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    <title>Stecki's Blog - Internet</title>
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<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:42:44 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Stecki's Blog - Internet - Oder: Stecki und wie er die Welt sieht...</title>
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    <title>spd.de — Achtung: Augenkrebs-Alarm</title>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:103 --&gt;&lt;img rel=&quot;image_src&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;202&quot;  src=&quot;http://blog.stecki.de/uploads/spd-de-kopf.png.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schön ist was anderes…&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;So sieht also ein &lt;a href=&quot;http://www.spd.de/aktuelles/News/21336/20111201_nahles_pk.html&quot;&gt;„Startschuß für Regierungsübernahme“&lt;/a&gt; aus. Und zwar primär Purpur, wenn es nach der SPD geht, die gestern &lt;a href=&quot;http://www.spd.de&quot;&gt;ihren Internetauftritt&lt;/a&gt; neu gestartet hat. Ok, Frau Nahles nennt es &lt;q cite=&quot;http://www.spd.de/aktuelles/News/21336/20111201_nahles_pk.html&quot;&gt;„die neue und moderne Sekundär-Farbe Purpur“&lt;/q&gt; und behauptet tapfer, diese stehe &lt;q cite=&quot;http://www.spd.de/aktuelles/News/21336/20111201_nahles_pk.html&quot;&gt;für Frische und Selbstbewußtsein“&lt;/q&gt;. Na denn.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fest steht: Ein gesundes Selbstvertrauen braucht man schon, wenn man mit der Farbkombination rot-lila in den Kampf ziehen will. Ich jedenfalls twitterte gesten schon: &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/Stecki/status/142287738635431938&quot;&gt;Rot und purpur? Ernsthaft‽&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Meine Vermutung ist ja, daß der zuständige Designer farbenblind war oder vergessen hat, seinen Monitor zu kalibrieren… &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; Andererseits darf man wohl annehmen, daß eine solch &lt;strike&gt;gruselige&lt;/strike&gt;auffällige Farbe nicht aus Versehen zustande gekommen ist. Sprich: Man hat sich etwas gedacht. Vielleicht wollte man um jeden Preis auffallen und ins Gespräch kommen? Das jedenfalls wäre gelungen. Oder ist es ein verfrühtes Koalitionsangebot an die optisch häufig farblich ähnlich repräsentierte Linke? Oder will man sich nur bei der Frauenbewegung anbiedern? Man weiß es nicht und grübelt. Und ja: Natürlich kann man meckern, daß eine Diskussion um eine Corporate-Design-Farbe oberflächlich ist. Aber wie gesagt: Man muß sich etwas Gedacht haben und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Purpur_(Farbe)#Symbolik&quot;&gt;laut Wiki&lt;/a&gt; gehören nicht Frische und Selbstbewußtsein zu den Farbassoziationen, sondern es werden Begriffe gelistet wie Lithurgie, Spiritualität und Unbefriedigt. Frau Nahles jedenfalls scheint die Farbwahl zu gefallen.&lt;/p&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/Stecki/status/142287738635431938&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;218&quot;  src=&quot;http://blog.stecki.de/uploads/spd-de-rot-und-purpur-ernsthaft-fragezeichen.png.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Lesenswert in diesem Zusammenhang das Designtagebuch: &lt;a href=&quot;http://www.designtagebuch.de/bei-der-spd-ist-der-wuerfel-gefallen/&quot;&gt;Bei der SPD ist der Würfel gefallen.&lt;/a&gt; Dort sind auch sehr &lt;a href=&quot;http://www.designtagebuch.de/bei-der-spd-ist-der-wuerfel-gefallen/#comment-222045&quot;&gt;spannende Kommentare&lt;/a&gt; zu finden &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was den Würfel angeht: Daß der vormals etwas orientierungslos im Raum schwebende 3D-Würfel nun verschwunden ist, darf als überfällig bewertet werden. Die jetzige Platzierung jedoch wirkt allerdings nicht wesentlich weniger orientierungslos schwebend. Einfach so ohne Halt durch die Struktur in die Mitte geworfen — soll auch das eine politische Aussage sein?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf die Technik möchte ich jetzt nicht groß eingehen, wie ich es unter &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/264-Der-CDU-ist-nicht-zu-helfen.html&quot;&gt;„der CDU ist nicht zu helfen“&lt;/a&gt; getan habe. Nicht, weil die Seite technisch besser wäre (eher im Gegenteil, wie auch &lt;a href=&quot;http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2011/12/02/spd-de-relaunch-auch-nicht-besser/&quot;&gt;Johan&lt;/a&gt; andeutet), sondern weil ich meiner Partei gern kostenlos Tips zur Verbesserung des eigenen Auftritts gebe, nicht aber politische Mitbewerber pro bono beraten möchte. Ich bitte um Verständnis.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.stecki.de/uploads/spd-de-quellcode.png.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/spd-de-quellcode.png.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=672,width=911,top=391.5,left=832,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:104 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://blog.stecki.de/uploads/spd-de-quellcode.png.serendipityThumb.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was für ein Quellcode!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Dennoch möchte ich ein paar Worte dazu loswerden: Ob man wirklich ein Layout auf 1280 Pixel konzipieren sollte, darf bezweifelt werden. Daß man den Relaunch nicht zum Einsatz von HTML5 genutzt hat, ist ein anderer suboptimaler Punkt. Sehr heftig finde ich, daß die Seite sportliche  &gt;150 Requests macht. Wenn man sich dann noch die Seitenlänge und Struktur anschaut (hier verkleinert), kann man nur den Kopf schütteln. Überfrachtet, unübersichtlich, man wollte alles unterbringen, was man irgendwie einbauen konnte. Dabei sollte man doch gerade in der Politik wissen, daß die Kunst darin besteht, Prioritäten zu haben, klare Aussagen zu treffen und nicht ein Catch-All-Sammelsurium von Inhalten zu produzieren. Nun denn, die SPD muß selbst wissen, womit sie glücklich wird. Der Nutzer der Seite wird es jedenfalls mit Sicherheit nicht.&lt;/p&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img  width=&quot;320&quot; height=&quot;1756&quot;  src=&quot;http://blog.stecki.de/uploads/spd-de-ganze-seite.png.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Nachtrag 05.12.2011: &lt;a href=&quot;http://blog.netplanet.org/2011/12/05/purpur-blabla-des-neuen-spd-designs/&quot;&gt;Purpur-Blabla des neuen SPD-Designs&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
 
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    <pubDate>Fri, 02 Dec 2011 18:10:53 +0100</pubDate>
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    <title>Dramatically delayed Deutscher Datenschutz</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/263-Dramatically-delayed-Deutscher-Datenschutz.html</link>
            <category>Internet</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Ob Social-Media-Plugins nun gut oder böse sind, mag jeder für sich selbst beantworten. Aber &lt;a href=&quot;http://twitter.com/henningtillmann&quot;&gt;Henning Tillmann&lt;/a&gt; zeigt einmal mit einer simplen Beispielgrafik auf, daß die zugrundeliegende Problematik viel älter und fundamentaler ist. Deutscher Datenschutz aus dem Großrechnerzeitalter paßt jedenfalls nicht in dieses Jahrtausend. Und vielleicht spricht sich das auch bei den Entscheidern früher oder später mal rum…&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://tilli.me/privacyimg/einbild.png&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;400&quot; style=&quot;border:2 px solid black&quot; alt=&quot;PrivacyImg - Ein interaktives Beispiel. Konfiguration ueber http://tilli.me/privacyimg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erläuterungen und weitere Infos zu obiger Grafik und dem durch sie ausgelösten Tracking findest Du auf: &lt;a href=&quot;http://www.henning-tillmann.de/2011/10/der-facebook-like-button-oder-das-datenschutzproblem-seit-20-jahren-privacyimg/&quot;&gt;Der Facebook-Like-Button oder: das Datenschutzproblem seit 20 Jahren (PrivacyImg)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;

&lt;p&gt;P.S.: Drüben bei &lt;a href=&quot;https://twitter.com/orte_im_norden&quot;&gt;@orte_im_norden&lt;/a&gt; gibt es auch einen schönen Artikel zu dem Thema unter dem bezeichnenden Titel &lt;a href=&quot;http://blog.orte-im-norden.de/amish-people-des-globalen-dorfes/223&quot;&gt;Amish People des globalen Dorfes&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
 
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    <pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:18:21 +0200</pubDate>
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    <title>Hack-O-Mat, der Abstract Armchair Activism Automator</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/243-Hack-O-Mat,-der-Abstract-Armchair-Activism-Automator.html</link>
            <category>Internet</category>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Mensch Leute, wer braucht noch Ionenkanonen wie &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Low_Orbit_Ion_Cannon&quot;&gt;LOIC&lt;/a&gt;‽ Solche Tools sind doch quasi nur Rudimentär-Rootkits von gestern, mit denen sich Skript-Kiddies wichtig machen wollen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hatte schon vor ein paar Jahren (damals mehr im Scherz) in einer kleinen netzpolitischen Diskussionsrunde vorgeschlagen, diesen ganzen &lt;i&gt;Haktivismuskrams&lt;/i&gt; mal solide zu abstrahieren und dann softwaretechnisch auf universellere Beine zu stellen, um die ganze Sache damit auf breitere Beine zu stellen — insbesondere, damit es die ganzen &lt;i&gt;Armchair-Activists&lt;/i&gt; in ihrem verblendeten Eifer und Einsatz für die jeweils gerade trendige gute Sache endlich etwas einfacher haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun ist es vermutlich angesichts der chronischen Probleme bei öffentlichen IT-Projekten keine gute Idee, wenn ich die Bundeszentrale für politische Bildung auffordern würde, analog zum Wahl-O-Mat (der ja auch schon die Wahlentscheidung pisakonform auf ein paar simple Checkboxes reduziert) den &lt;b&gt;Hack-O-Mat&lt;/b&gt; programmieren zu lassen &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; Aber die Hoffnung dürfte berechtigt sein, daß sich ein paar kluge Geister finden, die das Teil im Rahmen eines Open-Source-Projektes zusammenbosseln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Folgende triviale Funktionalität sollte die Software erfüllen:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Teilnahme an Umfragen, Unterschriftenlisten und Petitionen im Netz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Liken und Teilen von Beiträgen auf Facebook&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;(Re)-Tweeten via Twitter&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strike&gt;Spamming&lt;/strike&gt; Individualisiert-differenzierte Meinungskundgabe via Email und Abgeordnetenwatch&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strike&gt;Selbstjustiz&lt;/strike&gt; &lt;abbr title=&quot;Distributed Denial-of-Service&quot;&gt;DDoS&lt;/a&gt;-Attacken gegen unliebsame Netzteilnehmer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Und das alles natürlich OS-agnostisch (gern auch lokal browserbasiert, quasi als Web-App) sowie für iPhone und Android, modular konzipiert und damit durch Plugins/Extensions erweiterbar.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ergänzend gern eine Version zur unbeaufsichtigten Verteilung und zum verdeckten Betrieb auf allen Workstations in Unternehmens- und Behördennetzen zur Power-Potenzierung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Weitere Ideen &amp;amp; Anregungen für das Pflichtenheft gern in den Kommentaren&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Wie bei Amazons Mechanical Turk könnten dann Auftraggeber HITs (Hack-O-Mat Insurgence Tasks) definieren und diese als Nutzer manuell oder auf Profilbasis halb- bis vollautomatisch auswählen und ausführen lassen — und das Ganze wie bei Seti aus Idealismus oder gern auch gegen Zahlung (bzw. bei Parteien und gemeinnützigen Organisationen gegen Spendenquittung).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie bei anderen Aktionen dieser Gattung lassen wir sicherheitshalber Moral &amp;amp; Ethik aus dem Spiel. Ein bißchen Digitaldarwinismus hat ja noch nie geschadet (nicht vergessen: Es geht schließlich immer noch um die gute Sache und da soll gern das Recht des &lt;strike&gt;Stärkeren&lt;/strike&gt;Dummdreisteren gelten) und eventuelle Kollateralschäden für Unbeteiligte sind eben nur das: Kollateralschäden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weiter so, digitale und gesellschaftliche Avantgarde!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sarcasm off und ein herzliches SCNR — denn das mußte mal gesagt werden. (und jetzt möge der Shitstorm gegen mich bzw. die DOS-Attacke gegen meinen Server losgehen — mit dem Rosa-Luxemburg-Spruch „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ und seinen Implikationen auf konkretes Handeln (oder dem kategorischen Imperativ) haben ja leider erstaunlich viele ihre praktischen Probleme…)&lt;/p&gt; 
 
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    <pubDate>Mon, 13 Dec 2010 01:14:46 +0100</pubDate>
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    <category>activism</category>
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<category>wikileaks</category>

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    <title>Umfrage: Ist ein geposteter Link/RT bei Twitter neutral oder Zustimmung?</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/241-Umfrage-Ist-ein-geposteter-LinkRT-bei-Twitter-neutral-oder-Zustimmung.html</link>
            <category>Internet</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Da sich eben eine kleine Diskussion ergab, hier mal eine Umfrage, wie ihr das seht:&lt;/p&gt;

&lt;script src=&quot;http://twtpoll.com/js/badge.js&quot; type=&quot;text/javascript&quot;&gt;&lt;/script&gt;

&lt;script src=&quot;http://twtpoll.com/badge/?twt=m6odyg&amp;tbg=1&amp;b=1&amp;bt=1&quot; type=&quot;text/javascript&quot;&gt;&lt;/script&gt;

&lt;hr /&gt;

&lt;p&gt;Für mich persönlich bedeutet das Posten eines Links oder Retweets übrigens weder automatisch noch latent Zustimmung, sondern lediglich, daß ich die entsprechende Information für meine Follower von Interesse/Relevanz halte. Vielleicht sollte ich eine entsprechende AGb für meinen Twitter-Account schreiben und aus dem dortigen Profil verlinken…&lt;/p&gt; 
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 00:18:53 +0100</pubDate>
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    <title>Google zwingt Facebook, Farbe zu bekennen: Kommt der Handelskrieg um Daten?</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/237-Google-zwingt-Facebook,-Farbe-zu-bekennen-Kommt-der-Handelskrieg-um-Daten.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Vorgestern berichtete Techcrunch über eine kleine aber relevante Änderung der &lt;a href=&quot;http://code.google.com/apis/contacts/api-terms.html&quot;&gt;Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Google Contaces API&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://techcrunch.com/2010/11/04/facebook-google-contacts/&quot;&gt;Techcrunch: “Google To Facebook: You Can’t Import Our User Data Without Reciprocity”&lt;/a&gt;, siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-dreht-Facebook-den-Datenhahn-zu-1131634.html&quot;&gt;heise: Google dreht Facebook den Datenhahn zu&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und zwar erlaubt Google künftig nur noch solchen Diensten und Anwendungen Zugriff auf die Kontaktdaten eines Nutzers über die API, wenn diese ihrerseits vergleichbare Daten vergleichbar zugänglich machen. Ohne Reziprozität kein automatischer Datenaustausch, so die Botschaft:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote cite=&quot;http://code.google.com/apis/contacts/api-terms.html&quot;&gt;5.8. Google supports data portability. By accessing Content through the Contacts Data API or Portable Contacts API for use in your service or application, you are agreeing to enable your users to export their contacts data to other services or applications of their choice in a way that’s substantially as fast and easy as exporting such data from Google Contacts, subject to applicable laws.&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Nicht zu Unrecht hat diese Maßnahme einige Diskussionen im Netz angestoßen. &lt;a href=&quot;http://hackr.de/2010/11/05/reciprocicity&quot;&gt;Markus Spath&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://twitter.com/hackr&quot;&gt;@hackr&lt;/a&gt;) sieht darin (so ein &lt;a href=&quot;http://blog.koehntopp.de/archives/2970-Reciprocicity.html#c26114&quot;&gt;Kommentar&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;http://blog.koehntopp.de/archives/2970-Reciprocicity.html&quot;&gt;Blog von Kristian Köhntopp&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://twitter.com/isotopp&quot;&gt;@isotopp&lt;/a&gt;) &lt;q cite=&quot;http://blog.koehntopp.de/archives/2970-Reciprocicity.html#c26114&quot;&gt;den Übergang von einem Handeln nach einer impliziten Ethik zu einem (natürlich ethisch begründeten) Handel&lt;/q&gt; und ist beunruhigt:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote cite=&quot;http://hackr.de/2010/11/05/reciprocicity&quot;&gt;[…] beunruhigender: Google erweist sich als erratisch. Bis dato konnte man Google mit etwas gutem Willen immer unterstellen, nach bestimmten Prinzipien und mit einer bestimmten Moral ausgestattet zu handeln. Dass ihnen dieses Handeln in der Folge auch immer selbst zugute kam, konnte als positiver Nebeneffekt beschrieben werden. Wenn sie aber beginnen diese Prinzipien dort zu verklausulieren, wo sie ihren unmittelbaren Vorteil plötzlich nicht mehr sehen oder um Druck auf einen Konkurrenten auszuüben (auch wenn das motiv nachvollziehbar ist), dann bedeutet das, dass man ihnen alles zutrauen kann.&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Kristian Köhntopp &lt;a href=&quot;http://blog.koehntopp.de/archives/2970-Reciprocicity.html&quot;&gt;weist allerdings auf den entscheidenden Punkt hin&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote cite=&quot;http://blog.koehntopp.de/archives/2970-Reciprocicity.html&quot;&gt;Google schneidet den Endbenutzer nicht von seinen Daten ab, er kann sie immer noch selber absaugen und wo anders hin schleppen. Google erlaubt auch die direkte Interoperation und den Datentausch mit anderen Diensten - wenn diese ebenso kooperativ sind und Daten austauschen. Dadurch trennt Google die kooperative von der kompetiven Sphäre, und das ist für eine friedliche Koexistenz der beiden Bereiche notwendig. Tut man das nicht, bekommt man &amp;#8216;tragedy of the commons&amp;#8217;-Probleme.&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Sprich: Google hat hier eine Grundsatzentscheidung getroffen und strategische Ausrichtung vorgenommen, die für die weitere Entwicklung im Netz von wegweisender Bedeutung sein wird. Und dies kommt letztlich nicht überraschend. Denn seit längerem setzt Google sich für Datentransparenz und -portabilität ein, so z. B. im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://www.dataliberation.org/&quot;&gt;Data Liberation Front&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://twitter.com/dataliberation&quot;&gt;@dataliberation&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;

&lt;blockquote cite=&quot;http://www.dataliberation.org/&quot;&gt;Users should be able to control the data they store in any of Google&amp;#8217;s products.  Our team&amp;#8217;s goal is to make it easier to move data in and out.&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Durch Bestehen auf Gegenseitigkeit handelt Google meines Erachtens &lt;i&gt;gerade nicht&lt;/i&gt; erratisch. Nein, diese Entscheidung fügt sich sehr genau in die bisherigen Verhaltensweisen ein und zwingt Facebook (welches ja seinerseits &lt;a href=&quot;http://techcrunch.com/2010/06/23/facebook-blocks-twitter/&quot;&gt;einfach mal den Nutzerabgleich mit Twitter geblockt&lt;/a&gt; hatte), Farbe zu bekennen: Wie steht Facebook zu grundlegenden, das Netz konstituierenden Prinzipien wie Offenheit und Interoperabilität? Wird Facebook weiterhin Netzwerkeffekte nur egoistisch als Einbahnstraße sehen und seinen Walled Garden bzw. Closed Shop mit maximalem User-Lock-In festigen? Oder wird es sich öffnen? Man darf sich fragen, ob dieser Schritt nicht möglicherweise ohnehin ein wenig zu spät ist angesichts seiner Dominanz und netzwerkeffektbasierten Sogwirkung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Michael Arrington jedenfalls sieht einen Datenhandelskrieg heraufziehen (&lt;a href=&quot;http://techcrunch.com/2010/11/05/data-protectionism-begins-in-earnest/&quot;&gt;Data Protectionism Begins In Earnest)&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote cite=&quot;http://techcrunch.com/2010/11/05/data-protectionism-begins-in-earnest/&quot;&gt;But here’s the very worst part of protectionism. If you start it, you can expect the other side to start it too. That’s when you get what’s called a trade war, and lots of potential economic gain evaporates.&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Meines Erachtens trifft zwar das Bild vom Handelskrieg um Daten zu. Nur findet dieser Krieg zum einen schon lange statt und zum anderen ist es ja gerade nicht nicht Google, welches Daten-Protektionismus gestartet hat. Am Ende stellt sich doch die Frage, welche Haltung netzadäquater ist und welche Mechanismen die spezifischen emanzipatorischen und partizipativen Eingenschaften, Möglichkeiten und Chancen des Netzes gewährleisten. Google scheint sich der Verantwortung aus dieser Herausforderung bewußt und hat sich entschlossen, &lt;i&gt;Vorbild&lt;/i&gt; zu sein und &lt;i&gt;mit gutem Beispiel voranzugehen&lt;/i&gt;. Natürlich tut es dies auch aus unternehmerischem Interesse. Aber daß Geschäftsinteressen hier weitgehend deckungsgleich mit Nutzerinteressen sind, kann man schwerlich zum Vorwurf erheben. Vielmehr sagt es auch aus: &lt;em&gt;Seht her, wir wollen offen sein. Wir haben den Mut und die Souveränität, den Nutzer nicht zu fesseln und zu knebeln. Wir wollen uns das Vertrauen des Nutzers stattdessen täglich neu erkämpfen, stellen uns dem Wettbewerb und gehen das Risiko ein, daß er sich abwendet und seine Daten mitnimmt.&lt;/em&gt; Man darf nur hoffen, daß viele Netzakteure sich an dieser Haltung ein Beispiel nehmen.&lt;/p&gt; 
 
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    <pubDate>Sat, 06 Nov 2010 10:34:05 +0100</pubDate>
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    <title>Browser-Usability: In desperate need of the dirty dialog (not, what you may think)</title>
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            <category>Internet</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;If I had to name the single most frustrating aspect of internet browser usage experience it would be this: &lt;em&gt;Why can’t you handle online documents like any other document in an application‽&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;I mean, come on: How hard can it be to just &lt;em&gt;know&lt;/em&gt; that a browser tab may have unsaved changes (usually form input) and in that case just ask the user if he really is sure, that he wants to close the tab (or navigate away) without saving?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;I think this is an atavism from the old times in the web, where a browser would just be used as a viewport for reading documents online. But those times are gone. And if you really want the user to switch to browser based apps, it would be a pretty important thing to make them behave and not destroy work.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;It really annoys the crap out of me. Statistically I lose some work almost every day because of this idiosyncrasy. It just happens too often, that one closes the wrong tab or the whole browser accidentally. In case of a closed tab, &lt;em&gt;sometimes&lt;/em&gt; a good browser lets you just undo the action and reopen the tab without any data loss. But this doesn’t always work; and never does if it’s the whole browser you quitted.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So &lt;em&gt;please&lt;/em&gt; implement something like the security dialog which is found in almost every desktop application:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
There are unsaved changes in this/some tab(s), are you sure, you want to close this/these tab(s)? Yes&amp;#160;|&amp;#160;No
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;It would in addition probably make sense to provide a standard compliant way to mark a document as having unsaved changes, aka being &lt;em&gt;dirty&lt;/em&gt; for the cases where the editing is not done by just filling in form fields and the browser wouldn’t otherwise have a way of knowing about the changes.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thank you!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(It may be that there are significant reasons that this has not been widely implemented. If so, I would be happy to learn about them.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Addendum:&lt;/p&gt;

&lt;dl&gt;
&lt;dt&gt;I was asked by &lt;a href=&quot;http://twitter.com/Johanstormarn/status/21554943331&quot;&gt;@Johanstormarn&lt;/a&gt;, why I wouldn’t use a greasemonkey-script or other kind of extension/add-on to my browser.&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Well: First of all, I don’t know of any such script. But more important: I do not think, that it is the users responsibility to provide such functionality. What we are seeing is a trend towards using the browser as os for apps. There hardware-APIs on the way. W3C is talking about accessibility and defining standards for webapps (local storage etc). So I think a fundamental standardized dirty-mechanism is not a too devious thing to ask for.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;And &lt;a href=&quot;http://twitter.com/presroi/status/21554852375&quot;&gt;@presroi&lt;/a&gt; told me, that any website could implement that on it’s own.&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;I don’t dispute the fact, that every website &lt;em&gt;could&lt;/em&gt; build such a security question with javascript. But: I don’t know of any somewhat relevant site that does this. This suggests, that it either is too difficult/timeconsuming to do or the programmers just don’t give a damn (or don’t even recognize that there may be a problem). Additionally I do not think it would help user-experience, if a user first had to test, if a site does implement something like that and then had to rely on a possibly broken implementation (I really don’t think an average user would perform tests before writing a comment). In addition to that, it would not be standardized; moreover: the tab would habe to use js-dialogs, which are handled differently. And you can’t prevent someone from closing a tab regardless what javascript is saying. So I come back to the point above: Regarding the incline in webapps, this &lt;em&gt;really&lt;/em&gt; should be standard browser behavior.&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt; 
 
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    <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 23:53:22 +0200</pubDate>
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