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    <title>Stecki's Blog - Tech</title>
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    <description>Oder: Stecki und wie er die Welt sieht...</description>
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<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:56:25 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Stecki's Blog - Tech - Oder: Stecki und wie er die Welt sieht...</title>
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    <title>The Web is Agreement</title>
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            <category>Fundstück</category>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Ich habe mir überlegt, gelegentlich ein paar (gar nicht zwingend brandaktuelle) Dinge zu posten, die vielleicht in die Kategorie Inspiration/Serendipität fallen. Ein schönes Fundstück, das schon seit Jahren großformatig ausgedruckt an meiner Bürowand hängt, ist &lt;a href=&quot;http://blog.whatfettle.com/2007/10/31/the_web_is_agreement/&quot;&gt;&amp;#8220;The Web is Agreement&amp;#8221;&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://blog.whatfettle.com/&quot;&gt;Paul Downey&lt;/a&gt;. Wenn man es in Ruhe betrachtet, wird es zum Quell freier Assoziationsströme. Bei jedem Betrachten eröffnen sich neue Perspektiven. Schaut selbst (unbedingt auch die &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/psd/1805709102/&quot;&gt;flickr-Version mit Tag-Map&lt;/a&gt; anschauen; weitere Links dazu auf &lt;a href=&quot;http://thewebisagreement.com/&quot;&gt;thewebisagreement.com&lt;/a&gt;; Material ist &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/&quot;&gt;CC&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/psd/1805709102/&quot;&gt;&lt;img width=&quot;365&quot; height=&quot;500&quot;  src=&quot;http://blog.stecki.de/uploads/the-web-is-agreement.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 15:49:46 +0200</pubDate>
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    <title>Zur Breitband-Bedarfsanalyse des Amtes Bargteheide-Land</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/220-Zur-Breitband-Bedarfsanalyse-des-Amtes-Bargteheide-Land.html</link>
            <category>Internet</category>
            <category>Netzpolitik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Soeben erfuhr ich bei der Lektüre der Stormarn-Beilage des Hamburger Abendblatts: &lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article1569441/Bargteheide-Land-will-wissen-wie-langsam-das-Internet-wirklich-ist.html&quot;&gt;Bargteheide-Land will wissen, wie langsam das Internet wirklich ist — Amt hat E.on Hanse beauftragt, eine Analyse zu erstellen&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://ff2.me/bfz&quot;&gt;Paywall durch First-Click-Free via Googe-Suche umgehen&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;blockqoute cite=&quot;http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article1569441/Bargteheide-Land-will-wissen-wie-langsam-das-Internet-wirklich-ist.html&quot;&gt;Das Amt reagiert nun auf die Unzufriedenheit der Bürger und die vielen Anfragen nach einer besseren Internetversorgung. Die Verwaltung hat den Strom- und Erdgasversorger E.on Hanse mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Das Unternehmen wird prüfen, wie noch bestehende Lücken bei der Internetversorgung im gesamten Amtsgebiet geschlossen werden können.&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dazu gibt es zum einen folgenden &lt;a href=&quot;http://www.bargteheide-land.eu/wwwpub/files/breitband/umfrage_bedarfsanalyse_internet.pdf&quot;&gt;Fragebogen&lt;/a&gt;, den Bürger/Unternehmen bis zum 27.08.2010 absenden können; ferner sollen die Bürgermeister Auskunft hinsichtlich gemeindespezifischer Bandbreiten-Anforderungen (beispielsweise bzgl. Gewerbegebieten) geben und es werden 30 Internet-Diensleister befragt.&lt;/p&gt;
&lt;iframe src=&quot;http://docs.google.com/viewer?url=http%3A%2F%2Fblog.stecki.de%2Fuploads%2Fumfrage_bedarfsanalyse_internet.pdf&amp;embedded=true&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;560&quot; style=&quot;border: none;&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte festhalten, daß ich in der Tat mit Blick auf technische digitale Spaltung zwischen Stadt und Land grundsätzlichen Optimierungsbedarf hinsichtlichtlich der Breitbandversorgung sehe und daher alle Maßnahmen, die zur Verbesserung der Situation geeignet sind, begrüße und unterstütze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas schade finde ich, daß ausgerechnet der Fragebogen qualitativ nicht das hergibt, was er könnte und meines Erachtens müßte. Folgende Aspekte fehlen aus meiner Sicht:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Es fehlt die wichtige Frage, welchen Upstream-Bandbreite man hat und welchen man erwünscht/benötigt (Upstream ist zB für Webentwickler/Medienkleingewerbe kampfentscheidend, nicht Downstream).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es fehlt die Frage, ob man eine feste IP braucht (ausgerechnet die teilweise ja vorhandenen schnellen Anbieter wie KabelDeutschland bieten das nicht; feste IPs sind aber für Unternehmen sehr wichtig).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es wird zwar gefragt, welche Downstream-Bandbreite man hat; aber gerade bei Kabel-Kunden ist es so, daß aufgrund der technischen Rahmenbedingungen die nominelle Bandbreite und die reale teils stark voneinander abweichen (ich habe z.B. nominell 32 MBit/s Downstream und 2 MBit/s Upstream; aber der Anschluß erreicht faktisch aufgrund Bandbreitenteilung mit anderen nur ca. 8-1 down); würde ich also meine nominelle Bandbreite &amp;#8220;&amp;gt;16&amp;#8221; ankreuzen, entspräche das nicht meiner faktischen Bandbreite.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unabhängig davon hoffe ich, daß der Bedarf nicht nur auf konkreten Fragebogenantworten basierend berechnet wird, da ich mir nicht sicher bin, ob alle Umfrageteilnehmer wirklich abschätzen können, wie sich die Bandbreitenerfordernisse in Zukunft entwickeln werden (siehe auch meine &lt;a href=&quot;&quot;&gt;Ausführungen zu Breitband im Bericht vom JU-Deutschlandrat&lt;/a&gt;) bzw. wissen, was in unmittelbarer Nähe in Bargteheide bereits für Bandbreiten verfügbar sind oder werden usw.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Mich würden nun zum einen Infos von „Lesern auf dem Land“ &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; interessieren, wie vor Ort mit der Thematik umgegangen wird 
, zum anderen natürlich gern allgemeine Rückmeldungen zur Thematik. Ich bin gespannt.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 10:27:19 +0200</pubDate>
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    <title>Google Me — das Soziale Netzwerk der nächsten Generation?</title>
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            <category>Internet</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Vor kurzem hatte ich folgenden Blog-Eintrag geschrieben: &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/208-Was-fehlt-Qualitativ-ausdifferenziertes-Soziales-Meta-Netzwerk.html&quot;&gt;Was fehlt: Qualitativ ausdifferenziertes Soziales Meta-Netzwerk&lt;/a&gt;. Dank &lt;a href=&quot;https://twitter.com/jensbest/status/18607893236&quot;&gt;eines Tweets von Jens Best&lt;/a&gt; wurde ich aufmerksam auf die Story &lt;a herf=&quot;http://www.googlewatchblog.de/2010/07/10/google-me-mitarbeiter-enthuellt-erste-details/&quot;&gt;Google Me: Mitarbeiter enthüllt erste Details&lt;/a&gt;, in der auch die unten angezeigte ausführliche und sehr lesenswerte Präsentation &lt;a href=&quot;http://www.slideshare.net/padday/the-real-life-social-network-v2&quot;&gt;The Real Life Social Network v2&lt;/a&gt; des Google-User-Experience-Researchers &lt;a href=&quot;http://twitter.com/padday&quot;&gt;Paul Adams&lt;/a&gt; eingebettet war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Präsentation ist sowohl für Profis als auch Neulinge im Bereich Sozialer Netzwerke m.E. Pflichtlektüre; sie geht auf Schwachstellen und Erfordernisse hinsichtlich  einer zeitgemäßeren Online-Repräsentation von persönlichen Netzwerkstrukturen ein und deutet an, wo die Fahrt hingehen könnte — auch wenn ich nach wie vor einige Aspekte zu wenig berücksichtigt finde (angefangen bei der Erforderlichkeit einer simplen Grundeinstellung, damit beispielsweise neu hinzugefügte Kontakte nicht per Default potentiell kompromittierende (möglicherweise Jahre) alte Einträge einsehen können bis hin zu halb- oder gar vollautomatischer Metrik hinsichtlich der Intensität und des Types einer Verbindung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da mich das Thema jedenfalls fasziniert, habe ich mir sicherheitshalber sofort auch das im August erscheinende Buch von Paul Adams &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/0321719646?ie=UTF8&amp;ref_=sr_1_6&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1279215121&amp;sr=1-6&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;tag=stecki&quot;&gt;Social Circles: How Offline Relationships Influence Online Behavior and What It Means for Design and Marketing (Voices That Matter)&lt;/a&gt; vorbestellt… &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als kleine Ergänzung empfehle ich von &lt;a href=&quot;http://twitter.com/philipbanse&quot;&gt;Philip Banse&lt;/a&gt; in der heutigen Breitband-Sendung &lt;a href=&quot;http://breitband.dradio.de/facebook-killer/&quot;&gt;„Facebook-Killer? Spekulationen um Googles Social Network“&lt;/a&gt; den &lt;a href=&quot;http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/07/17/drk_20100717_1442_991aa7de.mp3&quot;&gt;Podcast „Besprechung: Google Me“&lt;/a&gt;. Man darf — unabhängig von der Frage, ob/was Google in diesem Segment plant und umsetzen wird — auf die weiteren Entwicklungen gespannt sein. Nach meiner Einschätzung droht Facebook mittelfristig (wenn es nicht die Kurve kriegt) am eigenen Erfolg zu scheitern, da die Wehklagen über schwierige Bedienbarkeit und intransparente Einstellungen zum Persönlichkeitsschutz zunenehmen, während gleichzeitig die Anforderungen an individuell präziserer Sichtbarkeitssteuerung von Daten angesichts stark steigender Nutzerzahlen immer komplexer und dringlicher werden und Facebook dieses Problem meines Erachtens nicht hinreichend ernst nimmt bzw. es nicht konsequent und schnell genug angeht. Schau’n mer mal…&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;width:477px&quot; id=&quot;__ss_4656436&quot;&gt;&lt;strong style=&quot;display:block;margin:12px 0 4px&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.slideshare.net/padday/the-real-life-social-network-v2&quot; title=&quot;The Real Life Social Network v2&quot;&gt;The Real Life Social Network v2&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;object id=&quot;__sse4656436&quot; width=&quot;477&quot; height=&quot;510&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/doc_player.swf?doc=vtm2010-100701010846-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=the-real-life-social-network-v2&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;/&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;/&gt;&lt;embed name=&quot;__sse4656436&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/doc_player.swf?doc=vtm2010-100701010846-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=the-real-life-social-network-v2&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;477&quot; height=&quot;510&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div style=&quot;padding:5px 0 12px&quot;&gt;View more &lt;a href=&quot;http://www.slideshare.net/&quot;&gt;documents&lt;/a&gt; from &lt;a href=&quot;http://www.slideshare.net/padday&quot;&gt;Paul Adams&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
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var flattr_dsc = &#039;&lt;p&gt;Vor kurzem hatte ich folgenden Blog-Eintrag geschrieben: &lt;a href=\&quot;http://blog.stecki.de/archives/208-Was-fehlt-Qualitativ-ausdifferenziertes-Soziales-Meta-Netzwerk.html\&quot;&gt;Was fehlt: Qualitativ ausdifferenziertes Soziales Meta-Netzwerk&lt;/a&gt;. Dank &lt;a href=\&quot;https://twitter.com/jensbest/status/18607893236\&quot;&gt;eines Tweets von Jens Best&lt;/a&gt; wurde ich aufmerksam auf die Story &lt;a herf=\&quot;http://www.googlewatchblog.de/2010/07/10/google-me-mitarbeiter-enthuellt-erste-details/\&quot;&gt;Google Me: Mitarbeiter enthüllt erste Details&lt;/a&gt;, in der auch die unten angezeigte ausführliche und sehr lesenswerte Präsentation &lt;a href=\&quot;http://www.slideshare.net/padday/the-real-life-social-network-v2\&quot;&gt;The Real Life Social Network v2&lt;/a&gt; des Google-User-Experience-Researchers &lt;a href=\&quot;http://twitter.com/padday\&quot;&gt;Paul Adams&lt;/a&gt; eingebettet war.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Präsentation ist sowohl für Profis als auch Neulinge im Bereich Sozialer Netzwerke m.E. Pflichtlektüre; sie geht auf Schwachstellen und Erfordernisse hinsichtlich  einer zeitgemäßeren Online-Repräsentation von persönlichen Netzwerkstrukturen ein und deutet an, wo die Fahrt hingehen könnte — auch wenn ich nach wie vor einige Aspekte zu wenig berücksichtigt finde (angefangen bei der Erforderlichkeit einer simplen Grundeinstellung, damit beispielsweise neu hinzugefügte Kontakte nicht per Default potentiell kompromittierende (möglicherweise Jahre) alte Einträge einsehen können bis hin zu halb- oder gar vollautomatischer Metrik hinsichtlich der Intensität und des Types einer Verbindung).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Da mich das Thema jedenfalls fasziniert, habe ich mir sicherheitshalber sofort auch das im August erscheinende Buch von Paul Adams &lt;a href=\&quot;http://www.amazon.de/gp/product/0321719646?ie=UTF8&amp;ref_=sr_1_6&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1279215121&amp;sr=1-6&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;tag=stecki\&quot;&gt;Social Circles: How Offline Relationships Influence Online Behavior and What It Means for Design and Marketing (Voices That Matter)&lt;/a&gt; vorbestellt… &lt;img src=\&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png\&quot; alt=\&quot;:-)\&quot; style=\&quot;display: inline; vertical-align: bottom;\&quot; class=\&quot;emoticon\&quot; /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als kleine Ergänzung empfehle ich von &lt;a href=\&quot;http://twitter.com/philipbanse\&quot;&gt;Philip Banse&lt;/a&gt; in der heutigen Breitband-Sendung &lt;a href=\&quot;http://breitband.dradio.de/facebook-killer/\&quot;&gt;„Facebook-Killer? Spekulationen um Googles Social Network“&lt;/a&gt; den &lt;a href=\&quot;http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/07/17/drk_20100717_1442_991aa7de.mp3\&quot;&gt;Podcast „Besprechung: Google Me“&lt;/a&gt;. Man darf — unabhängig von der Frage, ob/was Google in diesem Segment plant und umsetzen wird — auf die weiteren Entwicklungen gespannt sein. Nach meiner Einschätzung droht Facebook mittelfristig (wenn es nicht die Kurve kriegt) am eigenen Erfolg zu scheitern, da die Wehklagen über schwierige Bedienbarkeit und intransparente Einstellungen zum Persönlichkeitsschutz zunenehmen, während gleichzeitig die Anforderungen an individuell präziserer Sichtbarkeitssteuerung von Daten angesichts stark steigender Nutzerzahlen immer komplexer und dringlicher werden und Facebook dieses Problem meines Erachtens nicht hinreichend ernst nimmt bzw. es nicht konsequent und schnell genug angeht. Schau’n mer mal…&lt;/p&gt;  &lt;div style=\&quot;width:477px\&quot; id=\&quot;__ss_4656436\&quot;&gt;&lt;strong style=\&quot;display:block;margin:12px 0 4px\&quot;&gt;&lt;a href=\&quot;http://www.slideshare.net/padday/the-real-life-social-network-v2\&quot; title=\&quot;The Real Life Social Network v2\&quot;&gt;The Real Life Social Network v2&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;object id=\&quot;__sse4656436\&quot; width=\&quot;477\&quot; height=\&quot;510\&quot;&gt;&lt;param name=\&quot;movie\&quot; value=\&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/doc_player.swf?doc=vtm2010-100701010846-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=the-real-life-social-network-v2\&quot; /&gt;&lt;param name=\&quot;allowFullScreen\&quot; value=\&quot;true\&quot;/&gt;&lt;param name=\&quot;allowScriptAccess\&quot; value=\&quot;always\&quot;/&gt;&lt;embed name=\&quot;__sse4656436\&quot; src=\&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/doc_player.swf?doc=vtm2010-100701010846-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=the-real-life-social-network-v2\&quot; type=\&quot;application/x-shockwave-flash\&quot; allowscriptaccess=\&quot;always\&quot; allowfullscreen=\&quot;true\&quot; width=\&quot;477\&quot; height=\&quot;510\&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div style=\&quot;padding:5px 0 12px\&quot;&gt;View more &lt;a href=\&quot;http://www.slideshare.net/\&quot;&gt;documents&lt;/a&gt; from &lt;a href=\&quot;http://www.slideshare.net/padday\&quot;&gt;Paul Adams&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &#039;;
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    <pubDate>Sat, 17 Jul 2010 15:55:10 +0200</pubDate>
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    <title>Gesichtserkennung: Normen vs. normative Kraft des Faktischen</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/212-Gesichtserkennung-Normen-vs.-normative-Kraft-des-Faktischen.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Unter der Überschrift &lt;a href=&quot;http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/06/gesichtserkennung-machen-was-machbar-ist/&quot;&gt;„Gesichtserkennung: Machen, was machbar ist?“&lt;/a&gt; fragt &lt;a href=&quot;http://twitter.com/Johanstormarn&quot; title=&quot;Johan von Hülsen&quot;&gt;@Johanstormarn&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote cite=&quot;http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/06/gesichtserkennung-machen-was-machbar-ist/&quot;&gt;„Datenschutz ist ein wichtiges Thema, aber es ist absehbar, dass die Macht des Möglichen den Datenschutz in der heutigen Form außer Kraft setzen wird. Wenn also die normative Kraft des Faktischen zuschlagen wird, warum dann nicht heute schon den Nutzen nutzen?“&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dieselbe Frage habe ich mir auch schon gestellt (siehe in diesem Zusammenhang &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/205-Laecherliche-Lex-Google-OpenLiveStreetView3D-wird-kommen.html&quot;&gt;Lächerliche Lex Google: OpenLiveStreetView3D wird kommen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/207-Lasst-uns-ueber-die-wirklichen-Probleme-reden.html&quot;&gt;Laßt uns über die wirklichen Probleme reden…&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich der Frage, warum Google zwar (selbstverständlich) technisch über hochwertige Bilderkennungstechnologie verfügt, diese Endnutzern auch via Picasa verfügbar macht, sie aber bei Diensten wie Google Goggles bewußt unter Hinweis auf Datenschutzproblematiken nicht aktiviert, vermute ich, daß insb. Google nach den Erfahrungen mit zunehmender Problematisierung seiner (All)macht (Krake, Analytics, StreetView, unameit) neue Funktionalitäten vermutlich nicht mehr ganz so blauäugig-naiv-technobegeistert aktiviert, weil es weiter am “don’t be evil”-Slogan zehren würde. Sprich: Google verzichtet derzeit schlicht darauf, sich noch intensiver ins Visier von Datenschützern und Politik zu befördern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Google Gesichtserkennung im großen Stil implementieren wird. Ohnehin sollte man klar und deutlich sagen: Professionelle Gesichtserkennung ist jetzt ja schon für &lt;i&gt;jeden&lt;/i&gt; machbar. Zum einen kann man mit Picasa sein eigenes Bildarchiv in kürzester Zeit scannen lassen; zum anderen wird aber niemand davon abgehalten, beispielsweise gezielt Websites, Feeds oder seinen Social Graph (bzw. darüber zugängliche Alben) automatisiert auszulesen und erkennen zu lassen — entweder durch Nutzung einer lokalen Picasa-Software quasi als Proxy (was angesichts der simplen Datenhaltung in picasa.ini-Dateien trivial ist) oder durch Nutzung von APIs wie der von &lt;a href=&quot;http://developers.face.com/&quot;&gt;face.com&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind also ohnehin auch hier an einem Punkt, wo schon jedem Einzelnen ganz erhebliche technologische (und kostenlose oder zumindest relativ extrem billige) Möglichkeiten zur Verfügung stehen (Möglichkeiten von denen Polizeien, Geheimdienste &amp;amp; Co vor ein paar Jahren noch geträumt haben). Und wenn es ohnehin jeder, also nicht nur Big Player, im großen Stil machen kann, stellt sich eben die Frage, was andere davon noch abhält und warum man sich nicht (fatalistisch?) dem Unausweichlichen ergibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und der nächste Schritt ist ja auch absehbar: Es wird (falls es das nicht sogar schon gibt) sich ein Datenaustauschformat für Gesichts-/Personencharakteristika (denn bei reiner Gesichtserkennung wird es nicht bleiben: Mit mehr verfügbaren Daten (also Bild-/Video-/Tonmaterial sowie Zusatzinformationen (Social Graph, Lebenslauf-Daten aus Profilen, persönliche Routinen (Geo-Infos)) die die statistischen Erkennungswahrscheinlichkeiten verbessern) werden immer mehr Erkennungsmöglichkeiten kommen) etablieren, quasi &lt;b&gt;Personenfingerprinting&lt;/b&gt;. In einer kleinen XML- oder JSON-Datei wird dann kompakt die mathematische Kodifizierung der Erkennungsparameter einer Person sein (so wie die biometrischen Merkmale eines Ausweises).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir landen also immer wieder bei einer Fragestellung: Wie gehen wir damit um, daß heutzutage Individuen Möglichkeiten haben, die früher weder technisch, noch kapazitativ oder finanziell selbst von Staaten nicht umgesetzt werden konnten? Wie soll ein deutsches Datenschutzrecht, daß primär auf Unternehmen und logischerweise auf nationale Regulierung zugeschnitten ist, auch nur ansatzweise noch wirksam sein können? Wie klar sind sich Politik und Gesellschaft in der Breite dieser Problematik bewußt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es mag zwar unbefriedigender &lt;i&gt;Kontrollverlust&lt;/i&gt; für alle Beteiligten sein, aber ich &lt;del&gt;fürchte&lt;/del&gt;vermute ähnlich wie Johan, daß die normative Kraft des Faktischen den Großteil der Diskussion schnell verobsoletieren wird. Ich sehe kaum ernsthaft umsetzbare Vorschriften, die die sich exponentiell beschleunigende Entwicklung in den Griff bekommen könnten, da der systemimmanente Gesetzeslag und die sich zwangsläufig ergebenden Vollzugsdefizite stetig größer und nicht kleiner werden werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Leitmotto in diesem Zusammenhang ist:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;„Herr, gib mir Gelassenheit,&lt;br /&gt;Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,&lt;br /&gt; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,&lt;br /&gt;und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich für meinen Teil werde versuchen, zu akzeptieren, daß bestimmte Entwicklungen kommen werden. Und ich werde diese dann nicht sinnlos verzögern wollen, sondern stattdessen die sich daraus ergebenden Chancen nutzen und helfen, die entstehende Risiken zu minimieren. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, diesen Wandel positiv mitzugestalten, der Technophobie keinen Vorschub zu leisten, sich den Herausforderungen mit positiver Grundhaltung zu stellen. Wir werden nicht drumherumkommen!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Nachtrag: Siehe auch &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2010/07/06/technischer-fortschritt-heisses-eisen-gesichtserkennung/&quot;&gt;Netzwertig: Technischer Fortschritt - heißes Eisen Gesichtserkennung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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Wenn also die normative Kraft des Faktischen zuschlagen wird, warum dann nicht heute schon den Nutzen nutzen?“&lt;/blockquote&gt;  &lt;p&gt;Dieselbe Frage habe ich mir auch schon gestellt (siehe in diesem Zusammenhang &lt;a href=\&quot;http://blog.stecki.de/archives/205-Laecherliche-Lex-Google-OpenLiveStreetView3D-wird-kommen.html\&quot;&gt;Lächerliche Lex Google: OpenLiveStreetView3D wird kommen&lt;/a&gt; und &lt;a href=\&quot;http://blog.stecki.de/archives/207-Lasst-uns-ueber-die-wirklichen-Probleme-reden.html\&quot;&gt;Laßt uns über die wirklichen Probleme reden…&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hinsichtlich der Frage, warum Google zwar (selbstverständlich) technisch über hochwertige Bilderkennungstechnologie verfügt, diese Endnutzern auch via Picasa verfügbar macht, sie aber bei Diensten wie Google Goggles bewußt unter Hinweis auf Datenschutzproblematiken nicht aktiviert, vermute ich, daß insb. Google nach den Erfahrungen mit zunehmender Problematisierung seiner (All)macht (Krake, Analytics, StreetView, unameit) neue Funktionalitäten vermutlich nicht mehr ganz so blauäugig-naiv-technobegeistert aktiviert, weil es weiter am “don’t be evil”-Slogan zehren würde. Sprich: Google verzichtet derzeit schlicht darauf, sich noch intensiver ins Visier von Datenschützern und Politik zu befördern.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Aber natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Google Gesichtserkennung im großen Stil implementieren wird. Ohnehin sollte man klar und deutlich sagen: Professionelle Gesichtserkennung ist jetzt ja schon für &lt;i&gt;jeden&lt;/i&gt; machbar. Zum einen kann man mit Picasa sein eigenes Bildarchiv in kürzester Zeit scannen lassen; zum anderen wird aber niemand davon abgehalten, beispielsweise gezielt Websites, Feeds oder seinen Social Graph (bzw. darüber zugängliche Alben) automatisiert auszulesen und erkennen zu lassen — entweder durch Nutzung einer lokalen Picasa-Software quasi als Proxy (was angesichts der simplen Datenhaltung in picasa.ini-Dateien trivial ist) oder durch Nutzung von APIs wie der von &lt;a href=\&quot;http://developers.face.com/\&quot;&gt;face.com&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wir sind also ohnehin auch hier an einem Punkt, wo schon jedem Einzelnen ganz erhebliche technologische (und kostenlose oder zumindest relativ extrem billige) Möglichkeiten zur Verfügung stehen (Möglichkeiten von denen Polizeien, Geheimdienste &amp;amp; Co vor ein paar Jahren noch geträumt haben). Und wenn es ohnehin jeder, also nicht nur Big Player, im großen Stil machen kann, stellt sich eben die Frage, was andere davon noch abhält und warum man sich nicht (fatalistisch?) dem Unausweichlichen ergibt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und der nächste Schritt ist ja auch absehbar: Es wird (falls es das nicht sogar schon gibt) sich ein Datenaustauschformat für Gesichts-/Personencharakteristika (denn bei reiner Gesichtserkennung wird es nicht bleiben: Mit mehr verfügbaren Daten (also Bild-/Video-/Tonmaterial sowie Zusatzinformationen (Social Graph, Lebenslauf-Daten aus Profilen, persönliche Routinen (Geo-Infos)) die die statistischen Erkennungswahrscheinlichkeiten verbessern) werden immer mehr Erkennungsmöglichkeiten kommen) etablieren, quasi &lt;b&gt;Personenfingerprinting&lt;/b&gt;. In einer kleinen XML- oder JSON-Datei wird dann kompakt die mathematische Kodifizierung der Erkennungsparameter einer Person sein (so wie die biometrischen Merkmale eines Ausweises).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wir landen also immer wieder bei einer Fragestellung: Wie gehen wir damit um, daß heutzutage Individuen Möglichkeiten haben, die früher weder technisch, noch kapazitativ oder finanziell selbst von Staaten nicht umgesetzt werden konnten? Wie soll ein deutsches Datenschutzrecht, daß primär auf Unternehmen und logischerweise auf nationale Regulierung zugeschnitten ist, auch nur ansatzweise noch wirksam sein können? Wie klar sind sich Politik und Gesellschaft in der Breite dieser Problematik bewußt?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Es mag zwar unbefriedigender &lt;i&gt;Kontrollverlust&lt;/i&gt; für alle Beteiligten sein, aber ich &lt;del&gt;fürchte&lt;/del&gt;vermute ähnlich wie Johan, daß die normative Kraft des Faktischen den Großteil der Diskussion schnell verobsoletieren wird. 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    <pubDate>Tue, 06 Jul 2010 20:47:21 +0200</pubDate>
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    <title>Brick-Bauklotz-Baumeister Stecki@lego</title>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Es gibt Dinge, da kann &lt;s&gt;man&lt;/s&gt;Mann nicht widerstehen. Vor einiger Zeit war ich schon mal auf den &lt;a href=&quot;http://ldd.lego.com&quot;&gt;Lego Digital Designer&lt;/a&gt;&amp;#160;(&lt;abbr title=&quot;Lego Digital Designer&quot;&gt;LDD&lt;/abbr&gt;) gestoßen (siehe &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/158-Steckbausteine,-virtuell-reloaded.html&quot;&gt;Steckbausteine, virtuell-reloaded&lt;/a&gt;), mit dem man gewissermaßen Lego-CAD machen, also in 3-D direkt am Rechner mit Lego-Steinen &lt;s&gt;spielen&lt;/s&gt;konstruieren und dann diese eigene Kreation als Individual-Bausatz bestellen (!) kann. In einer wild durchsurften Nacht bin ich dann erneut auf die Lego-Seite gestolpert (wie so oft weiß ich gar nicht mehr, wie es mich dahin verschlagen hatte). Also schwups die Software zum Experimentieren runtergeladen und losgelegt.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Lange überlegen, was ich bauen wollte, mußte ich gar nicht. Denn als Kind habe ich mit Begeisterung bevorzugt Häuser/Türme und jede andere Art von Gebäude aus meinen geschätzt paar Tausend Steinchen zusammengesteckt. Also gab ich mir den Auftrag, mein eigenes zuhause lego-technisch nachzuempfinden. Nachdem ich mich ein bisserl in das Programm reingefuchst hatte, insb. geschaut, welcher Maßstab/Größe von Grundplatte sinnvoll wäre (denn aus Kostengründen wollte ich bei diesem ersten Versuch keine teuren Unmengen von Klötzen verbrauchen). Ca. 1,5 h später (etwas Trial &amp;amp; Error, welche Fenstertypen am ehesten passen usw. dauerte nunmal etwas) war mein Design fertig:&lt;/p&gt; 
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;365&quot; src=&quot;http://blog.stecki.de/uploads/ws07-ldd.png&quot; title=&quot;Wiesenstraße 7 im LDD&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Anschließend ging alles erstaunlich schnell. Mit einem simplen Klick kann man für den Bausatz automatisch (!) eine &lt;a href=&quot;http://ff2.me/ws07/bauanleitung&quot;&gt;Bauanleitung&lt;/a&gt; erstellen lassen. Und dann wieder mit einem Klick in den Shop wechseln, wo ich nach individueller Gestaltung der Verpackung (!!) die Bestellung aufgab.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Nach nicht ganz drei Wochen Lieferzeit war es dann heute so weit. Das Paket von Lego war in der Post. Boah, was war ich happy. Natürlich habe ich es sofort ausgepackt (&lt;a href=&quot;http://ff2.me/ws07/unboxing&quot;&gt;Unboxing-Fotos auf flickr&lt;/a&gt;). Alles so, wie ich es mir vorgestellt habe. Eine tolle Verpackung, schöne Bauteilliste, Plastiktüte mit allen Teilen, dazu farbig gedruckte und gebundene Bauanleitung. Einfach nur Wow:&lt;/p&gt; 
&lt;p class=&quot;center&quot;&gt; &lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;319&quot; src=&quot;http://blog.stecki.de/uploads/lego-bausatz.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Hier ein Video vom Zusammenbauen:&lt;/p&gt; 
&lt;p class=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/n06Jo1HUxcU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/n06Jo1HUxcU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Und so sieht das Ergebnis aus (es hat schon seinen Ehrenplatz in einer Vitrine im Wohnzimmer gefunden):&lt;/p&gt; 
&lt;p class=&quot;center&quot;&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;331&quot; src=&quot;http://blog.stecki.de/uploads/lego-fertig.png&quot; /&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Boah, das war ein Spaß! Ich bin mir sicher, daß das nicht mein letzter eigener Lego-Bausatz gewesen sein wird, zumal man auch &lt;a href=&quot;http://mindstorms.lego.com/&quot;&gt;Lego Mindstorms NXT&lt;/a&gt; Bausätze erstellen kann…also Leute: Unbedingt selbst mal ausprobieren (nein, leider kriege ich keine Provision — ich gönne euch schlicht die Freude und den Spaß). Und dann unbedingt hier im Kommentar einen Link auf das Ergebnis hinterlassen, ok? Ich bin gespannt. Viel Vergnügen!&lt;/p&gt; 
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var flattr_uid = &#039;Stecki&#039;;
var flattr_tle = &#039;Brick-Bauklotz-Baumeister Stecki@lego&#039;;
var flattr_dsc = &#039;&lt;p&gt;Es gibt Dinge, da kann &lt;s&gt;man&lt;/s&gt;Mann nicht widerstehen. Vor einiger Zeit war ich schon mal auf den &lt;a href=\&quot;http://ldd.lego.com\&quot;&gt;Lego Digital Designer&lt;/a&gt;&amp;#160;(&lt;abbr title=\&quot;Lego Digital Designer\&quot;&gt;LDD&lt;/abbr&gt;) gestoßen (siehe &lt;a href=\&quot;http://blog.stecki.de/archives/158-Steckbausteine,-virtuell-reloaded.html\&quot;&gt;Steckbausteine, virtuell-reloaded&lt;/a&gt;), mit dem man gewissermaßen Lego-CAD machen, also in 3-D direkt am Rechner mit Lego-Steinen &lt;s&gt;spielen&lt;/s&gt;konstruieren und dann diese eigene Kreation als Individual-Bausatz bestellen (!) kann. In einer wild durchsurften Nacht bin ich dann erneut auf die Lego-Seite gestolpert (wie so oft weiß ich gar nicht mehr, wie es mich dahin verschlagen hatte). Also schwups die Software zum Experimentieren runtergeladen und losgelegt.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Lange überlegen, was ich bauen wollte, mußte ich gar nicht. Denn als Kind habe ich mit Begeisterung bevorzugt Häuser/Türme und jede andere Art von Gebäude aus meinen geschätzt paar Tausend Steinchen zusammengesteckt. Also gab ich mir den Auftrag, mein eigenes zuhause lego-technisch nachzuempfinden. Nachdem ich mich ein bisserl in das Programm reingefuchst hatte, insb. geschaut, welcher Maßstab/Größe von Grundplatte sinnvoll wäre (denn aus Kostengründen wollte ich bei diesem ersten Versuch keine teuren Unmengen von Klötzen verbrauchen). Ca. 1,5 h später (etwas Trial &amp;amp; Error, welche Fenstertypen am ehesten passen usw. dauerte nunmal etwas) war mein Design fertig:&lt;/p&gt;   &lt;p align=\&quot;center\&quot;&gt;&lt;img width=\&quot;400\&quot; height=\&quot;365\&quot; src=\&quot;http://blog.stecki.de/uploads/ws07-ldd.png\&quot; title=\&quot;Wiesenstraße 7 im LDD\&quot; /&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Anschließend ging alles erstaunlich schnell. Mit einem simplen Klick kann man für den Bausatz automatisch (!) eine &lt;a href=\&quot;http://ff2.me/ws07/bauanleitung\&quot;&gt;Bauanleitung&lt;/a&gt; erstellen lassen. Und dann wieder mit einem Klick in den Shop wechseln, wo ich nach individueller Gestaltung der Verpackung (!!) die Bestellung aufgab.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Nach nicht ganz drei Wochen Lieferzeit war es dann heute so weit. Das Paket von Lego war in der Post. Boah, was war ich happy. Natürlich habe ich es sofort ausgepackt (&lt;a href=\&quot;http://ff2.me/ws07/unboxing\&quot;&gt;Unboxing-Fotos auf flickr&lt;/a&gt;). Alles so, wie ich es mir vorgestellt habe. Eine tolle Verpackung, schöne Bauteilliste, Plastiktüte mit allen Teilen, dazu farbig gedruckte und gebundene Bauanleitung. Einfach nur Wow:&lt;/p&gt;   &lt;p class=\&quot;center\&quot;&gt; &lt;img width=\&quot;400\&quot; height=\&quot;319\&quot; src=\&quot;http://blog.stecki.de/uploads/lego-bausatz.png\&quot; /&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Hier ein Video vom Zusammenbauen:&lt;/p&gt;   &lt;p class=\&quot;center\&quot;&gt;&lt;object width=\&quot;480\&quot; height=\&quot;385\&quot;&gt;&lt;param name=\&quot;movie\&quot; value=\&quot;http://www.youtube.com/v/n06Jo1HUxcU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;\&quot; /&gt;&lt;param name=\&quot;allowFullScreen\&quot; value=\&quot;true\&quot; /&gt;&lt;param name=\&quot;allowscriptaccess\&quot; value=\&quot;always\&quot; /&gt;&lt;embed src=\&quot;http://www.youtube.com/v/n06Jo1HUxcU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;\&quot; type=\&quot;application/x-shockwave-flash\&quot; allowscriptaccess=\&quot;always\&quot; allowfullscreen=\&quot;true\&quot; width=\&quot;480\&quot; height=\&quot;385\&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Und so sieht das Ergebnis aus (es hat schon seinen Ehrenplatz in einer Vitrine im Wohnzimmer gefunden):&lt;/p&gt;   &lt;p class=\&quot;center\&quot;&gt;&lt;img width=\&quot;400\&quot; height=\&quot;331\&quot; src=\&quot;http://blog.stecki.de/uploads/lego-fertig.png\&quot; /&gt; &lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Boah, das war ein Spaß! Ich bin mir sicher, daß das nicht mein letzter eigener Lego-Bausatz gewesen sein wird, zumal man auch &lt;a href=\&quot;http://mindstorms.lego.com/\&quot;&gt;Lego Mindstorms NXT&lt;/a&gt; Bausätze erstellen kann…also Leute: Unbedingt selbst mal ausprobieren (nein, leider kriege ich keine Provision — ich gönne euch schlicht die Freude und den Spaß). Und dann unbedingt hier im Kommentar einen Link auf das Ergebnis hinterlassen, ok? Ich bin gespannt. Viel Vergnügen!&lt;/p&gt; &#039;;
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    <pubDate>Mon, 14 Jun 2010 22:37:12 +0200</pubDate>
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    <title>Notizen zum Qualitätsjournalismus, Teil 3</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/213-Notizen-zum-Qualitaetsjournalismus,-Teil-3.html</link>
            <category>Blattkritik</category>
            <category>Google</category>
            <category>Netzpolitik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Gerade habe ich mir mal wieder ein paar Minuten Zeit genommen, um meine geöffneten 2read-Tabs „wegzulesen“. Darunter ein Interview in der Welt mit &lt;a href=&quot;http://www.xing.com/profile/Annabella_Weisl&quot;&gt;Annabella Weisl&lt;/a&gt;, ihres Zeichens “Strategic Partner Manager Google Book Search” mit der — wie ich finde recht niedlichen — Überschrift &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/kultur/article8274329/Am-Strand-wird-sich-das-Taschenbuch-bewaehren.html&quot;&gt;„Am Strand wird sich das Taschenbuch bewähren“&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Interview gibt wenig Neues her — im Prinzip wird eigentlich im Wesentlichen erklärt, was Google Books ist und welche Implikationen es für Bibliotheken und Verlage hat. Dabei wird auch auf die bekannte unterschiedliche Zugänglichmachung von gemeinfreien Werken und Büchern aus dem aktuellen Verlagsprogramm eingegangen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote cite=&quot;http://www.welt.de/kultur/article8274329/Am-Strand-wird-sich-das-Taschenbuch-bewaehren.html&quot;&gt;Bei uns ist kein einziges Buch eines urheberrechtlich geschützten Titels ohne die ausdrückliche Genehmigung des Rechteinhabers vollständig einsehbar. Man kann allenfalls hineinschauen, um sich einen Eindruck zu verschaffen.&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Offenbar war diese ganze Thematik aber für Jacques Schuster, der das Interview führte, wohl zu neu oder unübersichtlich, so daß er sich folgende, eine bedrohliche Uninformiertheit offenbarende, Frage stellte (die Frau Weisl höflich aber intern sicher kopfschüttelnd beantwortet hat):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote cite=&quot;http://www.welt.de/kultur/article8274329/Am-Strand-wird-sich-das-Taschenbuch-bewaehren.html&quot;&gt;&lt;p&gt;WELT ONLINE: Kommen wir noch einmal zum Stand der Digitalisierung. Bei meiner Recherche habe ich festgestellt, dass manche eingescannten Bücher im Grunde unleserlich sind, weil immer wieder Seiten fehlen und man oft den Inhalt des Buches gar nicht mitbekommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annabella Weisl: Wenn Seiten fehlen, dann werden Sie wahrscheinlich in Büchern aus dem Verlagsprogramm geblättert haben. Wir wollen Ihnen aus diesem Bereich nur eine Kostprobe bieten. Sie sollen entscheiden, ob Sie das Buch kaufen wollen oder nicht. Gesamte Inhalte eines Buches zeigen wir nur bei gemeinfreien Büchern.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Oder habe ich nur hochdidaktische und geschickt getarnte Maieutik übersehen? Ich glaube nicht…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es sind dies solche Sachverhalte, die einen an dem vorgeblichen Qualitätsjournalismus zweifeln lassen. Internetkompetenz oder zumindest eine gewisse Recherche und Vertrautmachen mit dem Thema scheinen dort als obsolet eingestuft zu werden (vielleicht weil man meint, daß man sowieso von allem genug Ahnung hat, da man Qualitätsjournalist ist?). Es ist dieselbe Kategorie wie das Reinfallen auf Twitter-Fake-Accounts. Es zeigt, daß man Funktionsweisen und Mechanismen der betrachteten Dienste nicht erfaßt, seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlimmer: Solche Fehler sind von jedem Wissenden (iSv Menschen, die ihre Internetsphäre verstanden haben) sofort zu entlarven und befördern daher die Annahme oder Extrapolation, daß nämlich der Qualitätsjournalismus (der ja letztlich als Begründung für das &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/group.php?gid=146165183077&quot;&gt;Leistungsschutzrecht&lt;/a&gt; herhalten soll) ein Fall für die rote Liste bedrohter Medienbiotope ist.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;In lockerer Folge blogge ich hier kurze Notizen zum Qualitätsjournalismus, siehe auch &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/190-Notizen-zum-Qualitaetsjournalismus,-Teil-1.html&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/191-Das-Boese-hat-einen-Namen-Google-StreetView,-oder-Notizen-zum-Qualitaetsjournalismus,-Teil-2.html&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 06 Jul 2010 23:58:37 +0200</pubDate>
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    <title>Mein Leben mit dem iPad</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/209-Mein-Leben-mit-dem-iPad.html</link>
            <category>Gadgets</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Seit nunmehr ca. zwei Wochen bin ich ja &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/permalink/Gestatten,-mein-Name-ist-Pad,-STECKiPAD.html&quot;&gt;stolzer Besitzer meines STECKiPAD®&lt;/a&gt;. Und eigentlich wollte ich schon längst einen Erfahrungsbericht abgeben, aber aus unerfindlichen Gründen mußte ich mir erst &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/206-Eine-Woche-iPhone-4-ein-kleiner-Erfahrungsbericht.html&quot;&gt;meine erste Woche mit meinem iPhone&lt;/a&gt; von der Seele schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie ist also dieses neue Gadget in der Praxis? Nun, ganz allgemein möchte ich sagen: Klasse. Punkt. Es ist ein völlig neues Nutzungsgefühl, um nicht das Wort „Erweckungserlebnis“ zu strapazieren. Denn offengestanden bin ich davon überzeugt, daß ich — ohne die Sache überhöhen zu wollen — damit Teil einer historischen Zäsur werde, oder (um mich ganz locker und komplett unbescheiden mal selbst zu zitieren):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote cite=&quot;http://blog.stecki.de/permalink/Gestatten,-mein-Name-ist-Pad,-STECKiPAD.html&quot;&gt;„Ich bin mir sicher: Heute hatte ich die Zukunft in der Hand!“&lt;/blockquote&gt;
&lt;h3&gt;Der Blick für’s große Ganze&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nun ist die Idee eines Quasi-Screen-Only-Gerätes ja alles andere als neu. Sogenannte Tablet-PCs gab und gibt es in diversen Ausführungen. Nur waren diese bisher aller Miniaturisierung zum Trotz nach wie vor schwer, klobig — und eben richtige Computer mit allen Vor- aber auch allen Nachteilen. Das iPad ist daher ein klarer Einschnitt. Ähnlich konsequent wie 2007 das iPhone reduziert es bewußt die Komplexität seiner Geräteklasse (wenn man „Geräteklasse“ so weit dehnt, daß man es überhaupt zusammen mit Tablet-PCs in einer prinzipiell ähnlichen Kategorie sehen will). Es beschränkt auch bewußt User-Interface, Optionen und Konfigurationsmöglichkeiten. Und darüber hinaus beschränkt es auch noch (Stichworte Flash, Walled Garden für Apps) die Einsatzmöglichkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber genau &lt;i&gt;weil&lt;/i&gt; es das tut, ist es genaugenommen eine Klasse für sich, gewissermaßen der Anfang eines neuen Zeitalters, der Aufbruch in die Ära des (wie ich es mal nennen möchte) &lt;b&gt;Convenience Computers&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Anwendungslückenfüller&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Das iPad schließt aus meiner Sicht die Lücke zwischen Anwendungsbereichen, wo ein Smartphone aufgrund seiner sehr beschränkten Maße zu klein oder frickelig und unbequem zu handhaben ist oder ein Notebook bzw. selbst ein Netbook aufgrund der Ausmaße zu groß und schwer ist, zu heiß wird bzw. eine (ggf. akustisch und thermisch störende) Belüftung erforderlich macht oder die Klappmechanik des Displays gefährdet bzw. im Weg ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist aufgrund seiner Instant-On-Fähigkeit geradezu gemacht für das „mal eben schnell“-Nachschauen in Google/Wiki/IMDB &amp;amp; Co (kleine Anmerkung am Rande: Ich persönlich hätte das Gerät ja deshalb auch anders benannt, denn am Anfang nahm ich an, daß sein Haupteinsatzgebiet darin liegen würde, beim DVD-Schauen Infos zu Filmen und Schauspielern nachzuschlagen; daher wäre der Name iMDB sicher angemessener gewesen &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; ).&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Manko: Mangelnde Multiuserfähigkeit&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Aus meiner Sicht ist Apple mit dem Konzept noch nicht weit genug gegangen. Denn der eigentliche Markt dieser Geräte könnte und sollte IMHO im Bereich des Familien-Internet-Zugangsgerätes liegen. Optimalerweise stelle ich mir das so vor, daß man im Haus zwischen Wohn- und Eßzimmer, Küche und Schlafzimmer zwei bis drei oder gern auch mehr iPads verstreut hat, auf die jedes Familienmitglied bei Bedarf schnell zugreifen kann. Das Gerät würde per Frontkamera (die das iPad derzeit leider nicht hat) erkennen, wer es gerade nutzt und entsprechend diesen User einloggen mit entsprechend individuellen Einstellungen und Mailkonten etc.; bedauerlicherweise ist genau dieser Einsatzbereich derzeit nicht möglich, weil das iPad nicht für Multiuserbetrieb sondern nur als persönlicher Begleiter ausgelegt ist. Dies ist aus meiner Sicht das größte Manko neben der Tatsache, auch keine normale Kamera und klassische Telefonfunktionalität an Bord ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insofern hoffe ich im Interesse der technischen Emanzipation der Massen &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; auf ein baldiges Nachfolgemodell, welches diese Schwachstellen behebt. Dies könnte dann auch helfen, Gelegenheitsnutzer und Senioren mit einem bequemen und vor allem extrem leicht zu bedienenden Wohnzimmer-Allzeitzugriffsgerät auszustatten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Meine Erfahrungen im Detail&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Aber genug der abstrakten Worte. Ich persönlich habe das iPad nicht nur als IMDB-Browser gekauft, sondern vor allem als E-Reader zur gemütlichen Lektüre von (multimedialen) Ebooks, Epapers und Feeds/Websites verbunden mit der Möglichkeit, mal eben Kalender/Kontakte/Mails zu checken oder Geo-Apps wie Google Earth bzw. Lokalisierungsdienste zu nutzen (übrigens ist gerade auch mit Blick auf Augmented Reality die fehlende Kamera ein wirkliches Ärgernis).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seitdem ich mein iPad habe, habe ich viel mehr Zeit lesenderweise auf der Terrasse verbracht (was mir leider einen recht üblen Sonnenbrand beschert hat; böses iPad…). Mein iPhone ist zwar für gelegentliche Lektüre geeignet, auf Dauer aber einfach zu klein. Mein Notebook ist zu wuchtig und wird zu heiß, als daß man es locker auf den Beinen ablegen würde; damit wäre man immer genötigt, aufrecht an einem Tisch zu sitzen — weshalb ich es selten „mal eben“ mit nach draußen genommen haben. Das Handling des iPad dagegen ist absolut klasse — ein völlig neues und schönes Nutzungsgefühl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die erste Inbetriebnahme lief vollkommen problemlos, die Apps wurden alle reibungslos synchronisiert (es mußte nur hie und da Zugangsdaten oder kleinere Einstellungen erneut vorgenommen werden). Die Maße hätten gern noch minimal größer ausfallen können (z.B. auf A4-Format), aber man will ja nicht meckern. Das Display jedenfalls ist gut (wenn auch nicht vergleichbar mit dem Retina-Display des iPhone), auch wenn mich verspiegelte Displays generell recht nerven (wobei ich zugeben muß, daß diese naturgemäß genialer aussehen als die matten Konkurrenten).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr praktisch ist der Knopf für die Rotationssperre. Schade, daß diese Einstellung beim iPhone etwas unpraktischer ist (bzw. mit Geräten ohne iOS4 unmöglich). Allerdings fehlt mir doch der Stummschalt-Knopf ein wenig, zumal man eingelogt sein muß, um das Gerät leise zu stellen. Sprich: Wenn einem Nachts einfällt, daß man volle Lautstärke angeschaltet hatte und nicht von Erinnerungen geweckt werden will, muß man erst das Gerät einschalten und den Zahlencode zum Entsperren eingeben (also 5 laute Geräusche erzeugen, sofern man akustisches Tastenfeedback angestellt hat (was ich wiederum aus allgemeinen Ergonomiegründen habe)). Im Zweifel hat man damit andere Mitbewohner dann schon geweckt. Auch wenn das ein kleiner Punkt ist: Hier muß sollte mit einem Software-Update nachgebessert werden, daß man die Lautstärke auch uneingelogt ändern kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Apropos Update. Schade ist, daß das iPad noch unter Version 3.2 des OS läuft. Damit fehlen Multitasking und Ordner, die ich beide sehr vermisse. Interessant ist, daß es dennoch Funktionen (oder praktische Bugs?) hat, die es auf dem iPhone mit iOS4 nicht gibt. So kann man beispielsweise häufig benutzte Sonderzeichen und Umlaute auf der Tastatur schneller erreichen, indem man über dem Grundbuchstaben einfach mit dem Finger nach oben wischt. Eine echt praktische Sache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zum iPhone scheint mir die Batterielaufzeit sehr gut zu sein. So konnte ich z. B. zwei komplette WM-Spiele von EyeTV auf meinem iMac mittels EyeTV-App am Pad anschauen und es war da nach noch mehr als genug Power über. Die Verwendung als Garten-Fernseher hatte ich vorher gar nicht im Auge gehabt, aber umso mehr bewährt hat sie sich… &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schade ist, daß immer noch nicht alle Apps mit dem Format klarkommen. So werden die offiziellen Twitter- und Facebook-Apps nur auf iPhone-Größe dargestellt. Alternativ kann man diese um Faktor 2 zoomen, aber das sieht furchterregend aus, weil die Vergrößerung extrem pixelig wird. Toll aber sind Epaper-Anwendungen. Den Spiegel lese ich nun wesentlich intensiver; auch Welt HD ist klasse gemacht, aber bei weitem noch übertroffen von Wired, welches für nur 2,99 € pro Ausgabe zu lesen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mich etwas nervt ist, daß Safari nur neun geöffnete Tabs zuläßt und — schlimmer noch — bei weiteren Anforderungen neuer Tabs über „in neuem Fenster öffnen“ einfach mal sang- und klanglos ein bestehendes Tab überschreibt. Ebenfalls ärgerlich die Macke, Seiten beim Wechsel zwischen Tabs ohne Not zu reloaden, was mich vorhin (unter Beihilfe einer versagenden Autosave-Funktion in dieser Blogsoftware) einen längeren Text gekostet hat… &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/sad.png&quot; alt=&quot;:-(&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; Insbesondere diese Macke verhindert effektive Recherche während man in einem Safari-Fenster tippt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Zubehör&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Spezielles iPad-Zubehör gibt es kaum. Ich habe mir bisher nur das offizielle Apple iPad-Case zugelegt, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann. Es ist überteuert und funktionell nicht ausgereift, denn insb. steht es nicht gut hochkant; auch geht der iPad schwer rein und vor allem wieder raus. In Sachen Schutzhülle muß ich mich also noch mal umsehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Tastatur-Dock mag ich etwas lieber. Denn für längere Texte ermöglicht es eben eine effizientere Texteingabe. Und es kompensiert partiell die mangelnde Standstabilität des Case; allerdings läßt sich das iPad dort nur hochkant stellen, was für viele Anwendungen suboptimal ist und auch ästhetisch fragwürdig. Schlimmer allerdings ist, daß es scheinbar bisher nicht möglich ist, mit den Cursortasten durch Tabs oder Apps zu navigieren. Auch kann man den Cursor nicht nutzen, um vorgeschlagene Autocomplete-Einträge auszuwählen oder im Text einer App oder Website zu scrollen. Hier ist softwaretechnische Nachbesserung wichtig.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Völlig unkritisch habe ich mich dem Gerät nicht hingegeben. Man merkt, daß es nunmal das Erste seiner Art ist und es kleinere Macken hat. Insgesamt ist also wie immer noch Luft nach oben. Aber: Die Nutzung fühlt sich toll an, ist glatt und bequem und erfüllt exakt meine Vorstellungen und Anforderungen. Daher bin ich äußerst zufrieden, die Kaufentscheidung getroffen zu haben und kann das iPad wärmstens weiterempfehlen.&lt;/p&gt;

 
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var flattr_dsc = &#039;&lt;p&gt;Seit nunmehr ca. zwei Wochen bin ich ja &lt;a href=\&quot;http://blog.stecki.de/permalink/Gestatten,-mein-Name-ist-Pad,-STECKiPAD.html\&quot;&gt;stolzer Besitzer meines STECKiPAD®&lt;/a&gt;. Und eigentlich wollte ich schon längst einen Erfahrungsbericht abgeben, aber aus unerfindlichen Gründen mußte ich mir erst &lt;a href=\&quot;http://blog.stecki.de/archives/206-Eine-Woche-iPhone-4-ein-kleiner-Erfahrungsbericht.html\&quot;&gt;meine erste Woche mit meinem iPhone&lt;/a&gt; von der Seele schreiben.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wie ist also dieses neue Gadget in der Praxis? Nun, ganz allgemein möchte ich sagen: Klasse. Punkt. Es ist ein völlig neues Nutzungsgefühl, um nicht das Wort „Erweckungserlebnis“ zu strapazieren. Denn offengestanden bin ich davon überzeugt, daß ich — ohne die Sache überhöhen zu wollen — damit Teil einer historischen Zäsur werde, oder (um mich ganz locker und komplett unbescheiden mal selbst zu zitieren):&lt;/p&gt;  &lt;blockquote cite=\&quot;http://blog.stecki.de/permalink/Gestatten,-mein-Name-ist-Pad,-STECKiPAD.html\&quot;&gt;„Ich bin mir sicher: Heute hatte ich die Zukunft in der Hand!“&lt;/blockquote&gt;  &lt;h3&gt;Der Blick für’s große Ganze&lt;/h3&gt;  &lt;p&gt;Nun ist die Idee eines Quasi-Screen-Only-Gerätes ja alles andere als neu. Sogenannte Tablet-PCs gab und gibt es in diversen Ausführungen. Nur waren diese bisher aller Miniaturisierung zum Trotz nach wie vor schwer, klobig — und eben richtige Computer mit allen Vor- aber auch allen Nachteilen. Das iPad ist daher ein klarer Einschnitt. Ähnlich konsequent wie 2007 das iPhone reduziert es bewußt die Komplexität seiner Geräteklasse (wenn man „Geräteklasse“ so weit dehnt, daß man es überhaupt zusammen mit Tablet-PCs in einer prinzipiell ähnlichen Kategorie sehen will). Es beschränkt auch bewußt User-Interface, Optionen und Konfigurationsmöglichkeiten. Und darüber hinaus beschränkt es auch noch (Stichworte Flash, Walled Garden für Apps) die Einsatzmöglichkeiten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Aber genau &lt;i&gt;weil&lt;/i&gt; es das tut, ist es genaugenommen eine Klasse für sich, gewissermaßen der Anfang eines neuen Zeitalters, der Aufbruch in die Ära des (wie ich es mal nennen möchte) &lt;b&gt;Convenience Computers&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;Anwendungslückenfüller&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;Das iPad schließt aus meiner Sicht die Lücke zwischen Anwendungsbereichen, wo ein Smartphone aufgrund seiner sehr beschränkten Maße zu klein oder frickelig und unbequem zu handhaben ist oder ein Notebook bzw. selbst ein Netbook aufgrund der Ausmaße zu groß und schwer ist, zu heiß wird bzw. eine (ggf. akustisch und thermisch störende) Belüftung erforderlich macht oder die Klappmechanik des Displays gefährdet bzw. im Weg ist.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Es ist aufgrund seiner Instant-On-Fähigkeit geradezu gemacht für das „mal eben schnell“-Nachschauen in Google/Wiki/IMDB &amp;amp; Co (kleine Anmerkung am Rande: Ich persönlich hätte das Gerät ja deshalb auch anders benannt, denn am Anfang nahm ich an, daß sein Haupteinsatzgebiet darin liegen würde, beim DVD-Schauen Infos zu Filmen und Schauspielern nachzuschlagen; daher wäre der Name iMDB sicher angemessener gewesen &lt;img src=\&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png\&quot; alt=\&quot;:-)\&quot; style=\&quot;display: inline; vertical-align: bottom;\&quot; class=\&quot;emoticon\&quot; /&gt; ).&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;Manko: Mangelnde Multiuserfähigkeit&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;Aus meiner Sicht ist Apple mit dem Konzept noch nicht weit genug gegangen. Denn der eigentliche Markt dieser Geräte könnte und sollte IMHO im Bereich des Familien-Internet-Zugangsgerätes liegen. Optimalerweise stelle ich mir das so vor, daß man im Haus zwischen Wohn- und Eßzimmer, Küche und Schlafzimmer zwei bis drei oder gern auch mehr iPads verstreut hat, auf die jedes Familienmitglied bei Bedarf schnell zugreifen kann. Das Gerät würde per Frontkamera (die das iPad derzeit leider nicht hat) erkennen, wer es gerade nutzt und entsprechend diesen User einloggen mit entsprechend individuellen Einstellungen und Mailkonten etc.; bedauerlicherweise ist genau dieser Einsatzbereich derzeit nicht möglich, weil das iPad nicht für Multiuserbetrieb sondern nur als persönlicher Begleiter ausgelegt ist. Dies ist aus meiner Sicht das größte Manko neben der Tatsache, auch keine normale Kamera und klassische Telefonfunktionalität an Bord ist.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Insofern hoffe ich im Interesse der technischen Emanzipation der Massen &lt;img src=\&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/wink.png\&quot; alt=\&quot;;-)\&quot; style=\&quot;display: inline; vertical-align: bottom;\&quot; class=\&quot;emoticon\&quot; /&gt; auf ein baldiges Nachfolgemodell, welches diese Schwachstellen behebt. Dies könnte dann auch helfen, Gelegenheitsnutzer und Senioren mit einem bequemen und vor allem extrem leicht zu bedienenden Wohnzimmer-Allzeitzugriffsgerät auszustatten.&lt;/p&gt;  &lt;h3&gt;Meine Erfahrungen im Detail&lt;/h3&gt;  &lt;p&gt;Aber genug der abstrakten Worte. Ich persönlich habe das iPad nicht nur als IMDB-Browser gekauft, sondern vor allem als E-Reader zur gemütlichen Lektüre von (multimedialen) Ebooks, Epapers und Feeds/Websites verbunden mit der Möglichkeit, mal eben Kalender/Kontakte/Mails zu checken oder Geo-Apps wie Google Earth bzw. Lokalisierungsdienste zu nutzen (übrigens ist gerade auch mit Blick auf Augmented Reality die fehlende Kamera ein wirkliches Ärgernis).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Seitdem ich mein iPad habe, habe ich viel mehr Zeit lesenderweise auf der Terrasse verbracht (was mir leider einen recht üblen Sonnenbrand beschert hat; böses iPad…). Mein iPhone ist zwar für gelegentliche Lektüre geeignet, auf Dauer aber einfach zu klein. Mein Notebook ist zu wuchtig und wird zu heiß, als daß man es locker auf den Beinen ablegen würde; damit wäre man immer genötigt, aufrecht an einem Tisch zu sitzen — weshalb ich es selten „mal eben“ mit nach draußen genommen haben. Das Handling des iPad dagegen ist absolut klasse — ein völlig neues und schönes Nutzungsgefühl.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die erste Inbetriebnahme lief vollkommen problemlos, die Apps wurden alle reibungslos synchronisiert (es mußte nur hie und da Zugangsdaten oder kleinere Einstellungen erneut vorgenommen werden). Die Maße hätten gern noch minimal größer ausfallen können (z.B. auf A4-Format), aber man will ja nicht meckern. Das Display jedenfalls ist gut (wenn auch nicht vergleichbar mit dem Retina-Display des iPhone), auch wenn mich verspiegelte Displays generell recht nerven (wobei ich zugeben muß, daß diese naturgemäß genialer aussehen als die matten Konkurrenten).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Sehr praktisch ist der Knopf für die Rotationssperre. Schade, daß diese Einstellung beim iPhone etwas unpraktischer ist (bzw. mit Geräten ohne iOS4 unmöglich). Allerdings fehlt mir doch der Stummschalt-Knopf ein wenig, zumal man eingelogt sein muß, um das Gerät leise zu stellen. Sprich: Wenn einem Nachts einfällt, daß man volle Lautstärke angeschaltet hatte und nicht von Erinnerungen geweckt werden will, muß man erst das Gerät einschalten und den Zahlencode zum Entsperren eingeben (also 5 laute Geräusche erzeugen, sofern man akustisches Tastenfeedback angestellt hat (was ich wiederum aus allgemeinen Ergonomiegründen habe)). Im Zweifel hat man damit andere Mitbewohner dann schon geweckt. Auch wenn das ein kleiner Punkt ist: Hier muß sollte mit einem Software-Update nachgebessert werden, daß man die Lautstärke auch uneingelogt ändern kann.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Apropos Update. Schade ist, daß das iPad noch unter Version 3.2 des OS läuft. Damit fehlen Multitasking und Ordner, die ich beide sehr vermisse. Interessant ist, daß es dennoch Funktionen (oder praktische Bugs?) hat, die es auf dem iPhone mit iOS4 nicht gibt. So kann man beispielsweise häufig benutzte Sonderzeichen und Umlaute auf der Tastatur schneller erreichen, indem man über dem Grundbuchstaben einfach mit dem Finger nach oben wischt. Eine echt praktische Sache.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Im Gegensatz zum iPhone scheint mir die Batterielaufzeit sehr gut zu sein. So konnte ich z. B. zwei komplette WM-Spiele von EyeTV auf meinem iMac mittels EyeTV-App am Pad anschauen und es war da nach noch mehr als genug Power über. Die Verwendung als Garten-Fernseher hatte ich vorher gar nicht im Auge gehabt, aber umso mehr bewährt hat sie sich… &lt;img src=\&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/wink.png\&quot; alt=\&quot;;-)\&quot; style=\&quot;display: inline; vertical-align: bottom;\&quot; class=\&quot;emoticon\&quot; /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Schade ist, daß immer noch nicht alle Apps mit dem Format klarkommen. So werden die offiziellen Twitter- und Facebook-Apps nur auf iPhone-Größe dargestellt. Alternativ kann man diese um Faktor 2 zoomen, aber das sieht furchterregend aus, weil die Vergrößerung extrem pixelig wird. Toll aber sind Epaper-Anwendungen. Den Spiegel lese ich nun wesentlich intensiver; auch Welt HD ist klasse gemacht, aber bei weitem noch übertroffen von Wired, welches für nur 2,99 € pro Ausgabe zu lesen ist.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Was mich etwas nervt ist, daß Safari nur neun geöffnete Tabs zuläßt und — schlimmer noch — bei weiteren Anforderungen neuer Tabs über „in neuem Fenster öffnen“ einfach mal sang- und klanglos ein bestehendes Tab überschreibt. Ebenfalls ärgerlich die Macke, Seiten beim Wechsel zwischen Tabs ohne Not zu reloaden, was mich vorhin (unter Beihilfe einer versagenden Autosave-Funktion in dieser Blogsoftware) einen längeren Text gekostet hat… &lt;img src=\&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/sad.png\&quot; alt=\&quot;:-(\&quot; style=\&quot;display: inline; vertical-align: bottom;\&quot; class=\&quot;emoticon\&quot; /&gt; Insbesondere diese Macke verhindert effektive Recherche während man in einem Safari-Fenster tippt.&lt;/p&gt;  &lt;h3&gt;Zubehör&lt;/h3&gt;  &lt;p&gt;Spezielles iPad-Zubehör gibt es kaum. Ich habe mir bisher nur das offizielle Apple iPad-Case zugelegt, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann. Es ist überteuert und funktionell nicht ausgereift, denn insb. steht es nicht gut hochkant; auch geht der iPad schwer rein und vor allem wieder raus. In Sachen Schutzhülle muß ich mich also noch mal umsehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das Tastatur-Dock mag ich etwas lieber. Denn für längere Texte ermöglicht es eben eine effizientere Texteingabe. Und es kompensiert partiell die mangelnde Standstabilität des Case; allerdings läßt sich das iPad dort nur hochkant stellen, was für viele Anwendungen suboptimal ist und auch ästhetisch fragwürdig. Schlimmer allerdings ist, daß es scheinbar bisher nicht möglich ist, mit den Cursortasten durch Tabs oder Apps zu navigieren. Auch kann man den Cursor nicht nutzen, um vorgeschlagene Autocomplete-Einträge auszuwählen oder im Text einer App oder Website zu scrollen. Hier ist softwaretechnische Nachbesserung wichtig.&lt;/p&gt;  &lt;h3&gt;Fazit&lt;/h3&gt;  &lt;p&gt;Völlig unkritisch habe ich mich dem Gerät nicht hingegeben. Man merkt, daß es nunmal das Erste seiner Art ist und es kleinere Macken hat. Insgesamt ist also wie immer noch Luft nach oben. Aber: Die Nutzung fühlt sich toll an, ist glatt und bequem und erfüllt exakt meine Vorstellungen und Anforderungen. Daher bin ich äußerst zufrieden, die Kaufentscheidung getroffen zu haben und kann das iPad wärmstens weiterempfehlen.&lt;/p&gt;     &#039;;
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    <pubDate>Sun, 04 Jul 2010 19:32:22 +0200</pubDate>
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    <title>Eine Woche iPhone 4 — ein kleiner Erfahrungsbericht</title>
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            <category>Gadgets</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Wie ich zu meinem Glück kam, weiß ich immer noch nicht: Vor nicht ganz einer Woche (am Donnerstag, den 24. Juni) hatte ich gleich morgens früh über die T-Mobile-Hotline ein iPhone 4 bestellt. Noch am selben Abend erhielt ich zu meiner großen Verwunderung eine SMS von DHL, daß die Telekom ein Paket an mich versandt habe. Und absolut unerwartet hielt ich das gute Gerät dann doch glatt am nächsten Tag — keine 30 Stunden nach Bestellung — in den Händen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Öffnen der schicken Verpackung (nur halb so groß wie beim Vorgängermodell) war ich gleich angetan vom neuen Spielzeug. Denn es ist etwas schwerer als das 3 GS und liegt damit (subjektiv) besser in der Hand. Zwar fand ich schon den Vorgänger seiner herrlichen Rundungen wegen stilistisch außerordentlich gelungen. Aber das neue Design mit dem Metallband und beidseitig glatter Glasoberfläche sieht IMHO wesentlich hochwertiger aus, eben nicht so plastikmäßig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Inbetriebnehmen erwies sich leider als recht problematisch, aber nicht wg. Apple, sondern wegen der Telekom. Denn die Dame an der Telekom-Hotline wollte mir partout nicht glauben, daß ich das Gerät bereits habe und mir daher die legal und mit allen Authorisationsdaten vorliegende Mikro-SIM nicht freischalten (und hat sich daraufhin absolut unerhört benommen und nach einigem Pöbeln einfach aufgelegt. Ohne Worte). Naja, 25 weitere Minuten und mehrere Gesprächspartner später gelangte ich schlussendlich an eine gleichsam freundliche wie auch kompetente und bemühte Mitarbeiterin, die sich höflich für meine etwas abstruse Erfahrung entschuldigte und die Karte unverzüglich aktivierte, so daß der vollumfänglichen Verwendung des neuen Gadgets nichts mehr im Wege stand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Umstellung vom alten 3GS auf das 4er-Modell erwies sich als unerwartet unkompliziert. Daten gesichert, neues Telefon an iTunes ran, aktualisiert und Einstellungen und Apps wurden übernommen. Lediglich mußte ich bei ein paar Apps Zugangsdaten neu eingeben etc., aber der Aufwand war minimal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was als allererstes sofort ins Auge fällt beim neuen iPhone 4 ist das sog. Retina-Display. Es ist wirklich extrem scharf, man sieht aus normaler Distanz absolut keine Pixel mehr (außer bei App-Icons, die noch nicht für diese Auflösung erstellt wurden). Das macht vor allem Websites und andere Anwendungen mit relativ zum Display kleinen Schriften plötzlich sehr gut les- und bedienbar. Allein das wäre meines Erachtens ein Grund, auf das neue Phone zu wechseln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nächste klare Pro ist die Kamera. Nicht nur reagiert und knipst sie deutlich schneller (was m. W. eine Optimierung im Rahmen des Updates von iPhone OS 3 auf iOS4 ist), sondern Auflösung und Bildqualität sind wesentlich besser und erstmals wirklich als (für eine Handycam) brauchbar zu bezeichnen. Auch bei leichter Dämmerung gelingen Bilder (und Filme) noch erstaunlich gut. Ansonsten gibt es jetzt ja einen Blitz, der weiterhilft — auch wenn ich bisher hiermit nur mittelprächtige Erfahrungen gemacht habe, weil die Farben recht verfälscht waren. Scheinbar aber gibt es noch ein kleines (vielleicht multitaskingbedingtes) Problem, welches sich bei mir mehrfach gezeigt hat: Ruft man Fotos auf, finden sich frisch geknipste Fotos nicht im Album. Erst wenn man aus der Kamera-App unten links auf die Aufnahmen klickt, werden diese im Album aktualisiert. Das ist verwirrend und sehr unpraktisch, wird aber hoffentlich gefixt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Apropos Multitasking: Da bisher fast keine Anwendung so richtig dafür optimiert/ausgelegt ist, kann ich hier noch keine Erfahrungen berichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine andere Sache macht mir aber ernsthaft Sorgen: Rein subjektiv (leider keine belastbare Empirie vorhanden) scheint mir der Akku noch schneller leergelutscht zu sein. Woran dies genau liegt, kann ich nur mutmaßen. Möglicherweise eine Mischung aus besserem Display, Multitasking und vielleicht auch begeisterter Mehrnutzung meinerseits… &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den sich häufenden Berichten über antennenkonzeptionsbedingte Empfangsprobleme kann ich bisher nichts sagen mangels hinreichender statistischer Basis. Ich jedenfalls hatte bislang keine Probleme beim Telefonieren oder Surfen. Auch kann ich auf meinem Display keine Verfärbungen feststellen. Vielleicht bin ich auch einfach nur nicht anspruchsvoll genug… &lt;img src=&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein wenig ärgere ich mich, daß ich mir im Bestell-Rausch bei Apple auch einen Bumper zum Schutz des iPhones bestellt habe. Irgendwie war mir nicht klar, daß es wirklich nur ein kleines Gummibändchen für den Rand ist (ich hatte gedacht, daß es auch die Rückseite abdeckt; nächstes Mal schaue ich mir Zubehör genauer an; denn 29 Euronen für das Busserl Gummi sind offengestanden frech).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insofern muß ich auch dringend noch eine für iPhone 4 geeignete Tasche/Hülle finden, denn ich habe schon Schiß um Glasfront- und Rückseite. Meine bisherige Ledertasche paßt zwar vom Format an sich, aber die Kamera wird dadurch abgeschattet. Aber man kann vermutlich nicht alles haben: Ein erstklassig designtes, stilisches Gerät, daß gleichzeitig obertaff ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Summa summarum halte ich fest: Ich gebe mein iPhone 4 nicht wieder her (jedenfalls nicht, bis es dafür einen würdigen Nachfolger gibt). Und ich freue mich auf eure Erfahrungen!&lt;/p&gt;
 
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Aber das neue Design mit dem Metallband und beidseitig glatter Glasoberfläche sieht IMHO wesentlich hochwertiger aus, eben nicht so plastikmäßig.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das Inbetriebnehmen erwies sich leider als recht problematisch, aber nicht wg. Apple, sondern wegen der Telekom. Denn die Dame an der Telekom-Hotline wollte mir partout nicht glauben, daß ich das Gerät bereits habe und mir daher die legal und mit allen Authorisationsdaten vorliegende Mikro-SIM nicht freischalten (und hat sich daraufhin absolut unerhört benommen und nach einigem Pöbeln einfach aufgelegt. Ohne Worte). Naja, 25 weitere Minuten und mehrere Gesprächspartner später gelangte ich schlussendlich an eine gleichsam freundliche wie auch kompetente und bemühte Mitarbeiterin, die sich höflich für meine etwas abstruse Erfahrung entschuldigte und die Karte unverzüglich aktivierte, so daß der vollumfänglichen Verwendung des neuen Gadgets nichts mehr im Wege stand.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Umstellung vom alten 3GS auf das 4er-Modell erwies sich als unerwartet unkompliziert. Daten gesichert, neues Telefon an iTunes ran, aktualisiert und Einstellungen und Apps wurden übernommen. Lediglich mußte ich bei ein paar Apps Zugangsdaten neu eingeben etc., aber der Aufwand war minimal.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Was als allererstes sofort ins Auge fällt beim neuen iPhone 4 ist das sog. Retina-Display. Es ist wirklich extrem scharf, man sieht aus normaler Distanz absolut keine Pixel mehr (außer bei App-Icons, die noch nicht für diese Auflösung erstellt wurden). Das macht vor allem Websites und andere Anwendungen mit relativ zum Display kleinen Schriften plötzlich sehr gut les- und bedienbar. Allein das wäre meines Erachtens ein Grund, auf das neue Phone zu wechseln.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das nächste klare Pro ist die Kamera. Nicht nur reagiert und knipst sie deutlich schneller (was m. W. eine Optimierung im Rahmen des Updates von iPhone OS 3 auf iOS4 ist), sondern Auflösung und Bildqualität sind wesentlich besser und erstmals wirklich als (für eine Handycam) brauchbar zu bezeichnen. Auch bei leichter Dämmerung gelingen Bilder (und Filme) noch erstaunlich gut. Ansonsten gibt es jetzt ja einen Blitz, der weiterhilft — auch wenn ich bisher hiermit nur mittelprächtige Erfahrungen gemacht habe, weil die Farben recht verfälscht waren. Scheinbar aber gibt es noch ein kleines (vielleicht multitaskingbedingtes) Problem, welches sich bei mir mehrfach gezeigt hat: Ruft man Fotos auf, finden sich frisch geknipste Fotos nicht im Album. Erst wenn man aus der Kamera-App unten links auf die Aufnahmen klickt, werden diese im Album aktualisiert. Das ist verwirrend und sehr unpraktisch, wird aber hoffentlich gefixt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Apropos Multitasking: Da bisher fast keine Anwendung so richtig dafür optimiert/ausgelegt ist, kann ich hier noch keine Erfahrungen berichten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Eine andere Sache macht mir aber ernsthaft Sorgen: Rein subjektiv (leider keine belastbare Empirie vorhanden) scheint mir der Akku noch schneller leergelutscht zu sein. Woran dies genau liegt, kann ich nur mutmaßen. Möglicherweise eine Mischung aus besserem Display, Multitasking und vielleicht auch begeisterter Mehrnutzung meinerseits… &lt;img src=\&quot;http://blog.stecki.de/templates/default/img/emoticons/wink.png\&quot; alt=\&quot;;-)\&quot; style=\&quot;display: inline; vertical-align: bottom;\&quot; class=\&quot;emoticon\&quot; /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Zu den sich häufenden Berichten über antennenkonzeptionsbedingte Empfangsprobleme kann ich bisher nichts sagen mangels hinreichender statistischer Basis. Ich jedenfalls hatte bislang keine Probleme beim Telefonieren oder Surfen. Auch kann ich auf meinem Display keine Verfärbungen feststellen. 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    <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 20:41:12 +0200</pubDate>
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    <title>Lächerliche Lex Google: OpenLiveStreetView3D wird kommen</title>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Was sich schon seit einigen Wochen angesichts der teils fast schon hysterische Züge annehmende Diskussion abzeichnete, &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Justizminister-wollen-wirksamen-Schutz-beim-Datensammeln-1028667.html&quot;&gt;konkretisiert sich&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/1006/76011.html&quot;&gt;nun&lt;/a&gt; wie erwartet. Die &lt;a href=&quot;http://www.hamburg.de/justizministerkonferenz/2034300/justizministerkonferenz.html&quot;&gt;Justizministerkonferenz&lt;/a&gt; hat &lt;a href=&quot;http://www.hamburg.de/contentblob/2348786/data/2010-fruehjahrskonferenz-02.pdf&quot;&gt;beschlossen&lt;/a&gt; (PDF), durch eine &lt;del&gt;Lex Google&lt;/del&gt;Gesetzesinitiative einen „wirksamen Schutz der Betroffenen zu gewährleisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Hamburger Justizsenator, von dem die Initiative ausgeht, sagt dazu:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;“Die Persönlichkeitsrechte und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht länger vom Wohlwollen der Anbieter abhängen.“&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun kann man lange diskutieren, welche konkreten Persönlichkeitsrechte denn nun wirklich betroffen sind und inwiefern die Sicherheit der Bürger bedroht ist. Die Argumente dazu sind hinlänglich ausgetauscht und &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/196-Google-Streetview-Mein-Gastbeitrag-Pro-in-den-Luebecker-Nachrichten.html&quot;&gt;mein Standpunkt dazu&lt;/a&gt; ist klar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Politik wäre gut beraten, einen Gang zurückzuschalten, verbal abzurüsten und weniger Angst vor Neuem zu schüren. Es geht mir nicht darum, Probleme zu bagatellisieren. Aber Google macht durch Verpixelung von Personen und Autokennzeichen schon mehr als alle andere, die Bilder ins Netz stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mich aber nun eigentlich bewegt, sind folgende Aspekte:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Justizminister haben — auch wenn man stets betont, daß es anders sei — ganz im Wesentlichen ein Einzelfallgesetz vor, das von seiner Stoßrichtung auf einen Großanbieter wie eben Google ausgerichtet ist. Und es mag sein, daß man es schafft, Google regulatorisch am Nasenring durch sein Google Earth zu ziehen. Nur: Sollte Google als Folge der rechtlichen Einschränkungen nicht so interessant und attraktiv sein, wie es sich die potentiellen Nutzer wünschen, dann ist die logische Konsequenz, daß diese die Sache in die eigene Hand nehmen und crowdsourcen. &lt;a href=&quot;http://twitter.com/JensBest&quot;&gt;@JensBest&lt;/a&gt; hatte dies &lt;a href=&quot;http://twitter.com/jensbest/status/13260463835&quot;&gt;als erster auf Twitter deutlich ausgesprochen&lt;/a&gt; (und wurde deswegen in der FAZ unter &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2059357259914D60B8E8BFA41FE87948~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;„Googles windige Helfer“&lt;/a&gt; rubriziert).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und natürlich startete sofort das Projekt &lt;a href=&quot;http://openstreetview.org/&quot;&gt;openstreetview.org&lt;/a&gt;. Auch wenn dieses bisher letztlich nur symbolischen Wert hat: Es sollte jedem der Beteiligten klar sein, daß es technisch angesichts schierer Unmengen von georeferenzierten Bildern im Netz nur eine Frage der Zeit ist, bis diese mit hinreichender Dichte und Aktualität zu einem StreetView-Analogum aggregiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und was genau will die JMK dann tun? Oder warum besteht sie dann nicht auch darauf, daß schon jetzt jeder, der Bilder ins Netz einspeist, die Einwilligung „betroffener“ Hauseigentümer oder -bewohner einholt bzw. einen Mechanismus zur Einlegung eines Widerspruchs vor Veröffentlichung implementiert?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche Bildaggregationen im großen Stil werden kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Und mit Techniken wie &lt;a href=&quot;http://photosynth.net/&quot;&gt;Photosynth&lt;/a&gt; werden diese zu 3D-Welten werden, gegen die StreetView nur ein zaghafter Anfang war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und man muß auch nur ein bißchen weiter in die Zukunft schauen: Wie lange noch wird es dauern, bis wir möglicherweise zu wirklichen Lifestreaming-Devices aufgemotzte &lt;abbr title=&quot;personal digital assistant&quot;&gt;PDA&lt;/a&gt;s/Handys mit uns herumtragen, die (so wir dies wollen) die ganze Zeit Livebilder ins Netz übertragen, welche dann mit einer Art Realtime-Videosynth zusammengefügt werden zu einem &lt;strong&gt; OpenLiveStreetView3D&lt;/strong&gt;‽&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bundesinnenminister de Maizière hat den Punkt in seiner &lt;a href=&quot;http://www.bmi.bund.de/cln_156/SharedDocs/Reden/DE/2010/06/bm_netzpolitik.html?nn=109628&quot;&gt;Grundsatzrede „Grundlagen für eine gemeinsame Netzpolitik der Zukunft“&lt;/a&gt; (siehe dazu auch &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/permalink/Material-zu-Perspektiven-Deutscher-Netzpolitik.html&quot;&gt;meine Materialsammlung&lt;/a&gt;) sehr gut deutlich gemacht:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote cite=&quot;http://www.bmi.bund.de/cln_156/SharedDocs/Reden/DE/2010/06/bm_netzpolitik.html?nn=109628&quot;&gt;„Nehmen wir das Beispiel Google Street View. Der Bundesrat berät hier gerade über einen Gesetzentwurf. Der Ansatz dieses Entwurfs ist aller Ehren wert, aber nach meiner Überzeugung falsch: Wir sollten gesetzgeberisch nicht den Weg einschlagen, dass wir für jeden neuen Dienst ein neues und eigenes Gesetz schaffen. Bei einer solchen Einzelfallgesetzgebung würden wir bald hoffnungslos hinterherhinken. Das Recht wäre dann weder technikneutral noch entwicklungsoffen.“&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Einen solchen Wettstreit mit der globalen Innovationskraft des Netzes wird die deutsche Politik nicht gewinnen, sofern sie nicht mehr und mehr Freiheiten beschränken und Menschen bevormunden will. Die Justizminister der Länder sollten sich die ganze Sache unter besonderer Berücksichtigung der deutlichen Ausführungen des Bundesinnenministers noch einmal überlegen…&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Nachtrag (25.06.2010 11:00): Zu recht &lt;a href=&quot;http://www.telemedicus.info/article/1796-Justizminister-fordern-Street-View-Regelungen-im-BDSG.html?p_campaign=twitter#c3091&quot;&gt;fragt Jens Best in den Kommentaren bei Telemedicus&lt;/a&gt; nach einer wirklich nachvollziehbaren Begründung.&lt;/p&gt; 
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var flattr_uid = &#039;Stecki&#039;;
var flattr_tle = &#039;Lächerliche Lex Google: OpenLiveStreetView3D wird kommen&#039;;
var flattr_dsc = &#039;&lt;p&gt;Was sich schon seit einigen Wochen angesichts der teils fast schon hysterische Züge annehmende Diskussion abzeichnete, &lt;a href=\&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Justizminister-wollen-wirksamen-Schutz-beim-Datensammeln-1028667.html\&quot;&gt;konkretisiert sich&lt;/a&gt; &lt;a href=\&quot;http://www.golem.de/1006/76011.html\&quot;&gt;nun&lt;/a&gt; wie erwartet. Die &lt;a href=\&quot;http://www.hamburg.de/justizministerkonferenz/2034300/justizministerkonferenz.html\&quot;&gt;Justizministerkonferenz&lt;/a&gt; hat &lt;a href=\&quot;http://www.hamburg.de/contentblob/2348786/data/2010-fruehjahrskonferenz-02.pdf\&quot;&gt;beschlossen&lt;/a&gt; (PDF), durch eine &lt;del&gt;Lex Google&lt;/del&gt;Gesetzesinitiative einen „wirksamen Schutz der Betroffenen zu gewährleisten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der Hamburger Justizsenator, von dem die Initiative ausgeht, sagt dazu:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;“Die Persönlichkeitsrechte und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht länger vom Wohlwollen der Anbieter abhängen.“&lt;/blockquote&gt;  &lt;p&gt;Nun kann man lange diskutieren, welche konkreten Persönlichkeitsrechte denn nun wirklich betroffen sind und inwiefern die Sicherheit der Bürger bedroht ist. Die Argumente dazu sind hinlänglich ausgetauscht und &lt;a href=\&quot;http://blog.stecki.de/archives/196-Google-Streetview-Mein-Gastbeitrag-Pro-in-den-Luebecker-Nachrichten.html\&quot;&gt;mein Standpunkt dazu&lt;/a&gt; ist klar.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Politik wäre gut beraten, einen Gang zurückzuschalten, verbal abzurüsten und weniger Angst vor Neuem zu schüren. Es geht mir nicht darum, Probleme zu bagatellisieren. Aber Google macht durch Verpixelung von Personen und Autokennzeichen schon mehr als alle andere, die Bilder ins Netz stellen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Was mich aber nun eigentlich bewegt, sind folgende Aspekte:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Justizminister haben — auch wenn man stets betont, daß es anders sei — ganz im Wesentlichen ein Einzelfallgesetz vor, das von seiner Stoßrichtung auf einen Großanbieter wie eben Google ausgerichtet ist. Und es mag sein, daß man es schafft, Google regulatorisch am Nasenring durch sein Google Earth zu ziehen. Nur: Sollte Google als Folge der rechtlichen Einschränkungen nicht so interessant und attraktiv sein, wie es sich die potentiellen Nutzer wünschen, dann ist die logische Konsequenz, daß diese die Sache in die eigene Hand nehmen und crowdsourcen. &lt;a href=\&quot;http://twitter.com/JensBest\&quot;&gt;@JensBest&lt;/a&gt; hatte dies &lt;a href=\&quot;http://twitter.com/jensbest/status/13260463835\&quot;&gt;als erster auf Twitter deutlich ausgesprochen&lt;/a&gt; (und wurde deswegen in der FAZ unter &lt;a href=\&quot;http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2059357259914D60B8E8BFA41FE87948~ATpl~Ecommon~Scontent.html\&quot;&gt;„Googles windige Helfer“&lt;/a&gt; rubriziert).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und natürlich startete sofort das Projekt &lt;a href=\&quot;http://openstreetview.org/\&quot;&gt;openstreetview.org&lt;/a&gt;. Auch wenn dieses bisher letztlich nur symbolischen Wert hat: Es sollte jedem der Beteiligten klar sein, daß es technisch angesichts schierer Unmengen von georeferenzierten Bildern im Netz nur eine Frage der Zeit ist, bis diese mit hinreichender Dichte und Aktualität zu einem StreetView-Analogum aggregiert werden.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und was genau will die JMK dann tun? Oder warum besteht sie dann nicht auch darauf, daß schon jetzt jeder, der Bilder ins Netz einspeist, die Einwilligung „betroffener“ Hauseigentümer oder -bewohner einholt bzw. einen Mechanismus zur Einlegung eines Widerspruchs vor Veröffentlichung implementiert?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Solche Bildaggregationen im großen Stil werden kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Und mit Techniken wie &lt;a href=\&quot;http://photosynth.net/\&quot;&gt;Photosynth&lt;/a&gt; werden diese zu 3D-Welten werden, gegen die StreetView nur ein zaghafter Anfang war.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und man muß auch nur ein bißchen weiter in die Zukunft schauen: Wie lange noch wird es dauern, bis wir möglicherweise zu wirklichen Lifestreaming-Devices aufgemotzte &lt;abbr title=\&quot;personal digital assistant\&quot;&gt;PDA&lt;/a&gt;s/Handys mit uns herumtragen, die (so wir dies wollen) die ganze Zeit Livebilder ins Netz übertragen, welche dann mit einer Art Realtime-Videosynth zusammengefügt werden zu einem &lt;strong&gt; OpenLiveStreetView3D&lt;/strong&gt;‽&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Bundesinnenminister de Maizière hat den Punkt in seiner &lt;a href=\&quot;http://www.bmi.bund.de/cln_156/SharedDocs/Reden/DE/2010/06/bm_netzpolitik.html?nn=109628\&quot;&gt;Grundsatzrede „Grundlagen für eine gemeinsame Netzpolitik der Zukunft“&lt;/a&gt; (siehe dazu auch &lt;a href=\&quot;http://blog.stecki.de/permalink/Material-zu-Perspektiven-Deutscher-Netzpolitik.html\&quot;&gt;meine Materialsammlung&lt;/a&gt;) sehr gut deutlich gemacht:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote cite=\&quot;http://www.bmi.bund.de/cln_156/SharedDocs/Reden/DE/2010/06/bm_netzpolitik.html?nn=109628\&quot;&gt;„Nehmen wir das Beispiel Google Street View. Der Bundesrat berät hier gerade über einen Gesetzentwurf. Der Ansatz dieses Entwurfs ist aller Ehren wert, aber nach meiner Überzeugung falsch: Wir sollten gesetzgeberisch nicht den Weg einschlagen, dass wir für jeden neuen Dienst ein neues und eigenes Gesetz schaffen. Bei einer solchen Einzelfallgesetzgebung würden wir bald hoffnungslos hinterherhinken. Das Recht wäre dann weder technikneutral noch entwicklungsoffen.“&lt;/blockquote&gt;  &lt;p&gt;Einen solchen Wettstreit mit der globalen Innovationskraft des Netzes wird die deutsche Politik nicht gewinnen, sofern sie nicht mehr und mehr Freiheiten beschränken und Menschen bevormunden will. 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    <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 22:53:06 +0200</pubDate>
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    <title>Gestatten, mein Name ist Pad, STECKiPAD</title>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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&lt;p&gt;Nein, dieser Tag ist deshalb denkwürdig, weil ich heute um 11:44 Uhr von UPS ein unscheinbares kleines Päckchen geschickt bekommen habe: Mein eigenes iPad, das ich liebevoll STECKiPAD® getauft habe, ist da! (hier geht es zu den &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/stecki/sets/72157624207330539/&quot;&gt;Unboxing-Fotos&lt;/a&gt; — einen Tag vorher hatte ich schon mal sozusagen als Generalprobe und leicht selbstironisch den vorab gekauften &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/stecki/sets/72157624201112025/&quot;&gt;iPad-Case unboxed&lt;/a&gt;) Vielleicht ist es ja das Jubiläums-iPad, denn Apple gab am selben Tag bekannt, daß inzwischen drei Millionen iPads verkauft worden sind.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Am iPad gab es (schon vor dem Verkaufsstart) viel (kleinliche) Kritik. Aus erster Hand werde ich es zwar erst in einiger Zeit umfassend beurteilen können, aber ich muß schon sagen: Ich bin beeindruckt. Das Teil hat bisher alle meine Erwartungen erfüllt. Es fühlte sich von der ersten Minute einfach toll an.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich bin mir sicher: Heute hatte ich die Zukunft in der Hand! &amp;#160;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 22 Jun 2010 23:48:19 +0200</pubDate>
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    <title>Das Böse hat einen Namen: Google StreetView, oder: Notizen zum Qualitätsjournalismus, Teil 2</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/191-Das-Boese-hat-einen-Namen-Google-StreetView,-oder-Notizen-zum-Qualitaetsjournalismus,-Teil-2.html</link>
            <category>Blattkritik</category>
            <category>Google Streetview</category>
            <category>Netzpolitik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Meine Güte. Egal welches Printmedium (bzw. Onlineableger) man liest: Fast wie gleichgeschaltet läuft da eine &lt;s&gt;Propaganda&lt;/s&gt;Informationskampagne &lt;s&gt;gegen&lt;/s&gt;über Google StreetView. Überall werden einem großformatig abgelichtete besorgte Bürger präsentiert, die sich brutalstmöglich durch StreetView ausgespäht und in ihren Grundrechte verletzt sehen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;So auch heute in der totholzmanifestierten Speerspitze des Lokaljournalimus, der Ahrensburger Zeitung, Verzeihung, Stormarn-Beilage zum Hamburger Abendblatt (tut mir leid, daß ich mir jedesmal diese vollständige Ausformulierung geben muß, aber ich komme einfach nicht darüber hinweg, wie man so einen supergriffigen Titel erfinden konnte).&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Da ist also der Ahrensburger René Schwartz abgelichtet (in der Hand hält er einen Ordner, ich frage mich: Sind das alles seine Widersprüche? (sieht eigentlich eher wie ein Steuererklärungsformular aus, aber egal)). Dieser darf „mit entschlossenem Blick“ sich nun dort also ausführlich auf vier Spalten (womit der Artikel ca. 50% der redaktionellen Seitenfläche okkupiert) ausbreiten, daß er gefragt werden will, „bevor jemand mein Haus fotografiert“ nach dem Motto: „Nur wer sich wehrt, wahrt seine Grundrechte“.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Dann folgen noch Ausführungen zu seiner Grundrechtsinterpretation und die Drohung, daß er das Recht habe, den bösen Konzern auf Schadenersatz zu verklagen. Natürlich fehlt auch nicht das Standardbeispiel mit den Kriminellen, die offenbar gern inaktuelles Fotomaterial dem Ortstermin zur Einbruchspotentielanalyse vorziehen. Denn natürlich wird nicht erwähnt, daß viele Monate vergehen, bevor die Aufnahmen überhaupt im Internet zu sehen sind, weil diese erst umfangreich anonymisiert werden (insb. werden Kennzeichen und Gesichter verpixelt).&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Der gesamte Text enthält nicht eine einzige journalistisch-kritische Betrachtung/Hinterfragung der Argumentation.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Dabei lägen doch die wirklich spannenden Fragen auf der Hand, nämlich: Was unterscheidet Google von jedem anderen Unternehmen und jeder anderen x-beliebigen Privatperson, die durch Straßen fährt und von ihrem Recht (!) Gebrauch macht, im öffentlichen Verkehrsraum Fotos (oder gar Videos) aufzunehmen und diese ins Internet zu stellen? Ein Google-StreetView-Auto sieht nicht mehr, als jeder andere Verkehrsteilnehmer sehen kann. Zugegeben, die Kamera ist recht hoch installiert. Aber vom einem LKW-Führerhaus, einem Hoch- oder Doppeldeckerbus oder auch einem Trecker hat man dieselbe Perspektive.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Es ist nicht so, daß ich allen Aktivitäten (und ich verzichte hier bewußt auf das Wort Umtriebe) von Google unkritisch gegenüberstehe. In der Tat ist es wichtig, genau zu prüfen, welche Firma/Institution/Behörde welche Daten wie erfaßt, verwaltet, verwertet und verknüpft.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Aber populistischer Aktionismus à la Aigner hilft uns da nicht weiter. Und hoffnungslos undifferenziert-tendenziös-einseitige Panikmache der Zeitungen auch nicht (auch wenn ich verstehen kann, daß todgweihte Printmedien gegen die als Bedrohung empfundene Entwicklung im Internet um sich schlagen). Souverän und richtig wäre es, die geltende Rechtslage einmal ganz nüchtern und sachlich darzustellen. Denn das, was an Fehlinformationen und Irrmeinungen insb. zu diesem Themenkomplex in der Welt herumschwirrt, ist haarsträubend.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Gerade für Medien gilt: Wenn ihr im Zeitalter der Informationsgesellschaft — die sich ja gerade durch systematisches Ausschalten von Mittlern auszeichnet — überleben wollt, wenn ihr überhaupt eine Chance haben wollt oder eine Existenzberechtigung, dann kann dies nur in der Agglomeration von Qualitätsjournalismus bestehen. Sprich: Fakten recherchieren, Argumentationen nachvollziehbar auf den Punkt bringen, ausgewogen und differenziert berichten, kritisch aber nicht einseitig hinterfragen, summa summarum guten Journalismus betreiben.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Die Hoffnung stirbt zuletzt.&amp;#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update 09.03.2010:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch &lt;a href=&quot;http://carta.info/autor/christoph_kappes/&quot;&gt;Christoph Kappes&lt;/a&gt; hat sich &lt;a href=&quot;http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/&quot;&gt;Gedanken zu Google Street View&lt;/a&gt; gemacht.&lt;/p&gt; 
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var flattr_tle = &#039;Das Böse hat einen Namen: Google StreetView, oder: Notizen zum Qualitätsjournalismus, Teil 2&#039;;
var flattr_dsc = &#039;&lt;p&gt;Meine Güte. Egal welches Printmedium (bzw. Onlineableger) man liest: Fast wie gleichgeschaltet läuft da eine &lt;s&gt;Propaganda&lt;/s&gt;Informationskampagne &lt;s&gt;gegen&lt;/s&gt;über Google StreetView. Überall werden einem großformatig abgelichtete besorgte Bürger präsentiert, die sich brutalstmöglich durch StreetView ausgespäht und in ihren Grundrechte verletzt sehen.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;So auch heute in der totholzmanifestierten Speerspitze des Lokaljournalimus, der Ahrensburger Zeitung, Verzeihung, Stormarn-Beilage zum Hamburger Abendblatt (tut mir leid, daß ich mir jedesmal diese vollständige Ausformulierung geben muß, aber ich komme einfach nicht darüber hinweg, wie man so einen supergriffigen Titel erfinden konnte).&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Da ist also der Ahrensburger René Schwartz abgelichtet (in der Hand hält er einen Ordner, ich frage mich: Sind das alles seine Widersprüche? (sieht eigentlich eher wie ein Steuererklärungsformular aus, aber egal)). Dieser darf „mit entschlossenem Blick“ sich nun dort also ausführlich auf vier Spalten (womit der Artikel ca. 50% der redaktionellen Seitenfläche okkupiert) ausbreiten, daß er gefragt werden will, „bevor jemand mein Haus fotografiert“ nach dem Motto: „Nur wer sich wehrt, wahrt seine Grundrechte“.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Dann folgen noch Ausführungen zu seiner Grundrechtsinterpretation und die Drohung, daß er das Recht habe, den bösen Konzern auf Schadenersatz zu verklagen. Natürlich fehlt auch nicht das Standardbeispiel mit den Kriminellen, die offenbar gern inaktuelles Fotomaterial dem Ortstermin zur Einbruchspotentielanalyse vorziehen. Denn natürlich wird nicht erwähnt, daß viele Monate vergehen, bevor die Aufnahmen überhaupt im Internet zu sehen sind, weil diese erst umfangreich anonymisiert werden (insb. werden Kennzeichen und Gesichter verpixelt).&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Der gesamte Text enthält nicht eine einzige journalistisch-kritische Betrachtung/Hinterfragung der Argumentation.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Dabei lägen doch die wirklich spannenden Fragen auf der Hand, nämlich: Was unterscheidet Google von jedem anderen Unternehmen und jeder anderen x-beliebigen Privatperson, die durch Straßen fährt und von ihrem Recht (!) Gebrauch macht, im öffentlichen Verkehrsraum Fotos (oder gar Videos) aufzunehmen und diese ins Internet zu stellen? Ein Google-StreetView-Auto sieht nicht mehr, als jeder andere Verkehrsteilnehmer sehen kann. Zugegeben, die Kamera ist recht hoch installiert. Aber vom einem LKW-Führerhaus, einem Hoch- oder Doppeldeckerbus oder auch einem Trecker hat man dieselbe Perspektive.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Es ist nicht so, daß ich allen Aktivitäten (und ich verzichte hier bewußt auf das Wort Umtriebe) von Google unkritisch gegenüberstehe. In der Tat ist es wichtig, genau zu prüfen, welche Firma/Institution/Behörde welche Daten wie erfaßt, verwaltet, verwertet und verknüpft.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Aber populistischer Aktionismus à la Aigner hilft uns da nicht weiter. Und hoffnungslos undifferenziert-tendenziös-einseitige Panikmache der Zeitungen auch nicht (auch wenn ich verstehen kann, daß todgweihte Printmedien gegen die als Bedrohung empfundene Entwicklung im Internet um sich schlagen). Souverän und richtig wäre es, die geltende Rechtslage einmal ganz nüchtern und sachlich darzustellen. Denn das, was an Fehlinformationen und Irrmeinungen insb. zu diesem Themenkomplex in der Welt herumschwirrt, ist haarsträubend.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Gerade für Medien gilt: Wenn ihr im Zeitalter der Informationsgesellschaft — die sich ja gerade durch systematisches Ausschalten von Mittlern auszeichnet — überleben wollt, wenn ihr überhaupt eine Chance haben wollt oder eine Existenzberechtigung, dann kann dies nur in der Agglomeration von Qualitätsjournalismus bestehen. Sprich: Fakten recherchieren, Argumentationen nachvollziehbar auf den Punkt bringen, ausgewogen und differenziert berichten, kritisch aber nicht einseitig hinterfragen, summa summarum guten Journalismus betreiben.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Die Hoffnung stirbt zuletzt.&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update 09.03.2010:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Auch &lt;a href=\&quot;http://carta.info/autor/christoph_kappes/\&quot;&gt;Christoph Kappes&lt;/a&gt; hat sich &lt;a href=\&quot;http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/\&quot;&gt;Gedanken zu Google Street View&lt;/a&gt; gemacht.&lt;/p&gt; &#039;;
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    <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:33:06 +0100</pubDate>
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    <title>Was-für-Leistung-Schutzrecht, oder: Wir sind nicht bei Wünsch-Dir-Was</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/192-Was-fuer-Leistung-Schutzrecht,-oder-Wir-sind-nicht-bei-Wuensch-Dir-Was.html</link>
            <category>Google</category>
            <category>Netzpolitik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Langsam aber sicher scheinen die Verlage die doch recht nebulösen Vorstellungen ihres Leistungsschutzrechts zu konkretisieren (siehe &lt;a href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2010/leistungsschutzrecht-wird-konkretisiert/&quot;&gt;netzpolitik.org: Leistungsschutzrecht wird konkretisiert&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Leistungsschutzrecht-Nicht-nur-Google-soll-zahlen-952766.html&quot;&gt;heise.de: Leistungsschutzrecht: Nicht nur Google soll zahlen&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl ich mich durchaus schon länger mit der Materie befaßt habe, will mir nicht einleuchten, wofür die Verlage meinen, entlohnt werden zu müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwa für die Ignoranz, sich immer noch nicht mit den neuen Realitäten im Netz abgefunden zu haben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder dafür, daß sie selektieren, tendenziös oder verkürzend berichten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Argumentation, daß die Selektion und Aufbereitung derart viel Knete eintreibbar machen soll, wie sich die Verlagshäuser das vorstellen, mutet abenteuerlich an. Insbesondere wenn man bedenkt, daß ja gerade ein Großteil der Nutzer eben nicht deren Online-Angebote wie eine Zeitung nutzt (also durchblättert und Gewicht eines Artikels beim Überfliegen zB an Spaltenzahl und Überschriftengröße festmacht), sondern eben gerade immer häufiger über Suchmaschinen einzelne Artikel aufruft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bisherige Geschäftsmodell aus dem Zeitalter der Printmedien ist genauso tot, wie das Holz auf dem (noch) gedruckt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man wird nicht umhinkommen, sein gesamtes Modell komplett zu erneuern. Alte Methoden helfen da nicht. Die Gesellschaft braucht Qualitätsjournalismus (übrigens egal ob professionell oder ehrenamtlich, ob im Rahmen großer Verlage oder als Bürgerjournalismus lokaler Blogs). Sie braucht Journalismus der unabhängig und kritisch recherchiert, informiert und hinterfragt (man prüfe mal sorgfältig, für wieviel Prozent der Artikel das heute zutrifft) und damit als vierte Gewalt ein notwendiges Korrektiv der pluralistischen Demokratie darstellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welche Modelle können einen solchen Journalismus zukunftsfähig machen? DAS ist die Frage, über die wir grübeln sollten statt über das Wünsch-Dir-Was-Leistungsschutzrecht.&amp;#160;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:31:16 +0100</pubDate>
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    <title>Google Streetview — Mein Gastbeitrag Pro in den Lübecker Nachrichten</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/196-Google-Streetview-Mein-Gastbeitrag-Pro-in-den-Luebecker-Nachrichten.html</link>
            <category>Google Streetview</category>
            <category>Netzpolitik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Anfang Juni durfte ich für den Regionalteil Stormarn der Lübecker Nachrichten die Pro-Seite eines Pro &amp;amp; Contra Google StreetView schreiben. Hier mein Beitrag:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele der Argumente gegen Google Streetview auf unvollständigen oder gar falschen Annahmen und Informationen beruhen. Es ist ein ärgerliches Phänomen, dass gerade hierzulande oftmals die Debatte von Angst und Misstrauen beherrscht wird, welche leider nur zu häufig auf Unkenntnis beruhen oder interessengeleitet geschürt werden. Chancen und Möglichkeiten neuer Technologien werden übersehen, geraten in den Hintergrund oder werden totdiskutiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In vielen Ländern läuft Streetview seit Jahren ohne nennenswerte Probleme und Proteste. Denn außer der stetigen Behauptung recht konstruierter potentieller Missbrauchshypothesen ist bisher niemandem ein Schaden zugefügt, erhöhte Einbruchsraten sind nirgends festgestellt worden. Denn die Straßenzüge werden nicht – wie häufig geschrieben – „gefilmt“ (was vermutlich das Gefühl dauerhafter Videoüberwachung suggerieren soll), sondern einmalig aufgenommen. Und diese Aufnahmen unterliegen der seit dem Kaiserreich geltenden Panoramafreiheit, sind also vollkommenlegal. Um von vornherein Datenschutzprobleme zu vermeiden, werden Personen und Autokennzeichen ohnehin unkenntlich gemacht.
Wo soll hier der Eingriff in die Privatsphäre liegen? Denn Streetview nimmt eben einmalig nur das auf, was jeder andere ständig beobachten kann. Gelegentlich wurde in diesem Zusammenhang die Höhe, aus der die Aufnahmen gemacht werden, kritisiert. Übereifrige Datenschützer werfen dann Google vor, es würde über Zäune in Hintergärten gespäht. Aber auch andere Verkehrsteilnehmer sitzen erhöht und haben exaktdieselbe Perspektive.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Blick für den Nutzen geht völlig verloren: Streetview erweitert wie auch Google Maps und Google Earth den Blick für die Welt. Es eröffnet tolle Möglichkeiten, Reise- und Ausflugsziele vorher zu erkunden. Und nicht zuletzt wird es zunehmend auch zu einem wichtigen Faktor im Stadtmarketing, weil Gäste und Investoren sich auf diesem Weg über den Standort informieren. Wenn diese dann schwarz sehen, weil die Gemeinde den Aufnahmen widersprochen hat, macht es den Ort sicher nicht attraktiver. Am Ende gilt: Lassen Sie sich nichts erzählen und nicht bevormunden. Schauen Sie einfach selbst und probieren Streetview einfach mal aus. Ich bin mir sicher, dass Sie dann zum Fan werden!&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Siehe vollständiges Pro &amp;amp; Contra: &lt;a href=&quot;http://www.ln-online.de/artikel/2794913/Streetview%3A_Begr%FC%DFt_oder_abgelehnt.htm&quot;&gt;Streetview: Begrüßt oder abgelehnt&lt;/a&gt; (Lübecker Nachrichten, Stormarn-Teil vom 01.06.2010).&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 12 Jun 2010 13:14:11 +0200</pubDate>
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    <title>Notizen zum Politcamp 2010</title>
    <link>http://blog.stecki.de/archives/193-Notizen-zum-Politcamp-2010.html</link>
            <category>Internet</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;Seit ein paar Stunden bin ich von einem zweieinhalbtätigen Berlin-Besuch zurück, die Taschen sind ausgepackt und so ist es Zeit, einmal kurz innezuhalten und zurückzublicken. Während ich beim ersten &lt;a href=&quot;http://politcamp.org&quot;&gt;Politcamp&lt;/a&gt; im letzten Jahr leider nur den Sonntag vor Ort sein konnte und somit vom Samstag nur (was heißt „nur“: besser als nichts!) dem Videostream aus der Halle folgen konnte, durfte ich dieses Mal das &lt;abbr title=&quot;politcamp10&quot;&gt;#pc10&lt;/abbr&gt; vollumfänglich genießen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;
Zunächst einmal muß ich festhalten, daß die Verlegung der ursprünglich in Bonn geplanten Veranstaltung zurück ins &lt;a href=&quot;http://radialsystem.de&quot;&gt;Radialsystem&lt;/a&gt; Berlin eine gute Sache war. Denn offengestanden hätte ich für eine Fahrt nach Bonn möglicherweise den inneren Schweinehund nicht überwinden können. Dagegen sind 90 Minuten ICE und ein Hotel direkt neben dem Tagungsort (Ibis Schillingbrücke) einfach enorm attraktiver.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Allerdings hatte ich angesichts der angekündigten Teilnehmerzahlen so meine Zweifel, ob die ganze Sache nicht eventuell ein wenig zu überlaufen sein würde, um noch sinnvoll zu sein. Glücklicherweise (jedenfalls aus Teilnehmersicht), scheinen aber doch nicht ganz so viele Teilnehmer erschienen zu sein, oder es hat sich jedenfalls ganz gut über die Zeit verteilt. So war es denn auch noch möglich (hinreichende Gesichtserkennungsfunktionalität vorausgesetzt), aus der Schar der Leutchen hie und da aus der personal Twitter-Timeline bekannte Gesichter zu erkennen (hier erweist es sich in Ermangelung der Marktfähigkeit von &lt;a href=&quot;http://www.media.mit.edu/research/groups/1461/sixthsense&quot;&gt;Sixth Sense&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.google.com/mobile/goggles/&quot;&gt;Google Goggles&lt;/a&gt; etc. als vorteilhaft, ein erkennbares Profilfoto zu verwenden) und Hallo zu sagen. So ergaben sich schon in der Lobby viele nette Gespräche — auch wenn ich leider den ein oder anderen nicht (rechtzeitig) erkannt habe (man möge mir verzeihen) oder sich keine Gelegenheit zum quatschen ergab.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Super fand ich auch, daß es so viele Leute mit tollen Session-Vorschlägen gab. Das machte die Abstimmung allerdings nicht leicht. Und es wurde in dem Moment gewissermaßen zum Fluch, als man sich zwischen 2-4 gleichzeitig stattfindenden spannenden Sessions entscheiden musste. Und insofern ist es auch ein Wermutstropfen, daß man so viele reizvolle Einblicke nicht gewinnen konnte. Schade ist in diesem Zusammenhang auch, daß es von den meisten Sessions weder Video- noch Audiomitschnitte oder leicht abzurufende vertiefende Infos gibt. Hier steckt &lt;abbr lang=&quot;en&quot; title=&quot;in my humble opinion&quot;&gt;IMHO&lt;/abbr&gt; noch durchaus eine ganze Menge organisatorisches Optimierungspotential. Insbesondere würde ich mir für das nächste Politcamp wünschen, daß es (wie es möglicherweise auch auf der &lt;a href=&quot;http://10.politcamp.org/veranstaltung/programm/&quot;&gt;Programm-Seite&lt;/a&gt; geplant war aber nicht umgesetzt wurde) einen wirklich aussagekräftigen Online-Sessionplan gibt, in dem vor wie auch noch nach der Session hilfreiche Infos wie z. B. Twitternamen der Akteure, URLs zu deren Blogs und weiteren Infos gesammelt werden (man könnte auch noch Session-Nummern vergeben und dann die Tweeds sessionspezifisch aggregieren und archivieren, aber das wäre wohl zu unpragmatisch). Jedenfalls würde ich mir für diesem Sektor, der ja auch der Erhaltung für die Nachwelt dient, mehr wünschen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Aber kommen wir zu den Inhalten. Positiv fiel mir zunächst einmal auf, daß die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr weniger konfrontativ war. Das mag zum einen daran gelegen haben, daß Themen wie Zugangserschwerungsgesetz und Vorratsdatenspeicherung aufgrund der Entwicklungen an Brisanz verloren haben und nicht mehr in dem Umfang Aufregerthemen sind. Außerdem (bzw. in Ergänzung dazu) waren (wahlkampfbedingte) Selbstdarstellungserfordernisse nicht so omnipräsent (vielleicht mit Ausnahme der NRW-Wahl-Session und den daueragitierenden Jubel-Piraten).&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;An nicht wenigen Stellen hätte ich mir aber mehr inhaltlichen Dissens gewünscht. Um nicht auszuschweifen, gehe ich an dieser Stelle aber nur exemplarisch auf einige Beispiele ein, bei denen ich fand, daß man zu sehr im eigenen Saft schmorte und auch die Moderatoren zu nett, unkritisch oder (teilweise jedenfalls) überfordert waren. So artete die Netzsperren-Runde fast schon in intellektuelle Selbstbefruchtung aus. Nein, nicht einmal das, denn diese war weder intellektuell noch fruchtend, eher ein gegenseitiges Auf-die-Schultern-schlagen, wie toll man denn ist. Richtig spannend war dies jedenfalls nicht. Und wirklichen Ausblick erzeugte es erst recht nicht. Auch an anderen Stellen schien ein Mindset durch, das mehr durch gemeinsamen Verhinderungs- als Gestaltungswillen getragen schien. Dies wurde durch bedenklich plump-populitische wohlfeile Bashing-Galore via Twitter unterstrichen. Hier sollte sich der eine oder andere mal an die Nase fassen, ob er sich nicht dummerweise genauso ignorant, uninformiert und einbahnstraßig verhält, wie er es bösen Politikern nur allzu gern vorwirft.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Hier muß man wirklich Obacht geben, daß das Politcamp nicht zu einer Selbstbeweihräucherung im Elfenbeinturm wird. Nico Lumma hat dazu wie ich gerade sehe auch lesenswertes geschrieben unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://lumma.de/2010/03/21/es-braucht-mehr-als-nur-yeah/&quot;&gt;&amp;#8220;Es braucht mehr als nur yeah&amp;#8221;&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt; 
&lt;blockquote cite=&quot;http://lumma.de/2010/03/21/es-braucht-mehr-als-nur-yeah/&quot;&gt;Ich weiss nicht, ob das eine gewollte Selbst-Marginalisierung ist, weil man sich dann einfach sicher ist, daß man recht hat mit seinen Ideen, weil alle ähnlich denken, oder ob man es einfach nicht schafft, die eigenen Themen für das Gros der Menschen interessant zu machen.&lt;/blockquote&gt; 
&lt;p&gt;Außerdem wurde häufig das Potential nicht ausgeschöpft. So kam die Diskussion zur Netzneutralität nicht über elementare Grundzüge hinaus. Dabei hätte es aufschlußreich sein können, das Spannungsfeld Inhaltsagnostik/&lt;abbr title=&quot;Deep Packet Inspection&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;DPI&lt;/abbr&gt; tiefer auszuleuchten insbesondere mit Blick auf qualitätssicherndes Traffic-Shaping (welches ja durchaus in Endnutzerinteresse liegen kann) oder Transparenzerfordernissen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;War es daher &lt;a href=&quot;http://twitter.com/Bischof/status/10821737885&quot;&gt;kein Barcamp, sondern ein Blacamp&lt;/a&gt;? Ein definitives Jein ist die Antwort. Auf der einen Seite hätte ich mir an vielen Stellen tiefere, differenzierte Diskussionen zwischen stärker kontrastierenden Positionen gewünscht, zumal man angesichts der Ausrichtung des #pc10 eine informierte Grundgesamtheit der Teilnehmer erwarten konnte. Andererseits wäre eine solche Hoffnung vermutlich etwas naiv. Daher muß ein jeder auch für’s #pc11 &lt;a href=&quot;http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/03/19/899-oder-warum-ich-nicht-hingehe/&quot;&gt;abwägen&lt;/a&gt;, ob sich eine Teilnahme lohnt. Ich für meinen Teil kann sagen: Unterm Strich war es trotz Eintrübungen eine gute Veranstaltung (auch wenn die Grill-Logistik übrigens schwer suboptimal war). Ich werde also auch in 2011 wieder aus Überzeugung teilnehmen!
Aber dann bitteschön mit akustischem Session-Wechsel-Dich-Gong als Timing-Enforcer, VIEL mehr Steckdosen und vor allem Sonnendeck-Wetter…&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Nachtrag 1: Gestern Abend habe ich doch glatt vergessen, den Organisatoren des Politcamops, allen voran @tomaschek und @RalphMakolla zu danken. Die Truppe hat wieder einen tollen Job gemacht!&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Nachtrag 2: Eine kleine Linksammlung zur #pc10-Nachlese entsteht gerade unter &lt;a href=&quot;http://delicious.com/tag/pc10&quot;&gt;http://delicious.com/tag/pc10&lt;/a&gt;. Außerdem kann man &lt;a href=&quot;http://ff2.me/pc10/flickr&quot;&gt;viele schöne Fotos auf flickr finden&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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var flattr_uid = &#039;Stecki&#039;;
var flattr_tle = &#039;Notizen zum Politcamp 2010&#039;;
var flattr_dsc = &#039;Seit ein paar Stunden bin ich von einem zweieinhalbtätigen Berlin-Besuch zurück, die Taschen sind ausgepackt und so ist es Zeit, einmal kurz innezuhalten und zurückzublicken. Während ich beim ersten Politcamp im letzten Jahr leider nur den Sonntag vor Ort sein konnte und somit vom Samstag nur (was heißt „nur“: besser als nichts!) dem Videostream aus der Halle folgen konnte, durfte ich dieses Mal das #pc10 vollumfänglich genießen.  Zunächst einmal muß ich festhalten, daß die Verlegung der ursprünglich in Bonn geplanten Veranstaltung zurück ins Radialsystem Berlin eine gute Sache war. Denn offengestanden hätte ich für eine Fahrt nach Bonn möglicherweise den inneren Schweinehund nicht überwinden können. Dagegen sind 90 Minuten ICE und ein Hotel direkt neben dem Tagungsort (Ibis Schillingbrücke) einfach enorm attraktiver.  Allerdings hatte ich angesichts der angekündigten Teilnehmerzahlen so meine Zweifel, ob die ganze Sache nicht eventuell ein wenig zu überlaufen sein würde, um noch sinnvoll zu sein. Glücklicherweise (jedenfalls aus Teilnehmersicht), scheinen aber doch nicht ganz so viele Teilnehmer erschienen zu sein, oder es hat sich jedenfalls ganz gut über die Zeit verteilt. So war es denn auch noch möglich (hinreichende Gesichtserkennungsfunktionalität vorausgesetzt), aus der Schar der Leutchen hie und da aus der personal Twitter-Timeline bekannte Gesichter zu erkennen (hier erweist es sich in Ermangelung der Marktfähigkeit von Sixth Sense oder Google Goggles etc. als vorteilhaft, ein erkennbares Profilfoto zu verwenden) und Hallo zu sagen. So ergaben sich schon in der Lobby viele nette Gespräche — auch wenn ich leider den ein oder anderen nicht (rechtzeitig) erkannt habe (man möge mir verzeihen) oder sich keine Gelegenheit zum quatschen ergab.&#039;;
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    <pubDate>Sun, 21 Mar 2010 23:43:12 +0100</pubDate>
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    <title>De Platt-App, een paßlich Ding</title>
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    <author>nospam@example.com (Malte Steckmeister)</author>
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    &lt;p&gt;
Auch wenn ich es leider mangels Sprachpraxis nicht im Ansatz unfallfrei sprechen kann und stets nach Worten ringen würde, wenn ich den untauglichen Versuch starten würde, so hänge ich doch sehr am &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Niederdeutsche_Sprache&quot;&gt;Plattdeutschen&lt;/a&gt;. So bin ich nicht nur ein großer Fan von &lt;a href=&quot;http://www.kreis-stormarn.de/kreis/gemeinden/hinweise_platt.html&quot;&gt;zweisprachigen Ortstafeln&lt;/a&gt;, weil dies gewissermaßen eine stete, dauerhafte Mahnung und Erinnerung an die örtliche Geschichte ist (und beispielsweise ein guter Ausgangspunkt für Schulklassen, sich mit der Heimat zu beschäftigen). Nein, ich habe deshalb extra mal die von mir co-gewebmasterte (schönes neudeutsch) Seite meiner Gemeinde &lt;a href=&quot;http://www.delingsdorf.de&quot;&gt;Delingsdorf&lt;/a&gt; (aka &lt;a href=&quot;http://www.deinsd%F6rp.de&quot;&gt;Deinsdörp&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;http://blog.stecki.de/archives/125-Delingsdorf.de-plattgemacht.html&quot;&gt;„plattgemacht“&lt;/a&gt;. Und auch die &lt;a href=&quot;http://nds.wikipedia.org/&quot;&gt;Niederdeutsche Wikipedia&lt;/a&gt; finde ich genial.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Plattdeutsch verstehen kann ich (jedenfalls die örtliche Variante) glücklicherweise ganz prima, schließlich haben das meine Großeltern untereinander und mit Freunden, Bekannten und Verwandten ständig gesprochen, es war nunmal deren Muttersprache. Insofern habe ich nicht wie angeblich 70 Millionen Deutsche ein Verständnisproblem (Dank an &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/lydia.schweitzer&quot;&gt;Lydia&lt;/a&gt; für den Video-Tip):&lt;/p&gt; 
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/XY0bL_oIaRI&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/XY0bL_oIaRI&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Nur das mit dem Sprechen klappt eben nicht. Denn es fehlen einem immer die Worte. Es gibt zwar natürlich erstklassige Wörterbücher (auch online), aber die sind nicht so schnell zur Hand, wie man sie bräuchte, wenn man wirklich mal in die Situation kommt, von oder nach Platt zu übersetzen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Umso glücklicher bin ich nun, wo &lt;a href=&quot;http://www.plattnet.de/&quot;&gt;plattnet.de&lt;/a&gt;, eine meiner niederdeutschen Lieblingsseiten, im &lt;a href=&quot;http://nachrichten.plattnet.de/Abonnieren/&quot;&gt;sehr empfehlenswerten Newsletter&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://archiv.plattnet.de/data/2010-06-15--00-03-55/&quot;&gt;von einem Plattdeutschen Wörterbuch als iPhone-App berichtete&lt;/a&gt;, also quasi einer &lt;em&gt;Platt-App&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Sofort bin ich zur &lt;a href=&quot;http://www.itx-systems.de/itx_systems/plattdeutsches_worterbuch.html&quot;&gt;Hersteller-Seite (itx systems)&lt;/a&gt; gesurft, das einfache aber überzeugende Konzept und &lt;a href=&quot;http://www.itx-systems.de/itx_systems/plattdeutsches_worterbuch_%28fotos%29.html&quot;&gt;Screenshots&lt;/a&gt; für gut befunden und die &lt;a href=&quot;http://itunes.apple.com/de/app/plattdeutsches-worterbuch/id359008021?mt=8&quot;&gt;1,59 € im iTunes-Store&lt;/a&gt; investiert.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;img width=&quot;320&quot; height=&quot;480&quot; src=&quot;http://blog.stecki.de/uploads/platt-app.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Was soll ich sagen? Die Platt-App hält, was sie verspricht. Der Start könnte zwar einen Tick schneller sein, aber die eigentliche Aufgabe löst sie sehr straightforward. Man kann also einfach und bequem „mal eben“ ein nicht verstandenes Wort nachschlagen oder einen passenden Plattdeutschen Ausdruck finden. Das Vokabular scheint einigermaßen umfangreich zu sein und hat durchaus auch passende Begriffe für moderne Erscheinungen. Computer z. B. wird mit Blickbregen, Isernbreegen oder Rechenknecht übersetzt (für Blog hingegen habe ich nichts gefunden, etwas ausbaufähig ist es also schon noch). Einige der Wörter sind quasi geokodiert, so daß man erfährt, für welche Regionen diese gelten.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Insgesamt kann ich diese Platt-App für uns Möchtegern-Plattsnacker also durchaus empfehlen.&amp;#160;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Allerdings würde ich mir durchaus noch ein paar Ergänzungen wünschen. Beispielsweise eine Möglichkeit, Suche und Wortvorschläge von Hochdeutsch zu Plattdeutsch nur für bestimmte Bereiche durchzuführen (also Regionalfilter). So könnte man dann auch Wortspezialitäten einer Region filtern/anzeigen. Auch eine Unscharfsuche (oder habe ich die übersehen?) wäre sicher toll, denn die Schreibweise Plattdeutscher Wörter kann doch recht unerwartet sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Laut &lt;a href=&quot;http://macfriesland.wordpress.com/2010/06/09/plattdeutsches-worterbuch-im-app-store/&quot;&gt;Macfriesland&lt;/a&gt; wird es in der nächsten Version auch die Möglichkeit geben, fehlender Wörter/Alternativbegriffe vorzuschlagen — ein vielversprechender Crowdsourcing-Ansatz (den man dann vielleicht auch zu einem sozialen Netzwerk ausdehnen könnte).&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Nun denn, wie auch immer: Ich finde es toll, aber testet doch einfach selbst!&amp;#160;&lt;/p&gt; 
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Nein, ich habe deshalb extra mal die von mir co-gewebmasterte (schönes neudeutsch) Seite meiner Gemeinde &lt;a href=\&quot;http://www.delingsdorf.de\&quot;&gt;Delingsdorf&lt;/a&gt; (aka &lt;a href=\&quot;http://www.deinsd%F6rp.de\&quot;&gt;Deinsdörp&lt;/a&gt;) &lt;a href=\&quot;http://blog.stecki.de/archives/125-Delingsdorf.de-plattgemacht.html\&quot;&gt;„plattgemacht“&lt;/a&gt;. Und auch die &lt;a href=\&quot;http://nds.wikipedia.org/\&quot;&gt;Niederdeutsche Wikipedia&lt;/a&gt; finde ich genial.&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;Plattdeutsch verstehen kann ich (jedenfalls die örtliche Variante) glücklicherweise ganz prima, schließlich haben das meine Großeltern untereinander und mit Freunden, Bekannten und Verwandten ständig gesprochen, es war nunmal deren Muttersprache. 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    <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 00:41:38 +0200</pubDate>
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