Server.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Dann werden die OBackup-Instanzen mit der eigenen OpenID verknüpft.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;OBackup-fähige Anbieter senden alle Datenänderungen (ob sofort oder in Zeitabständen sollte konfigurierbar sein) an den OBackup-Server bzw. dieser fragt regelmäßig Änderungen zwecks Sicherung ab.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;(Warum) gibt es soetwas noch nicht?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Nachtrag (09.09.2009)&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ein lobenswerter Schritt in die richtige Richtung: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Google-verkuendet-Offensive-zur-Datenbefreiung--/meldung/145092&quot;&gt;heise.de: Google verkündet Offensive zur &amp;#8220;Datenbefreiung&amp;#8221;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Thu, 11 Jun 2009 10:01:00 +0200</pubDate>
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